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Wirbelfilter im Eigenbau


Eigenbau eines Wirbelfilters:

Markus Leiser, Mitglied im Meerwasserforum.info und ein guter Freund von uns hat eigentlich nichts was gekauft ist. Er baut alles, was sich bauen lässt selbst. Und damit meinen wir auch alles :-) Vor kurzem stellte Markus den Eigenbau seines Kalkreaktors, Kalkmischers und den Bau seines UV Klärer vor. Markus hat sich seine HQI/T5 Lampe selber gebaut und auch eine Wechselsteuerung für eine Stream, die wir in einigen Wochen ebenfalls vorstellen dürfen.

Nun hat sich Markus noch einen Wirbelfilter gebaut. Markus Leisers beschreibt nachfolgend anhand von den Materialien was er vewendet hat. Die Grafiken sollten weiter Aufschluss geben.






Daten:
Der Wirbelfilter hat die Maße D= 100 mm, H = 500 mm, gesteuert über einen GF Dosierhahn.

verwendete Materialien:

2 Stück Klebeverschraubung PVC-U mit Blindeinlegteil d=110 # 721 510 014

1 Stück Dosierkugelhahn Typ 323 PVC-U d=20
# 161 323 402

1 Stück Kugelhahn Typ 546 PVC-U d=20
# 161546 062

2 Stück Laborschlauchtüllen PVC-U d=20
# 721 960 306

2 Stück Winkel 90° PVC-U d Klebeverschraubung PVC-U mit Blindeinlegteil =20
# 721 100 106

1x 50 cm Rohr PVC-U Transparent d=110
# 192 017 089


Der Bau:
Ich habe mich entschieden diesen Filter zu bauen, weil ich ihn mehrfach nutzen kann. Durch Verwendung von GF Blindverschraubungen ist es möglich den kompletten Filter gut zu reinigen. Man kann meinen Filter in jeder Hinsicht vielseitig verwenden, was ihn zu einem sog. Multifilter macht.

Egal ob als Wirbelfilter oder sogar als Kalkmischer, der Verwendung sind kaum Grenzen gesetzt.

Der Hauptgrund für den Bau war das ich nach etwas zuverlässigen suchte, womit ich Phosphat aber auch Silicat dem Wasser entziehen kann. Zudem erscheint er mit für den Einsatz von Kohle, um Gelbstoffe zu entfernen, ebenso prädestiniert.


Beschreibung:
Ich verwende 2 Klebeverschraubungen mit Blindeinlegteilen, einen als Fuß und einen anderen als Deckel. In den unteren Teil des Verschraubungsteils (Zulauf) habe ich eine 20 mm Bohrung angefertigt. Dann nahm ich mein PVC Rohr Transparent und klebte es rein. Bohrte noch mal nach (Bruch Gefahr) und klebte ein Rohr d 20 mm mit einer Länge von 50 mm ein. Danach folgt ein Winkel und ein Dosierkugelhahn (bessere Dosierung) mit einer Laborschlauchtülle.

Und so ist der Boden fertig geworden.





Im oberen Teil des Filters (Blindeinlegteil) habe ich dann in der Mitte wieder ein 20mm Loch gebohrt. In der unteren Seite des Blindeinlegteils habe ich die Bohrung schräg auf 35 mm aufgebohrt und einen angefertigten Kreis, von mir (Loch platte 1mm) mit Tangit Kleber aufgeklebt.


Dies soll verhindern das Filtermaterial ins Becken eindringt. Am anderen Ende des Blindeinlegteils mittig habe ich wieder ein Rohr d 20 mm mit eine Länge von 50 mm und ein Winkel eingeklebt. Am andren Ende kam ein Kugelhahn (Auslauf) und eine Laborschlauchtülle.



Die fertige Verschraubung klebte ich am oberen Teil des Rohrs.

Jetzt ist der Boden für das Filtermaterial dran.
Dazu nahm ich wieder meine PVC Lochplatte und sägte mir zwei Kreise aus, welche in den Rohr passte. Einen davon klebte ich in das Rohr 2 cm über den Zulauf ein. Der zweite Kreis wird als Halter gebraucht. Zwischen den beiden Lochkreisen habe ich ein Feingewebe verbaut. Nach 4 Stunden Arbeit und 12 Stunden Trocknungszeit war mein Filter Betriebsbereit

Nachfolgend sehen Sie noch einige Fotos vom fertig eingesetzten Filter:





Salzige Grüße
Markus Leiser

Für evtl Rückfragen steht Ihnen Markus Leiser gerne zur Verfügung.
Sie erreichen ihn unter seiner eigenen Homepage: www.leisers.de


Dieser Artikel ist am 02.09.2007 erschienen

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