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BYO Guides -Be your own guide: Vorstellung des INDO PACIFIC CORAL FINDER und des REEF FINDER


Jedem der taucht oder schnorchelt bieten sich für seine Erkundungstour durch die Welt der Riffe eine Vielzahl von Unterwasserführern oder Bestimmungsbüchern an, die viel Wissenswertes über den Lebensraum Riff vermitteln. Doch kann man diese nur an Land nutzen, man muss also erst wieder auftauchen, um nachzuschlagen, wen oder was man da unter Wasser gesehen hat. Oftmals sind zudem den Bestimmungsbilder erläuternden Texte beigefügt, die - könnte man den Bestimmungsführer doch mit auf den Tauchgang nehmen - wenig hilfreich wären.

 

Dies dachte sich auch der australische Autor, Journalist, Wissenschaftsvermittler und bekennende Korallenfan Russell Kelley. Heraus kam dabei eine neue Generation von praxisnahen Tauch- und Bestimmungsführern, die sowohl über als - im wahrsten Sinne des Wortes  - unter Wasser verwendet werden können. 

 

Den INDO PACIFIC CORAL FINDER und den REEF FINDER, die beiden Vertreter dieser, unter dem Label BYO Guides vertriebenen, neuen Generation von echten Unterwasserführern zur Bestimmung von Meeres- und Riffbewohnern möchte ich euch nun vorstellen.

 

INDO PACIFIC CORAL FINDER

 

 

Der DIN 4-formatige und 34 Seiten umfassende INDO PACIFIC CORAL FINDER befasst sich ausschließlich mit der Bestimmung von Steinkorallen des Indo-Pazifiks, insgesamt 67 Gattungen von Steinkorallen lassen sich mit seiner Hilfe bestimmen. 

 

Auf Grund Ihrer vielfältigen Erscheinungsformen ist die Bestimmung von Korallen keine leichte Aufgabe. Gestalt bzw. Wuchsform der einzelnen Arten innerhalb einer Gattung können je nach Lebensraum stark varieren. Dennoch bildet die Gattungszugehörigkeit den gemeinsamen Nenner der einzelnen Arten: Die Gattung Acropora ist die artenreichste aller Steinkorallenarten und umfasst laut Veron (2000) 170 Arten unterschiedlichster Gestalt. Ohne spezifische Kenntnisse ist eine Acropora-Spezies schwierig zu identifizieren. Kennt man jedoch die gattungsspezifischen Merkmale ist die Bestimmung einer Acropora als solche einfach. Die klassische Zuordnung über das hierarchisch strukturierte Schema "Lebewesen-Domäne-Reich-Stamm-Klasse-Ordnung-Familie-Gattung-Art" ist für wissenschaftliche Zwecke ohne Zweifel bestens geeignet, doch Hobbytaucher oder Meerwasseraquarianer, die einfach nur wissen möchten, welche Spezies bzw. Gattung sie vor sich haben, streichen hier oftmals rasch die Segel. Abstrakte Beschreibungen und Konzepte nützen jemandem ohne formale Vorkenntnisse in der Praxis meist nur wenig.  

 

Aufbauend auf dem Wissen, dass das menschliche Gehirn visuelle Reize unmittelbar wahrnimmt und sehr schnell verarbeiten kann, wir Menschen also ausgesprochene "Augentiere" sind, entwickelte Russell Kelley für den CORAL FINDER ein auch für "Taxonomie-Laien" leicht anzuwendendes Klassifikationschema zur Gattungsbestimmung von Korallen. 

 

Gemäß dem Motto "WYSIWYLF - What you see, is what you look for" werden zur Identifizierung nur die charakterischen Merkmale einer Korallengattung herangezogen, die der Betrachter auch tatsächlich unter Wasser sehen kann. 

 

Dieser sehr anschauliche Ansatz erlaubt es, mit Hilfe des CORAL FINDER die Gattung einer Steinkoralle rasch und sicher zu bestimmen. 

 

So ganz ohne theoretische Grundkenntnisse geht es dennoch nicht. Auf Seite 3 des CORAL FINDER werden daher alle für die Bestimmung notwendigen Fachbegriffe kurz und anschaulich erklärt.

 

 

 

Da uns diese Fachbegriffe im CORAL FINDER immer wieder begegnen, empfiehlt es sich, sich vor den ersten Identifizierungsversuchen mit diesem Glossar vertraut zu machen.

 

Bei der Bestimmung von Korallen helfen uns nun die "Key Page" und die sogenannten "Look-alike Pages".

 

 

 

Die Key Page ist eine Art Indexseite,  in sogenannten Key Groups werden dort auf den ersten Blick auffallende, charakteristische Merkmale stichwortartig aufgelistet, mit Hilfe derer man sein "Studienobjekt" bereits grob einordnen kann.

 

Unter die Lupe genommen werden dabei :

 

 

Gestalt / Erscheinungsbild

Branching / Plates of Branchlets (Beispiel: Acropora),

Massive or Thick Colonies (Bespiel: Favites, Acanthastrea),

Thin Plates & Crusts (Beispiel: Pavona, Echinophyllia),

Columns (Beispiel: Psammocora) 

 

Oberflächenstruktur des Gewebes oder der Polypen

Meandering Ridges & Valleys (Beispiel: Goniastrea, Porites),

Large, Daytime Expanded Polyps (Beispiel: Euphyllia) 

 

Lebensweise

 

Solitary or Isolated or Free-Living (Beispiel: Fungia) 

 

 

Ergänzend dazu listet eine weitere Key Group jene Korallengattungen auf, die nicht zu den Steinkorallen zählen, aber oftmals für solche gehalten werden,  wie z.B. Heliopora, Stylaster, Tubipora und Millepora.

 

Einige dieser Schlüsselgruppen teilen sich nochmals in weitere Unterkategorien auf, die nach Form, Anordnung, Struktur und Größe der Polypen bzw. Koralliten unterscheiden. Diese Unterkategorien helfen, eine erste Einschätzung weiter zu verfeinern.  So nennt z. B. die Gruppe "Meandering Ridges & Valleys"  ("Mäanderförmige Polypenreihen")  als weitere Unterscheidungsmerkmale:

 

  • Corallites with Separate Walls: Die Koralliten sind durch eigene Wände voneinander getrennt
  • Corallites with either shared walls or no walls: die Koralliten sind durch gemeinsame Wände miteinander verbunden oder gehen ohne sichtbare Trennung ineinander über, zusätzlich wird hier noch nach Größe der Koralliten unterschieden. 

 

Die Key Groups sind farblich unterschiedlich hinterlegt, durch die entsprechenden Seitenregister gelangt man rasch zu den zugeordneten Look-alike Pages, den eigentlichen Bestimmungsseiten des INDO PACIFIC CORAL FINDER. 

 

Auf diesen sind nun die zur Gruppenbeschreibung der Indexseite passenden Korallengattungen abgebildet. Jede Gattung wird dabei in einer Serie von vier Fotoaufnahmen porträtiert:

 

 

Das erste Bild zeigt die Koralle im Riff, das zweite Bild einen Korallenast oder einen Ausschnitt der Koralle, der die Anordnung und Struktur der Polypen erkennen lässt, das dritte Bild zeigt Korallenpolypen in einer Nahaufnahme, das vierte und letzte Bild ist eine vergrößerte Detailaufnahme eines Stück des Korallenskeletts. Eine kurze Beschreibung der physischen Kennzeichen, wie z. B. Größe und Besonderheiten der Koralliten, Struktur des Polypengewebes, Farbformen etc. sowie Hinweise auf ähnliche, leicht miteinander zu verwechselnde Gattungen ergänzen die Bilderserie.

 

Durch einen Fotovergleich kommt man der Identität der gesuchten Koralle schnell auf die Spur.  Eine sorgfältige Prüfung der Charakteristika der vermuteten Gattung am lebenden Objekt und rasch ist klar, um welche Gattung es sich bei dem dato unbekannten Exemplar handelt. 

 

Nehmen wir ein praktisches Beispiel, um die Vorgehensweise zu veranschaulichen:

 

 

 

Korallen sind je nach Licht- und Strömungsverhältnissen recht wandelbar in ihrem Erscheinungsbild, um einer möglichen Fehlbestimmung vorzubeugen, rät der CORAL FINDER dazu, die gattungstypischen Kennzeichen, insbesondere Größe, Struktur und Anordnung der Polypen bzw. Koralliten sorgfältig zu prüfen. Die vergrößerte Detailaufnahme des Korallenskeletts, eine Lupe und das Lineal am oberen Seitenrand der Key Page zum Messen der Korallitengröße sind hier sehr nützlich. Als Bonus und zur Hilfestellung gibt es auf der letzten Seite des CORAL FINDER noch eine Anleitung, wie man Koralliten korrekt vermisst.

 

Wer nach seinem Ausflug in die Welt der Riffe noch weiter recherchieren möchte: Bei den einzelnen Gattungen findet sich jeweils eine Referenz (Band, Seitenzahl) zu J.E.N (Charlie) Verons "Corals of the World", dem wohl umfangreichsten Standardwerk über Korallen. Wer keinen Zugriff auf das gedruckte Werk hat oder sowieso lieber online recherchiert: Unter www.coralsoftheworld.com entsteht zur Zeit die neue Onlineversion der "Korallenbibel". 

 

Der CORAL FINDER hat aber noch weitere tolle und nützliche Features im Gepäck. :

 

eine Skala zum Farbabgleich für Unterwasserfotografen

das von der Organisation CoralWatch entwickelte Coral Health Chart, ein Farbchart zur Bestimmung des Gesundheitszustands von Korallen in den Riffen weltweit (Stichwort: Korallenbleiche). Wie das Coral Health Chart eingesetzt wird, wird auf www.coralwatch.org erklärt. Ihr könnt aktiv zur Erhaltung der Riffe beitragen, indem ihr eure Eindrücke sammelt und an Coral Watch meldet. Wie dies funktioniert wird ebenfalls auf der Website erklärt, im Download-Bereich gibt es eine Anleitung (auch in Deutsch).

 

Die zum CORAL FINDER gehörende Website www.coralhub.info  wartet  mit einer Vielzahl von weiterführenden Informationen rund um Korallen und deren Bestimmung sowie zusätzlichem, kostenlosem, audio-visuellen Trainingsmaterial zum CORAL FINDER auf. Ein umfangreiches Lexikon, der sogenannte "Termigator", erläutert leicht verständlich und anschaulich mit vielen Beispielbildern Grund- und Fachbegriffe. Ein Einführungsvideo zum CORAL FINDER , in welchem den Nutzern jede Menge Tipps und Tricks für den Umgang mit dem CORAL FINDER verraten werden, könnt ihr euch im sogenannten "Learning Center" ansehen.  Dort werden auch in weiteren vier Videos Korallengattungen und ihre Charakteristika vorgestellt, sogenannte "Revision Movies" vertiefen das Ganze nochmals. Zum Abschluss gibt es noch vier vom Coral Identification Capacity Building Progam zusammengestellte Korallenbilder- Slide Shows für alle, die ihren Wissenstand testen oder mit dem CORAL FINDER üben möchten.

 

Die Videos sind nicht nur lehrreich, sondern auch unterhaltsam und auch für diejenigen, die vielleicht nicht ganz so fit in Englisch sind, gut verständlich. Dies gilt im übrigen auch für den CORAL FINDER als auch für den REEF FINDER selbst. Wer den CORAL FINDER optimal nutzen möchte, dem kann ich das Online-Trockentraining nur empfehlen.

 

Das eng mit dem INDO PACIFIC CORAL FINDER verbundene Coral Identifikation Capacity Building Program organisiert zudem Workshops, in welchen Taucher, Studenten der Meeresbiologie sowie Mitarbeiter von Tauchschulen, Tourismusverbänden, Institutionen wie z.B. Marinen Schutzparks und Riffschutzorganisationen mit Hilfe von praxiserprobtem, audio-visuellen Schulungsmaterial und am lebenden Objekt lernen können, wie man Korallen auf Gattungsebene bestimmt. Wie bereits auf Korallenriff.de berichtet wurde, wird erstmalig nun auch ein solcher 2-tägiger Korallenbestimmungs-Workshop unter der Leitung von Russell Kelley in Deutschland angeboten. Wer gerne gemeinsam mit anderen Gleichgesinnten lernen möchte, hat  am 10./11. Oktober im Haus der Wissenschaft in Braunschweig die Gelegenheit dazu. Es sind noch Plätze frei - nähere Informationen dazu findet Ihr auf Korallenriff.de unter Coral Finder Workshop .

 

Korallenfans kommen beim INDO PACIFIC CORAL FINDER voll auf  ihre Kosten, doch beherbergt die Welt der Riffe noch viele andere ebenso faszinierende Lebenwesen und für alle, die außer Steinkorallen noch etwas anderes sehen ;-), bietet der  REEF FINDER ein ebenso praxisnahes Identifizierungstool.

 

REEF FINDER 

 

 

 

Während der INDO PACIFIC CORAL FINDER ein auf die Identifikation von Steinkorallen spezialisiertes Tool ist,  ist der REEF FINDER umfassender, Nutzer lernen Riff- und Meeresbewohner wie Fische, Korallen, Meeresreptilien, Stachelhäuter, Weich- und Krebstiere, Meerespflanzen wie z.B. Algen, Schwämme und Seescheiden sowie Würmer zu bestimmen. Ebenso wie der CORAL FINDER arbeitet der REEF FINDER mit einem visuell basierten, dreistufigen Klassifikationsschema mit vielen Bildern und nur wenig Text. Allerdings wirkt er auf den ersten Blick etwas weniger strukturiert, was am kleineren Format  liegen mag: Intuitiv empfanden viele das DIN A 4-Format des CORAL FINDER als etwas unhandlich, daher wurde das Format des REEF FINDER auf DIN A 5 verkleinert. Unterschiedliche Tiergruppen und das damit verbundene breitere Spektrum an Information bei weniger Platz übersichtlich unterzubringen, erfordert ein anderes Design als das an einen Fotokatalog erinnernde Design des CORAL FINDER, und so ähneln die Seiten des REEF FINDER auf den ersten Blick ein bißchen dem  wimmelnden Leben im Riff.

 

 

 

Der REEF FINDER besteht aus der "Key Page" und insgesamt 41 Ansichtsseiten, den sogenannten "Gallery Pages". Zwischen der Key Pages und den Gallery Pages steht der "Visual Index", der insgesamt 9 Seiten umfasst.

 

Die Meeresbewohner werden - in verschiedene Gruppen aufgeteilt - bereits auf der Key Page abgebildet. d.h. wer  auf den ersten Blick weiß, ob er einen Fisch, eine Meeresschildkröte oder z. B.  einen Stachelhäuter vor sich hat, blättert mittels der unterhalb der jeweilige Gruppe angegebenen Seitenzahl(en) gleich weiter auf die entsprechenden Gallery Pages.

 

Wer sich noch nicht ganz so schlüssig ist, der kann die am unteren Seitenrand stehenden Key Groups zur weiteren Orientierung nutzen.  Den Stichworten Fishes (Fische), Tentacles (Tentakeln), Shapes (Gestalt, Körperbau, Körperfortsätze etc.), Holes (Löcher bzw. Körperöffnungen) sowie Sediment (Überbleibsel, Fundstücke auf dem Bodengrund) folgend gelangt man auf die jeweils zugeordneten Seiten des "Visual Index". Anhand der Abbildungen kann der Betrachter nochmals innerhalb seiner gewählten Schlüsselgruppe weiter differenzieren, um  anschließend auf den passenden Ansichtsseiten die oder den Unbekannten endgültig zu identifizieren.

 

Die am leichtesten als solche zu erkennenden Fische werden gleich auf der ersten Seite des Visual Index nochmals nach ihrem Lebensraum (z.B. Boden-; Höhlenbewohner), ihrer Lebens- und Ernährungsweise

(z. B. Raubfische, tagaktiv etc.)  in weitere Untergruppen aufgeteilt, die passenden Fischfamilien mit den am Riff am häufigsten zu findenden Arten sind auf den dazugehörigen Gallery Pages abgebildet. Die Bilder werden durch eine stichwortartige Aufzählung der familientypischen Erkennungsmerkmalen und Besonderheiten ergänzt.

 

 

 

 

 

Fisch oder kein Fisch, so lautet hier also die Einstiegsfrage. Handelt es sich nicht um einen Fisch, sondern um ein anderes, bisher unbekanntes Wesen, heißt dies:  Check der restlichen Key Groups mit anschließendem Scan der Bilder auf den jeweiligen Indexseiten ("Visual Index") und schon fallen einem auf den Gallery Pages mögliche Kandidaten ins Auge:

 

 

Unser Unterwasser-Alien hat keine Flossen und sieht aus wie ein "Wackelpudding" mit Tentakeln? Das Stichwort "Tentacles" führt uns auf die Indexseiten 2 und 3, das mit  "Gelantinous" betitelte Foto erscheint vielsprechend. Der Blick auf Ansichtsseite 31 beantwortet unsere Frage: eine Qualle.

 

Der REEF FINDER verwendet zur Identifizierung nur gängige, allgemein akzeptierte Gruppen- Gattungs- oder Familienbezeichnungen wie z.B. Falterfische sowie die lateinischen Namen für die einzelnen Arten. Dies ermöglicht es, die einzelnen Arten unter dem wissenschaftlichen Namen in Datenbanken wie z.B. Fishbase zu recherchieren. Wer sich auf www.byoguides.com für den Newsletter anmeldet, erhält als Dankeschön einen kostenlosen Webguide mit vielen interessanten Links zur weiteren Recherche. Auch ein kurzes Einführungsvideo zum REEF FINDER gibt es auf der Website zu sehen. Fortsetzung folgt...

 

Der praxisnahe, anschauliche Ansatz bei der Identifizierung von Korallen bzw. Meerestieren ist nur ein Aspekt, wodurch sich der INDO PACIFIC CORAL FINDER und  der REEF FINDER gegenüber "traditionellen" Tauch- und Bestimmungsführern hervorheben.  

 

Bedruckt mit wasserfester Farbe und dank der Beschichtung der einzelnen Seiten mit einer dünnen Polystrolfolie sind beide resistent gegen Salzwasser und schwimmfähig und können somit auch unter Wasser zur Identifizierung des lebenden Objekts im Riff genutzt werden.  Das ist einzigartig und damit d e r  Pluspunkt gegenüber  "Old School" Unterwasserführern.

 

Dank der Spiralbindung und verstärkt durch ein durchsichtiges Deckblatt aus Plastik und einer Kunststoffplatte als Rückendeckel sind beide sehr robust. Der Rückendeckel aus Kunststoff lässt übrigens unter Wasser prima als Schreibtafel für eigene Notizen oder zur Kommunikation mit anderen Tauchern verwenden.

 

Wer lange Freude an seinem INDO PACIFIC CORAL bzw. REEF FINDER haben möchte, sollte dennoch die Hinweise zum Umgang während und zur Pflege nach dem Unterwasser-Einsatz auf den letzten Seiten beachten. Für ein optimales Handling während des Tauchgangs oder beim Schnorchelausflug gibt es sowohl auf den letzten Seiten der beiden Guides sowie online noch wertvolle Tipps und Tricks. 

 

Fazit:

 

Kein langwieriges Studium theoretischer Beschreibungen, kein Büffeln taxonomischer Fachbegriffe oder mühevolles Erinnern  "Wo-habe-ich-das-schon-einmal-gesehen?", statt dessen ein auch für jemanden ohne Vorkenntnisse leicht anzuwendendes Klassifikationsschema nach dem What-you-see-is-what-you-look-for-Prinzip, das zudem sich "on the spot" unter Wasser anwenden lässt. Das ist es, was sowohl den INDO PACIFIC CORAL FINDER als auch den REEF FINDER als Bestimmungsführer der nächsten Generation auszeichnet und beide zu idealen Arbeitswerkzeugen für Taucher, Schnorchlern, Naturliebhaber und Meerwasseraquarianern macht.

  

Mir hat das Arbeiten mit beiden und insbesondere das unterhaltsame Videotraining auf www.coralhub.info  auf jeden Fall sehr viel Spaß gemacht.  Nun kann ich mühelos das Geheimnis um die wahre Identität einiger Korallen in meinen Riffbecken lüften.  

 

Mit beiden gemeinsam abzutauchen war mir leider nicht möglich. Je intensiver ich mich jedoch mit dem INDO PACIFIC CORAL FINDER und dem REEF FINDER befasst habe, desto mehr kribbelte es mich, meine Phobie gegen Zackenbarsche endlich zu überwinden und mit den beiden auf Schnorchel- bzw. Tauchsafari zu gehen :-)

 

Wer also bei seinem nächsten Tauch- oder Schnorchelausflug ein praxisnahes "Who is Who" der Steinkorallen bzw. Riffbewohner unter Wasser  - im wortwörtlichen Sinne -  zur Hand haben oder nicht länger mit dicken theoretischen Bestimmungswälzern vor seinem Riffbecken sitzen möchte, dem kann ich sowohl den INDO PACIFIC CORAL FINDER als auch den REEF FINDER nur empfehlen.

 

PS: Zum Abschluss noch ein kleines Quiz für Euch: Zu welcher Gattung zählt die Koralle auf dem nachfolgenden Bild?

 

 

 

Nennt uns Euren Tipp im Kommentarfeld zu diesem Artikel. Unter denjenigen, die die Koralle richtig bestimmt haben, verlosen wir je 1 Exemplar des INDO PACIFIC CORAL FINDER sowie des REEF FINDER. Wer welchen der beiden Unterwasserguides bekommt, entscheidet das Los. Viel Glück.   

 

 

Weitere Infos:

 

INDO PACIFIC CORAL FINDER

Russell Kelley, 2nd edition, 2011 

ISBN-978-0-646-52326-2 

 

REEF FINDER

Russell Kelley, 2014

ISBN 978-09924776-08 

  

 

BYO Guides, P.O.Box 1859

Townsville, QLD 4810

Australia

 

 

www.byoguides.com

www.coralhub.info

 

Erhältlich sind INDO PACIFIC CORAL FINDER und REEF FINDER  im Onlineshop :

 

www.byoguides.com

 

oder - für diejenigen, die eine Bezugsquelle in Deutschland bevorzugen:

 

bei

 

Green Corals

E-Mail: info@greencorals.de 

Infos dazu auch auf Facebook:  https://www.facebook.com/pages/Green-Corals/406532542785259

  

 

 

 


Dieser Artikel ist am 03.09.2015 erschienen

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Kommentare

shovel
Dabei seit:20.12.2008
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Korallenriff:24
Lexikon:0

Hallo , ich möchte mich herzlich bei Corinna für den Gewinn bedanken . Es ist das Reef FInder geworden der wirklich gut für Anfänger ist . Tolle Qualität die man ruhig mit nassen Händen benutzen kann .

Gruß Frank
Beitrag vom 04.10.2015 - 18:45 

robertbaur
Dabei seit:24.08.2004
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Korallenriff:869
Lexikon:106

Hallo zusammen

Shovel und IKSAQUA haben gewonnen. Richtig war die genannte Porites.
Die zwei wurden eben angeschrieben

viele Grüße
Robert

Beitrag vom 19.09.2015 - 16:09 

shovel
Dabei seit:20.12.2008
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Lexikon:0

Palaustrea ?
Beitrag vom 11.09.2015 - 21:15 

shovel
Dabei seit:20.12.2008
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Korallenriff:24
Lexikon:0

Porites wäre auch möglich
Beitrag vom 11.09.2015 - 21:13 

shovel
Dabei seit:20.12.2008
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Korallenriff:24
Lexikon:0

Da wäre noch eine. Isopora möglich oder acropora
Beitrag vom 11.09.2015 - 21:09 

shovel
Dabei seit:20.12.2008
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Ok , wie wäre es mit Stylopora ?
Beitrag vom 11.09.2015 - 21:03 

iksaqua

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Korallenriff:15
Lexikon:0

Ja dann probiere ich es nochmal.
Habe jetzt mal geschaut und könnte mir noch eine Porites Art vorstellen.

Hoffe, dass ich damit richtig liege.

Gruß

Marc
Beitrag vom 09.09.2015 - 17:03 

robertbaur
Dabei seit:24.08.2004
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Korallenriff:869
Lexikon:106

Hi zusammen

finde ich gut dass sich jetzt welche getraut haben. Ich geb es zu Corinna hat es auch wirklich nicht einfach gemacht. Nur soviel es ist keine Monti, (hätte allerdings auch selber darauf getippt) Evtl wollte ihr es nochmal versuchen?

vg
Robert
Beitrag vom 08.09.2015 - 16:16 

Darth Sidius
Dabei seit:11.12.2005
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Korallenriff:3
Lexikon:1

Moin moin,
Sollte eine Montipora spp. sein

Mit freundlichen Grüßen
Sebastian
Beitrag vom 07.09.2015 - 20:18 

sacki
Dabei seit:10.06.2012
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Korallenriff:4
Lexikon:0

Ich tippe auch auf Montipora
Beitrag vom 07.09.2015 - 13:15 

iksaqua

Dabei seit:24.06.2008
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Korallenriff:15
Lexikon:0

Ohh, ich hätte auch gerne so ein tolles Nachschlagewerk, am besten beide.

Montipora sollte passen!

Gruß Marc
Beitrag vom 07.09.2015 - 12:06 

shovel
Dabei seit:20.12.2008
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Korallenriff:24
Lexikon:0

Hallo , da ich nur den rechten Teil des Fotos sehen kann tippe ich auf montipora. Gruß frank
Beitrag vom 06.09.2015 - 14:42 

robertbaur
Dabei seit:24.08.2004
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Korallenriff:869
Lexikon:106

Hi zusammen

ist das echt so schwer? Es geht nur um die Korallen Gattung, nicht explizit der komplette Name....

viele Grüße
Robert

Beitrag vom 05.09.2015 - 07:32 

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