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Dory Beauty Contest - Die Auswertung


 

Vorwort

 

Wären das Leben planbar, gäbe es sicherlich weniger Enttäuschungen und mehr positive Ereignisse. Manchmal jedoch sind es gerade die Zufälle, die eine plötzliche Wendung zum Guten bewirken. So jedenfalls war es beim „Dory Beauty Contest“* .

 

Alles begann mit dem Video „Zierfische in Gefahr“**, einer Dokumentation des ZDF, die von einem User im Forum NRW-Riff gepostet wurde. Da dieses Forum regelmäßig Onlineseminare zum Thema Meerwasser veranstaltet, wurde schon bald der Wunsch laut, die Inputgeber dieser Dokumentation zu kontaktieren und als Seminarreferenten einzuladen. Die Vorsitzende von ESAIA e. V., Christiane Schmidt, erklärte sich spontan dazu bereit, einen Vortrag zu dem Thema zu halten. 

 

Daraus wiederum entstand die Idee zum „Dory Beauty Contest“, einem durch Texte untermalten Fotowettbewerb. Die Resonanz war groß: Mehr als 50 Beiträge gingen ein, die besten davon wurden prämiert. Als Forum für Meeresaquaristik wünschen wir uns natürlich einen nachhaltigen Effekt der Kampagne, den wir als besonders wichtig ansehen! Aufklärungsarbeit kann schließlich erst dann auf fruchtbaren Boden fallen, wenn sie tatsächlich auch ganz konkret geleistet wird. Und selbst Teilerfolge sind schon hoch einzuschätzen – jeder einzelne „gerettete“ Palettendoktorfisch profitiert davon.

 

Wir wünschen uns auch eine kleine Kooperation mit allen Händlern: Sie sollten vor dem Kauf diverser Fische die Beckengröße erfragen und auf die jeweiligen Hälterungsbedingungen hinweisen. Diese Informationen lassen sich bereits im Vorfeld über unser Forum gewinnen, denn auch dort stehen kompetente Händler Rede und Antwort.

 

Unsere Zusammenarbeit mit ESAIA e. V. werden wir festigen und ausbauen, indem wir in unserem Forum über interessante Themen berichten und weitere Aktivitäten des Vereins unterstützen. 

 

Das NRW-Riff Team

 

Anmerkung der Initiatoren: Da sich relativ viele Hobbyaquarianer am Wettbewerb beteiligten und auch offen über ihre Erfahrungen mit Palettendoktorfischen berichteten, haben wir entschieden, diesen Thread noch einmal in gestraffter, überarbeiteter Form zu veröffentlichen.

 


Artikel "Dory-Beauty-Contest" vom 08.05.2015: Link

*ZDF-Doku „Zierfische in Gefahr“ vom 29.03.2015: Link


 

Der Dory-Beauty-Contest 

 

Der „Dory Beauty Contest“ war eine Aktion, die in Zusammenarbeit mit ESAIA e.V. vom 24. April bis 30. Juni 2015 auf NRW-Riff.de stattfand. Der folgende Text ist der besseren Lesbarkeit wegen gekürzt und überarbeitet worden.

 

Moderator 1: Hallo zusammen, eure Hilfe ist gefragt! Im Rahmen einer Aktion suchen wir Informationen zum Thema Palettendoktorfische. Das können Bilder, Videos oder schriftliche Dokumentationen sein. Wir hoffen auf rege Beteiligung und können schon mal versprechen, dass dieser Aufruf aus einer sinnvollen Überlegung heraus entstanden ist!

 

Teilnehmer A: Gilt „Findet Nemo“ als Referenz?

 

Teilnehmer B: Also, mir fällt da nichts ein, was nachrichtlich neu wäre und nicht zum Beispiel im Mewalex (Meerwasserlexikon – Anm. des Autors) auch zu finden wäre … 

 

Moderator 1: Muss nichts Neues sein, darum geht es nicht.

 

Teilnehmer C: Ich mach mal den Anfang. Unsere Dory lebt seit Anfang 2009 bei uns. Gekauft recht klein in der Farm in Witten. Schwomm am Anfang recht zurückhaltend. Verschwand jeden Abend pünktlich nach dem Abschalten der Beleuchtung in einer Ritze in einem Stein zum Schlafen. Jeden Morgen nach dem Einschalten der Beleuchtung schwamm Dory aus der Steinritze und drehte erst einmal ihre Runden. Hat auch von Anfang an recht gut gefressen. Dory war irgendwann für ihren Schlafplatz zu groß und musste sich was Neues suchen. Recht schnell stellten wir fest, dass Dory in der Verkleidung einer Pumpe schlief. Im Januar 2011 verloren wir, vermutlich durch Cryptocarion, fast alle Fische. Dory ging es auch sehr schlecht: schnelle Atmung, nix gefressen, extrem scheu und schon sehr abgemagert. Sie schaffte es mit einigen anderen Fischen zusammen zu überleben. Alles war wieder gut, Dory war wieder dick und rund und wurde immer zutraulicher. Mein Mann streichelt Dory mittlerweile fast täglich kurz vor der Fütterung. Im Frühjahr 2014 im Übergangsbecken dann ein Ausbruch mit massivem Befall von Pünktchen, alle Fische auch Dory. Wieder verloren wir mehrere Fische. Auch diese Krankheit überlebte die Palette und schwimmt wieder sehr friedlich und wohlgenährt durch das Becken. Manchmal wird auch gestänkert, aber die meiste Zeit ist alles im Lot. Wir füttern einmal täglich Flockenfutter und einmal täglich Frostfutter. Regelmäßig hängen auch Algen am Futterclip. Hier ist die Palette immer sehr präsent.

 

Moderator 1: Das ist ja schon mal ein schöner Anfang, vielen Dank!

 

Teilnehmer D: Hallo an alle, habe auch einen Palettendoc in meinem Becken. Habe ihn vor etwa drei Jahren in einer Größe von circa 15 Zentimetern aus einer Auflösung geschenkt bekommen mit dem Hinweis, dass „Dorys“ schnell Pünktchen bekommen und ich gut auf sie aufpassen soll. Dory hatte bei mir nie Pünktchen, frisst aus der Hand, am liebsten Sushi-Blätter. Sonst völlig problemlos. Ich halte aber keine anderen Docs und würde auch keinen dazukaufen, das gäbe bestimmt Probleme. Ein sehr schöner Fisch, schläft wie oben beschrieben im Riff. Mein Becken von 700 Litern ist sicher zu klein für einen solchen Fisch, Dory hat sich aber arrangiert. Am Anfang hat sie durch schnelle Schwimmbewegungen schon mal das Wohnzimmer geflutet, das kam aber im letzten Jahr nicht mehr vor.

 

Moderator 1: Wunderbar! Genau solche kleinen, netten Berichte werden gesucht.

 

Teilnehmer C: Ich habe auf meinem Handy ein Bild von Dory gefunden. Das war der erste Schlafplatz. In der Steinritze.

 

 

Moderator 1: Hallo zusammen, wir möchten diesen Thread in einen kleinen Wettbewerb umwandeln, den „Dory Beauty Contest“. Das heißt, jetzt werden speziell Bilder gesucht. Also, schnell die Knipse entstaubt und Fotos geschossen!

  

 

Teilnehmer E: Ja, da hab ich doch was. Dies sind Schnappschüsse aus meinem ersten Becken vor ein paar Jahren.

 

 

Teilnehmer F: Ein Foto von 2014 aus dem Berliner Zoo.

 

 

Teilnehmer G: Hallo, ich finde es super, dass sich Leute für den Palettendoktor einsetzen. Hier ein Bild von meinem Kleinen, ist circa seit einem Jahr bei mir. PS: Der kleine Räuber ist ein bisschen groß geworden, Bild ist ein Jahr alt.

 

 

Teilnehmer H: Hallo, hier stelle ich meinen Paletti vor.

 

 

Teilnehmer I: Anbei noch Fotos, die ich 2010 in Salzburg bei einem Händler gemacht habe. Leider nicht die beste Qualität.

 

 

Teilnehmer I: Hier noch ein paar Fotos aus alter Zeit, leider eine Bakterienblüte durch Wodka gehabt.

 

ESAIA e.V.: Danke für deine Offenheit!

 

Teilnehmer J: Hier mal ein Bild von meinem Palettendoktor, finde es auch sehr gut, wenn Tiere gerade aus der Unterwasserwelt eine zutrauliche Bindung zum Menschen aufbauen. Meine Palette zum Beispiel schwimmt immer zur Scheibe, sobald ich mit der Futterdose raschle. Beim Artemia-Füttern schwimmt sie auch schon mal vor und dreht immer aus Freude Loopings, man hat sehr viel Spaß mit ihr, sie ist inzwischen schon sieben Jahre alt und munter.

 

 

ESAIA e.V.: Darf man erfahren, wie groß dein Aquarium ist?

 

Teilnehmer J: Mein Becken hat 550 Liter.

 

Teilnehmer K: Hallo, hab leider keinen Palettendoktorfisch, sonst würde ich Bilder und einen Beitrag beisteuern. Finde die Aktion gut. Kann nur über meine Erfahrung mit dem Arabischen Doktorfisch (Acanthurus sohal) im Roten Meer berichten. Aber ich schau mal, ob ich auf Bildern aus dem Meeresmuseum in Stralsund einen Palettendoktorfisch finde, wäre ja komisch, wenn nicht.

 

Teilnehmer L: Wir haben einen im November 2014 in Burgers’ Zoo in Arnhem knipsen können!

 

Teilnehmer M: Hallo, ich hatte zwei Palettendocs. Ich habe die beiden mehr durch Zufall erworben. Ich bin wegen eines Pumpenangebots zu einem Aquarianer nach Krefeld gefahren. Er hatte seinen Kram im Keller verstaut. Dort stand ein 160-Zentimeter-Becken voller Steine. Beim Durchsehen seines Angebots bekam ich aus dem Augenwinkel mit, dass in dem Becken etwas Blaues, Lebendes ist. In diesem Becken waren zwei Palettendocs! Der Besitzer gab Futter ins Becken, um zu zeigen, wie gut es denen geht. Beide Docs waren voller Hautverletzungen durch die Steine im Becken. Es ist schwierig zu beschreiben, die Docs hatten vielleicht 10 bis 15 Zentimeter Schwimmraum! Sie quetschten sich durch die Steinberge. Das war grausam. Ich konnte ihn überreden, mir beide zu verkaufen. Ich nahm die beiden mit nach Hause und setzte sie in mein Becken. Was dann geschah, war für mich das Schönste. Beide waren sofort handzahm, sie genossen das Schwimmen, ohne neue Verletzungen zu bekommen. Durch ihr Verhalten zeigten die beiden, dass sie sich wohlfühlten. Die Hautwunden heilten recht schnell. Pünktchen waren nie ein Problem. Wenn ich mit der Hand im Becken war, kam der größere sofort zu meiner Hand. Wenn es Futter gab, waren beide sofort da, wobei der Größere seinen Kopf deutlich über der Wasseroberfläche hielt. Streicheln war bei beiden kein Problem! Ich hatte rechts und links jeweils eine VorTech-Pumpe am Becken. Unter der größeren Pumpe schlief der Doc tagsüber ein wenig. Beide wollten mindestens zweimal am Tag gefüttert werden. Wenn ich nicht reagierte, schlug der größere Doc so lange gegen die VorTech-Pumpe, bis sie sehr laut wurde. Natürlich gab es dann auch Futter. Positive Konditionierung! Wenn ich im Becken etwas umgestellt hatte und den beiden das nicht passte, räumten sie mal eben ein wenig um. Das war herrlich zu beobachten. Nun noch etwas Kurioses: Der größere Doc zeigte deutliches Balzverhalten mit einem Fuchsgesicht. Der Fuchs machte auch noch mit! Das war ein Schauspiel, das über mehrere Wochen ging, obwohl der Doc einen echten Partner im Becken hatte. Man sollte natürlich das Verhalten der Tiere nicht vermenschlichen, aber in meinen Augen zeigen sie sich dankbar. Beide waren mit Sicherheit älter als zehn Jahre, als ich sie erwarb. Für mich sind es sehr clevere Tiere, die sehr gern mit dem Menschen interagieren. Beide zeigen bis heute nie ein unnormales Verhalten, obwohl das Becken mit 300 Litern zu klein ist.

 

Teilnehmer C: Ich habe ja schon was zu unserer Dory geschrieben und stell jetzt mal noch Fotos ein. Meiner Meinung nach hat unsere Dory richtig schöne weiße und gepflegte Zähne.

 

ESAIA e.V.: Tolle Bilder! In wie viel Litern schwimmt dein Liebling?

 

Teilnehmer C: Das Becken hat die Größe 160 x 60 x 70 Zentimeter als Panoramaform. Aber wie ich schon berichtet habe, haben wir diesen Fisch ja schon seit mehreren Jahren. Er ist schon lange ausgewachsen.

 

Teilnehmer K: Meeresmuseum Stralsund, Juni 2014: Es war sehr früh und vor der Fütterungszeit. Hab mich aber eher für den Kofferfisch, die Silbernen und die Blaupunktrochen interessiert. Aber so wie ich das hier auf den Bilder gesehen haben, waren auch noch drei Palettendoktorfische im Becken. 

 

Teilnehmer N: Ich hatte 2005 einmal einen in Oberhausen beim Dingenskirchen gekauft. Der ist noch in der Tüte auf dem Nachhauseweg hopsgegangen. Da war ich bedient und hab’s nie noch mal probiert.

 

ESAIA e.V.: Danke, natürlich eine sehr unerfreuliche Geschichte. Wer ist denn „Dingenskirchen“ in Oberhausen, und was hat er dazu gesagt? Du wirst doch wohl dein Geld zurückgefordert haben? Oder gab es andere Gründe, warum der Paletti gestorben ist?

 

Teilnehmer N: Bin nie wieder dort gewesen, da es mir eigentlich zu weit ist.

 

ESAIA e.V.: Hallo, ich würde gern mal eure Meinung zu diesem Video erfahren. 

 

VIDEO: 

 

Moderator 1: Bisschen viel Fisch für zu wenig Wasser …

 

Teilnehmer F: Ja, würde ich auch sagen, da ist ein bisschen viel Fisch drin!

 

Teilnehmer G: Hallo, also zum Video muss ich mal sagen, das sind viel zu viele Fische in so einem kleinen Becken, und dann noch ein Weißkehl und ein Fuchsgesicht, da tun einem die Tiere so leid.

 

Teilnehmer I: Sehr schönes Video, da fällt mir eigentlich nur eins dazu ein: Fische haben keine Freunde, sie akzeptieren sich. Nur leider in diesem Beispiel müssen die zu viel akzeptieren.

 

ESAIA e.V.: Hallo, die meisten scheinen sich ja einig zu sein, dass die Tiere im Video nicht artgerecht gehalten werden. Ich würde gern wissen, was euch am meisten stört. Auch wären mal gegenteilige Meinungen interessant. Wie gesagt, keiner soll hier vorgeführt werden. Es geht um freie Meinungsäußerung.

 

Teilnehmer B: Hallo, ob ein Fisch artgerecht gepflegt wird, kann nur der beurteilen, der solche schon in diversen Beckengrößen über lange Zeit beobachtet hat. Zumindest sehen die Tiere im Video recht vital aus. Die etwas auftretende Hektik ist der Gewohnheit zu schulden, dass unsere Pfleglinge, sobald jemand vor dem Becken auftaucht, meinen, jetzt gibt’s etwas zu futtern, und herumhampeln. Sobald dieser Futterimpuls weg ist, wird es wieder zur gewohnten Ruhe im Becken kommen. Wenn man die Beckengröße abschätzt, sind der Hepatus und der Fuchs wohl ne Nummer zu groß fürs Becken. Gibt’s Hinweise auf das Becken?

 

ESAIA e.V.: Nein, über die Größe des Aquariums ist nichts bekannt. Der Besitzer nennt nur 7 Feet (das sind 213 Zentimeter) und meint damit wahrscheinlich die Länge. Interessant allerdings ein Kommentar: „It’s like you didn’t even care to look into what a tang needs, that tank has four tangs too many for its size and about another four fish waaaaay to many (hint, it’s the total number of tangs in that tank because it looks to be under 120 gallons which is MINIMUM requirements for ONE tang).“ Der subjektive Eindruck trügt natürlich, aber vielen scheint hier der Schwimmraum nicht ausreichend. Auch Schlafplätze oder Versteck- und Rückzugsmöglichkeiten sind kaum auszumachen.

 

Teilnehmer B: Ja, scheint nicht näher bestimmt zu sein und in Ergänzung des Kommentars wahrscheinlich zu knapp bemessen. Um Versteckmöglichkeiten abzuschätzen, bedarf es der Gesamtansicht. Denke aber, dass auch zwischen Scheibe und Rückwand etliche Schlafplätze möglich sind. Ein „Rückzugsraum“ tagsüber ist ja nicht notwendig, da Docs und ähnliche Fische ständig unterwegs sind und ein „Ausruhen“ als solches nicht kennen.

 

Teilnehmer G: Was mich ehrlich gesagt daran stört, ist, dass die Fische nicht so viel geradeaus schwimmen können. Wer weiß, vielleicht ist das Becken ja 120 Liter groß oder so. Da tut es mir schon leid, dass die Fische nur so wenig geradeaus schwimmen können. Sie vertragen sich, wie man auf dem Video sieht, und sie sehen ganz fit aus. Aber der Platz ist immer ein Risiko, vor allem mit einem Weißkehldoktor.

 

Moderator 1: Wenn man etwas genauer darüber nachdenkt, passt es doch recht gut hier hinein …

 

VIDEO: 

 

Teilnehmer P: Hier mal meine Kleene …

 

Moderator 1: Ich hab auch ein Bild, wenn auch nicht geknipst, sondern gemalt …

 

Teilnehmer I: Wir waren mit einigen Leuten beim Händler. Anbei einige Bilder.

 

Teilnehmer C: Wir waren heute in Bozen im Naturmuseum. Hab mal zwei Bilder mitgebracht.

 

Teilnehmer Q: Ich war am Samstag in einer Filiale einer großen Kette für Tierbedarf. In dem Geschäft gibt es auch eine große MeWa-Aquaristik-Abteilung. Beim Anschauen der Becken fiel mir ein kleines Becken (maximal um die 60 Zentimeter lang) mit sechs juvenilen Palettendoktoren auf. Einer lag gekrümmt auf dem Boden, einer drückte sich in eine Ecke, ein anderer war so dünn, dass die Eingeweide durchschienen. Alle wurden regelmäßig von Demoisellen attackiert. Alle sahen nicht gerade wohlgenährt aus. Über dem Becken hing ein Schild: „Palettendoktor (Nachzucht) statt 39,99 € jetzt nur 19,99 €“. Leider war viel los und ich musste zu einem Treffen. Mich hätte wirklich interessiert, wo diese Nachzuchten herkommen.

 

Teilnehmer R: Ich war heute im „Aqua Tropica“ in Köln. Wenn man schon eine Dory haben muss, dann sollte es zumindest so ein Becken sein! 

 

Eckbecken (107 * 107 * 70), 500 l

500 W LED über GHL gesteuert

2* Koralia Evolution 5200, 1* Koralia Evolution 2800, 2* Tunze 6045

TB (100 * 40 * 40), 160 l

Nyos Compactcone 160

Ecomax DM 3500

 

 

Teilnehmer S: Aktuell auch wieder prima auf eBay Kleinanzeigen zu sehen: 60-Liter-Meerwasser-Becken zu verkaufen. Inhalt: mehrere Korallen/Anemonen + 1 x Amphiprion frenatus (Weißbinden-Glühkohlen-Anemonenfisch) und 1 x Amphiprion ocellaris. Partner von den beiden sind wahrscheinlich schon verstorben.

 

Teilnehmer T: Ich habe Besuch von der einzig wahren Dory bekommen und schnell ein Foto geschossen. Mir ist der ernste Hintergrund des Themas durchaus bewusst und ich möchte dieses nicht ins Lächerliche ziehen, eher im Gegenteil. So ein Stofftier u. Ä. ist doch eine gute Alternative zu Fischen, die absolut nicht in das vorhandene Becken gehören. Damit ist beiden geholfen: Das Tier planscht nicht in einer zu kleinen Pfütze vor sich hin, aber der Halter hat trotzdem das Tier seiner Begierde.

 

 


 

*Anmerkung: Der " Dory Beauty Contest" endete am 28. Juni 2015. Die Entscheidung über die Gewinner fiel ein paar Tage später. Jeder Teilnehmer konnte drei Favoriten aus über 50 Fotos wählen. Zu gewinnen gab es das Buch "Die Stunde des Chamäleons" von Ellen Thaler (1. Preis), T-Shirts, Lini Shopping Bags, Daumenkinos und exklusive Broschüren (2. und 3. Preis).

 


  

Und das sind die Gewinnerfotos!

 

 

 

 

 

 

 


Dieser Artikel ist am 28.05.2015 erschienen

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