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Über Heinz Mahler

Die letzten Beiträge von Heinz Mahler

Die Knötchenkrankheit – Lymphocystis

Heinz Mahler: Zunächst wollte ich mich ja nicht zu den bisherigen Kommentaren äußern, tue es nun aber doch da man den einen oder anderen Kommentar einfach nicht unkommentiert stehen lassen kann (wird leider etwas länger).

@BerndK.

Zunächst muss ich sagen, dass ich Ihre Befürchtungen in Sachen Keimbelastung und multiresistenter Keime durchaus nachvollziehen kann. Nun aber die Einschränkung. WER sagt Ihnen, dass ich das „Quarantänewasser“ nach Gebrauch, UNGEFILTERT oder UNBEHANDELT einfach in der Toilette entsorge? Das wäre unverantwortlich, JEDEM denkenden Menschen sollte das klar sein. Es gibt verschiedene Möglichkeiten das „Brauchwasser“ aufzubereiten, ich verwende dafür z.B. „biostream ZERO“, Pilze, Algen, Viren und pathogene Keime werden durch das hochwirksame Chlordioxid wirkungsvoll bekämpft. Es entspricht der aktuellen Trinkwasserverordnung und findet Anwendung z.B. um schädliche Biofilme in Trinkwasseranlagen (Schankanlagen, Trinkwassersprudlern, Eiswürfelbereitern, etc. zu entfernen.


So viel „Hirn“, an die fachgerechte Entsorgung des Wassers aus einem Quarantäneaquarium zu denken, traue ich eigentlich jedem normal denkenden Menschen zu. Mhh, da scheine ich mich wohl getäuscht zu haben.


@all
Ich betreibe nun Meerwasser-Aquaristik fast 30 Jahre, in dieser Zeit habe ich nur wenige Male tatsächlich erkrankte Fische behandeln müssen, in den meisten Fällen allerdings erfolgreich. Zumeist nutze ich das Quarantäne-Aquarium zu Eingewöhnung neuer Tiere. Das „Brauchwasser“ anschließend einfach „weggekippt“ habe ich aber nie und so viel „Hirn“ dies nicht zu tun traue ich wie schon gesagt jedem zu.


Zu denen, die UV-C bzw. Ozon anwenden wollen, um Krankheiten auszuschließen. Keine Frage, beides ist sehr hilfreich, richtig angewendet, eine Erkrankung in jedem Fall verhindern, tut es allerdings nicht. Ich spreche aus Erfahrung, da ich BEIDES STÄNDIG als Profilaxe und zur Keimabsenkung in meinen Aquarien nutze.

Der Fotowettbewerb ist zu Ende

Heinz Mahler: Noch ein, zwei Ausführungen zu rhodan und Beeker.

@rhodan
Stimmt alles was Du sagst, einzig Deine Meinung das es zukünftig keine fairen Fotowettbewerbe mehr geben soll teile ich nicht. Heute wird so gut wie jedes in einen Fotowettbewerb eingesandte Bild per Software manipuliert, OK. Aber ist das unfair den anderen Teilnehmern gegenüber? In meinen Augen nicht. JEDER, wirklich jeder, kann sich Heute die entsprechende Software aus dem Internet laden. Sicher kein Photoshop CS5, aber GIMP tut's auch und die ist kosten los soweit ich weiß. Wenn aber jeder die Möglichkeit hat eine Aufnahme in seinem Sinn zu manipulieren und es keine entsprechend anders lautende Vorgabe gibt, was soll daran unfair sein?

Im analogen Zeitalter der Fotografie machte den Unterschied oft das Filmmaterial, welche ASA/ISO, welcher Hersteller, die Körnigkeit des Filmmaterials, der Fotoapparat selbst und selbstverständlich die Objektive und vieles mehr. Hatte jemand ein eigenes Fotolabor im Keller konnte er ebenfalls viele Tricks anwenden (abwedeln, unter- oder nachbelichten, farbveränderungen und viels mehr) die der „normal“ Teilnehmer eben nicht hatte/konnte. Hat sich da je einer beschwert das sein unfair? Wenn man die Möglichkeiten hat darf und soll man sie ruhig nutzen solange das JEDER machen bzw. nutzen KANN.

Übrigens, ich habe schon etliche Fotowettbewerbe gewonnen mit Aufnahmen die vollkommen unbearbeitet waren, lediglich von RAW ins gewünschte Bildformat gewandelt. Es stimmt also nicht, dass IMMER und ausschließlich „manipulierte“ Bilder gewinnen.

Just my two cent's


@Beeker
Nichts für ungut, aber einen Workshop für Makrofotografie muss man auf einer Plattform die sich mit Meerwasser-Aquaristik befasst nicht wirklich durchführen, ist zumindest meine Meinung. Dafür gibt es mehr als nur gute Foren im I-Net die sich ausschliesslich damit befassen, hier ein passender Link: http://www.natur.im/workshop-makrofotografie/makrofotografie.php

Es gibt viel andere …. hier ein Workshop im PDF Format :

http://www.husumer-fototage.de/06_download/makrofotografie.pdf


Seetang - Eine Vitamin- und Mineralstoffquelle für Korallenfische

Heinz Mahler: Richtig ist das ich mich tatsächlich verschrieben habe. Nicht 150 Gramm Kombu-Trockenmasse decken den Jahresbedarf eines Menschen an Jod, es sind tatsächlich sogar nur 15 Gramm die ausreichen würden bei einem täglichen Verzehr von ca. 300-500 Microgramm Jod (bei jedem Wert darunter spricht man von einer Jod-Unterversorgung (beim Menschen). Die 150 Gramm trifft NICHT auf getrockneten Kombu sondern getrockneten Hijiki zu, dass steht allerdings so nicht im Wicki wo Du offensichtlich Dein Wissen her hast. Genau dort aber steht es falsch (wie so oft, Wicki eben). Ich kann Dir gerne entsprechende Untersuchungen zukommen lassen (Plant Based Nutrition and Health by Stephen Walsh PhD) und einige andere so auch gerne Auszüge des Strasburger-Lehrbuch der Botanik für Hochschulen (Sitte, P.; Ziegler, H.; Ehrendorfer, F. Bresinsky, A.).

Nun mal Butter bei die Fische, hast Du auch nur eine ungefähre Ahnung wieviele einzelne Blätter getrockneter Kombu oder auch Nori 150 Gramm sind? Ich kann Dir sagen das die herkömmlich zu kaufenden Nori (auch Kombu) meist zu 80 -100 Portionsblätter verpackt sind und INKLUSIVE Verpackung ca. 8 Gramm wiegen wovon alleine auf die Verpackung 6-7 Gramm fallen. Um die „Korinthenkackerei“ nun auf die Spitze zu treiben, 150 Gramm x ca. 80 Portionsblätter, das sind 12.000 (in Worten zwölftausend) Algenblätter, muß ich wirklich noch weiter schreiben?

Also noch einmal, ALLE von mir empfohlenen Algen führen, selbst wenn man sie TÄGLICH verfüttert zu keinerlei Problemen bei unseren Fischen. Ich mache das schon viele Jahre. Einen meiner Doktoren habe ich inzwischen über 10 Jahre und er frisst „fast“ täglich Kombu (es sei den es gibt Löwenzahn, Salat & Co.) und erfreut sich weiter seines Lebens.

Einen „Denkanstoß“, wie Andy schreibt, wollte ich mit diesem Artikel geben. Es sollte keine wissenschaftlich Arbeit werden, wie einige wenige es wohl gerne gesehen hätten. Das, wer etwas verkürzt wiedergibt, Kritik hervorruft, war mir klar. Na dann, bis zum nächsten mal … und immer schön munter bleiben. ;)