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Megazoo beendet den Verkauf von Palettendoktorfischen


 
 

Die Kampagne zum Schutz von Dory, die SAIA am 17. Juni 2015 gestartet hat, zeigt bereits große Erfolge. Jetzt hat sich Megazoo Österreich entschieden, keine Palettendoktorfische mehr zu verkaufen. Mit dem Verkaufsstopp der potenziell gefährdeten Fischart setzt das Unternehmen ein branchenweit starkes Zeichen für den ökologisch verträglichen Einkauf von Tieren. 

 

SAIA freut sich sehr über das Bestreben von Megazoo, einen Massenansturm auf Dory zu verhindern. Es trägt entscheidend zur Sensibilisierung der Verbraucher bei, die das erklärte Ziel der SAIA-Kampagne ist. Auch über die Palettendoktorfische hinaus eint SAIA und Megazoo Österreich das Interesse an einer ökologisch verantwortungsvollen und tiergerechten Meerwasseraquaristik, was eine weitere fruchtbare Zusammenarbeit verspricht.
 

+++++++++Pressemitteilung+++++++++
 

Neuer Kinofilm könnte Fischart ernsthaft bedrohen. Größte Zoofachmärkte Österreichs setzen ein deutliches Zeichen für den Artenschutz. 

 

Megazoo beendet den Verkauf von Palettendoktorfischen

Eine verantwortungsvolle Tierhaltung sowie die Unterstützung des Artenschutzes haben bei Megazoo Österreich einen besonderen Stellenwert. Jetzt stellt das Unternehmen den Verkauf von Palettendoktorfischen ein. Grund für den Verkaufsstopp ist der Film „Findet Dori“, der demnächst in die Kinos kommt und vermutlich eine hohe Nachfrage nach „Filmstar Dori“, einem Palettendoktorfisch, auslösen wird.

 

Durch Kinofilm droht Rückgang der bereits gefährdeten Bestände

 

„Dori“, bekannt aus dem erfolgreichen Blockbuster „Findet Nemo“, spielt demnächst die Hauptrolle in einem neuen Animationsfilm, der weltweit hohe Einspielergebnisse an den Kinokassen verspricht. Die Nachfrage nach Palettendoktorfischen könnte durch den Film stark steigen. Ähnliche Erfahrungen wurden nach dem Vorgänger-Blockbuster „Findet Nemo“ vor einigen Jahren gemacht, als es weltweit einen regelrechten Run auf Clownfische gab. Anders als Clownfische können die ohnehin gefährdeten Palettendoktorfische aber noch nicht nachgezüchtet werden. Durch die gesteigerte Nachfrage würde der Fang mit unprofessionellen Methoden gefördert und Palettendoktorfische könnten dann bald vom Aussterben bedroht sein. 

 

Deshalb nimmt Megazoo nun diesen Fisch aus dem Sortiment und stoppt somit den Import. „Wir verzichten ab sofort auf den Verkauf von Palettendoktorfischen und setzen damit ein deutliches Zeichen zur Erhaltung dieser seltenen Fischart. Außerdem wollen wir damit die Sensibilität und das Bewusstsein unseres Umfelds und unserer Kunden für den Artenschutz weiter steigern. Unterhaltung im Kino ist zu begrüßen, sie darf aber nicht dazu führen, dass Tierarten in ihren natürlichen Lebensräumen gefährdet werden“, so Megazoo-Geschäftsführer Thomas Ptok. 

 

 

„Dori“ stellt hohe Ansprüche an Lebensraum

 

Zudem ist „Dori“ für die Aquarienhaltung weniger geeignet. Im Gegensatz zum nur wenige Zentimeter großen „Nemo“ kann der Palettendoktorfisch eine Länge von über 30 Zentimeter erreichen, braucht viel Platz zum Schwimmen und ist eher krankheitsanfällig. Megazoo lehnt den Verkauf von Tieren, die sich nicht für Heimtierhaltung eignen, generell ab. „Wir hoffen, dass auch andere Unternehmen unserem Beispiel folgen“, betont Thomas Ptok.

 

Optimale Betreuung von Tieren in den Megazoo-Erlebnismärkten

 

Tiere begleiten den Menschen seit Jahrtausenden als treue Gefährten und faszinierende Lebewesen. Wer es sich zur Aufgabe macht, Tiere und Menschen zusammenzubringen, übernimmt eine große Verantwortung. Dieser Verantwortung stellt sich Megazoo Österreich jeden Tag nicht nur in den Märkten, sondern überall, wo Tiere Hilfe und Fürsorge brauchen. Die Tiere bei Megazoo werden in optimal gepflegten Tieranlagen gehalten, Kunden und Interessenten eingehend über Haltung und Pflege der gewünschten Tierart informiert. Es wird nach dem strengen Österreichischen Tierschutzgesetz beraten. Die Tiere bei Megazoo werden mit den besten Produkten gefüttert und regelmäßig von Tierärzten untersucht. In allen Aquarien werden die Wasserwerte laufend gemessen und reguliert, um optimale Haltungsbedingungen zu schaffen. Bei den Reptilien werden genaue Beobachtungen und Untersuchungen zur Gesundheitsvorsorge durchgeführt. Zudem sorgt ein hochmodernes Klimatisierungssystem für perfekte Bedingungen.  

 

Megazoo bietet große, offene Bereiche für 20.000 Tiere

 

Große, offene Tierbereiche, Gehege und Terraristik- und Aquaristik-Landschaften mit ausreichendem Rückzugsraum für die Tiere zeichnen die Megazoo-Märkte aus. In den fünf Märkten (Wien-Stadlau, Brunn am Gebirge, Linz-Leonding, Neu-Rum bei Innsbruck, Klagenfurt) mit einer Größe zwischen 3100 und 1600 Quadratmetern sind insgesamt 20.000 Tiere zu sehen. Die Aquaristik bildet einen Schwerpunkt. Sämtliche Megazoos wurden in enger Abstimmung mit Tierschutzorganisationen und unter Einhaltung der Bestimmungen des Tierschutzgesetzes realisiert. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

14. September 2015, © ESAIA e.V. / MEGAZOO 


Dieser Artikel ist am 14.09.2015 erschienen

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Kommentare

AndreasHeisinger
Dabei seit:02.01.2015
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Hallo Robert,
oh Sorry stimmt.
Viele Grüße
Beitrag vom 29.11.2015 - 10:51 

robertbaur
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Hallo Andreas

danke Dir für den Post. Allerdings galt die Veröffentlichung meines Wissens konkret für Megazoo Österreich.

vg
Robert
Beitrag vom 28.11.2015 - 16:50 

AndreasHeisinger
Dabei seit:02.01.2015
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War gestern im Megazoo in Koblenz, da schwamm ein junger Palettendoktor rum, der vorige Woche noch nicht da war. War wohl nur ein kurzfristiger Lieferengpass, der zu Werbezwecken genutzt wurde.
Beitrag vom 27.11.2015 - 20:22 

robertbaur
Dabei seit:24.08.2004
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Hallo Gregorluenen,

ich bin einfach der Ansicht das die Tierpflege auch mit dem Tierschutz zu tun hat.

Nicht jeder Fisch muss zwangsläufig den Weg in das Aquarium finden. Beim Palettendoc ist das ganze eine vorbeugende Maßnahme um eben schon im Vorfeld viel dafür zu tun, dass er nicht so endet wie damals Nemo.
Und ich bin mir nicht schade dafür unserer Plattform zu bieten. Ich für mich lass daher auch gerne mal andere Meinungen gelten, und nicht immer muss ich damit auch übereinstimmen.

Gruß Robert
Beitrag vom 22.09.2015 - 17:56 

gregorluenen2009
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sehe esaia e.v. als trojanisches pferd, würde mich nich wundern wenn dahinter irgend eine tierschützer org. steckt wie peta oder sowas,
die sicher in der schublade noch ganz andere ideen haben für uns !!!
auch komisch das korallenriff.de sich dafür so groß werbeträchtig hergibt, und im endeffekt auf dem ast sägen lässt auf dem es sitzt.
esaia e.v. will ja schon seit langer zeit mit allen mitteln unbedingt bekannt werden, und bei der palette wird das ganze sicher nicht enden. übrigens kommen paletten von ost-afrika bis weit in den pazifik vor ! nur mal so nebenbei. und nich wie man denken möchte nur in indonesien.
Beitrag vom 22.09.2015 - 11:43 

TV.Ruby
Dabei seit:01.04.2008
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Ja sehr schöne Aktion.Und so werbeträchtig. Aber wenn man diese Einstellung konsequent verfolgen wollte, würde man den Verkauf aller nicht nachzüchtbaren Fische einstellen, oder? Unabhängig davon, ob ein Fisch in kleinen Becken leben kann oder nicht. Der letzte Schritt ist dann die Einstellung der Aquaristik und die Tierhaltung.
Ich weiß, etwas polemisch, aber nur bei Dori darf es dann nicht enden.
Ein nachdenklicher Gruß an alle Tierhalter,
Volker
Beitrag vom 21.09.2015 - 21:16 

Netter110
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Eine tolle Sache! Leider trifft so ein Verhalten nicht auf alle Megazoos zu. Hier ist auch nur die Rede von österreichischen Megazoos. Über die teilweisen hiesigen Zustände sträuben sich einem die Nackenhaare...
Beitrag vom 21.09.2015 - 12:38 

frapo
Dabei seit:08.05.2013
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ESAIA e.V. sind viele. Ihre Vorsitzende ist Christiane Schmidt.

Gregor Luenen, Sie müssen nicht mit den Zielen, die wir verfolgen, übereinstimmen oder sie gutheißen. Ich rate Ihnen aber, sich mit stumpfsinnigen Kommentaren zurückzuhalten. Wirft kein besonders gutes Licht auf Ihre intellektuellen Fähigkeiten.

Beitrag vom 16.09.2015 - 17:03 

gregorluenen2009
Dabei seit:12.02.2009
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tachen, genau will nich wissen was in asien, usa, china !! für fische "verbraucht" werden.

ma wieder so eine esaia.ev aktion von dieser christiane schimdt, scheint ja`n sehr trauriges seelchen zu sein.

evt sollte man hepatus einfach mal eine auszeit gönnen, und erst lange nach dem film wieder importieren (weltweit)

danke hollywood, gregor luenen

Beitrag vom 16.09.2015 - 16:03 

michaelpoesl
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Nachtrag: Glaube aber das Deutschland da nicht so das Problem sein wird. Viel schlimmer wird da die USA betroffen sein.
Beitrag vom 15.09.2015 - 13:18 

michaelpoesl
Dabei seit:23.11.2007
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Hallo Robert,

es ist ja schon schwierig das Bewusstsein eines Hobby Aquarianers zu erreichen wenn ich mir anschaue in welchen Becken der Paletti schwimmt. Da schliesse ich mich nicht aus. Ich habe auch schon einen Palettendoktor in 600 Liter gehalten. Würde ich aber nicht mehr machen! Aber wie erreicht man das Bewusstsein eines Nicht-Aquarianers, dessen Kinder sich nach dem Film zu Weihnachten ein 60Liter Baumarktaquarium mit Dori wünschen?? Das ist meine große Angst!
Die Aufklärungspflicht lässt da leider noch bei vielen Händlern zu wünschen übrig.. Bin bisher auch selten gefragt worden wie groß mein Becken ist wenn ich mir einen Fisch gekauft habe... Leider

lg
Michael
Beitrag vom 15.09.2015 - 13:13 

abronia
Dabei seit:22.03.2009
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Bei den österreichischen Mindest-Haltungsanforderungen wäre das aber nicht nötig gewesen. Wenn sich alle daran halten würden, dürften nur die wenigen Leute mit riesigen Becken sich überhaupt Doktorfische zulegen. Und wenn ich an die Aufklärungspflicht des Fachhandels denke, ist diese Erklärung für mich eher ein Armutszeugnis, weil indirekt zugegeben wird, daß sie nicht in der Lage sind, vernünftig zu beraten.....

Grüße vom Deich!
Sven Vogler
Beitrag vom 15.09.2015 - 09:28 

madmickel
Dabei seit:06.07.2013
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Super Aktion, Daumen hoch! Das Beispiel sollte Schule machen!
Schade haben wir hier unten (Freiburg) keinen von den Läden...

Grüße
Michael
Beitrag vom 14.09.2015 - 19:00 

blubblub1
Dabei seit:12.08.2008
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hi Finde ich super
Daß Megazoo auf diesen Fisch verzichtet
Leute mit Großen Aquarien 2000+ Liter
kaufen oder wissen auch wo man so ein Fisch oder andern "Exoten" her bekommt
Beitrag vom 14.09.2015 - 16:46 

robertbaur
Dabei seit:24.08.2004
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Hi Michael

viel wichtiger wie der Preis wäre das Bewusstsein der Käufer zur Beckengröße des Palettendoktor. Ich meine diejenigen die 2000 aufwärts Literzahl haben, denen sollte man den Fisch ja nicht unbedingt verwehren.

vg Robert
Beitrag vom 14.09.2015 - 16:04 

michaelpoesl
Dabei seit:23.11.2007
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Hallo zusammen,

der Fisch müsste einfach nur teuerer werden damit die Eltern nach ,,Finding Dori'' gar nicht auf die Idee kommen ihren Kids einen Paletti zu kaufen! Möchte nicht wissen wievielen Clownis der erste Teil mit Nemo damals das Leben gekostet hat. So würde der Palettendoc den Großbecken weiterhin als Heimat zur Verfügung stehen. Ich will mir gar nicht vorstellen wenn bei Händlern diese kleinen 2 Euro Stück großen Palettenbabys schwimmen für 39,95
lg
Michael
Beitrag vom 14.09.2015 - 13:23 

robertbaur
Dabei seit:24.08.2004
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Hi zusammen,

Grundsätzlich ja, gute Sache. Allerdings gibt es eben auch große Meerwasserbecken, wenn auch wenige in der Gesamtzahl, wo der Paletti von der Größe her durchaus rein passt.

Gruß Robert


Beitrag vom 14.09.2015 - 09:51 

iksaqua

Dabei seit:24.06.2008
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Daumen hoch!
Beitrag vom 14.09.2015 - 08:46 

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