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Synchiropus und Pterosynchiropus - Leierfische im Aquarium


Leierfische im Aquarium

Nicht selten sieht man Menschen im Aquariumgeschäft, die vor Händlerbecken stehen und staunend sagen " Schau mal, die sind aber hübsch und so schön bunt!" Die Rede ist dann meist von Leierfischen, die mit zu den auffälligsten und farbenprächtigsten Fischen der Meeresaquaristik gehören. Neben Anemonenfischen sind Leierfische bei nicht wenigen der Auslöser mit diesem wundervollem Hobby zu beginnen. Wir pflegen seit mehreren Jahren die drei Arten, die hauptsächlich in den Handel kommen.


Dieser Bericht soll im Vorfeld dem Neueinsteiger ein wenig Hilfestellung geben. Oft werden diese Fische impulsiv und Aufgrund ihrer Schönheit und Farbenpracht gekauft und dies ohne, dass sich der zukünftige Pfleger über den Fisch und die Haltungsbedingungen ausreichend informiert.

Als ersten nennen wir den wohl populärsten Leierfisch, er wird umgangssprachlich immer nur "Mandarinfisch" genannt. Mit lateinischen Namen heisst er Pterosynchiropus splendidus. Auf Hinweis von Daniel Knop (Juni 2003) haben wir schon den neuen Namen genommen. Bisher wurde der Fisch unter den Namen Synchiropus splendidus geführt. Er dürfte, zumindest in Deutschland, der meist verkaufte Leierfisch sein. Kein Wunder wenn man diesen wirklich auffällig gezeichneten Fisch mal gesehen hat. Es gibt nicht viele Menschen, die sich der Farbenpracht dieses Fisches entziehen können. Er wird laut Literatur mit ca. 10 Zentimetern doch etwas grösser als die anderen Arten, wobei wir selbst noch nicht viele mit den angegebenen 10 Zentimetern gesehen haben.

Unser, seit 1997 gepflegter, Mandarinmann hat ca. 8 cm und ist damit schon wahrlich gross geraten. Er ist im Indo-Australischen Arichpel und im Westpazifik beheimatet und dort weit verbreitet.

Auf der Beliebheitsskala an Platz zwei steht mit Sicherheit der sogenannte LSD oder Clown - Leierfisch, mit lateinischen Namen Pterosynchiropus picturatus. Dieser Leierfisch wird ca. 5 cm lang und hat das selbe Verbreitungsgebiet wie Pterosynchiropus splendidus.

Schon etwas weniger Interessant für die meisten Aquarianer, weil nicht ganz so bunt gefärbt, ist der Stern Mandarinfisch, Synchiropus stellatus. Dennoch findet er heute weit mehr Verbreitung im Handel als früher. Hier sollte man noch Synchiropus ocellatus erwähnen der ebenfalls ab und an in den Handel kommt. Meist kann man aber ohne Literatur und Fotos die Arten S. stellatus, S. ocellatus oder auch S. morrisoni nicht so einfach auseinanderhalten. Dies ist dafür aber um so einfacher bei den auffällig gezeichneten P. splendidus und S. picturatus. Mit ca. 8 Zentimetern wird S. stellatus nicht ganz so gross wie P. splendidus, aber doch deutlich grösser als S. picturatus.

Synchiropus ocellatus und Synchiropus stellatus stehen bisweilen im Ruf Tubellarien (umgangssprachlich bekannt als Planarien) zu fressen. Hierbei handelt es sich aber um Einzelbeobachtungen von einigen Aquarianern. Da nicht jeder der solche Tiere pflegt diese Erfahrung gemacht hat, sollte man diesbezügliche Berichte nicht immer bedingungslos annehmen. Auch hier gilt, nicht jedes Tier macht genau das was wir Aquarianer uns von ihm erhoffen. Allerdings sollte man es unserer Meinung einfach drauf ankommen lassen und es beim auftreten einer Tubellarienplage einfach mal probieren. Diese Fische haben keine uns bekannten Nachteile. Selbst wenn sie keine Tubellarien fressen sind sie eine echte Bereicherung, auch im optischen Sinne, für das Gemeinschaftsbecken. Lieber versucht man einen Stern-Mandarin, als das man gleich zur chemischen Keule gegen die Planarien greift.



Leierfische - Callionymidae:

Leierfische sind in 11 Gattungen mit ca. 130 Arten erfasst. [Quelle: Das Korallenriffaquarium Band 3, BSV Verlag] Die für die Aquaristik relevante Gattung ist dabei aber die Gattung Synchiropus. Auf Hinweis von Daniel Knop, Redakteur der Fachzeitschrift KORALLE, ändern wir in diesem Artikel die Bezeichnung von Synchiropus splendidus auf Pterosynchiropus splendidus.

Die andere relevante Gattung Callionymus spielt aquaristisch kaum eine Rolle, wenn auch mal vereinzelt Tiere dieser Gattung in den Handel kommen. Gezielt werden diese unseres Wissens nicht importiert. So beschränken wir diesen Bericht auf die für uns Aquarianer wichtige Gattung Synchiropus.

Wir möchten darauf hinweisen, das alle Leierfische sich in der Regel nur von im Aquarium vorkommenden Krebstieren und Würmern ernähren. Daher sollte man diese schönen Fische nicht gleich am Anfang in sein Aquarium setzen. Empfindlich sind diese Tiere eigentlich nicht, aber wenn nicht genug natürliches Futter zur Verfügung steht kann ein Leierfisch schnell verhungern. Vor allem nach einem langen Transport sind viele diese Tiere nicht "fit". Hier hilft nur ein gut eingefahrenes Becken mit viel natürlicher Nahrung. Eine Grundvoraussetzung ist daher, das man viele lebende Steine im Becken hat. Denn mit dem Einsetzen von diesen kommt auch geeignete Nahrung ins Aquarium.

Ein Leser unserer Seite zeigte uns aber ganz wunderbar auf, das man selbst viel dafür tun kann um eben auch diese empfindlichen Fische ans Futter zu bekommen. Dieser Leser hat es geschafft das seine Leierfische frisch geschlüpfte Artemianauplien annehmen. Das Ganze klappte sehr schnell so das diese seitdem regelmässig aus der Pipette oder Spritze ihr Lebendfutter annehmen. Da dies aber nicht immer klappt ist es wichtig keine Leierfische als Erstbesatz zu wählen. Denn wenn diese das Futter nicht annehmen und gleichzeitig, durch ein neues Becken noch nicht viel an Kleinstkrebsen im Aquarium zu finden sind, verhungern sie. Es dauert eben seine Zeit bis sich genügend Kleinstkrebse bilden, die die Hauptnahrung der Leierfische darstellen. Wenn man dann sieht wie unablässig Leierfische den ganzen Tag nach Futter suchen, weiss man schnell das viel Nahrung vorhanden sein muss.

Auch wir konnten Futterannahmen von Frostfutter, in dem Fall Artemia, bei unserem Männchen S. picturatus [LSD] beobachten. Dies macht wiederum unser Pärchen S. splendidus nicht. Beide schauen kein Frostfutter an und nehmen nur lebendes, das sie sich selber im Aquarium "erpicken". Erpicken deshalb weil das Schnappen nach Futter bei den Leierfischen aussieht wie das Picken eines Vogels.

In einem mind. 8 Monate alten Becken mit lebenden Steinen hätten wir keine Bedenken. In dieser Zeit hat sich genügend natürliche Nahrung entwickelt das ein Pärchen Leierfische nicht verhungern müßte. Allerdings sollte man auch hier darauf achten nicht zuviele Futterkonkurrenten einzusetzen, da gerade der Mandarinfisch schnell von anderen, robusteren Tieren vertrieben wird. Hier ist beispielsweise der Chelmon rostratus zu nennen, der einen fast gleichen Speiseplan zu verzeichnen hat. Da wird selbst in einem grossen Becken die Nahrung für die Leierfische knapp.

Man merkt nun vielleicht die Betonung auf Pärchen ? Wir hoffen das... Denn es hat seinen Grund wie man im nächsten Absatz dann erfahren wird. Erwähnenswert wäre noch das keiner der drei Arten im Aquarium scheu ist. Wenn sie sich mal gut eingelebt haben sieht man sie oft den ganzen Tag, mal hier mal da picken. Unentwegt sind sie unterwegs und dazu sind fast alle noch sehr "Kameraverliebt". Das heisst, unsere Leierfische sind alle recht interessiert was wir da so vor ihnen anstellen und halten in der Regel relativ still :-)


Paarhaltung:

Da man Männchen und Weibchen sehr gut unterscheiden kann, sollte man ein Pärchen dieser Tiere einsetzen. Die Unterscheidung ist bei kleinen Tieren nicht ganz so einfach, wohl aber bei geschlechtsreifen Tieren. Das Männchen hat einen deutlich längeren ersten Rückenstachel, dieser fehlt dem Weibchen bzw. ist nur sehr kurz ausgebildet. Wenn das Männchen diesen Rückenstachel aufstellt erinnert die Form an einen Schirm oder mit viel Phantasie auch an ein Schwert.




Leider kann man sich trotzdem mal irren, weshalb man einen guten Fachhändler um Rat fragen sollte. Auch wir haben schon mal trotz langem Suchen in einem Händlerbecken zwei Männchen anstelle eines Paares erwischt. Normalerweise kann man einen Leierfisch, wenn man ihn ein wenig im Händlerbecken "ärgert", dazu veranlassen seinen Rückenstachel aufzustellen, dann sieht man schnell ob Mann - ob Frau.

Nun bei unserem Versuch ein Paar zu erwischen hat es nicht geklappt. Eines der Tiere zeigte trotz geärgert werden nichts, dabei waren beide Tiere in einem Händlerbecken zusammen. Möglicherweise war hier die "Rangfolge" schon festgelegt und das zweite Männchen durfte keinen Stachel zeigen? Erst als sie bei uns zu Hause eingewöhnt wurden, zeigten beide Ihren Rückenstachel. Jeder der Tiere war in einem separaten durchsichtigen Gefäß und diese Gefäße standen direkt nebeneinander. Jedes der Männchen drohte nun dem Anderen und stellte seinen kleinen Rückenstachel zur Schau.




Tja, auch das kann passieren. Hartnäckig hält sich seit langen Jahren das Gerücht das den männlichen Leierfischen vor dem Transport die Rückenstacheln abgeschnitten werden. Warum man das machen sollte ist uns leider nicht klar, auch nicht ob dieses Gerücht tatsächlich stimmt. Tatsache aber ist, das der Rückenstachel unserer Männchen nicht sehr ausgeprägt war und das die Tiere heute einen weit größeren, ausgeprägteren Rückenstachel besitzen. [bis zu fünf mal so groß wie beim Kauf!]

Es ist wie so oft, erst die Paarhaltung macht das Ganze perfekt. Da Leierfische in Paarhaltung alsbald Laichversuche unternehmen und dies ein wunderschönes Schauspiel ist, sollt man Leierfische nur als Paar halten. Auch hier sind wir uns sicher das sich ein Pärchen im Aquarium wesentlich wohler fühlt als ein Einzeltier. Einige Aquarianer berichten von Einzeltieren, die nachts immer recht weit oben umherschwammen und manchmal auch in den Tod sprangen. Vielleicht auf der Suche nach einem Partner?

Leierfische sind einzeln wunderschön, nicht scheu und den ganzen Tag immer mal wieder zu sehen. Aber zu zweit ist das Leben dieser Tiere zu beobachten noch wesentlich interessanter, da diese Tiere zu zweit im Aquarium wesentlich agiler und möglicherweise auch zutraulicher werden. [Unser Männchen kommt oft vorne links an die Scheibe und wartet, ob einer von uns kommt. Dann stellt er sich schräg, als ob er schauen wollte, wie es einem geht.... Mit unserem Männchen kann man also eine mini-persönliche-Beziehung Fisch-Pfleger aufbauen.]

Paarhaltung empfehlen wir also mindestens, es sind aber sogar mehrere Weibchen möglich. Ein dementsprechend grosses Aquarium (so ab 800 Liter) vorausgesetzt. Nur eines darf man auf keinen Fall machen: Zwei Männchen der gleichen Art einsetzten. Das führt unserer Erfahrung nach immer zum Tode des unterlegenen Männchens. Manchmal wird der Gegner nicht sofort zu Tode gejagt und unterliegt dann vielleicht auch wegen der Folge eines längeren Transportes. Häufiger ist hier der langsame Tod des unterlegenen Männchens. Das Tier wird vom dominaten Männchen immer wieder gesucht und gejagt.



Wir haben den Versuch gemacht und zu einem Pärchen P. splendidus noch ein Pärchen S. picturatus hinzugesetzt. Das Becken fasst ca. 1000 Liter und wäre demnach von der Nahrung her mehr als ausreichend. Das Becken steht lange Jahre und die Menge an Kleinsttieren ist enorm. Leider aber ging der wesentlich kleinere Mann von S. picturatus so massiv auf das viel grössere Männchen von S. splendidus los, das wir die Streithähne nach kurzer Zeit trennen musste. Dem LSD Weibchen wollte keiner was... Andersherum haben wir die Erfahrung gemacht das sich S. stellatus und P. splendidus völlig ignoriert haben. Es gab und gibt hierbei keine Probleme oder Anzeichen das sie sich nicht mögen würden. Anscheinend ist S. picturatus doch aggressiver als eben die anderen beiden.


Schwimmweise:

Wer Leierfische pflegt kennt die Art der Fortbewegung dieser Tiere. Sie schwimmen nicht wie andere Fische, sondern bewegen sich eher schwebend fort. Ähnlich wie bei einem Kolibri [Vogel] die Flügel, werden die Bauchflossen eingesetzt um über dem Substrat dahin zu schweben. Sicher können sie auch schwimmen, manche tun das auch kurzzeitig, aber überwiegend schweben sie. Da sie unentwegt mit ihren grossen Augen nach Futter suchen, bewegen sie sich meist sehr langsam und berühren fast immer dabei mit ihrem Bauchflossen den Boden. Erst wenn sie Futter erspähen geht es schnell, der Kopf ruckt rum und schnapp. Unentwegt bewegen sie dabei ihre Brustflossen, ihrem eigentlichen Fortbewegungsmittel.


Feinde:

Feinde gibt es kaum. In einem "normalen" Riffbecken mit "normalen" Tierbesatz wird es kaum mal ein Tier geben das einem Leierfisch gefährlich werden wird. Der Grund sollte darin zu finden sein, das man in der Literatur davon ausgeht das die Schleimschicht die einen Leierfisch umgibt für giftig gehalten wird. Da uns mal einer rausgesprungen ist kann ich [Robert] ein Lied davon singen. Es war nach dem Anpacken und wieder Zurücksetzen des Fisches, ein absolut eckliges Gefühl auf der Hand. Eine dicke Schleimschicht bedeckte meine Hand und auch nach langem Abspülen verblieb noch immer das schleimige, und somit ein recht merkwürdiges, Gefühl.

Es gibt in der Fachliteratur allerdings einen veröffentlichten Bericht, wonach es sich eine Muräne hat nicht nehmen lassen einen Mandarin trotz seiner Schleimschicht aufzufressen. Nun wir denken das man bei der Haltung von Muränen schon damit rechnen sollte, das so etwas passieren kann. Jedes Lebewesen ist ein Individuum und kann sich auch mal so verhalten wie es nicht der Regel entspricht. Andere Fische aber, werden einen Leierfisch normalerweise kaum beachten. Apropo rausspringen, dazu kommen wir gleich nochmal beim Laichtanz der Leierfische.


Laichtanz der Leierfische:

Bei einem geschlechtsreifen Pärchen, das sich im Aquarium wohl fühlt wird es bald so weit sein. Sie beginnen zu laichen. Dabei ist der sog. Laichtanz der Leierfische einfach wunderschön. Wir möchten dieses anhand der folgenden Bildern von P. splendidus und S. stellatus aufzeigen.






Ca. 30 Minuten vor Abschalten der Beleuchtung, im Schein der nicht mehr ganz so starken Blaubeleuchtung, fangen unsere Leierfische an und treffen sich ausserhalb des Steinaufbaues. Vor allem das Männchen ist dabei fürchterlich aufgeregt und flattert wie wild mit den Brustflossen, noch weit mehr als sonst. Unser Männchen von P. splendidus pickt in allen Laichpausen ganz schnell hintereinander mit dem Mäulchen gegen die Aquarienscheibe. Das Weibchen macht meist einen recht lockeren und ruhigen Eindruck, fast so als berühre sie das gar nicht so sehr.





So in der Mitte, auf ca. 35 cm beginnen nun beide Leierfische gemeinsam von unten noch oben zur Wasseroberfläche hin aufzusteigen. Das Männchen ist dabei immer ein wenig unter dem Weibchen. Erst Seite an Seite, an der Oberfläche dann Bauch an Bauch. So geht es in unserem Aquarium mind. 30 male von sich, bis es dann zum Laich kommt. Das passiert meist aber erst wenn die Beleuchtung ganz abgeschaltet ist. Woran diese vielen Versuche nun ihre Begründung finden können wir leider nicht beantworten. Bringen sich die Tiere durch die wiederholten Versuche in Stimmung? Wir denken das es eventuell auch an der geringen Höhe des (unseres) Beckens liegt, so das die Leierfische einfach mehr Versuche dazu brauchen um den richtigen Zeitpunkt zu erwischen. Es scheint auf jeden Fall viel Übung nötig zu sein um das Ablaichen simultan hin zu bekommen. Man muss sich als Aquarianer der Leierfische pflegt im klaren sein das gerade die Laichtänze der Leierfische auch Gefahren bergen. Uns sind in den letzten 7 Jahren bereits zwei Mandarin aus dem Becken gesprungen. Anscheinend sind sie beim laichen so aufgeregt das es da schnell mal zu einem Hopser zu viel kommt. Einen der beiden Springer konnte ich - Robert - wieder zurücksetzen, den zweiten leider nicht. So sollte man immer gut aufpassen und wenn möglich eine hohe Umrandung um das Aquarium haben.

Anhand der nachfolgenden Fotos von Pterosynchiropus splendidus [aus unserem Aquarium] und Synchiropus stellatus, (aus dem Aquarium von Frank Diehl) kann man die Synchronversuche der Leierfische ganz gut ersehen.

Zucht:

Über eine regelmässige Nachzucht von Leierfischen ist uns nichts weiter bekannt. Es gab zwar eine Veröffentlichung in einer Fachzeitschrift, aber nachfolgend wurden keine weiteren Erfolge bescheinigt. So gehen wir heute davon aus, das es keine Nachzuchten von Leierfischen gibt. Julian Sprung (1991) hatte einen einzigen Leierfisch, der Gattung P. splendidus auf ein Alter von 13 Monaten gebracht, bis dieser aus bis heute unerklärlichem Grunde starb. Wir würden uns über weitere Infos sehr freuen, vor allem im Bezug auf die Zuchtversuche dieser Tiere. Gibt es in einem stillen Kämmerlein etwa schon Erfolge ? Schön wäre es.....


Literaturnachweis:
Band 3, Das Korallenriffaquarium erschienen im BSV Verlag
Mergus Meerwasseratlas Band 1, erschienen im Mergus Verlag


Dieser Artikel ist am 19.08.2007 erschienen

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Kommentare

Tokeya
Dabei seit:30.07.2011
Kommentare 
Korallenriff:2
Lexikon:0

Hallo;
hier ein Clip vom Tanz eines LSDPaares
Link
wenn man sich auf der Seite umschaut findet man nochmals 2 clips von den Beiden
Beitrag vom 25.06.2012 - 14:05 

robertbaur
Dabei seit:24.08.2004
Kommentare 
Korallenriff:835
Lexikon:106

Hallo Igor

Danke für den Buchtip den ich nur unterstützen kann.

Das mit der Mutmassung kann durchaus sein... die meisten Becken sind mit 50 oder 70 cm einfach zu klein in der Höhe. Wolfang Mai hat sowieso ein super Händchen für diverse Zuchten, daher kann man solchen Enthusiasten, denn das muss man sein, einfach nur weiter die Daumen drücken für mehr Arten.

Gruß Robert
Beitrag vom 14.08.2010 - 09:10 

IgorS
Dabei seit:09.06.2010
Kommentare 
Korallenriff:3
Lexikon:0

Für alle die sich für diese schöne Tiere interessieren, würde ich auch das Buch "Leierfische - Im Meerwasseraquarium - Pflege und Nachzucht" von Wolfgang Mai aus der Art-für-Art-Reihe der KORALLE empfehlen.
Dort wird insbesondere auf die Nachzucht der Tiere eingegangen.

Nebenbei bemerkt, wird dort auch die Vermutung aufgestellt, dass das häufige Aufundabschwimmen beim Balzverhalten auf die geringe Höhe von Aquarien zurüchzuführen ist.
Beitrag vom 11.08.2010 - 20:40 

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