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DATZ 12/2012 erscheint



DATZ 12/2012

Blasenkorallen aus Aquakultur
Die Blasenkoralle Physogyra lichtensteini zählt zu den in der Riffaquaristik schon seit vielen Jahren beliebten, großpolypigen Steinkorallenarten. Die Art zeichnet sich durch grauweiße, mitunter auch grünliche Polypen aus, deren Tentakel tagsüber zwecks besserer Lichtausnutzung blasenförmig gedehnt sind. Von Daniel Heerz


Garnelen im Meeresaquarium
Ein wesentlicher Vorzug von Meeresaquarien besteht darin, dass man eine große Vielfalt wirbelloser Tiere pflegen kann. Gerade unter den marinen Garnelen findet man reizvolle Arten, die regelmäßig eingeführt werden und „gesellschaftsfähig“ sind. Von James W. Fatherree*
*Übersetzung aus dem Amerikanischen von Rolf Hebbinghaus


Grummeln in der Tiefe
Über die akustische Ökologie des Kalifornien-Fangschreckenkrebses fanden Erica Staaterman und ihre Kollegen Interessantes heraus. Wenig sei bisher bekannt über akustische Verhaltensweisen bodenlebender Meeresbewohner, speziell Crustaceen. Staaterman et al. testeten vor Santa Catalina mit einem Audio-Video-System, Hydrophonen und einer autonomen Aufnahmeeinheit Hypothesen zu Lauten von Hemisquilla californiensis. Die rund 30 Zenti­meter langen Fangschreckenkrebse leben in Bauten im weichen Boden vor Südkalifornien und produzieren ein tiefes Grummeln, indem sie in schneller Folge mit ihren Kiefermuskeln zucken. Von Oliver Mengedoht

Paddelbarsch (Tiefenschärfe)
Cromileptes altivelis lautet der wissenschaftliche Name dieses „nur schwarzweiß“, aber dennoch attraktiv ge­färbten Zackenbarsches. Eine weitere ­Bezeichnung – „Pantherfisch“ – spielt wohl auf die kontrastreiche Zeichnung an, die manchen Betrachter (so auch mich) aber eher an einen Schlafanzug erinnert als an eine Großkatze. Das Bild zeigt allerdings ein Jungtier; Erwachsene sehen anders aus. Von Rainer Stawikowski

Name: Schlangenaal
Heißt es nach einem Nachttauchgang im Roten Meer: „Wir haben eine Seeschlange gesehen!“, dann kann es sich nur um die Schilderung einer Begegnung mit einem Schlangenaal handeln, denn im Roten Meer gibt es keine Seeschlangen. Auf den ersten Blick meint man tatsächlich, eine Schlange vor sich zu haben, doch bei genauerem Betrachten vermisst man das für Kriechtiere typische Schuppenkleid, und der spitz zulaufende Kopf sieht auch ganz anders aus als bei einem Reptil. Von Helmut Göthel

Im Test: Blenny-Nano-Aquarium von Aqua Medic
Nano-Aquarien haben Hochkonjunktur, doch nicht immer funktionieren sie längere Zeit zufriedenstellend. Wie sieht es mit dem „Blenny“ von Aqua Medic aus? Von Werner Baumeister

Schon lange wollte ich zu meinem großen Meerwasseraquarium als „Back-up“ ein kleines Becken dazustellen. Der Trend zum Nano machte es dann auch erschwinglich, ein völlig autarkes Extrabassin zu installieren, denn auch für die Meeresaquaristik vorgesehene Produkte gibt es inzwischen zuhauf und zu akzeptablen Preisen. Da schon mein großes Aquarium ein Aqua-Medic-Becken ist und sich bewährt hat, fiel die Wahl wieder auf ein Angebot dieser Firma – mit dem passenden Namen „Blenny“ (40 x 50 x 40 Zentimeter; L x B x H).
Schon bald kam ein großer Karton „mit allem drin“. „Mit allem“ soll heißen, dass tatsächlich alles Nötige für einen anständigen Betrieb enthalten war. Dabei handelte es sich keineswegs um „überholten Kram“: Die Beleuchtung besteht aus LED-Lampen, und auch die Pumpe und der Abschäumer machen einen guten Eindruck. Doch funktioniert auch alles, wie es soll?


Die Schattenseiten des Aquarienhandels
Grundlage der Fischerei von Organismen für den Aquarienhandel in Indonesien ist ein mittelalterlich anmutendes Lehnsystem. Forscher des ZMT (siehe Kasten) haben es unter die Lupe genommen. Von Susanne Eickhoff

Das Sammeln von Meeresorganismen für den Aquarienhandel hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Weltweit werden pro Jahr bis zu 46 Millionen Tiere mit einem Wert zwischen 200 und 330 ­Millionen US-Dollar gehandelt.
Indonesien ist eines der bedeutendsten Herkunftsländer für Aquarientiere aus Korallenriffen. In einer kürzlich publizierten Studie untersuchten Forscher des Leibniz-Zentrums für Marine Tropenökologie (ZMT) in Bremen, warum die staatliche Reglementierung des Fangs solcher Organismen in dem Inselstaat nicht greift.


Aquarienregal, Wäscheschrank und Spielzeugkiste ...
Aquarien ansprechend in die Wohnlandschaft integrieren, nur deren „beste Seite“ zeigen und dabei auch noch Stauraum schaffen – das alles kann dieser Raumteiler. Von Petra Fitz


Die Apistogramma-Arten des Orinoco-Beckens (1)
In der Aquaristik spielt die Gattung Apistogramma eine wichtige Rolle, denn es gibt kaum ein Zoogeschäft, in dem nicht die eine oder andere Art angeboten wird – heutzutage allerdings meist als Zuchtform. Von Wolfgang Staeck

Der „Thomasi“ – auch für kleinere Aquarien geeignet
Aus Westafrika stammt ein kleiner und farbenfroher Buntbarsch, der zum Standardsortiment des Zoohandels gehört. Sein wissenschaftlicher Name lautet Anomalochromis thomasi, doch Aquarianer nennen ihn liebevoll „Afrikanischen Schmetterlingsbuntbarsch“. Von Uwe Werner



Eine Zwergbuntbarsch-Rarität aus dem Kongo
Aquaristisch neue oder selten eingeführte Fische findet man oft nicht, wenn man sich nur an den Angebotslisten der Händler orientiert. Häufig sind sie nämlich falsch bezeichnet, was man erst erkennt, wenn man selbst das Angebot in Augenschein nimmt. Von Uwe Werner

Verkannte Zwergbuntbarsche aus Südamerika
Die Gattung Laetacara enthält mehrere Zwergbuntbarscharten, die für die Pflege im Aquarium besonders geeignet sind. Dennoch sind diese Fische im Zoofachhandel oft Ladenhüter, da sie unter den dortigen Haltungsbedingungen unscheinbar wirken und erst in einem artgemäß eingerichteten Becken ihre Farbigkeit zeigen. Von Wolfgang Staeck

Fischtuberkulose – weit verbreitet und oft verharmlost
In DATZ 1/2012 schilderte Klaus Wlasenko seine Erfahrungen mit den Erregern der Fischtuberkulose. Mykobakterien sind (leider) ein fester Bestandteil in den meisten Aquarien. Oft wird die für Fisch und Fischliebhaber nicht ungefährliche Erkrankung als „Faktorenkrankheit“ verharmlost. Verantwortlich für ihr Auftreten sind fakultativ pathogene Erreger, die nur schwer zu bekämpfen sind. Von Dirk Neumann

Wasserdicht
Ein Mulmabsauger für kleine Aquarien

Leserbriefe
Betrifft: „Wilder, wilder Westen“ (DATZ 8/2012)
Gedanken zum „Fisch des Jahres“ (DATZ 3/2012)

Leserfoto
Vollschlank und mit schiefem Blick

Testlauf
Wo bleibt das Wasser
... und vieles mehr!


Dieser Artikel ist am 21.10.2012 erschienen

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