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Haie - Die Wahrheit über diese Tiere!


Sharkprotect.com ist im Moment nur in englisch online. Auf meine Anfrage im November 2005 bekam ich die Erlaubnis die deutsche Version auf www.Korallenriff.de zu veröffentlichen. Die Website sharkprotect.com erfreut sich sehr großer Beliebtheit. Sie klärt auf über das was Haie wirklich sind: vom Aussterben bedrohte Tiere! Hier findet der interessierte Leser die deutsche Übersetzung der Website von Jupp Kerckerinck. Ich empfehle diese Seite von oben bis unten komplett durchzulesen. Gruß Manuela




Willkommen bei sharkprotect.com
Meine Faszination mit Haien begann im November 2003 als ich, zusammen mit meiner Tochter Philipa, meinen ersten Tauchgang mit Weissen Haien in Mexico vor Isla Guadalupe im Pacific machte. Vom Käfig aus hatten wir die einmalige Gelegenheit grosse Weisse Haie aus allernächster Nähe zu sehen. Zusammen mit dem mexikanischen Wissenschaftler Dr. Felipe Galvan Magana haben wir sogar DNA Proben von Weissen Haien entnommen. Es war sehr beeindruckend und aufregend. Danach habe ich versucht jedes Buch über Haie zu lesen das ich finden konnte. Ein Buch aber habe ich vergeblich gesucht und nicht gefunden, und das war ein Buch mit spezifischem Vokabular über Haie. Ich mich deshalb entschlossen, selbst eins zusammenzustellen. Du findest es unter Dictionary, allerdings auf englisch. Wenn Du wissen möchtest wie wichtig Haie für unser eigenes Überleben sind, und wie sehr sie gefährdet und vom Aussterben bedroht sind, dann click auf Jaws of Life. Die 500 bekannten Haiarten mit englischen, deutschen und lateinischen Namen sind unter Species mit einer kurzen Beschreibung zu finden. Bitte schau auch mal unter Shark Alarm. Dort findest Du die traurige Geschichte über Finning und das sinnlose weltweite Schlachten von Millionen von Haien pro Jahr.

Denke immer daran was mein Freund Andy Cobb aus Südafrika sagt: “Wenn die Haie sterben stirbt das Meer.” Wenn Du Jaws of Life bis zum Ende gelesen hast wirst Du verstehen was dieser Satz bedeutet. Sieh Dir auch an wer unter Friends seine moralische Unterstützung für mein Vorhaben ausgedrückt hat und lies einmal in Ruhe was unter Health gesagt ist. Dann wirst Du nie wieder im Leben Haifleisch essen wollen. Beachte bitte auch den Hinweis über die Presse / Medien.

Wenn Dir diese Seite gefällt dann erzähle es so vielen Menschen wie möglich. Lass mich aber bitte auch Deine Gedanken und Meinung wissen wenn Dir was nicht gefällt. Ich komme gerne in Deine Clubs, Schulen oder Veranstaltungen und gebe Presentationen über die Situation der Haie.

Jupp Kerckerinck



Bio - Biography

Ich bin geboren und aufgewachsen in einem alten Schloss in Deutschland, als sechstes Kind meiner Eltern. Meine Family lässt sich bis zum Jahr 1264 zurückverfolgen. Als ich geboren wurde bekam meine Mutter einen Brief von Adolf Hitler in dem er ihr das Goldene Mutterkreuz verlieh, weil sie “dem Vaterland sechs arische Kinder geschenkt” hat. Meine Mutter schrieb zurück, dass sie keine Kuh sei die für ihre Kälber prämiert werden muss und hat sich geweigert das Mutterkreuz anzunehmen. Wegen “Respektlosigkeit gegen den Führer” wäre sie deshalb beinahe in grosse Schwierigkeiten und vielleicht sogar ins KZ gekommen.

Ich besuchte verschiedene Schulen in Deutschland und verbrachte ein Jahr als Austauschschüler in Minnesota, USA. Nach meiner Schulzeit wurde ich in die Bundeswehr eingezogen und nach 2 Jahren als Leutnant der Reserve entlassen. Ich machte eine Banklehre in Münster bei der Dresdner Bank, was mich zu Tode gelangweilt hat, und habe dann begonnen meine eigene Werbefirma zu gründen. Dort machte ich genügend Geld um als privater Rennfahrer für Fiat Abarth und Alfa Romeo einige Jahre lang Tourenwagenrennen zu fahren. 1977 habe ich geheiratet und 1978 sind wir in die USA gezogen wo ich im Staate New York die erste kommerzielle Wildfarm in Nordamerika aufgebaut habe.

Die “Lucky Star Ranch”, wie die Farm genannt wird, war für fast 30 Jahre mein zu Hause. Meine drei ältesten Töchter, mit denen mich ein sehr inniges Verhältnis verbindet, sind alle dort geboren und haben bis zu meiner Scheidung dort gewohnt. Meine jüngste Tocher lebt in Deutschland. Ich habe viele interessante Menschen in meinem Leben getroffen, aus allen Teilen der Bevölkerung. Mein Vater hat immer zu mir gesagt: “Du musst auf jeder Hochzeit tanzen können” und genau das habe ich getan. Ich tanzte mit meinen Freunden in meinem Heimatdorf Rinkerode, auf Ceilidhs in Schottland, auf Scheunenfesten in den USA und Canada und auf “Field Days” in Neuseeland und Australien. Ich bin auf die Jagd gegangen in England, Schottland, Kenia, Südafrika, Dänemark, USA und Canada. Heute habe ich kein Interesse mehr an der Jagd. Ich gehe lieber tauchen; und am allerliebsten mit Haien.

Als ich drei Jahre alt war, traf ich meinen Grossonkel, den Vetter meiner Grossmutter, den katholischen Bischof Clemens August Graf von Galen. Er wurde berühmt weil er ohne Furcht die Nazis öffentlich von der Kanzel aus angriff und ihnen ihre Greueltaten vorwarf. Seine Predigten waren so berühmt, dass die Engländer sie auf Flugblätter druckten und whährend des II. Weltkriegs aus Flugzeugen über Deutschland abwarfen. Zur selben Zeit lebte ein junger Theologiestudent in Polen, der meinen Onkel sehr verehrte, und seine Predigten ins Polnische übersetzte. Dieser junge Mann wurde später Papst Johannes Paulus II. Im Jahre 2001 hatte ich, Dank meiner guten Freundin Terry Allen-Kramer, die grosse Ehre den Heiligen Vater in einer Privataudienz mit einigen anderen Personen in seinen privaten Gemächern im Vatikan zu besuchen. Als Geschenk überreichte ich ihm ein Buch über meinen Onkel worüber er sich sehr gefreut hat. Am 9. Oktober 2005 war ich wieder in Rom und nahm als Mitglied der Familie an der Seeligsprechung Kardinals von Galens teil. Es war eine wunderbare und ergreifende Feier im Petersdom, zu der sogar Papst Benedikt XVI eine wunderbare Ansprache auf meinen Onkel hielt.

In 2003 bin ich mit meiner Tochter Philipa im Pazific zum erstenmal mit Haien getaucht. Vom Käfig aus konnten wir aus allernächster Nähe große Weisse Haie beobachten. Es war nahe der Insel Isla Guadalupe in mexikanischen Gewässern. Ich war so beeindruckt von diesen herrlichen Tieren, dass ich mich entschieden habe einen grossen Teil meines Lebens damit zu verbringen mit Haien zu tauchen, die Menschen über Haie aufzuklären und das sinnlose Ausrotten dieser wundervollen Tiere anzuprangern. Seitdem spielen Haie eine grosse Rolle in meinem Leben und ich habe viele Tauchgänge mit Haien, und zwar ohne Käfig, gemacht. Ich will den Menschen beweisen, dass Haie nicht wirklich gefährlich sind.

Oft bin ich mit Dr. Erich Ritter, einem der besten Haiexperten und Wissenschaftler, tauchen gewesen und wir sind dabei gute Freunde geworden. Ich bin mit Karibischen Riffhaien, Schwarzspitzenhaien, Ammenhaien, Bullenhaien und Zitronenhaien frei geschwommen. Es ist jedes mal ein beeindruckendes Gefühl und nicht im geringsten beängstigend.


Jaws of Life

Wenn Du Haie nicht gut kennst würdest Du vielleicht von “Jaws of Death” reden aber wenn Du mit dem komplizierten biologischen Gleichgewicht im Oecosystem der Meere vertraut bist, wirst Du begreifen, dass sie wirklich “Jaws of Life” sind. Es ist der Sinn dieser Internetseite Dir diese wundervollen und wichtigen Tiere vorzustellen und ich will Dir auch erklären warum ich von “Jaws of Life” rede:

Haie haben seit über 400 Millionen Jahren die Weltmeere bevölkert und sind der wichtigste Faktor in die Erhaltung des biologischen Gleichgewichts im Ökosystem der Meere. Die größeren Haie halten kleinerer Haie und anderer Raubfische auf einem verträglichen und für die Umwelt gesunden Bestand. Desgleichen halten sie Seehunde, Seelöwen und Seevögel, die sonst die kleineren Fische zu sehr dezimieren würden, unter Kontrolle. Haie stehen an der Spitze der Nahrungskette und sind die Kontrolleure dieser Nahrungskette. Ohne Haie würde das Ökosystem im Meer zusammen brechen. Wenn wir Menschen weiterhin diesen Kontrollfaktor dermassen zerstören und vernichten wie bisher, machen wir uns einer möglichen Naturkatastrophe schuldig die von ungeheuren Ausmassen sein kann. Es ist sozusagen eine ökologische Zeitbombe die leicht zur größten Naturkatastrophe der Menschheit werden könnte.

Wir sehen heute bereits was das sinnlose Töten von Haien für die Meere bedeutet. Wissenschaftler warnen vor einer unnatürlich hohen Zahl an Rochen, das Lieblingsfutter einiger Haie, die sich in einigen Teilen der Karibik so stark vermehrt haben, dass sie das Gleichgewicht im Meer schon jetzt empfindlich stören.

Seehunde und Seelöwen haben sich in anderen Teilen der Welt so stark vermehrt, dass sie einige Fisch- und Hummerbestände schon fast ausgerottet haben. Ohne Haie, und das mag schwer zu verstehen sein, sind ganze Fischbestände, die für den menschlichen Konsum wichtig sind, in ihrer Existenz gefährdet. Das Gleichgewicht das für die gesunde Erhaltung der Meere so wichtig ist, ist an vielen Orten bereits gestört. Wenn das so weiter geht, wird das Phytoplankton sich auf eine sehr geringe Menge reduzieren.


Und warum sollen wir uns um Phytoplankton sorgen? Nun, interessanter weise produziert Phytoplankton 80% des Sauerstoffs dieser Welt und ohne Sauerstoff können wir alle nicht leben. Wir hätten keine Atemluft mehr und würden sterben. Phytoplankton ist ausserdem Futter für das Zooplankton, das die niedrigste Stufe der Nahrungskette darstellt. Es ist Lebensgrundlage für viele Kleintiere im Meer aber auch für einige Wale und sogar für die drei größten Haie der Welt, dem Walhai (Rhincodon typus), dem Riesenhai (Cetorhinus maximus) und dem Riesenmaulhai (Megachasma pelagios).

Wir sollten also alle einmal tief Luft holen und uns vorstellen wie es ist wenn wir das mal nicht mehr können. Lasst uns die frische Luft geniessen solange wir sie noch haben. Andy Cobb aus Südafrika sagt: “Wenn die Haie sterben stirbt das Meer” und so ist es. Wie Du siehst, es gibt eine feine Balance im Meer und wenn der wichtigste Kontrollfaktor verloren ist bricht das empfindliche System zusammen und das Meer stirbt. Der Gedanke in einer Stadt zu leben und im Büro zu arbeiten ist für mich viel beängstigender als mit Haien zu schwimmen.


Shark Alarm - Hai Alarm

Manchmal töten Haie Menschen, das ist nicht von der Hand zu weisen.
Aber für jeden Menschen der von einem Hai getötet wird, töten Menschen 15 bis 20 Millionen Haie.

Dabei existieren Haie schon seit 400 Millionen Jahren und wir erst seit ca. 10 Millionen. Haie waren bereits 130 Millionen Jahre alt als die ersten Dinosaurier auf die Welt kamen. Wir wissen nicht genau was die Dinosaurier getötet hat aber wir wissen genau wer die Haie ausrottet – es ist der Homo-Sapiens, das gnadenloseste Raubtier der Welt.


Wir Menschen sind die einzigen Raubtiere die aus Gewinnsucht töten. Wir wissen mehr über Dinosaurier, die lange ausgestorben sind, als über Haie, die so wichtig für unser eigenes Überleben sind. Sie werden nur aus einem einzigen Grund geschlachtet, um Geld zu verdienen. Das sinnlose Schlachten der Haie interessiert aber kaum jemanden. Menschen und ihre Regierungen sind gleichermassen desinteressiert und die Profitjäger kümmert es bestimmt nicht wenn Haie gequält und verstümmelt werden.

Wir Menschen glauben eben, dass alles auf dieser Welt uns gehört, wir brauchen es uns nur zu nehmen. Wir beuten die Meere aus um Geld zu verdienen und unsere Regierungen tun nicht das Geringste dagegen. Unsere Politiker sind von Haus aus feige und denken nur an ihre Wiederwahl. Wie sagte doch noch der alter Indianer Häuptling: “Wenn ihr den letzten Baum geschlagen, den letzten Fluss vergiftet und den letzten Fisch getötet habt werdet ihr feststellen, dass ihr Euer Geld nicht essen könnt.”

Wenn man bedenkt, dass Menschen jedes Jahr 150 bis 200 Millionen Haie töten muss man sich doch fragen wie viele gibt es eigentlich noch? Hier siehst Du mal wie barbarisch die “zivilisierte” Welt mit Tieren umgeht, die für uns so wichtig sind. Nachdem die Flossen abgeschnitten und der noch lebende Hai wieder ins Meer geworfen wird, stirbt er einen furchtbar grausamen Tod durch Verhungern und/oder Ersticken. Stell Dir einmal vor, jemand würde ein kleines Reh fangen, ihm alle Beine abhacken und es dann wieder in den Wald werfen wo es elendig krepiert. Das würde einen Aufstand geben der die Tierrechtler und Aktivisten in aller Welt auf die Barrikaden brächte. Die Polizei würde eingeschaltet und der Täter – falls er gefasst wird – würde vor Gericht gestellt und verurteilt werden. Wenn es sich aber um Haie handelt kümmert sich kein Mensch darum. Nur ganz wenige Organisationen wie das Shark Research Institute, The Shark Trust, The Elasmobranch Societies, Sharkproject.com, Sharkprotect.com, WWF und einige andere, haben sich zum Ziel gesetzt etwas dagegen zu unternehmen. Viele Menschen wissen einfach nicht Bescheid und deshalb ist diese Internetseite so wichtig weil sie offen und ehrlich darueber berichtet.


Die meisten Regierungen kümmern sich nicht um die Haie. Das sogenannte Finning ist nicht einmal illegal in vielen Ländern. Haie haben keine politische Lobby und Filmschauspieler interessieren sich mehr für die niedlicheren Tiere wie Wale, Delphine und Robben aber nicht für Haie.

Politiker sind zu feige oder nicht genügend informiert über die wichtige Rolle der Haie im Meer. Nur wenige Länder haben Finning verboten: z.B. die USA, Australien, Neuseeland, Südafrika und Burma. Einige Länder haben Haie teilweise unter Schutz gestellt, andere beuten die Meere aus ohne Rücksicht auf Verluste. Spanien ist der größte Exporteur von Haiflossen in Europa und Costa Rica hat sich total an Taiwan verkauft und profitiert vom uneingeschränkten Töten und der Verstümmelung von Millionen von Haien.

Die Europaeische Union hat Finning zwar verboten aber die Politiker sind zu feige und desinteressiert dieses Verbot auch durchzusetzen.

Haie verdienen unseren Respekt und unseren Schutz vor diesem sinnlosen Schlachten. Sie sind die elegantesten, höchst entwickelten, mysteriösesten und leider die missverstandensten Tiere der Welt. Nur weil sie im Meer leben und wir nicht viel über sie wissen, sollten wir sie nicht als unwichtig betrachten. Denke immer daran, die Erde auf der wir leben, die “Terra firma”, macht nur 28% unseres Planeten aus. Die anderen 72% sind Wasser und das Meer ist unser wichtigstes Lebenserhaltungssystem. Ohne das Meer können wir nicht existieren und ohne Haie kann das Meer nicht überleben.


Ich bin ganz bestimmt kein typischer Tierschutz-Aktivist. Ich habe viel gejagd und geangelt in meinem Leben. Ich esse Fleisch und Fisch und glaube fest daran, dass wir natürliche Ressourcen nützen dürfen. Aber auch wenn ich kein militanter Aktivist bin, so bin ich doch sehr besorgt um die Erhaltung einer ganzen Tierart, zumal sie für uns Menschen so bedeutend ist.


Das größte Problem sind meiner Meinung nach diejenigen die für Geld töten. Die grossen Fischereibetriebe die mit 70 km langen Leinen oder mit Schleppnetzen fischen, die alles töten und zerstören und die 90% ihres gesamten Fangs wieder ins Meer werfen. Diese Betriebe werfen weltweit sage und schreibe 44 Milliarden Pfund von Meerestieren wieder ins Meer weil sie ihnen keinen Profit bringen. Leider sind die Delphine, Schildkröten, und anderen Meerestiere dann schon tot. Wenn man bedenkt, dass jedes Jahr 25% des gesamten weltweiten Fishfangs umsonst getötet wurde muss man sich doch mal fragen: Wie lange kann diese sinnlose Vergeudung noch angehen?


Meine tiefste Verachtung gilt Ländern wie Spanien, Taiwan, Indonesien und Costa Rica die in dem Gemetzel der Haie den Ton angeben. Ich verachte Politiker die zu feige sind etwas dagegen zu tun und ich verachte die Menschen die sich persönlich bereichern indem sie Raubbau mit Dingen betreiben die für uns alle wichtig sind.


Im Jahr 2017 werden 100 der 500 Haiarten ausgestorben sein wenn wir nicht bald etwas dagegen unternehmen. Der Weisse Hai (Carcharodon carcharias) ist nach Meinung vieler Wissenschaftler bereits biologisch ausgestorben. Haie leben sehr lange, werden sehr spät geschlechtsreif, vermehren sich sehr langsam, weil sie an der Spitze der Nahrungskette stehen und sind deshalb sehr empfindlich gegen Überfischen.

Dieses Photo tut einem weh aber ich persönlich glaube nicht dass “Sportangler” die Haie so stark gefährden wie die kommerziellen Fischereibetriebe. Sie sollten ihren Fang jedoch dem Meer wieder lebend zurück geben.

Jedes Unternehmen das Haiprodukte verkauft, ganz gleich was die Ausreden sein mögen, trägt zur Ausrottung einer wunderbaren Tierart bei. Ein Tier das die Meere für Millionen von Jahren beherrscht hat, ist vom Jäger zum Gejagten geworden. Wenn diese Leute Dir vormachen wollen dass sie sich um das Wohl der Haie sorgen dann denke daran, dass sie sich lediglich um ihr eigenes Bankkonto sorgen und um nichts anderes. Glaub ihnen kein Wort denn das Wohl der Haie ist ihnen total egal.

Kauf keine Hai-Artikel wie: Haigebisse und Zähne. (Zähne nur fossiliert). Haiprodukte helfen auch nicht gegen Krebs. Das ist ein Ammenmärchen von Leuten die auf Profit aus sind und andere für dumm verkaufen wollen.


Bevor Du Haifleisch isst sieh mal unter “Health” nach und Du wirst sehen wie sehr Haifleisch wie Schillerlocken, Haisteaks usw. mit organischem Quecksilber vergiftet ist, dem Gift das dem menschlichen Körper unendlichen Schaden zufügen kann, von Nerven- und Nierenschäden bis zu Missgeburten. Haifleisch ist auch voll von Harnsäure denn Haie urinieren nicht. Der Urin geht direkt ins Blut und von dort ins Muskelgewebe.



Common Sense - Gesunder Menschenverstand
Echte Männer töten keine Haie – sie schwimmen mit ihnen!

Mit Haien zu schwimmen ist eines der aufregendsten und zugleich schönsten Erlebnisse das ich je hatte. Man spürt so richtig dass man in einer anderen Welt, - in deren Welt - , ist. Wenn wir im Meer baden vergessen wir oft, dass wir in der Welt der Haie sind und nicht in der unsrigen. Das Meer ist aber kein Swimming Pool. Es ist ein Naturpark mit wilden Tieren und wir sind Gäste in der Welt der Fische. Wir sollten uns deshalb entspechend benehmen.

Dan George, Häuptling der Salish Indianer hat es am besten ausgedrückt. Er sagt: “Wenn Du mit den Tieren sprichst werden sie auch mit Dir reden und Ihr werdet Euch kennen lernen. Wenn Du nicht mit ihnen sprichst wirst Du sie nicht kennen lernen und was Du nicht kennst wirst Du fürchten. Was man fürchtet will man vernichten.”


Es ist schwer Ratschläge darüber zu erteilen was man tun soll wenn man im Meer einem Hai begegnet. Verschiedene Haie reagieren verschieden aber in den meisten Fällen wirst Du feststellen, dass einige Haie neugierig und andere scheu sind aber nur höchst selten sind sie aggressiv. Sie wollen wissen wer wir sind und was wir sind und umkreisen uns deshalb vielleicht ein paar Mal.


Es gibt jedoch einige Grundregeln die der gesunde Menschenverstand gebietet:

Besonders wichtig:

* Ruhig bleiben! Das hört sich vielleicht verrückt an aber wenn man bedenkt, dass ein Hai schneller schwimmen kann als Mark Spitz, dann ist der Versuch einem Hai schwimmend zu entkommen vergeudete Energie. Ausserdem sieht alles was flieht nach Beute aus und reizt zum Testbiss.
* Bleib wo Du bist und bewege Dich nicht! Aber halte immer ein Auge auf den Hai gerichtet.
* Nicht mit Händen oder Füßen um sich schlagen! Das erregt nur das Interesse von anderen Haien die in der Nähe sind. Es hört sich für den Hai an wie das verzweifelte Zappeln eines verwundeten Fisches und das erweckt sein Interesse.
* Vertikale Position einnehmen. Füße nach unten. Es gibt kein Lebewesen im Meer von der Größe eines Menschen das vertikal im Wasser schwimmt
* Gib dem Hai immer genügend Bewegungsraum: seitlich, oben und unten. Dann wird er nicht in Panik geraten und sich einen Ausweg freibeissen.
* Der Hai kann Dich einige Male umkreisen oder auch direkt auf Dich zuschwimmen und im letzten Moment abdrehen. In 99.9% aller Fälle wird er bald seines Weges ziehen und dann kannst Du ruhig davon schwimmen. (Leicht gesagt aber so ist es richtig.)
* Bewegungen im Wasser wie plantschen, mit den Füßen und Händen schlagen erzeugen tiefe Frequenztöne die ein Hai von weit her hören kann. Wenn Du einen Fisch harpuniert hast und einen Hai siehst, lass den Fisch sofort fallen (mit der Harpune wenn’s sein muss). Der Hai will den Fisch und nicht Dich - aber er könnte Dich beissen um den Fisch zu bekommen. Leute die die harpunierten Fische am Gürtel tragen begeben sich in unnötige Gefahr denn wenn der Hai die Fische fressen will kann er starke Wunden verursachen.
* Gesunder Menschenverstand!

Sollte ein Hai doch einmal aggressiv werden fass ihm in die Kiemenschlitze. Dann lässt er bestimmt los und verschwindet.



H e a l t h - Gesundheit
Haie sind gefährlich – aber eigentlich erst wenn sie tot sind !
Sie gehören entweder ins Meer oder auf den Giftmüll

Ist es nicht ironisch, dass Haiflossensuppe, die als potenzfördernd gelten soll, wegen ihres hohen Gehalts an organischem Quecksilber eher impotent macht ?

Eine neue wissenschaftliche Studie der Universität Mainz hat beängstigende aber hoch interessante Erkenntnisse gebracht: Prof. Dr. Klaus Heumann in Mainz, der Erfinder der neuerlich patentierten Analyse, hat eine alarmierende Konzentration von bis zu 1.400 Microgramm Methylquecksilber in einem kg Blauhai Steak gefunden. Das bedeutet eine normale Portion von 250 Gramm könnte soviel wie 350 Microgramm des tödlichen Giftes enthalten. Die empfohlene Menge von der toxikologischen Abteilung der EPA (US Umweltschutzbehoerde) ist 0.1 Microgramm pro kg Körpergewicht. Ein Mensch, der 70 kg wiegt würde in dem Fall 50 mal die legale Menge in einer einzigen Portion zu sich nehmen. Die empfohlene Menge ist 7 Microgramm.


Haifleisch wird in Deutschland unter den Namen Schillerlocken, Seeaal, Kalbsfisch, Speckfisch, Karbonadenfisch, Koenigsaal, Steinlachs und Seestör verkauft!

Was passiert genau?
Unorganisches Quecksilber wird von Mikroben, die auf dem Meeresboden leben, in biologisch aktives organisches Quecksilber umgewandelt und wird dann von Fischen aufgenommen, in deren Körpern es nie abgebaut wird. Da Haie überwiegend Fische oder andere Haie fressen und ein sehr lange leben können, sammelt sich eine grosse Menge von organischem Quecksilber, auch Methylquecksilber genannt, in ihren Körpern an. Damit erklärt sich der hohe Anteil dieses Giftes im Haifleisch.

“Methylquecksilber ist ein Killer”, sagt Prof. Dr. Herman Kruse von der Universität in Kiel, “es ist eines der biologisch aktivsten und für den Menschen gefährlichsten Gifte. Es funktioniert wie ein trojanisches Pferd, welches sich sehr leicht durch alle Schutzbarrieren des menschlichen Körpers hindurch arbeiten kann. Eine Eigenschaft die andere Gifte in dem Maße nicht haben.”

Methylquecksilber beschädigt das Gehirn und andere Organe des vergifteten Körpers. Sogar die diaplacentrale Schutzbarriere des Grenzmechanismus zwischen dem Blut der Mutter und dem des ungeborenen Kindes kann das Gift nicht aufhalten. Es kann somit zur intra-uterinen Quecksilbervergiftung führen und Kinder können mit körperlichen und geistigen Behinderungen geboren werden.

Die Vergiftung kann auch zu Nierenschäden führen, Unfruchtbarkeit hervorrufen und in größeren Mengen sogar tödlich sein. Mehr als 3.000 Menschen sind bereits daran gestorben indem sie Fleisch von vergifteten Fischen zu sich genommen haben. Die Studie wurde von der deutschen Haischutzorganisation Sharkproject in Auftrag gegeben und von 16 Umweltorganisationen wie z.B. WWF, Greenpeace, dem Verband Deutscher Sportfischer usw. unterstützt.

Species - Arten

Wissenschaftler teilen Fische in zwei Hauptgruppen: Osteichthyes und Chondrichthyes. Osteichthyes oder Knochenfische machen die große Mehrheit der Fische im Meer aus, es gibt ca. 25.000 Arten von ihnen. Ihr Skelett besteht aus Knochen.

Chondrichthyes wie Haie, Rochen und Chimaeren, haben ein Skelett das aus Korpeln besteht. Im Gegensatz zu Knochenfischen haben männliche Chondrichthyes zwei Klaspern, das sind äusserliche Reproducktionsorgane, die aus der röhrenförmigen Verlängerung der Bauchflossen bestehen und zur Befruchtung benutzt werden. Im Gegensatz zu Knochenfischen können Haie z.B. auch nicht rückwärts schwimmen.

Knochenfische haben Schuppen auf der Haut, eine Schutzklappe über ihren Kiemen und eine Schwimmblase die ihnen hilft ihre neutrale Schwimmtarierung zu kontrollieren. (Schwimmtarierung ist die Fähigkeit im Wasser zu schweben ohne zu sinken oder zu steigen.) Im Gegensatz zu Knochenfischen haben Haie keine Schwimmblase. Sie erhalten ihre neutrale Tarierung zu 95% von ihrer über dimensional grossen Leber. Trotzdem müssen sie aber schwimmen um nicht zu sinken. Statt einer Platte über den Kiemen haben die meisten Haie 5 Kiemenschlitze, je nach Art; einige haben 6 oder 7. Statt Schuppen haben Haie sogenannte “Denticles”, das sind winzig kleine Zähnchen die die Haut bedecken. Sie sind wie ein richtiger Zahn emailliert von aussen mit weichem Zahnmark innen. Sie dienen als Schutz der Haut aber auch zur hydrodynamischen Effizienz weil sie die Verbindung von Haut und Wasser unterbrechen, den Widerstand im Wasser daduch reduzieren und somit dem Hai das Schwimmen erleichtern. Jede Haiart hat eine andere Form von Denticles sodass man die Art an einem Stueckchen Haut erkenne kann.

Aristoteles hat schon erkannt, dass Haie sich durch innere Befruchtung vermehren. Anders als bei Knochenfischen, wo das Weibchen Eier im Wasser ablegt und das Männchen dann seinen Samen darüber streut, findet die Befruchtung bei Haien innerhalb des Körpers mit Hilfe der Klaspers statt. Manche Haie bringen lebende Junge zur Welt die im Mutterleib durch eine Nabelschnur mit der gebärmutterartigen Plazenta verbunden sind. Das nennt man vivipar. Bei anderen Haiarten entwickeln sich die Embrios innerhalb der Eihüllen im Mutterleib wo sie bis zur Geburt im Uterus verbleiben. Das nennt man ovovivipar. In diesem Fall ernähren sich die Jungen von ungeschlüpften Eiern oder von kleineren Geschwistern und das nennt man intra-uterinen Kannibalismus. Wieder andere Haie wie z.B. die Katzenhaie, legen ihre Eier in Seegrass oder andere geeignete Stellen ab und überlassen sie sich selbst. Die Embrios ernähren sich durch einen relativ grossen Dottersack im Ei und schlüpfen im Durchschnitt nach 10 Monaten. Das nennt man ovipar.


Heute kennt man ca. 500 Arten von Haien, die sich in acht Ordnungen unterteilen:

Ordnung Hexanchiformes
Grauhai-Artige
Zwei Familien: Chlamydoselachidae und Hexanchidae
Species: Sechskiemer, Siebenkiemer, Krausenhaie


Ordnung Squaliformes
Dornhai-Artige
Sieben Familien: Echinorhinidae, Squalidae, Centrophoridae, Etmopteridae, Somniosidae, Oxynotidae, Dalatiidae,
Species: Nagelhaie, Stachelhaie, Dornhaie, Groenlandhai, Meersau-Haie


Ordnung Pristiophoriformes
Saegehaie
Eine Familie: Pristiophoridae
Species: Saegehaie


Ordnung Squatiniformes
Engelshaie
Eine Familie: Squatinidae
Species: Engelshaie


Ordnung Heterodontiformes
Hornhai-Artige
Eine Familie: Heterodontidae
Species: Stierkopfhaie, Hornhaie


Ordnung Orectolobiformes
Ammenhai-Artige
Sieben Familien: Hemiscylliidae, Ginglymostomatidae, Stegostomatidae, Paracyliidae, Brachaeluridae, Orectolobidae, Rhincodontidae
Species: Ammenhaie, Teppichhaie, Blindhaie, Walhaie, Zebrahaie


Ordnung Lamniformes
Makrelenhai-Artige
Sieben Familien: Odontaspididae, Pseudocarchariidae, Alopiidae, Mitsukurinidae, Megachasmidae, Cetorhinidae, Lamnidae
Species: Sandhaie, Krokodilhaie, Riesenmaulhaie, Makrelenhaie, Nasenhaie, Fuchshaie, Riesenhaie, Sandhaie


Ordnung Carcharhiniformes
Grundhaie
Acht Familien: Triakidae, Hemigaleidae, Sphyrnidae, Carcharhinidae, Scyliorhinidae, Proscylliidae, Pseudotriakidae, Leptochariidae
Species: Katzenhaie, Marderhaie, Hundshaie, Glatthaie, Menschenhaie, Riffhaie, Blauhaie, Grauhaie, Tigerhaie, Hochseehaie, Zitronenhaie, Hammerhaie


The Media - Die Presse

Wann wird die Presse endlich aufhören uns einer Gehirnwaesche mit falschen Horrorgeschichten über Haie zu unterziehen? Oder ist der ehrliche Jounalist ganz ausgestorben?

Es ist traurig, dass die Presse nicht im geringsten an der wahren Geschichte der Haie interessiert ist. Ich habe viele Fernsehsender, Magazine und Talkshows in den USA angeschrieben und sie gebeten einmal die Wahrheit ueber Haie zu berichten oder mit mir auf einen Tauchgang mit Haien zu gehen, doch sie habe mir nicht einmal geantwortet. Nur die Westfälischen Nachrichten in Drensteinfurt/Westfalen hat einen sehr guten und wahrheitsgetreuen Bericht geschrieben.

Meistens berichten nur die Tauchzeitschriften vernünftig über Haie aber die sonstige Presse ist mehr an Auflagen interessiert als an der Wahrheit.

Hast Du jemals in der Zeitung gelesen, dass allein in den USA pro Jahr 10 mal mehr Menschen von Bienen und Wespen getötet werden als von Haien weltweit? Oder dass über 200 Menschen von Kokosnüssen sterben die ihnen auf den Kopf fallen?

Im Jahre 2001 berichtete Time Magazine über “Den Sommer der Haie” mit Titelbild und allem. Dabei wurden im Jahr 2001 in 55 weltweiten Haiunfällen 4 Menschen getötet. Wieso war das der “Sommer der Haie”? Eine typische Hysterie der Presse die Auflagen für wichtiger hält als die Wahrheit.

Tom Fenton, ehemaliger CBS Korrespondent in London hat in einem Interview zum Anschlag auf das World Trade Center in New York ausgesagt, dass die Presse im Sommer 2001 durchaus über die Gefahr des Terrorismus informiert war. Es waren genügend Anzeichen vorhanden die jedem verantwortlichen Reporter zu denken geben sollten. Aber die Presse hat es vorgezogen über Haie zu schreiben.

Weekly World News berichtete sogar Fidel Castro hätte abgerichtete Haie, sogenannte “Shark Guevaras” an die Kueste Floridas geschickt um Amerikaner zu töten.

Kein Tier auf der Welt wird von uns Menschen mehr gefürchtet als der Hai und die Presse liebt es ihn als erbarmungslosen Killer und Menschenfresser darzustellen. Sie liebt es ihm blutige Geschichten anzudichten und von verlorenen Gliedmassen und toten Menschen zu berichten. Diese Angst, die die Presse uns einsuggeriert, und diese übertriebenen und unwahren Geschichten machen es uns sehr schwer die Haie vor dem Aussterben zu schützen. Es ist kurz vor Zwölf und wir sind ganz kurz davor die Haie zu verlieren.

Die Wahrheit ist, dass Haie duch Menschen mehr gefährdet sind als Menschen durch Haie. Aber die Menschen fürchten sich vor Haien weil ihnen immer und immer wieder vorgegaukelt wird, dass Haie von Natur aus aggressiv sind. Natürlich stimmt das nicht aber viele Menschen lieben es Haie zu hassen. Dabei sind es hochinteressante Tiere und dazu auch noch nützlich. Natürlich gibt es den ein oder anderen Hai der mal einen Menschen beisst aber im Grunde sollte man sich fragen warum Haie Menschen nicht beissen denn viele von uns sind schon mit Haien im Meer geschwommen und wussten es nicht.

Lasst mich wissen ob und wann Ihr Horrorgeschichten in der Presse lest die wir hier anprangern können.

Friends - Freunde
Es gibt viele interessierte Menschen die mein Anliegen unterstützen indem sie mir erlauben ihre Namen, Photos und Bemerkungen zu veröffentlichen. Hier sind einige meiner Freunde:

Ich weiss dass Haie sehr wichtig sind und geschützt werden müssen. Ich begrüße was Jupp Kerckerinck tut und hoffe, dass besonders die jungen Menschen das verstehen und seine Arbeit ebenfalls unterstützen. Wir müssen aufhören jede Stunde 6.000 Haie zu töten.




David, 7th Marquess of Cholmondeley
Lord Great Chamberlain of England


Ungenügendes Wissen über eine Sache oder ein Phaenomen hat oft Furcht in Menschen hervorgerufen. Furcht vor dem Unbekannten hat oft zu irrationalem Verhalten und übertriebener Reaktion geführt. Wenn es um Haie geht haben Menschen meistens mit Angst reagiert, oft gesteigert durch schlechte Filme und Hysterie in der Presse. Das stereotype Image von Haien als tödliche Raubtiere hat bei schlecht informierten Menschen oft dazu geführt, dass sie die am weitesten verbreitete menschliche Reaktion auf wilde Tiere anwenden: Vernichtung.

Viele Haie und Delphine sterben in Fischnetzen wo sie qualvoll ersticken. Das grausamste Bild meiner Meinung nach ist jedoch das eines amputierten Haies der seiner Flossen beraubt lebendig wieder ins Meer geworfen wird, nur damit die Flossen als Delikatessen im Fernen Osten zur Suppe gekocht werden. Der Hai aber sinkt auf den Boden des Meeres und stirbt einen grausamen Tod. Warum kümmert uns das? Weil Haie faszinierende Tiere sind die den selben Respekt verdienen den wir Adlern und Pandas entgegen bringen. Haie haben schon immer eine wichtige Rolle in der Erhaltung des biologischen Gleichgewichts im Ökosystem der Meere gespielt. Sie sind keine willkürlichen Killer. In der Tat, die meisten tödlichen Unfälle mit Haien beruhen auf menschlichem Fehlverhalten.


Durch meine Unterstützung der Arbeit meines Freundes Jupp Kerckerinck in seinem Versuch die Haie zu schützen, will ich folgendes sagen: Die beste Verteidigung für das missverstandene Tier liegt in der Steigerung des Bewusstseins über sein wirkliches Verhalten und in der Bedeutung seiner Rolle in der Natur. Ich beglückwünsche alle Publikationen, Organisationen sowie Einzelpersonen und Freiwillige die sich bemühen die verschiedenen Tierarten – gefährdet oder nicht – zu schützen und hoffe, dass sie mich als Natur- und Tierfreund mit einbeziehen.

Reza Pahlavi
(Reza ist der Sohn des verstorbenen Shahs von Iran)


Gerade wegen der häufigen Negativität in der Presse, ist der Schutz der Haie und das Verständnis für diese Tiere ein sehr schwieriges Kapitel. Die Entkriminalisierung der Haie ist eines der wichtigsten Aufgaben zu ihrem Schutz. Wir müssen mit diesen wunderbaren Kreaturen in Einklang kommen, uns mit ihnen befassen und die Menschen über ihre wahre Natur aufklären, bevor es zu spät ist. Haie sind die primären Kontrolleure der marinen Welt und das momentane Schlachten der Tiere, das durch reine Unwissenheit akzeptiert wird, könnte sich zu einer der gefährlichsten ökologischen Zeitbomben der Menschheit entwickeln. Haie sind nicht darauf aus uns zu schaden, das waren sie nie und werden sie nie sein. Unsere Hai – Mensch – Begegnungen haben gezeigt, dass wir mit ihnen sehr wohl interagieren können ohne uns fürchten zu müssen.


Aber die engstirnige Einstellung die in der westlichen Zivilisation vorherrscht, hat es so weit gebracht, dass viele Arten heute vom Aussterben bedroht sind. Haie haben erfolgreich die Meere für Millionen von Jahren beherrscht und sie in gutem biologischen Gleichgewicht erhalten. Es kann nicht die Aufgabe von uns Menschen sein diese führende Rolle durch Arroganz, Gleichgültigkeit und Angst zu bedrohen. Wir müssen unsere Augen öffnen und handeln – nicht morgen sondern heute. Zum Wohle unserer Kinder, der Haie und der Natur.

Dr. Erich Ritter
Wissenschaftlicher Leiter von Sharkproject



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Dieser Artikel ist am 18.08.2007 erschienen

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