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NP Biopellets


Derzeit gibt es einige erste und interessante Erfahrungsberichte im Web zu den Biopellets von NP. Wobei hier der englischsprachige Raum mal wieder etwas schneller zu sein scheint als der Deutsche. Wir haben nun einiges zu dem Produkt zusammengefasst, dass es aber auch schon bei den ersten hier auch bekannten Onlineshops gibt.

NP Biopellets

NP, ein Hersteller aus den Niederlanden, bietet ein seit einiger Zeit ein Filtersubstrat (Biopellets) an, mit dem es möglich ist sowohl Phospaht wie auch Nitrat im Aquarium zu reduzieren. Dieses Produkt, so verspricht der Hersteller, ist für die Aquarianer entwickelt worden, die große Mengen an Fischen versorgen wollen, ohne eine Einbusse bei der Wasserqualität zu erleiden.

Und das wissen wir Korallenpfleger ja nun alle, viele  oder schreiben wir lieber viel zu viele Nährstoffe stehen oft der Farbenpracht der Korallen gegenüber. Neben den tollen bunten SPS Korallen geht es hierbei aber auch um Aquarien in den bunte Weichorallen, (Dendros und Co) Gorgonien oder Seescheiden gehalten werden, die sog. Filtrierer. Gerade diese brauchen oft nicht unerhebliche Mengen an Futter, was irgendwann immer zu Lasten der Wasserqualität geht.

Wie funktioniert NP Biopellets?

Abfallprodukte, vor allem aber Nitrat wie auch Phosphat werden von den Bakterien umgewandelt. Es kommt zu einer Reduzierung der Schadstoffe. Die Biopellets sind aus biologisch abbaubaren Polymeren. Diese werden von den Bakterien genutzt,  und das wie man auf der Grafik des Herstellers sieht, nicht nur auf der Oberfläche sonst auch innen.

Laut Hersteller geht sowohl ein normaler Filter, wobei wir hier eher den Einsatz im Wirbelbettfilter bevorzugen würden.
Die Bakterien nutzen nun die Biopellets als Nahrungsquelle (Kohlenstoff). Es folgt nach einigen Wochen Einlaufzeit eine Reduzierung von Phosphat und Nitrat. Ob diese Reduzierung gleichermassen geschieht entzieht sich unserer Kenntnis. 

Ein Überschuss an Bakterien, daher auch die bevorzugte Varaiante im Wirbelbettfilter, dient im Aquairum den Tieren als Nahrung. Die Biopellets nutzen sich natürlich ab, weshalb man nach ca. 3-6 Monaten die Pellets neu kaufen bzw. sie austauschen muss.


 
Anmerkung:
Es errinnert mich etwas die früheren Zeiten wo man mit Nitratfiltern und Deniballs sowie Futter für de Bakterien gearbeitet hat. Zu Erwähnung. Es sind zwei Systeme bekannt.

1. das autotrophe System mit Schwefel

2. das heterotrophe System mit organischem Futter (wie z.B Zucker, Stärke Alkohl)

Und natürlich erinnert mich es auch wegen der Kohlenstoffquelle sehr an die von Michael Mrutzek und Jörg Kokott publizierte Wodkamethode. Nur mit dem großen Unterschied das man mit den im Filter untergebrachten Biopellets nicht das ganze Aquarium "düngt".

 

Dosierung - Anwendung

0,5 Liter bis 1 Liter Pelltes auf ca. 500 Liter Aquariumwasser.

Bei starkem Besatz und hohen Nährstoffwerten ist die Menge an Pellets zu steigern. Hierbei sollte man aber zur Sicherheit auf genügend Sauerstoffzufuhr im Aquarium achten.

Zudem rät es sich aus unser Sicht zwingend an, den Auslauf des Filters in der Nähe des Abschäumers unterzubringen. Es muss unbedingt verhindert werden, dass es Nachts zu einer Sauerstoffzehrung kommt


Wichtig aus unserer Sicht:

Messen sie regelmässig die Werte im Aquarium, vor allem natürlich Nitrat und Phosphat.
Es sollte wie bei allen Methoden zu einem Abbau nru eines Wertes kommen, genauso wenig sollte man weiter reduzieren wenn die Werte bei nahe Null liegen. Hierzu sollte man ordentliche Tests nehmen, also welche die genau Messen.

Man sollte auf den Einsatz von Ozon und UV verzichten da diese die Reifezeit der Bakterien vermindert.

Uns würden natürlich Ihre ersten Erfahrungen damit interessieren? Gibt es die? Dann her damit :-)

 

Nachfolgend finden Sie ein wunderschönes Aquarium das mit den NP Biopellets betrieben wird. Es gehört dem Aquarianer Krzystof Tryc.



Dieser Artikel ist am 06.08.2010 erschienen

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Kommentare

robertbaur
Dabei seit:24.08.2004
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Hallo Henry

danke für diesen Beitrag
Schön dass es doch immer mal wieder konkrete Rückmeldungen gibt.

vg
Robert
Beitrag vom 04.11.2015 - 11:29 

Henry
Dabei seit:02.01.2005
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Hallo zusammen!
Das zuviel NO3 im Wasser ist kann viele Gründe haben. Wie wahr, hilft aber keinem weiter. Mit meinem Becken 160x60x60, Filtersumpf im Unterschrank mit DSB und Caulerpa, hatte ich seit 3 Jahren zu hohe Nitratwerte, anfänglich ca. 25 mg, bis neulich um die 100 mg (mehr mißt der TM Test nicht). Ursachen könnten sein: zu starke Durchströmung des Filterbeckens (Rückförderpumpe Eheim compact 5000) oder mangelnde Strömung im Hauptbecken (Terassenkonstruktion aus Glas auf das ich das LS gestapelt habe).
Fischbesatz 10 Fische, der Größte ist ein Hepatus, ca. 8 cm. Fütterung 1 Amtra Frostwürfel morgens und abends. Im DSB fehlen die typischen Gasblasen und Wurmgänge, jede Menge Gammarus und andere kleine Krebse. Zugabe von SpecialBlend und Nite Out. Vor 15 Jahren habe ich schon den Sebralla Wodkafilter betrieben, der ist als Nitratreductor NR blue wieder auferstanden. Sehr schwer beherrschbar, funktioniert aber manchmal. Schwefelfilter waren mir immer unheimlich. Seit 2 Wochen habe ich von Dupla den Wirbelbettfilter mit NP Pellets und siehe da, Nitrat geht rapide runter, ist noch bei ca. 20 mg.
Das ist eine einfache und kostengünstige Lösung für ein Problem! Wer mein Nitrat frisst, ist mir egal – die Ursache zu beseitigen würde eine komplette Neueinrichtung des Beckens bedeuten – ohne Garantie das Problem nicht wieder einzubauen.

Grüsse aus dem sonnigen Offenbach
Beitrag vom 04.11.2015 - 11:25 

Danii
Dabei seit:18.06.2013
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Hallo zusammen,

ich habe hier zum teil das Gefühl, dass die Funktionsweise der Biopeletts etwas Falsch verstanden wurde. Diese Peletts Denitrifizieren nichts, sondern binden überschüssige Makronährstoffe, eben Nitrat und Phosphat, in Biomasse welche dann Abgeschäumt werden kann oder von Filtrierern als Nahrung aufgenommen werden kann.

Wenn also von eine Nitratreduction eintreten soll muss auch Phosphat vorhanden sein. Steht kein Phosphat zur Verfügung, können die Bakterien nicht wachsen und werden auch kein Nitrat binden. Deswegen wäre es immer interessant auch den Phosphatwert dazu zu wissen. Aber auch andere Mineralien und Spurenelemente könnten fehlen was dazu führt, dass das alles nicht läuft. Mit Algen funktioniert das ganze dabei nicht anders.

Grüße Daniel

Beitrag vom 12.07.2014 - 16:05 

stefank

Dabei seit:13.12.2007
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Hallo
Das Thema hier is zwar schon etwas älter, aber immernoch aktuell
Mitlerweile hat auch Fauna Marin Pellets auf den markt gebracht. Diese teste ich gerade seit 2 Monaten in Betrieb. Nichts..... Mein NO3 wert dümpelt bei 25mg rum und macht keine anstalten zu sinken (bisher)
Was mich aber immernoch irritiert is die Funktionsweise. Kohlenstoff is klar. Aber wie wird da Nitrat abgebaut? Für den Nitratabbau braucht man zwingend anoxische Bereiche. Oben laut dem Bild ist das in den Pellets. Diese sind aber so massiv verpresst, das ich es mir nicht vorstellen kann, das dort sich Bakterien ansiedeln. Bei einem Wirbelbettfilter ist die Sauerstoffzufuhr auch so groß, das ich mir beim besten willen nicht vorstellen kann, das in den Pellets ein so geringer austausch ist, das es anoxisch wird. Meines Verständniss nach wären die Pellets in einem Wirbelbettfilter mit starker umwelzung und seehr geringem Durchfluss wohl besser aufgehoben. Aber meinen Informationen nach sollen sich die Pellets unter anoxischen Bedingungen recht schnell auflösen.

Wenn ich falsch liege bitte korrigiert mich
Ich bin auf jeden fall gespannt, ob noch eine Wirkung einsetzt.
Beitrag vom 15.03.2014 - 07:55 

robertbaur
Dabei seit:24.08.2004
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Hallo Nico

das mit der Fehlinvestition glaub ich so nicht, da ich nicht wenige kenne die damit arbeiten. Daher wäre es interessant zu wissen welchen Besatz du hast, und natürlich würde ich gerne mal alles andere an Technik erfahren. Wie genau wendest du das an ?

Gruß Robert
Beitrag vom 15.10.2013 - 14:39 

mogrip
Dabei seit:11.06.2013
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Hallo zusammen.

Da mein Nitratgehalt über 120mg liegt, habe ich seit 3 Monaten ein Pelletreaktor mit diesen Pellets am laufen. Mein Becken hat 250 ltr. und ich mache jeden Samstag einen Wasserwechsel von 10 ltr. und jeden 4. Samstag 20 ltr. Bis jetzt hat sich bei den Nitratmessungen mit einem Söll Photometer der Wert nicht um 1 mg verbessert.
War wohl eine Fehlinvestition.

Gruss Nico
Beitrag vom 15.10.2013 - 13:48 

nueschnapesch
Dabei seit:15.08.2010
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Hallo
So es ist soweit es sind jetzt 6 Monate her wo ich die Biopellets eingesetzt habe.
Bin super zufrieden Nitrat 0 Phosphat 0,05 alle sind wieder offen keine Verluste. Also alle die Nitrat Probleme haben wie ich hatte 120mg Nitrat kann ich die Pellets nur empfehlen,aber in einem Schwebefilter .
So wünsche euch auch ein gutes gelingen wenn ihr es ausprobiert.
Beitrag vom 16.03.2013 - 08:53 

nueschnapesch
Dabei seit:15.08.2010
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Hallo
So es sind jetzt drei Wochen um hab noch 50 mg Nitrat das einzige was jetzt nicht so super ist meine lps und Krusten und Scheiben Anemonen gehen nicht mehr so schön auf aber mal abwarten auf nächste Woche melde mich dann wieder
Beitrag vom 13.10.2012 - 18:05 

nueschnapesch
Dabei seit:15.08.2010
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Hallo
Ich hab die bio pellets jetzt zwei wochen in einem schwebefilter getestet.ich kann nur sagen das functioniert super gut ohne probleme meine nitrat werte waren auf 120 mg jetzt noch 80 mg getestet mit einem söll photometer.
Ich kann die pellets nur weiter empfehlen
Beitrag vom 05.10.2012 - 14:46 

Mikee
Dabei seit:02.09.2010
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Hallo zusammen,
habe die Pellets ca ein halbes Jahr,genau nach Herstellerangaben benutzt.Muss nun leider berichten,dass in meinem Becken sich nichts verändert hat,bzw.nur ins Negative.Der po4 Wert stieg ganz langsam an,Nitrat blieb unverändert.Das Wasser wurd auch nicht klarer als es schon war.Von einer Backterienblüte oder gar einem O2 Abfall kann ich ebenfalls nicht berichten.Verbrauchsspuren an den Pellets konnte ich keine sehen,sahen nach einem halben Jahr noch aus wie orginal verpackt,nur ein leichter Gelbstich war zu sehen.Ich würde die Pellets niemandem empfehlen.Naja Versuch macht klug

Gruss Mike
Beitrag vom 01.09.2011 - 09:45 

robertbaur
Dabei seit:24.08.2004
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Hey zusammen

aus meiner Sicht steht das gar nicht zur Debatte. Das Becken ist super schön und auch das bedingt den salzigen Daumen. Sicherlich steht so ein Becken nicht 10 Jahre am Stück so gut, aber das auf und ab hat jeder mal. Beispielhaft war auch das Becken nach Miracel Mud von Markus Resch, das eines der schönsten war, das ich jemals zu Gesicht bekommen habe. Da steckt kein Schelm dahinter

Gruß RObert


Beitrag vom 21.06.2011 - 17:42 

MRadeka
Dabei seit:06.03.2011
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Na, dann würde ich hier mal reinschauen.

Link

"Das Video zeigt einen Zustand, der auf Dauer im Meeresaquarium niemals zu erreichen ist. Korallen vernesseln sich gegenseitig und sehen dann nicht mehr gut aus. Promotion-Videos mögen ja nett sein, sind aber nur Betrug. Das da ist nicht die Wirklichkeit."
Ach, und wie sind dann die Korallen darein gekommen und gewachsen?

Beitrag vom 21.06.2011 - 01:39 

nilpferd
Dabei seit:15.10.2010
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Das Video zeigt einen Zustand, der auf Dauer im Meeresaquarium niemals zu erreichen ist. Korallen vernesseln sich gegenseitig und sehen dann nicht mehr gut aus. Promotion-Videos mögen ja nett sein, sind aber nur Betrug. Das da ist nicht die Wirklichkeit. Nicht mal bei Krysztof )
Beitrag vom 15.10.2010 - 21:12 

buri
Dabei seit:04.11.2007
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Also, es ist alles sehr spannend, aber was sehen wir auf diesem Video? Ein Becken, der gut aussieht, aber keinen Filterbecken und keine Pellets drin. Mein Bekannter hat noch viel besseren Rifftank, dahinter aber einen ganzen Raum mit Technik und 2 Mal so viel Wasser. Ich würde gern das ganze mit Technik und Pellets sehen, auch das keine anderen Becken angeshlossen sind. Danach gibt es wenigstens einen Grund, darüber Gedanken zu machen.

Mfg
Beitrag vom 18.08.2010 - 19:34 

Kai
Dabei seit:18.11.2007
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Hallo alle Zusammen ich bin beim Reis auf folgendes Problem Gestoßen:

Auf Grund der mineralischen Zusammensetzung vom Reis 100g Reis enthalten 115mg Phosphor habe ich bedenken bzgl. der Abgabe von Phosphat

Quelle: Link

Hallo Dieter könntest du vllt. angaben machen wie es bei dir mit dem PO4 gehalt im Bezug auf den Reis aussieht

MFG Kai
Beitrag vom 17.08.2010 - 15:52 

ThomasT
Dabei seit:30.12.2009
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Klar - wenn noch niemand dieses Mittel eingesetzt hat, kann kein Erfahrungsbericht statt finden. Schade aber, dass dann anstelle von konkreten Angaben nur Mutmassungen und Vermutungen angestellt werden. Die Sache mit dem Reis wäre sicher eine nähere Erläuterung wert. Und auch die Leute, die die ähnlichen Produkte wie Bio-Nitrat oder die Pellets von Vertex einsetzen, haben dann doch Erfahrungen, die sie mitteilen könnten. No3, Po4 vor Einsatz der Mittel, Verlauf, Probleme etc.
Ich setze derzeit einen Schwefelfilter sowie Phosphatadsorber ein. Schwefelfilter ist ja nicht ganz ohne Risken, daher sind mir Neuheiten, Erfahrungen und Erkenntnisse zu solchen Themen immer willkommen. Gruß Thomas
Beitrag vom 11.08.2010 - 12:11 

Tonga
Dabei seit:22.11.2007
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Hallo zusammen,

von der Firma JBL gibt es seit langem Bio-Nitrat ex.
Diese Beutel arbeiten genauso und müssen nicht
gefüttert werden. Auch hier wird es eine Kohlenstoff
quelle sein. Sie sind wartungsarm und brauchen nur
im Filterbecken " vor sich hin liegen", kein Wirbel
oder irgendeine Pumpleistung nötig.

Tschüß, Tonge
Beitrag vom 10.08.2010 - 13:57 

Kai
Dabei seit:18.11.2007
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Hallo,...


also ich denke dass das mit den bällen ein Vorteil hat der gleichzeitig auch ein Nachteil sein kann

die Kohlen und Nährstoffquelle sind vom Becken getrennt wenn dieser Kreislauf unterbrochen wird könnte es sein, dass im Aquarium kaum noch genügend Filterbakterien vorhanden sind die als "backup" dienen könnten was dann schnell in die Hose gehn kann wenn man das produckt "überdosiert" hat das würde man dann erst in so einem Fall merken

der Vorteil an der Sache klar man kann hier leicht reinigen, schnell austauschen und braucht sich keine Gedanken ums tägliche Zudosieren machen

ich denke das diese Methode durchaus Sinn machen kann wenn man den Filter in einem Bypass betreibt und die Nährstoffe im Aquarium gerade so auf einem messbaren Bereich hält in dem man die Strömungsgeschwindigkeit durch den Bypassfilter entsprechend reguliert.



Ich habe bei mir im Aquarium eh kaum no3 und po4 und denke dass es für mein aquarium kaum Sinn machen dürfte hier zu experimentieren

bevor ich irgendwas reingekippt hatte no3:0,2 mg/l PO4: 0,03mg/l

und seit dem ich irgendwas reinkippe (2,5mlWodka + 1/2 löffel TM reefactive pro Woche auf 200l gegen die Cyanos) habe ich folgende werte

NO3: 0 mg/l PO4: 0 bis 0,015mg/l

gemessen wird bei mir wöchentlich mit den Saliferttests in der sog. "tieferen Anwendung"

um dem NO3-mangel auszugleichen kommen bei mir wöchentlich 3 ml einer nh4cl Stammlösung (13,4g Nh4cl pro liter) ins Nachfüllwasser

Ich denke wenn man schon bei der Einrichtung peinlich genau drauf achtet dass nirgendswo Nährstoffdepots ins Aquarium kommen dann sollte das auch passen

ich hab bei mir den Korallensand/kies (ist beides drinnen) peinlichst genau vorher ausgewaschen (hat sich über 2 bis 3 wochen gezogen täglich alle 2 bis 3 tage durchspülen und Wasser komplett ersetzen) und das tote Riffgestein ebenfalls bevor es ins Becken reingekommen ist, zum reinigen wurde nur ro-Wasser verwendet...
Beitrag vom 09.08.2010 - 15:34 

nopa86
Dabei seit:01.11.2007
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Hallo,

mich verwundert es doch das hier in deutschen Foren kaum Erfahrungen dazu existieren. Liegt es an der Kurzen Zeit oder am Preis?
Vielen Dank an Robert für eure Mühe die ihr euch hier mit der Seite gebt.
Gruß
André
PS Das mit dem Reis habe ich ja noch nie gehört
Beitrag vom 09.08.2010 - 15:29 

robertbaur
Dabei seit:24.08.2004
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Hallo Dieter

das ist doch das erstaunlich daran, dass jetzt genau so etwas kommt was ich mir erhofft hatte. Also eine kleine Diskussion mit wertvollen Tips wie z.B. das mit dem Reis, oder eben den Pellets von Vertex.

Ich meine, oft können wir nach den langen Jahren ja nicht das Rad komplett neu erfingen, aber es gibt doch immer wieder etwas was halt neu ist.

Ich finde sowas auch immer Berichtenswert, vor allem da ja viele Bericht oft länger her sind, und nicht mehr gefunden werden.

viele grüße
Robert



Beitrag vom 09.08.2010 - 14:37 

alge07
Dabei seit:06.10.2009
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Ich find es immer gut, wenn neue Produkte vorgestellt werden.
Nutzen und Handhabung im Verhältnis zum Preis klärt sich doch meisten schnell in den Foren. Aber ohne Infos würde man erst garnicht vergleichen können und wollen.

Weiter so, Robert
LG Eckart
Beitrag vom 08.08.2010 - 14:35 

dieter.kreissl

Dabei seit:15.11.2007
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Hallo Robert, ich finde es auch gut, das solche Themen auf Deinem Portal veröffentlich werden.

Die selben Pellets gibt es auch von der Firma Vertex; sind jedoch kleiner, so daß die Oberfläche im Gesamten größer wird. Ich persönlich verwende geschälten Reis und habe damit sehr gute Erfahrungen. Die SPS wachsen wunderbar und haben tolle Farben. Der Reis ist erheblich billger. Der Nachteil ist, dass er nicht so gut in einem Firbelbettfilter in Schwebe gehalten werden kann. Reis besteht fast zu 100% aus Kohlenhydrate mit vielen Vitaminen. Das ideale Futter für Bakterien.

Gruss Dieter
Beitrag vom 07.08.2010 - 21:54 

robertbaur
Dabei seit:24.08.2004
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Hallo Dieter,

das Video ist ja nur garnierndes Beiwerk zu einem Bericht/Vorstellung..

Diskutieren kann man doch auch jetzt wenn es denn schon Erfahrungen gibt. Ohne macht es ja wenig Sinn. Ich finde es auf jeden Fall erstaunlich, dass doch immer wieder Dinge aufleben die es an sich schon lange gab. (Beispiel Nitratfilter, Deniballs)

Schaun wir mal ob es Erfahrunge gibt mit denen man was anfangen kann. *eg*
Gruß Robert



Beitrag vom 07.08.2010 - 11:23 

dieter.kreissl

Dabei seit:15.11.2007
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Hallo zusammen, das Becken wurde zuvor mit einem Zeovit System betrieben. Wenn das Becken in ein/zwei Jahren mit der Pellets Methode immer noch so gut aussieht, dann sollten wir nocheinmal diskutieren.

Link
Beitrag vom 07.08.2010 - 09:06 

alexander_ktn

Dabei seit:02.12.2006
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Lexikon:16

Das System ist grundsätzlich sicher nicht besser oder schlechter als andere Methoden, Bakterien Kohlenstoff zuzuführen., eventuell aber etwas bequemer und weniger gefährlich in Bezug auf Überdosierung. Vorteil gegenüber Wodka ist die geringere Oberfläche und damit die verringerte Gefahr, eine zu große Sauerstoffzehrung bzw. Bakterienblüte zu bekommen, da Kohlenstoff nur lokal zugeführt wird.

Es wird sich der Optik nach um ein auf Cellulose basierendes Produkt handeln, das ähnlich wie die oft benutzte Baumwollwatte aus der Drogerie funktioniert, aber durch die Pelletform noch langfristiger wirkt.

Ich sehe darin übrigens nichts Unnatürliches. In der Natur funktioniert der Schadstoffabbau nach genau der selben Weise. Im Aquarium ist halt bei allen diesen Methoden die Gefahr der Sauerstoffzehrung bzw. Förderung pathogener Keime gegeben, welche aber durch gute Durchlüftung und Mittel wie Ozon und UV stark verringert werden kann.

Worüber man sich aber jedenfalls bewusst sein sollte, ist, dass KEIN Mittel einen Wasserwechsel ersetzen kann, weil es immer Abbauprodukte gibt, die sich langfristig im Becken ansammeln.
Beitrag vom 06.08.2010 - 13:46 

robertbaur
Dabei seit:24.08.2004
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Lexikon:106

Hi Gerd

na ja das ist ja eh klar. Dass es immer besser ist etwas gegen die Ursache zu tun als sie anderweitig zu beheben. Gerade im Bezug auf Filtriererhaltung hätte mich das aber schon sehr interessiert ob es hier schon Erfahrungen gibt.

lg
Robert

Beitrag vom 06.08.2010 - 10:51 

Gerd.G
Dabei seit:02.10.2005
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Korallenriff:16
Lexikon:1

Hallo zusammen !

Also ich halte ja von dem ganzen Zeug nichts !
Es sollte nicht NO3 beseitigt werden, sondern das Problem durch das es entsteht !

Ist zuviel NO3 oder PO4 im Becken stimmt etwas nicht, das kann viele Gründe haben.

Gruß Gerd
Beitrag vom 06.08.2010 - 09:05 

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