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Kooperation Meerwasser-Lexikon.de und Fishbase.org



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Die Meerwasserplattform www.Korallenriff.de beherbergt unter der Rubrik Lexikon und unter der eigenen URL www.meerwasser-lexikon.de eine Sammlung von Korallenfischen, Korallen und Wirbellosen. Mittlerweile umfasst dieses Lexikon etwa 1400 Tiere. Regelmäßige Leser der Plattform werden sich erinnern, erst letztes Jahr erfolgte der Umbau zu einer technisch besseren Lösung, einer dynamischen Datenbank. Es war zwar eine ganze Menge Arbeit, aber es hat sich mehr als gelohnt. Nicht nur die letzte Ankündigung, das Lexikon per Handy abrufen zu können, hat für viel Aufregung gesorgt. Unter der URL www.meerwasser-lexikon.de/mobil kann man von jedem Ort der Welt auf die Datenbank zugreifen.

Das Lexikon ist entstanden, um Aquarianern sowohl die Identifizierung durch Bildmaterial zu ermöglichen und Informationen über die Tiere zur Verfügung zu stellen. Das wichtigste aber ist das Einbringen der gemachten Erfahrungen von Aquarianern, auch um Fehlkäufe zu vermeiden. Nicht selten unterscheiden sich die Erfahrungen von Aquarianern von denen, die früher in Büchern publiziert worden sind. Ein weiterer Vorteil von Internetseiten ist die Möglichkeit der problemlosen Änderung und Erweiterung selbiger.

Der stetig steigende Zugriff auf das Meerwasser-Lexikon, das seit einigen Monaten auch in englischer Sprache veröffentlicht wurde, hat es über die Landesgrenzen hinaus bekannt gemacht. Derzeit (2005) hat das Lexikon ein Aufkommen von ca. 200.000 Seitenaufrufen im Monat. 

So können wir heute mit Freude verkünden, dass hieraus eine Kooperation mit der weltweit größten Fischdatenbank FISHBASE entstanden ist. Wir sind uns sicher, die meisten Leser, vor allem aber Forianer, kennen Fishbase. Schließlich ist es schon seit jeher der erste Anlaufpunkt für die Identifizierung von Fischen. Auch wir haben uns bei der Überarbeitung nach den Daten von Fishbase gerichtet, das heißt das die Größen- und Herkunftsangaben von Fishbase übernommen wurden.

 

Was oder wer ist Fishbase?

Fishbase stellt mit ca. 10 Millionen Aufrufen (Stand ebenfalls 2005) im Monat die weltweit größte Fischdatenbank dar. Man findet bei Fishbase derzeit etwa 29000 Fischarten, 206500 Trivialnamen und 37850 Bilder. Natürlich sind diese Zahlen nur momentane Aufnahmen, denn dort wird stetig an weiteren Arten und Bestimmungen gearbeitet. Wichtiger Ansprechpartner war für uns Dr. Rainer Froese, der Leiter von Fishbase mit Sitz in Deutschland. Dahinter steht ein Konsortium aus 7 Forschungsinstituten. Fishbase ist ein Internet-Informationssytem über alle Fische der Welt. Man findet darauf eine schier unglaubliche Vielfalt an biologischen Informationen. Fishbase wurde schon 1988 gegründet, die erste Version an Daten gab es aber erst im Jahre 1995, als man eine CD ROM veröffentlichte. Mittlerweile hat die Organisation viele Helfer. Dazu gehören: Wissenschaftler, Taucher, Aquarianer, Angler, Händler, Exporteure und Züchter. Inzwischen aber ist die beste Verwertung der Onlinezugriff auf www.fishbase.org. Fishbase hebt natürlich vor allem die wissenschaftlich relevanten Daten hervor.
 

Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit?

Ab sofort findet der Besucher von www.Meerwasser-Lexikon.de in der Fischdatenbank einen zusätzlichen Link, der ihn direkt zum selben Tier bei Fishbase leitet. In den neusten Einträgen haben wir das schon verwirklicht. Dort findet er wissenschaftliche Angaben zum Tier, auch findet man dort die Herkunft und oft auch verschiedene Bilder (juveniles Stadium oder adultes Stadium) der Fische.  Es sind oft mannigfaltige Informationen, mit denen eine aquaristische Seite nicht aufwarten kann. Natürlich findet man uns demnächst auch bei Fishbase. Wer dann auf  Aquarium maintenance  klickt, kommt auf die selbe weise zu unseren aquaristischen Angaben. Neben der Zusammenarbeit Wissenschaft und Aquaristik, haben wir begonnen, Fishbase die ersten Bilder zu senden. Wir haben mit dem Aufbau des Lexikons festgestellt, dass wir zum Teil Bilder haben, die Fishbase noch fehlen. Im Gegenzug werden wir sicherlich in den nächsten Monaten ebenfalls einige Fischbilder in das Lexikon einfügen können.

Wir danken ganz besonders Fishbase, denn es zeigt auch, dass die Wissenschaft offen ist zu für uns Aquarianer, Und wir danken vor allem Herrn Dr. Froese, mit dem wir einen unwahrscheinlich netten Mailkontakt hatten.

 

Zukunftsaussichten:

Natürlich bleiben wir nicht auf dem Stand von heute stehen. Das Hinzufügen von weiteren Tieren ist genauso geplant, wie die weitere, verfeinerte Suche in der Datenbank. So wird demnächst die Suche nach dem Gattungsnamen möglich sein.

Wir danken an dieser Stelle ganz besonders den beiden fleißigen Übersetzern Stefan Flöring und Uwe Dolling, die sich seit einiger Zeit um den englischen Teil kümmern. Es sind noch nicht alle Tiere übersetzt, aber auch das ist nur eine Frage der Zeit. Wie Sie sehen es geht voran. Es liegt nun auch ein wenig an Ihnen, lieber Leser, nehmen Sie teil am interaktiven Lexikon. Teilen Sie uns ihre Meinung zu den Tieren mit. Denn das Lexikon ist auf die von Ihnen gemachten Erfahrungen angewiesen. Das Mitmachen ist im Übrigen ganz einfach. Melden Sie sich an, dann können Sie sofort im Lexikon mitwirken. Uns würde es freuen!

Eine Meldung zum Schluss: Für die internationalen Besucher wurden die Adressen: www.reeflex.org und www.reeflex.net eingerichtet.
 

Mit salzigen Grüßen

Manuela Kruppas, Robert Baur-Kruppas und Peter Nickel

im Jahr 2005


Dieser Artikel ist am 19.07.2007 erschienen

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