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Produkttest Tunze Nano Wavebox (6206.000) – Teil 2

Lieferumfang der Nano Wavebox

Melanie und Christian Schwab gewannen beim Gewinnspiel zur Tunze Nano Wavebow. Hier sind die ersten Erfahrungen der beiden. Neben vielen Infos gibt es auch ein Video zu sehen.

Produkttest Tunze Nano Wavebox (6206.000)

Im Rahmen des Produkttests von Korallenriff.de mit Unterstützung der Firma Tunze haben wir uns für den Test der Tunze Nano Wavebox beworben. Die Freude war groß, als wir wenige Wochen später die frohe Botschaft von Robert und Manuela erhalten haben, die Wavebox in unserem Becken testen zu dürfen.

Unser Becken ist 90cm lang, 60cm tief, 50cm hoch und fasst 270 Liter brutto.

Becken vor der Nano Wavebox-Installation

Der Korallenbesatz besteht hauptsächlich aus diversen großpolypigen Steinkorallen, Gorgonien und Scheibenanemonen. Ein paar Weichkorallen und eine kleinpolypige Steinkoralle ergänzen den Besatz.

Durch die zum Großteil sehr beweglichen Korallen und Korallenpolypen sollte die Wellenbewegung einen schönen Effekt bewirken. Wir hoffen zusätzlich darauf, dass die Wellenbewegung die Sedimentablagerung auf dem Aufbau verhindert, zumindest aber reduziert. Gute zwei Wochen nach der Nachricht von Robert und Manuela kam die Lieferung aus Penzberg – Die Nano Wavebox.

Endlich kommt die Wave Box :-)

Nano Wavebox in ihrer Verpackung


Die ersten 24 Stunden:

Zum Lieferumfang gehört die Wavebox, der Controller, ein Trafo und die Fotozelle zur Steuerung der Nachtabschaltung.

Ordentlich verpackter Inhalt

Lieferumfang der Nano Wavebox

Nachdem wir uns einen Überblick über die Verkabelung gemacht haben, ging es an die Montage. Die Wavebox wird unkompliziert an dem gewünschten Standort mit dem zum Lieferumfang gehörenden Magnethalter befestigt. Dieser ist laut Anleitung für Scheiben bis 12mm geeignet, jedoch hält er auch noch bei 13mm (10mm Glas + 3 mm Hartschaumplatte) die Wavebox ausreichend fest.

Empfohlen wird die Ausrichtung der Wavebox so, dass ihr Auslass in Längsrichtung zeigt. Am Ende des Kabels, das fest mit der Wavebox verbunden ist, hängt eine kleine Box mit zwei Buchsen. Hier werden der Trafo und der Controller angeschlossen. Die Verkabelung ist unkompliziert und die Kabellängen sind (zumindest für unser Becken) üppig bemessen.

Die Fotozelle wird am oberen Beckenrand angeklebt, so dass sie sich am Rand des Beleuchtungskegels befindet.  Auf der Rückseite der Fotozelle befindet sich hierzu ein Streifen doppelseitigen Klebebands. Das Kabel der Fotozelle wird auf der Unterseite des Controllers eingesteckt. Ihr Anschluss ist optional. Mit Fotozelle schaltet sich die Wavebox bei Dunkelheit ab. Die Fishcare-Funktion bleibt jedoch aktiv. Hierbei wird in regelmäßigen Abständen die Pumpe der Wavebox kurz eingeschaltet, um neugierige Fische aus der Wavebox fern zu halten. Fehlt die Fotozelle, läuft die Wavebox rund um die Uhr.

Controller im Unterschrank

Am hinteren Beckenrand befestigte Fotozelle

Zur Befestigung des Controllers werden zwei Streifen Klettband mitgeliefert. Dies hat den Vorteil, dass man den Unterschrank nicht durch Schrauben beschädigen muss. Diese Art der Befestigung ist mehr als ausreichend.
Nachdem nun alle Kabel angeschlossen sind, kommt der spannende Moment: Der Netzstecker wird eingesteckt.

 

Inbetriebnahme:

Die Inbetriebnahme ist erstaunlich unspektakulär. Trotz pulsierendem Betrieb der Pumpe in der Box passiert im Becken nicht viel. Dies ist aber auch nicht verwunderlich, da die Frequenz der Wavebox an das Becken angepasst werden muss. Am Controller befindet sich ein Drehregler, mit dem die Frequenz kontinuierlich variiert werden kann. Das Ermitteln der richtigen Frequenz bedarf etwas Geduld, da das Wasser im Becken einige Augenblicke braucht, bis sich die Welle ausgebildet hat.


Zusätzlich zur Frequenz ist auch die Drehzahl der Pumpe und somit die Wellenhöhe anpassbar.  Hierzu ist auf der Unterseite des Trafos ein Schieber vorhanden, mit dem in mehreren Stufen die Spannungsversorgung von 12V bis 24V variiert werden kann.

Wir empfehlen zunächst die niedrigste Stufe und somit die kleinste Welle zu wählen. Wenn sich dann nach einiger Zeit herausstellt, dass die Wellenhöhe unkritisch ist und das Wasser nicht an den Beckenrändern herausschwappt, kann bei Bedarf eine höhere Stufe gewählt werden.

nstallierte Nano Wavebox in der linken hinteren Ecke des Aquariums

 

Fazit nach den ersten 24 Stunden:

Die niedrigste Stufe ist an unserem Becken bereits ausreichend, um eine Wellenhöhe von ca. 1cm zu erzielen. Dies ist ausreichend, um die Polypen der Korallen in eine sanfte Bewegung zu versetzen. Optisch ist die sanfte Bewegung sehr hübsch anzuschauen. Auswirkungen auf das Polypenbild können wir aber bisher keine beobachten.
Wir haben bei der Montage der Wavebox sowohl die Längs- als auch die Querausrichtung getestet und konnten keinen nennenswerten Unterschied in der Wellenhöhe feststellen. Daher haben wir uns für die Querausrichtung entschieden, da dies besser zu unserem Becken passt.

Die Wavebox arbeitet relativ leise. Man hört jedoch, wenn sie läuft. Aber das sollte sich in ein paar Tagen geben, sobald die Pumpe eingelaufen ist.

Plätschergeräusche am Schacht treten bei uns bei der kleinsten Stufe nicht auf, obwohl sich der Schacht in unserem Becken in der rechten, hinteren Ecke befindet. Tunze empfiehlt den Schacht hinten mittig zu installieren, da in der Mitte des Beckens die Welle am geringsten ist und somit wellenbedingte Plätschergeräusche am geringsten sind.

In den nächsten Tagen und Wochen werden wir eine stärkere Wellenbewegung austesten und vielleicht auch die erhofften positiven Veränderungen im Becken feststellen können.

Vorab aber schon ein erstes Video mit der installierten Wavebox.

 

Die Nano Wave Box per Video

Produkttest Tunze Nano Wavebox (6206.000) – Teil 2

Die Nano Wavebox befindet sich nun seit drei Wochen im Einsatz, so dass wir der Meinung sind, dass es an der Zeit für einen ersten Zwischenbericht ist.

Aufgrund von Klackgeräuschen während des Betriebs der Wave Box haben wir uns an Tunze gewandt. Ursache für das Klacken war ein etwas zu großes axiales Spiel des Läufers auf der Achse, so dass dieser beim Einschalten gegen das Gehäuse schlug. Laut Tunze sollte sich das Klacken mit der Zeit geben, uns wurde aber dennoch eine neue Pumpe zugeschickt, die nach dem Einbau auch keine ungewöhnlichen Geräusche mehr produzierte. Der Support von Tunze war unkompliziert, unbürokratisch und schnell. Diese positive Erfahrung haben wir auch schon mit einem anderen Produkt von Tunze gemacht.
Nachdem die neue Pumpe installiert war, musste diese natürlich neu einlaufen. Nach wenigen Tagen waren dann die Einlaufgeräusche verschwunden und die Lautstärke der Nano Wavebox auf einem niedrigen Niveau und deutlich leiser als die sonstige Technik am Becken. Hier ist jedoch anzumerken, dass die Wavebox in unserem Becken auf einer der niedrigeren Stufen eingestellt ist. Wenn wir sie auf eine höhere Stufe stellen, werden die Laufgeräusche auch hörbar. Hier ist unklar, ob bei einem längeren Betrieb die Geräusche abnehmen. Testen können wir dies leider nicht, da unser Becken für eine höhere Leistungseinstellung der Wavebox ungeeignet ist. Die Wellenbewegung wird dann für unser Gefühl zu stark  und die Bewegungen der Korallen sehen unserer Meinung nach nicht mehr schön aus.

Die Wellenbewegung mit der von uns gewählten Stufe gefällt uns optisch sehr gut. Auswirkungen auf das Verhalten der Fische konnten wir nur ganz zu Anfang beobachten. Die Fische wirkten etwas irritiert, was sich jedoch innerhalb einer Stunde gegeben hat.  

Unsere bisherigen Beobachtungen der letzten drei Wochen bestätigen unsere Erwartungen an die Nano Wavebox bezüglich des Verhaltens der Korallen und der Sedimentablagerung auf dem Steinaufbau. Dies gilt vor allem im mittleren und oberen Bereich des Beckens, wo die Wellenbewegung besonders ausgeprägt ist. Einige Korallen strecken die Polypen noch ein wenig weiter aus als zuvor und es sind weniger Ablagerungen auf den Steinen zu erkennen. Allerdings ist zu bedenken, dass wir über einen relativ kurzen Zeitraum berichten und es für ein endgültiges Fazit noch zu früh ist.

Wir werden weiter berichten.

Viele Grüße
Christian und Melanie

 



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Kommentare Zum Anfang


Fraenki am 03.04.09#1
Euer Becken gefällt mir super.Den Bericht habt Ihr gut gemacht.

Gruss Frank
strohalm am 06.04.09#2
Ein sehr schönes Becken

MFG CARSTEN
fricke-frank am 11.04.09#3
Hallo Ihr Zwei,

sehr schönes Becken, Euer Video und der Bericht
sind der Hammer, es freut mich immer wieder so
etwas schönes zu sehen.
AquaTech24 am 13.04.09#4
Hallo zusammen,

Kompliment für das schöne Becken und den lesenswerten Artikel. Im Techikbereich ist halt so einiges möglich. Da gibt es, glaube ich, auch kaum ein Limit nach oben...

MfG

Jens Thust
AquaTech24
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Masterfisch KN Aquaristik
deboer am 20.04.09#5
Vielen Dank für Euren informativen Bericht.

Durch das Video konnte hatte man noch einen besseren Eindruck von dem Wirkungsgrad der Pumpe.

MFG

Rainer

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