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Zu Besuch im Oceánario de Lisboa


Das größte Ozeanarium Europas - das Oceánario de Lisboa - wurde 1998 anläßlich der Weltausstellung im Park der Nationen eingeweiht. Entworfen hat das, als bauliche Meisterwerk gefeierte Gebäude, der amerikanische Architekt Peter Chermayeff.

Das Ozeanarium ist geöffnet im Sommer von 10-19.00 Uhr, im Winter von 10- 18.00 Uhr. Die Winterzeit beginnt mit der offiziellen Zeitumstellung. Am 25.12. ist geschlossen.

Eintrittspreise:
Kinder von 4-12 Jahren 5,00 EURO
Kind. und Erw. von 13-65 Jahren: 10,00 EURO
Senioren ab 65 Jahren: 5,50 EURO
Familien (2 Erw., 1 Kind): 22,00 EURO
2. Kind bzw. weiteres Kind: 3,40 EURO


Es ragt aus einem künstlich angelegten Wasserbassin hervor und wird über eine Brücke im 1.Stock betreten. Auch schon von aussen sieht es recht interessant aus.


In seiner Mitte befindet sich ein mit 5.000.000l Salzwasser gefüllter, verglaster Tank. Die Scheiben bestehen aus 30cm dickem, durchsichtigem spezial Acryl Glas, dass sowohl dem Wasserdruck, als
auch dem Menschenandrang stand hält ;) Aufgrund dessen, viel es mir schwer, mich von dem Tank loszureißen und mich den anderen Themengebieten zu widmen. Die Architektur des Gebäudes ermöglicht es aber, diesen riesigen Tank aus den verschiedensten Ecken des Ozeanariums zu bestaunen. Man hat jedesmal eine andere Sicht auf diese Unterwasserwelt mit den zahlreichen Bewohnern. Auch entdeckt man bei jeder anderen Sichtweise in den Tank, neue Tiere.

Es gibt hier und da Sitzbänke die zum rasten und staunen einladen.


Dieser große Wassertank widmet sich dem Thema Ozean Global und ist meiner Meinung nach die Hauptattraktion, da sich in ihm die Hochseefische befinden. Dieses sind in der Regel meist die etwas grösseren Lebewesen und hier befinden sich unter anderem Haie, Rochen, Barsche, Barracudas, Muränen und zwei seltene Mondfische. (siehe die Bilder in der Galerie)


Um diesen Tank in der Mitte gruppieren sich 4 kleinere Aquarien, die die Tierwelt des Nordatlantik, des Pazifik, der Antarktis und des Indischen Ozeans anschaulich machen.

Weiter ging es zum dem Themengebiet des Nordatlantik, dies spiegelt das Klima, die geographische Charakteristik, sowie Flora und Fauna des felsigen und rauhen Nordatlantik wieder. Die meisten, dort lebenden Tiere, kommen aus Island und der Portugiesischen See. Die durchschnittliche Lufttemperatur liegt bei 14° C. Hier sieht man verschiedene Vogelarten zu Lande, zu Wasser und in der Luft, aber auch Blumentiere in kälteren Gewässern.


Danach ging es weiter in die Region der Antarktis, die die Umgebung von Falkland widerspiegelt. Die Lufttemperatur beträgt 12° C und hauptsächlich sieht man verschiedene Pinguin Arten, die sich in der toll gestalteten Landschaft tummeln. Man kann sie sowohl unter Wasser als auch auf und über dem Wasser beobachten. Ich finde es immer wieder witzig, Wie sie zum Felsrand watscheln, von dort aus 2m in die Tiefe hüpfen, ins Wasser eintauchen, ein paar Bahnen schwimmen und wieder an Land hüpfen... So unbeholfen wie die Tiere an Land wirken, sind sie ja im Wasser, wie man weiß, nicht....


Als nächstes geht es zum Pazifik, der eine Küste in Monterey Bay, in Kalifornien, nach empfunden ist. (Anmerkung: auch das Aquarium in Monteray ist ein Besuch wert! Dieses ist wirklich ein sehr schönes Aquarium (http://www.mbayaq.org/efc/ )

Hier beträgt die Lufttemperatur 17° C. Am interessantesten fand ich es hier einer Seeotter Familie zu zuschauen. Diese Tiere sind immer in Bewegung und man hat das Gefühl, sie würden am liebsten mit den Besuchern spielen, anstatt sich mit sich selbst zu beschäftigen.


Als letztes geht es zum Gebiet des Indischen Ozeans, welches den Seychellen nach empfunden wurde. Dort liegt die Lufttemperatur bei ca. 25° C. Zu sehen gibt es hier viele verschiedene Lebewesen, verschiedene Fische, Korallen, Säugetiere und Wasserreptilien.


Ein Auszug der vorhandenen Fische gibt es unter:
http://www.oceanario.pt/site/ol_visita_01.asp?zonaid=2&grupoid=1#grupo1

Toll finde ich, dass man auch im Erdgeschoß die Möglichkeit hat, nochmal in den Haupttank zu schauen. Jetzt sieht man die ganzen Tiere einen Stock tiefer und wieder aus einer anderen Perspektive.

Leider ist das Erdgeschoß recht dunkel, so daß man etwas Schwierigkeiten hat sich zu orientieren, bzw. es schwer hatte, die Tiere zu fotografieren (bei der HandyCam vom P800 aber eh egal....)
Einen kleinen, netten Einblick erhält man auch unter dem nachfolgendem Link: http://www.oceanario.pt/site/ol_visita_00.asp


Für mich war es der zweite Besuch in diesem Ozeanarium und ich bin mir sicher, es war nicht der letzte.......und ich hoffe, es hat Euch ein wenig gefallen und Ihr plant beim Lissabonbesuch einen Tag für das OCEANARIO ein.


Ein Bericht von ILJA MÄCKEL.

 

Viele weitere Fotos finden Sie in der Galerie!

Wer wegen Fragen und weiteren Infos Kontakt zu Ilja Mäckel aufnehmen möchte kann dies gerne über das http://www.meerwasserforum.com.

 


Dieser Artikel ist am 02.08.2007 erschienen

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