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Die Wodkamethode Teil 2


Wodkamethode Teil 2


Um Weihnachten herum erschien der Artikel "Ethanoldosierung im Riffaquarium" von den beiden Autoren [und von uns äusserst geschätzten Kollegen und Freunden] Michael Mrutzek und Jörg Kokott in der letzten Ausgabe der Meerwasserfachzeitschrift DER MEERWASSERAQUARIANER.

Seitdem wird in einigen Foren im Internet, sowie per mail viel über diese Methode diskutiert. Leider geschieht dieses nicht immer fair und konstruktiv so das man dabei, in der Vielzahl gesehen - eher von politischen angehauchten Beiträgen gegen diese in der Form - neuen Methode - ausgehen kann. Wie auch immer die tatsächlichen Meinungen gelagert sein werden, eines ist doch in jedem Falle sehr auffällig. Je südlicher man von Deutschland aus mit Finger auf der Landkarte geht desto schlechter scheint die Wodkamethode zu funktionieren :-) An sich ist das sehr schade, da gerade in der Anfangsphase dieser noch recht unbekannten Wodkadosierung ein weit besserer Austausch von nöten wäre. Keiner sagt das Wodka im Meerwasser das Non Plus Ultra ist, keiner sagt das man damit andere "Steinkorallenfarbmethoden" ersetzten kann. Es geht lediglich darum ob man damit seinen Nitrat und Phosphatwert senken kann, und dabei sogar die Tiere besser stehen sollen. Ob dem so ist möchten wir beleuchten. Daher wäre es uns sehr lieb wenn Sie lieber Leser uns Ihre Erfahrungen mit der Wodkamethode zusenden würden. Wir werden diese, egal wie sie auch ausfallen werden, hier veröffentlichen.

Im wohl bekanntesten Meerwasser-Diskussionsforum im deutschsprachigen Raum, auf www.meerwasserforum.com wurde zudem einen Umfrage gestartet. Das Ergebnis möchten wir ihnen natürlich nicht vorenthalten.




Wie man anhand der Umfrage sieht haben 50% mit Wodka überwiegend positive Erfahrungen gemacht. 40% geben keinen Wodka zu, etwas mehr wie 6% merken keinen Unterschied. Und etwas über 5% der beteiligten User hat mit Wodka schlechte Erfahrungen gemacht. Wir möchten hier nun versuchen raus zu finden was an den Misserfolgen schuld sein könnte.


Unser Becken wird nun seit ca. 4 Monaten mit der Wodkamethode betrieben, weshalb wir hier über unsere gemachten Erfahrungen berichten möchten.

Die erste negative Nachricht kam von einem Freund von uns, Jürgen Schmitt aus Mendig. Er betreibt unter der Adresse www.miniriff.de ebenfalls eine Webpage mit Hauptthema Meerwasser :-) Er schickte mir ein Foto von einer Seriatopora hystrix die sich wenig wohl fühlte und deren Gewebe nicht gut aussah. Anfangs wussten wir nicht direkt einen Rat und mutmassten dass das Verhältnis Nitrat zu Phosphat nicht stimmt. Eine gute Woche später meldete ich mich bei Jürgen der mir dann bescheinigte das eine Phosphatlimitierung vorgelegen hatte. Der Nitratwert lag bei 10 mg/L aber es war kein Phosphat mehr im Wasser messbar. Also ein Ungleichgewicht. Nach der Anpassung des Verhältnisses Nitrat und Phosphat erholte sich die S. hystrix wieder. [persön.. Mitteilung J. Schmitt]




Es ist daher festzuhalten das 0 Phosphat auf keinen Fall anzustreben sein sollte, und das zu Problemen führen wird bzw. kann. Wohlgemerkt bei einem höheren Nitratwert. Ist dieser auch nahe null ist die ganze Sache nur halb so wild. Da Seriatoporas ohnehin empfindlicher sind als andere SPS Korallen, mucken diese zuerst. Bei einem so geringen Phosphatwerte könnte man für einen Ausgleich sorgen indem man zum Beispiel das Frostfutter nicht mehr auswäscht und durch den höheren Phosphateintrag dann einen Ausgleich schafft. Wichtig ist nach wie vor bei so geringen Werten die regelmässige Messung der Nitrat und Phosphatwerte!

Die zweite negative Nachricht kam von Frank Diehl der unter www.matuta. com auch eine Webseite betreibt. Das ganze ging los mit der Meldung das ein Seeigel das zeitliche gesegnet hat, verbunden mit der Beobachtung einer massiven und dicken Bakterienschicht im Filterbecken. Dann weiter eine Heliofuniga, die schon lange im Becken stand. Nach und nach wurden dann einige Fische krank, einige teils sehr teure, starben bedauerlicherweise auch. Wer Frank nicht kennt, dem sei noch gesagt das Frank sein Becken durch viele Tests mit Filtrierern etwas anders betreibt als der herkömmliche Aquarianer. Das heisst das viele Staubfuttersorten wie auch Plankton ins Becken gegeben werden.


Was aber nun könnte passiert sein das der Wodka in diesem Becken so negativ anschlug ?

Einerseits überlegte wohl nicht nur ich ob anaerobe Vorgänge daran schuld waren. Gerade Strömungsarme Stellen sind prädestiniert dafür zumindest erscheint es so. Was dagegen spricht ist das es dann gestunken hätte! Und das tat es wohl nicht.




Es ist eher anzunehmen das eine massive Ausbreitung von Biofilmen schuld war, und zwar so vermute ich auf allen zu Verfügung stehenden Oberflächen in Frank´s Aquarium. Eine massive Vermehrung der Bakterienfilme die dann alles überzogen haben und nachhaltig dann ein Verschleimen der Polypen seiner Tiere zur Folge hatten. Gleichzeitig beobachtete Frank eine ziemlich starken Gelbstich im Wasser seine Aquariums. Hier wird vermutet das dies der Rest eines biologischen Abbaus durch Bakterien ist. Somit deuten viele Gelbstoffe auf eine hohe Produktion von Bakterien hin!



Anmerkung von Frank Diehl:

Diese Methode ist bei hochbelasteten Becken nur mit extremer Vorsicht einzusetzen, weil bei zu hoher Kohlenstoffdosierung kein limitierender Faktor mehr existiert.

Trotz Absetzen der Methode (nach permanenten Gelbstich) bilden sich weiterhin große Bakterienpopulationen. Dieser bildet sich nicht auf sondern unter den Steinen. Den absoluten Durchblick bekommt man erst wenn man Steine ausbaut, dann trifft einen der Schlag. Optisch ist am Becken folgendes positives zu beobachten. Alle SPS schieben wie verrückt Polypen. Bei einigen Stöcken hatte ich noch nie welche gesehen. Auch LPS stehen absolut super. Nitratwert ist nicht wesentlich gesunken. PO4 Senkung ist nachweisbar. NH4 nicht nachweisbar.

Nachteile: Permanenter Gelbstich. Gorgonien können dem Schleim nicht mehr abstossen und sterben ab. Selbst haltbare Gorgonien, die noch nie Probleme gehabt haben. Die Probleme mit den Fischen kann ich mir nur wie folgt erklären. Man hat keinen Einfluss darauf welche Bakterienstämme sich vermehren. Somit ist es zumindest eine Überlegung wert, ob sich in einigen Fällen nicht auch schädliche Bakterien im Übermass vermehren.

Fazit von Frank:

Nach Absetzen der Methode hat sich das Becken wieder gefangen. Alle SPS schieben weiterhin Polypen, was sie vorher nicht getan haben. NO3 und PO4 Werte sind gegenüber dem Start nicht dramatisch verändert.

Mittlerweile dosiere ich wieder Wodka, aber nur in sehr geringen Mengen, da azooxanthelle Gorgonien bei einer höheren Dosierung Probleme bekommen. Die Filterung wurde an einigen Punkten gezielt verändert. So wurde z.B. wieder eine mechanische Filterung eingesetzt und es wird dauerhaft mit Ozon gearbeitet. Ozon aber nur in sehr geringer Konzentration. Die ersten Eindrücke ( 3 Wochen ) sind sehr positiv. Nun gilt es durch langsames heran tasten die Grenzen dieses Systems kennenzulernen.



Ein weiteres Problem trat bei Werner Menzel im Fachgeschäft Zoo am Stern in Kassel auf.

Werner betreibt dort mehre Anlagen, eine gemischte Anlage mit Schaubecken und Korallenverkaufsanlage, die Fischanlage und eine kleine Anlage von einigen Becken wo Algen und auch Fische beherbergt sind. In der grossen Anlage, in der auch ein Weisskehl schon seit Jahren seine Runde macht, klappte die Wodkamethode hervorragen, Werner berichtete von einer deutlichen Farb - und Polypenzunahme bei Steinkorallen. Auch den Fischen machte dort die Zugabe nichts aus. Allerdings dafür um so mehr in der ganz kleinen Anlage. Nach der Zugabe von 0,5 ml Wodka je 100 Liter Aquarienwasser verabschiedeten sich innerhalb kurzer Zeit fast alle Fische, sie starben. Wir diskutierten eine ganze Zeit und telefonierten auch mehrmals bis wir gefunden haben warum es passiert sein könnte. Werner verwendet in dieser Anlage einen Sandfilter, mit ca. 20 cm Durchmesser. Weiterhin fällt auf das in diesem Becken eine ganz spärliche Beleuchtung installiert war. Durch die Zugabe des Alkohols vermehrten sich nun die Bakterien im Filter so stark das sie den Sauerstoff in der Anlage runtergezogen haben und die Fische evtl. an Sauerstoffmangel eingegangen sind. Das wäre für mich zumindest die logische Erklärung. Durch die geringe Lichtzufuhr, und fehlende Photosynthese war vermutlich vorher schon zu wenig gelöster Sauerstoff im Wasser, was dann durch die Bakterienexplosion den Gau ausgelöst hat. Eine andere mögliche Erklärung habe ich für den Vorfall derzeit nicht .....



Nachtrag von Markus Wöhrenschimmel zum Thema Wokda:

Ich praktiziere diese Methode seit ca 2 Monaten. Mein Becken hat eine Nettovolumen von 588 Liter betrieben nach der Berliner Methode. Da ich für diese Größe einen relativ großen Bestand an Fischen habe (leider hatte) kämpfte ich immer mit einem Nitratwert um die 70 mg/l. Ich habe bis auf einige wenige Monitpora-Arten nur Xenia- und Lederkorallen. Ich war begeistert als ich mit Ethanol den Nitratwert innerhalb von 4 Wochen auf 10 senken konnte (bei einer Zugabe von 1,5 ml auf 100 l) . Vor 3 Wochen traten plötzlich Cyanos auf, die sich innerhalb einer Woche stark vermehrten. Also plante ich einen größeren
Wasserwechsel von 70 Litern (normal 15 liter /woche). Zu diesem Zweck schaltete ich den Eiweisabschäumer ab, da ich die Zuförderpumpe bei größeren Wasserwechseln zusätzlich zur Umwälzung des Frischwassers für eine Nacht einsetze. Das war ein großer Fehler, denn vermutlich sank wegen des fehlenden Sauerstoffeintrags durch den Einweisabschäumer der Sauerstoffgehalt so weit, daß 90 % meines ca 5 jahre alten Besandes an Fischen innerhalb von 4 Stunden nach Abschaltung verendeten (1 Naso elegans - 20 cm, 1 Odonus niger- 20 cm, 2 Goldkopfgrundeln- je 12 cm, 2 Ocelaris, 1 xanturum, 3 Chromis- die ständig in einem kleinen Feld Caulerpa ablaichten), Wirblelose (z.B ein Päärchen Harleykin-Garnelen) überstanden alles wunderbar.

Mein Fazit: Diese Methode stufe ich trotz meiner sehr negativen Erfahrungen als sehr revolutionär ein. Es ist jedoch eine Methode, die keine der bisherigen Techniken ersetzt, sondern gerade in Kombination mit diesen eingesetzt werden soll und muß. Limitierte Faktoren sind aber nicht nur fehlende Kohlenstoffbasis, sondern wie ich denke auch bei einem Überschuß an solcher, der Sauerstoff. Vielleicht liege ich da zwar falsch und gehe nur von meinen persönlichen Erfahrungen aus, aber man sollte in zukünftigen Publikationen auch diesen Aspekt nicht außer Acht lassen.

Viele Grüße
Markus.



Weiter gehts....
Ja und wie ging es eigentlich bei uns weiter.... Wir haben damals im ersten Bericht geschrieben das wir mit einer Dosierung von 5 ml Wodka weiterarbeiten. Leider merkte ich schnell das dies nicht ausreichend ist und erhöhte dann langsam auf 7 ml pro Tag. Je mehr man sich mit Wodka auseinandersetzt desto mehr merke ich das wir unsere Werte damals zu schnell gesenkt hatten. So war ich nun etwas vorsichtiger. Vor allem im Januar lies ich absichtlich die Dosierung wieder auf 5 ml laufen. Das Ergebnis war das unsere Nitrat und Phosphatwerte wieder angestiegen waren. Irgendwie auch kein Wunder da wir gleichzeitig die Futtermengen beibehalten hatten. so konnte ich vor zwei Wochen einen Nitratwert von 12 mg/L und einen Phosphatwert von 0,34 mg/L messen. Seitdem erhöhen wir die Wodkazugabe wieder bis auf derzeit 12 ml pro Tag. Die Tiere stehen nach wie vor gut! Das hoch und runterfahren bei den Werten scheint ihnen bislang nichts auszumachen.

Was wir aber auch beobachtet haben ist das eine zu geringe Strömung im Aquarium weniger gut ist. Der Grund ist einfach. Die Bakterien vermehren sich recht gut, aber an stellen wo wenig Strömung ist, kann es zu einer Anlagerung der Bakterien kommen. Das heisst vor allem im Filterbecken, und auf den Steinen im Aquarium. Das ist nicht erwünscht!. Die Bakterien die von den Steinen abreissen sollten entfernt werden. Das heisst das eine unzureichende Strömung, und eine fehlende oder geringe mechanische Filterung zum entfernen der rumschwirrenden Bakterien, zu Problemen führen könnte. Wir sehen das an unserem Schnellfilter der seitdem täglich gewechselt werden muss. Er ist einfach schon nach einem Tag absolut erschöpft. Auch der Abschäumer sollte regelmässig gereinigt werden so das er effektiv arbeiten kann. Ein Steigrohr im Abschäumer das mit einem Film belegt ist arbeitet kaum noch effektiv, so dass zu wenig abgeschäumt wird und die Bakterienreste so im Becken verbleiben und nicht abgeschäumt werden. Das ist sehr wichtig vor allem bei höheren Wodkazugaben.

Da wir ohnehin eine Tunze Stream einsetzen wollten, wurde diese dann auch sofort eingesetzt, so das wir nun bei der 22 fachen Strömung angelangt sind - bezogen auf das Bruttovolumen unseres 1000 Liter Beckens. Sogleich verbesserte sich der vorher beobachtete Bakterienbelag, er ist nun nicht mehr vorhanden. In Summe der gemachten Erfahrungen kann man sagen das einige Dinge beachtet werden müssen und man wird, so zumindest unsere Erfahrung, keine Probleme mit der Wodkamethode haben. Ganz entscheidend ist die vermehrten Schwebstoffe aus dem Becken zu bekommen. Ob durch einen Zusatzfilter oder einfach nur durch einen Schnellfilter spielt keine Rolle, er muss nur regelmässig gesäubert werden. Regelmässig säubern heisst bei uns im Aquarium einmal am Tag! Vor allen in nährstoffreicheren Becken mit hohen Werten und dementsprechend hohen Wodkazugaben macht so ein Filter sehr viel Sinn. Wenn es ein Durchlauffilter ist empfehle ich eine Durchlaufmenge von einmal dem Bruttovolumen des Aquariums. Zudem muss ein Filter dieser Art einmal die Woche gesäubert werden!

Wichtig ist nach wie vor bei so geringen Werten die regelmässige Messung der Nitrat und Phosphatwerte! Man sollte bedenken, dass wenn man die Wodkamethode einsetzt, die Wasserwerte u.U. sehr schnell nach unten gehen, wesentlich schneller als sich manche Koralle daran gewöhnen kann. Wenn nun ein relativ altes Becken mit erhöhten Werten plötzlich mit den Nitrat und Phosphat Werten nach unten "schiesst" dann bedeutet das Stress für die Tiere. Wenn dann noch ganz plötzlich einer der Werte auf komplett Null sinkt (was keine Koralle lange verträgt!) kann das dann zum Tod der Tiere führen. Bakterien können im allgemeinen Nährstoffe noch in wesentlich geringeren Konzentrationen nutzen, als Algen (Zooxanthellen) es können. Wenn also die Nährstoffkonzetrationen schon sehr gering sind und sich die Korallen gerade am Limit bewegen (Nährstoffarmes Wasser = geringe Zooxanthellendichte = sehr bunte Korallen) und dann die Bakterien diese letzten Reste von Nährstoffen komplett rausholen, dann haben die Korallen ein Problem.

Alles deutet darauf hin das die Wodkamethode nicht gut in Becken mit grossen und anaeroben Filterflächen (wie Sand etc.) und OHNE Abschäumer funktioniert (Schlammfiltersystem, Jaubert System, Deep Sand Bed). Dieses lässt sich wohl damit erklären, das sich zwar auch in diesen Becken
recht schnell eine massive Bakterienpopulation aufbaut, diese aber nicht von einem Abschäumer entfernt wird. Damit wird Nitrat und Phosphat zwar gebunden, verbleibt aber im Becken. Wenn die Bakterien wieder sterben werden diese Substanzen wieder freigesetzt.

Prädestiniert erscheint mir die Wodkamethode im Zusammenhang mit der Berliner Methode, bei der viel Licht, lebende Steine und ein Abschäumer zum Einsatz kommen. Die in den Bakterien gebundenen Nährstoffe werden durch den Abschäumer effektiv aus dem Becken entfernt.

Wir betreiben unser Aquarium derzeit mit einer Zugabe von 12 ml Wodka pro Tag, verteilt auf 6 Intervalle - über eine TEC III Kanal-Doiserpumpe der Fa. Grotech. Das runterfahren von 10 ml auf 5 ml brachte nicht den Erfolg den wir gerne gehabt hätten, die Werte stiegen wieder an. Zeitweise nach der Fütterung konnten wir einen Nitratwert von 12 mg/L und einen Phosphatwert von bis zu 0,34 mg/L messen. Anscheinend ist die Futterbelastung in unserem Becken zu hoch, so das eine Zugabe von 5 ml Wodka nicht ausreichend ist.

Um die Eingangs gestellte Frage aber noch zu beantworten, möchte ich für meinen Teil sagen das wir mit der Wodkamethode keine Probleme haben oder hatten, eigentlich eher immer noch damit die richtige Dosierung zu finden, bei der No3 und Po4 unten bleiben. Da jedes Aquarium anders ist, jeder füttert anders, jeder hat einen anderen Fischbesatz und Nährstoffbelastung, kann man keine allgemein gültige Angabe zur Dosierung des Wodkas machen. Viel entscheidender ist eigentlich das man möglichst langsam an die Sache rangeht und nicht möglichst schnell seine Werte absenkt. Das kann zu Problemen führen, und das will man ja vermeiden -)

Und Sie liebe Leser, bitte schreiben Sie uns. Welche Erfahrungen haben Sie bei der Wodkadosierung gemacht ?

Wir bedanken und ganz herzlich für die Mithilfe von Frank Diehl und Dr. Jens Kallmayer.

Manuela Kruppas und Robert Baur-Kruppas im Februar 2004


Dieser Artikel ist am 15.09.2007 erschienen

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