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Phytoplankton im Aquarium


So sehen sie also aus, die vier Produktflaschen (Bild unten) der Fa. Koraalenzo aus Holland. Wir hatten das Glück das wir vor eineinhalb Wochen jeweils eine Flasche zugesendet bekommen haben, um das Produkt schon mal auszuprobieren. In letzter Zeit ist Plankton immer mehr im Gespräch. Da wir, und einige andere, schon länger mit diversen Futtersorten arbeiten ist dies eine weitere Möglichkeit etwas mehr Erfolg bei der Pflege von Filtrierern im Aquarium zu haben. Natürlich werden viele nun sagen: "...meine Tiere wachsen auch so!" Ja, das stimmt, aber nicht jeder pflegt ausschliesslich Tiere die sich über das Licht ernähren. Es gibt im Meeresreich viele Tiere die eben nicht vom Licht leben, sondern Ihren Nahrungsbedarf nur über den Fang decken.


Wir möchten auch heute mit diesem Artikel keine abschliessende Wertung über das Produkt geben, sondern es vorerst nur vorstellen. Denn mit eineinhalb Wochen ist der Zeitraum einfach zu kurz um eine Wertung über dieses Produkt abzugeben. Es gab aber schon erste positive Auswirkungen im Aquarium zu sehen. Einige auch sonst sehr schön geöffnete Alveoporen, und eine Goniopora, stehen offen wie nie. Auch die rote Meerhand, die eigentlich grössere Futtersorten frisst, steht noch besser als sonst. Anzumerken wäre aber das wir weit mehr Phytoplankton zugeben als es die Herstellerangabe vorschreibt. Klar, pflegen wir doch gerade im kleinen Becken mehr filtrierende Tiere die es uns diese vermehrte Zugabe schon sehr danken.


Kurz erklärt handelt es sich hierbei um ein hochkonzentriertes aber totes Phytoplankton, welches aber n i c h t beschädigt ist und laut Hersteller genauso verwertet werden kann wie lebendes Plankton. Die vier erhältlichen Produkte unterscheiden sich ein wenig in ihrer Zusammensetzung:


1. Nannochloropsis (keine Angabe, daher gehen wir von 100 % aus)
2. Basis Mix ( Nannochloropsis 85%, Tetraselmis 15%)
3. New Life Mix (Nannochloropsis 10% Isochrysis 45%, Pavlova 45%)
4. Advanced Reef Mix ( Nannochlorpsis 50%, Tetraselmis 10%, Isochrysis 12,5% Pavlova 10%, Thalasiosira weissflogi 17,5%)

Für alle Konzentrate gilt der gleiche Preis:

10 ml: empfohlener VK 8,95 €
20 ml: empfohlener VK 15,95 €
100 ml: empfohlener VK 59,95 €
250 ml: empfohlener VK 129,95 €
1000 ml: empfohlener VK 449,95 €

Interessant ist das Produkt allemal, vor allem was die Konzentration selber betrifft. Es reichen einige Tropfen aus um ein sattes Dunkelgrün in einem 0,2 Liter Glas zu erreichen. Wer hier die bekannten Konkurrenzprodukte kennt weiss sicherlich was wir meinen. Wir denken auch das es preislich günstiger ist als bisher bekannte Planktonmarken.

Unseres Wissens nach denken derzeit drei deutsche Händler darüber nach diese Produkte in Ihr Sortiment aufzunehmen. Diese sind zum einen Michael Mrutzek von Meeresaquaristik.de, Stefan Markus von www.aquapro2000.de und Jonny Böttcher, von Böttcher Meeresaquaristik. Wir denken das andere sicher folgen werden.

Einige Besonderheiten des Produktes:
(Text des Herstellers)

* Zertifziert, frei von pathogenen Bakterien oder Viren.
Da die Produkte ausschließlich die höchst mögliche Konzentration an Mikroalgen enthalten und somit nicht mit Wasser oder Glycerin verdünnt sind, werden bei der Dosierung im Aquarium keine Stoffe hinzugefugt, die das Bakterien- oder Algenwachstum fördern; zudem verbessert es die Haltbarkeit und Qualität der Konzentrate.

* Benutzerfreundlich ... Mischen Sie einfach die gewünschte Menge mit dem Wasser und fertig!
Die benötigte Menge in einem Becher oder einer Tasse dosieren und mit einer kleinen Menge Wasser vermengen. Nun kann das Produkt gefahrlos in einem Schritt dem Meerwasseraqnarium zugefügt werden.

* Verbleibt sehr lange in Lösung, selbst bei minimaler Umwälzung.
Die Mikroalgen bleiben im Wasser in der Schwebe; was nicht von den Tieren verbraucht wird, schlägt sich nicht nieder und verschmutzt keine Filter. Der Großteil der überschüssigen Algen verlässt das System über den Abschäumer.

*Enthält keine Nitrate, Phosphate oder andere unerwünschte Stoffe.
Bei der Gewinnung und Einengung wird das Kulturwasser, in dem die Algen gezüchtet werden, entfernt. Damit gehen auch die Nährstoffe, die zur Ernährung der Mikroalgen erforderlich sind, verloren. Diese Nährstoffe enthalten Phosphate und Nitrate, Stoffe, die im Meerwasseraquarium unerwünscht sind.

*Mehrere Sorten Mikroalgen mit allen wichtigen Bausteinen. Bieten den Tieren tatsächlich den richtigen Nährwert.
Wie der nachfolgenden Produktanalyse zu entnehmen ist, enthalten die Mikroalgen eine Reihe wichtiger Naturstoffe, die in nur wenigen oder keinen anderen Produkten vorkommen. An erster Stelle stehen dabei u.a. die "Omega 3"-Fettsäuren, die fur Meerestiere sehr wichtig sind.

*Die Instandhaltung einer Rädertierchen - Kultur wird erheblich vereinfacht.
Hohe Dichten lassen sich problemlos erzielen. Andere Produkte - meistens solche auf einer Öl- oder Glycerinbasis - können die Rädertierchen ersticken oder verursachen, dass sie aneinander festkleben. Mit Konzentrat versorgte Rädertierchen hingegen bewegen sich besser, was den Jagdinstinkt junger Larven anregt.

*Das Konzentrat wird aus computergesteuerten, geschlossene~photosynthetischen Bioreaktoren gewonnen.
Auf diese Weise kann die Ernte auf dem Höhepunkt der Kultur erfolgen und somit die höchstmögliche Qualität gewährleistet werden.

*Sparsam im Verbrauch
Das Phytoplankton-Konzentrat von Koraalenzo ist ein professionelles Produkt. Einige wenige Tropfen, mehrmals in der Woche verabreicht, sind als Nahrungsergänzung in Meerwasseraquarien durchaus hinreichend. Aufgrund der begrenzten Haltbarkeit nach der Anschaffung bietet Koraalenzo praktische kleine Verpackungen an, die sicherstellen sollen, dass kein Konzentrat aufgrund einer Überschreitung des Haltbarkeitsdatums weggeworfen werden muss. Für ein 500 Liter-Aquarillill beispielsweise reichen 0,5 ml (etwa 10 Tropfen), alle zwei Tage zugefugt, völlig aus.

Die kleinste (10 ml) Verpackung reicht also fur ungefähr 6 Wochen.
Nur ein Tropfen Nannochloropsis enthält bereits etwa 3 Milliarden Zellen, was ausreicht, um 50 Liter Aquarienwasser mit 60 Millionen Zellen zu versorgen.

Vorgestellt von Manuela und Robert, 2003


Dieser Artikel ist am 19.07.2007 erschienen

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