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Interzoo 2016 - Am Stand von Red Sea


Ich weiß zwar nicht wie Red Sea das immer macht, aber ich habe selten so klare Aquarien gesehen wie auf dem Stand zur diesjährigen Interzoo. Sie werden es selber im Video sehen und betraf alle ausgestellten Aquariensysteme.  Red Sea zeigt natürlich alle Ihre Aquarien:  Red Sea MAX NANO,  Red Sea REEFER XL,  Red Sea MAX S und die neueren sehr beliebten Red Sea MAX E , Red Sea Reefer De Luxe

Bilder vom Stand.


Hier nun das Video

 

Red Sea hat zudem eine neue Kohle:

REEF-SPEC™ Aktivkohle

Premium Aktivkohle für Riff- & Meerwasseraquarien

Red Sea REEF-SPEC™ Aktivkohle ist aufgrund seiner einzigartigen technischen Eigenschaften die ultimative Wahl für Riff- & Meerwasseraquarien. Die Granulatgröße und die Mikro-/Makroporenstruktur gewährleistet eine sehr hohe Gesamtadsorptionsfähigkeit und eine schnelle Beseitigung von organischen Schadstoffen, die in einem Riffaquarium vorkommen.

REEF-SPEC™ Aktivkohle hat eine extrem niedrige Phosphatbelastung und einen minimalen Aschegehalt, während der pH-Wert des Aquarienwassers nicht beeinflusst wird. Die Red Sea REEF-SPEC™ Premium Aktivkohle muss weniger häufig gewechselt werden als Aktivkohle, die nicht speziell für Riffaquarien hergestellt wurde oder von geringerer Qualität ist, und stellt eine effektive, kostengünstige Lösung für die Bereitstellung der besten Wasserqualität in Riff- & Meerwasseraquarien dar.

 

Eigenschaften:

  • Schnelles Entfernen von organischen Schadstoffen
  • Hohe Gesamtadsorptionsfähigkeit
  • Extrem niedrige Phosphatabgabe
  • Minimaler Aschegehalt
  • Geeignet für Meer- und Süßwasser
  • Filterbeutel inklusive ( 250g, 500g, 1000g)

REEF-SPEC™ Aktivkohle ist in den Verpackungsgrößen 250g, 500g und 1000g erhältlich.

Wie filtert Aktivkohle das Wasser?

Wissenschaftlich gesprochen entfernt Kohle die organischen Stoffe durch einen physikalischen Prozess, der Adsorption genannt wird, aus dem Wasser. Innerhalb eines Riff-Aquariums sind die submikroskopischen Poren der Aktivkohle die letzte Stufe der mechanischen Filterung, die die organischen Moleküle adsorbieren, die zu klein sind, um selbst durch feinste mechanische Filter oder physikalisch aus dem Wasser durch Eiweißabschäumung entfernt zu werden.
Adsorption kann man sich als die Haftung eines Moleküls an die Oberfläche durch Anziehungskräfte vorstellen. Dies tritt innerhalb der submikroskopischen Poren der Kohle auf, weil die Anziehungskräfte zwischen den organischen Molekülen und den inneren Oberflächen der Kohle viel größer sind, als die Anziehungskräfte, die sie in Lösung halten würden. Dies geschieht so lange, bis die gesamte Oberfläche im Inneren der Kohle aufgebraucht ist und diese folglich mit organischen Stoffen gesättigt ist.

 

Was ist Aktivkohle?

Aktivkohle ist ein äußerst poröses Material mit einer schwammartigen Struktur, aber mit einer sehr großen inneren Oberfläche in Bezug auf die eigentliche physikalische Größe. Es wird aus vielen organischen Materialien hergestellt, die einen hohen Kohlenstoffgehalt haben, wie z.B. Kokosnussschalen, Nussschalen, Braun- und Steinkohle oder Anthrazit. Das auf Kohlenstoff basierende Material wird durch physikalische Modifikation und thermische Zersetzung in einem Ofen unter kontrollierter Atmosphäre und Temperatur “aktiviert”. Der Aktivierungsprozess erhöht die Oberfläche einer Volumeneinheit eines aus submikroskopischen Poren bestehenden feinen Netzes, welches Aktivkohle die Fähigkeit verleiht, als Filtermaterial benutzt zu werden, signifikant. Die spezifische Quelle der Kohle und der jeweilige Aktivierungsprozess bestimmen die physikalischen Eigenschaften des Endprodukts. Da es viele verschiedene Qualitätsstufen von Aktivkohle gibt, müssen sie speziell für jede Anwendung ausgewählt werden.


Was macht eine spezifische Kohle ideal für die Nutzung in Riffaquarien?

Es gibt eine Reihe von international anerkannten Tests für die Bewertung und den Vergleich von Aktivkohle. Allerdings sind die wichtigsten Parameter zur Auswahl einer Kohle für Riffaquarien die Jod- und Methylenblauzahl. Diese beiden Parameter messen die Fähigkeit der Kohle, die gesamten organischen Abfälle aus einem Riffaquarium zu absorbieren, die nicht durch die mechanische Filterung und die Eiweißabschäumung entfernt wurden. Je höher die Zahl, desto mehr organische Stoffe werden aus dem Aquarium pro Gramm benutzter Aktivkohle entfernt. Beide Zahlen sind in etwa gleich wichtig und sollten immer gemeinsam betrachtet werden, wenn Testdaten ausgewertet werden.

Einige Hersteller geben eine Melassezahl an, jedoch werden die Moleküle in dem Melasse Größenbereich in der Regel durch Eiweißabschäumung entfernt, daher ist diese Zahl nicht relevant um die Eignung von Aktivkohle für Riffaquarien zu bewerten.

In der Vergangenheit wurde bekannt, dass Kohle Phosphat in das Wasser abgibt, was für ein Riffaquarium unerwünscht ist und daher wurde die Kohle umso besser angesehen, desto niedriger die Phosphatabgabe war. In Wirklichkeit ist es so, dass keine Unterschiede messbar sind, so lange die Höhe des auswaschbaren Phosphates unter einen Grund Schwellenwert liegt und ist daher irrelevant.

Die Sauberkeit oder Staubigkeit des Produkts ist auch zu beachten und wird als der Aschegehalt gemessen. Je niedriger, desto besser, da höhere Level für eine größere Menge an Partikeln stehen, die ins Wasser freigesetzt werden. Somit bleibt eine geringere tatsächliche Masse an Kohle, die der Filterung beitragen kann. Asche Levelwerden oft von den Herstellern angegeben, jedoch ist dies am einfachsten sichtbar, indem man sich die Trübung anguckt, wenn man die Kohle ins Wasser gibt.
Zusätzlich zu diesen wichtigen Indikatoren wird der Gesamtwirkungsgrad der Aktivkohle durch physikalische Parameter beeinflusst, wie beispielsweise Produktdichte, TSA, das Porenvolumen und die Maschenweite.

 

Aktivkohle, die aus Braunkohle und Anthrazit produziert wird, ist aufgrund einer übermäßigen Menge feinen Pulvers (welches bei einigen Fischen zur Seitenlinien Nekrose “HLLE Syndrom” führen kann) welches im Wasser freigesetzt wird, nicht für Riffaquarien zu empfehlen. Die bevorzugten Quellen sind Kokosnussschale oder Steinkohle.



Dieser Artikel ist am 02.06.2016 erschienen

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