Korallen-ZuchtPro Reef Salt TMTropic Marin nitribioticTunzeMrutzek Meeresaquaristik
Meerwasser-Lexikon Aqua-Buch Aquabilderbuch Facebook

Megazoo Österreich startet Kooperation mit SAIA zum Schutz von Meeresfischen


+++++++++Pressemitteilung+++++++++ 

 

Aufklärung von Freunden der Aquaristik über nachhaltige Beschaffung von Meerwasser-Zierfischen ist von großer Bedeutung

 

Megazoo Österreich startet Kooperation mit SAIA zum Schutz von Meeresfischen

 

SAIA ist ein Projekt zur Förderung von Umweltschutz und Nachhaltigkeit im Zierfischhandel, die sich aus Wissenschaftlern, Hobbyaquarianern und Industrievertretern zusammensetzt. Jetzt hat Megazoo Österreich eine Kooperation mit ESAIA e.V. (Projektträger) vereinbart, um ein Zeichen für Nachhaltigkeit im Bereich der Aquaristik zu setzen. So wird Megazoo Österreich einige Arten von Meerwasser-Zierfischen vom Verkauf ausschließen, die nicht für die Heimtierhaltung geeignet oder in ihrem Artbestand bedroht sind. Der Anfang wurde bereits Ende 2015 mit dem Verkaufsstopp für Palettendoktorfische (bekannt aus dem Film „Findet Nemo“) gemacht. Außerdem werden 2016 von SAIA-Experten für Interessierte in allen Megazoo-Filialen Vorträge zur nachhaltigen Auswahl und Zucht von Meerwasser-Zierfischen gehalten. „Eine verantwortungsvolle Tierhaltung sowie die Unterstützung des Artenschutzes und gefährdeter Tierarten haben für Megazoo Österreich einen besonderen Stellenwert“, betont Megazoo-Geschäftsführer Thomas Ptok.

 

 

SAIA setzt auf Aufklärung bei Kunden und dem Handel 

SAIA (Sustainable Aquarium Industry Association) setzt sich für einen nachhaltigen und ethisch vertretbaren Handel mit Meeresorganismen ein. Das Hauptziel ist die nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen durch umweltverträgliche Methoden des Fangs, der Pflege und des Transports unter Berücksichtigung tierschutzrechtlicher Aspekte. Weiteres wichtiges Anliegen ist es, über Tier- und Umweltschutz im marinen Bereich aufzuklären sowie in Kooperation mit Organisationen in den Herkunftsländern einen Beitrag zum Umweltschutz und fairen Handel zu leisten. 

 

SAIA will damit der Aquarienindustrie helfen, die Grundlagen für eine Umorientierung zu legen. „Dieses Umdenken muss auch durch die Kunden und ihr Kaufverhalten getragen werden. Deshalb liegt der derzeitige Fokus des Projekts auf der Aufklärung aller Beteiligten“, erklärt die Meeresbiologin und SAIA-Projektleiterin Christiane Schmidt. Die Vereinigung hat auch Fischlisten erarbeitet, die für den Durchschnittsaquarianer ungeeignete oder ökologisch bedenkliche Fischarten ausweisen. Ein umfassender Tier- und Artenschutz ist von elementarer Bedeutung, um die Zukunft des Handels mit Wildtieren sicherzustellen.

 

Megazoo übernimmt Verantwortung in der Aquaristik

Die Nachhaltigkeit in der Aquaristik ist Megazoo ein wichtiges Anliegen. Deshalb nimmt das Unternehmen verschiedene Meerwasser-Fischarten, die aufgrund von Faktoren wie Wassertiefe, Futter und Lebensbedingungen nicht optimal für die Aquarienhaltung geeignet sind, aus dem Sortiment. „Wir haben das Ziel, vor allem Meerwassertiere aus Nachzucht anzubieten und damit die natürlichen Bestände möglichst unangetastet zu lassen“, betont Thomas Ptok. 

 

SAIA-Vortragsreihe bei Megazoo startet 

Im ersten Halbjahr 2016 wird es in allen fünf Megazoo-Märkten in Österreich eine Vortragsreihe mit der SAIA-Projektleiterin Christiane Schmidt zum Thema Nachzucht von Meerwasser-Zierfischen geben. Die anerkannte Meeresbiologin informiert darin über die aktuelle Situation und künftige Entwicklungen. 

 

Nachhaltigkeits-Kennzeichnung für Aquarienfische geplant

Megazoo fördert eine Forschungsarbeit, bei der die natürlichen Populationen des Palettendoktorfisches im Herkunftsgebiet Indonesien gezählt und überwacht werden. Diese Zahlen werden in die IUCN-Liste für bedrohte Arten einfließen. Zudem sollen Nachzuchtprojekte in Indonesien unterstützt werden. Ein großes von Megazoo gefördertes SAIA-Projekt ist die Erarbeitung einer Nachverfolgbarkeits-Kennzeichnung (Traceability Label) für Aquarienfische. Das Vorhaben erhöht die Transparenz in der Handelskette von Meerwasser-Zierfischen und stellt sicher, dass die Fischer gerecht entlohnt und ausschließlich nachhaltige Fang- und Transportmethoden eingesetzt werden. 

 

Verkauf von Palettendoktorfischen bei Megazoo bereits gestoppt

Ein erstes gemeinsames Projekt startete bereits Ende 2015: Megazoo stellte den Verkauf von Palettendoktorfischen ein, weil durch den 2016 anlaufenden Kinofilm „Findet Dorie“, Nachfolgefilm von „Findet Nemo“, mit einer großen Nachfrage nach diesen Fischen zu rechnen ist. Megazoo setzt damit ein wichtiges Zeichen zum Schutz der Palettendoktorfische, denn eine Überfischung des Palettendoktors in seiner Heimat Indonesien wäre das Aus für lokale Populationen. 

 

Durch den erfolgreichen Kinofilm „Findet Nemo“ vor einigen Jahren stieg die Nachfrage nach Clownfischen extrem. Nun ist dies auch bei Palettendoktorfischen zu erwarten, zu denen der neue Filmstar „Dorie“ zählt. „Wir verzichten auf den Verkauf von Palettendoktorfischen und setzen damit ein deutliches Zeichen zum Schutz dieser seltenen Fischart. Außerdem wollen wir damit die Sensibilität und das Bewusstsein unseres Umfelds und unserer Kunden für den Artenschutz weiter steigern. Unterhaltung im Kino ist zu begrüßen, sie darf aber nicht dazu führen, dass Tierarten dadurch in ihren natürlichen Lebensräumen bedroht werden“, so Megazoo-Geschäftsführer Thomas Ptok. 

 

Durch Kinofilm droht Rückgang der bereits gefährdeten Bestände

„Dorie“, bekannt aus dem erfolgreichen Kinofilm „Findet Nemo“, spielt demnächst die Hauptrolle in einem neuen Animationsfilm, der weltweit hohe Einspielergebnisse an den Kinokassen verspricht. Da Palettendoktorfische in der Natur bereits gefährdet sind und die Bestände immer weniger werden, hat Megazoo diesen Fisch aus dem Sortiment genommen und den Import gestoppt. Im Gegensatz zu Clownfischen, die in großem Stil erfolgreich gezüchtet werden konnten, ist dies bei Palettendoktorfischen heute noch nicht möglich. Auch für die Aquarienhaltung ist „Dorie“ weniger geeignet. Im Gegensatz zum wenige Zentimeter großen „Nemo“ kann der Palettendoktor eine Länge von 30 Zentimetern erreichen, braucht viel Platz und ist eher krankheitsanfällig. „Wir hoffen, dass andere Unternehmen unserem Beispiel folgen“, sagt Thomas Ptok. Megazoo lehnt den Verkauf von Tieren, die sich nicht für Heimtierhaltung eignen, generell ab. 

 

Megazoo setzt sich für den Tierschutz ein 

Megazoo Österreich hat mit seinen Märkten in Wien-Stadlau, Brunn am Gebirge, Linz-Leonding, Klagenfurt und Neu-Rum bei Innsbruck neue Qualitätsstandards im Zoofachhandel gesetzt. Die Märkte wurden nach modernsten Standards errichtet und bieten ein neues Einkaufserlebnis. Auch die Bestimmungen des Tierschutzgesetzes werden vorbildlich umgesetzt. Megazoo engagiert sich stark für den Tierschutz, 2015 wurden wieder 10.000 Euro in Form von Futter- und Sachspenden an Tierschutzorganisationen gespendet. „Die Tiere, die in Tierheimen bestmöglich versorgt werden und auf ein neues Zuhause warten, verdienen unsere vollste Unterstützung“, so Thomas Ptok. 

 

Optimale Betreuung der Tiere in den Megazoo-Erlebnismärkten

Große, offene Tierbereiche, Gehege, Terraristik- und Aquaristik-Landschaften mit ausreichendem Rückzugsraum für die Tiere zeichnen Megazoo aus. In den Märkten mit einer Größe zwischen 3.100 und 1.600 Quadratmetern sind 20.000 Tiere zu sehen – von Nagetieren über Reptilien bis zu Fischen. Derzeit sind bei Megazoo 170 Personen beschäftigt, nahezu alle Mitarbeiter halten selbst Haustiere und bilden sich regelmäßig fort. Auf eine optimale Ausbildung wird besonderer Wert gelegt, denn nur so gelingt es, mit Wissen und Begeisterung für ein optimales Zusammenleben zwischen Mensch und Tier zu sorgen. Wer es sich zur Aufgabe macht, Tiere und Menschen zusammenzubringen, übernimmt große Verantwortung. Dieser Verantwortung stellt sich Megazoo Österreich jeden Tag – nicht nur in den Märkten, sondern überall, wo Tiere Hilfe brauchen. 

 

 


Dieser Artikel ist am 18.02.2016 erschienen

Bilder-Galerie Pfeil Zum Seitenanfang
Bisher wurden keine Kommentare abgegeben
Um einen Kommentar schreiben zu können, müssen Sie Registriert und Angemeldet sein



Werbung
Aqua Medic