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SPD setzt sich beim Importverbot durch


SPD setzt sich beim Importverbot durch

Koalitionäre diskutierten über Import- und Haltungsverbote für Exoten

Anfang November informierte die Koalitionsarbeitsgruppe Umwelt und Landwirtschaft – unter der Leitung von Katherina Reiche (CDU/CSU) und Ute Vogt (SPD) – mit einer Pressemitteilung über den Stand der Gespräche und Vereinbarungen. Ute Vogt betonte dabei: „Den Tierschutz werden wir deutlich verbessern. Der Handel mit und die Haltung von Tieren, insbesondere von Wildtieren, wollen wir bundeseinheitlich regeln. Der Import von Wildfängen soll grundsätzlich verboten werden.“



 

Diese Forderung würden deutliche Einschnitte für die Heimtierhaltung in Deutschland, vor allem für die Aquaristik und Terraristik, mit sich bringen. Der BNA hat sofort reagiert und den Parteien eine schriftliche Stellungnahme zukommen lassen, in der ausführlich auf die Auswirkungen des geforderten Importverbotes hingewiesen wurde und deutlich hervorgehoben, dass ein Importverbot gegen geltendes EU-Recht verstoßen würde. Am Montag, den 18.11.2013 hatte der BNA nochmals eine zweite Stellungnahme an Frau Vogt, SPD und Frau Reiche, CDU (s. www.bna-ev.de) zukommen lassen.

Als am Montagabend die Arbeitsgruppe erneut zusammen kam, konnte sich die CDU mit dem BNA-Vorschlag anfreunden, die SPD lehnte jedoch erneut ab und war nicht bereit, einen Kompromiss einzugehen. Folgende Forderung steht jetzt festgeschrieben:

„Wir verbessern den Wildtierschutz und gehen gegen Wilderei sowie den illegalen Wildtierhandel und deren Produkte vor; Handel mit und private Haltung von exotischen und Wildtieren regeln wir bundeseinheitlich. Import von Wildfängen soll grundsätzlich verboten und gewerbliche Tierbörsen für exotische Tiere untersagt werden“.

Die derzeitigen politischen Initiativen zeigen deutlich, dass der Druck auf die (Wild)Tierhaltung in Deutschland zunimmt und sich selbst große Parteien fast kommentarlos von den Tierschutzorganisationen beeinflussen lassen. Schon im April übernahm die SPD unkritisch Forderungen von Pro Wildlife und dem Deutschen Tierschutzbund, um ein generelles Importverbot zu fordern. Selbst massive inhaltliche Fehler und nachweislich falsche Angaben wurden offensichtlich nicht überprüft, sondern im Original übernommen. Das unterstreicht, dass die Parteien dem teils polemischen Dauerfeuer von Deutschem Tierschutzbund und weiterer Organisationen wie Pro Wildlife und PETA zunehmend Glauben schenken und nun selbst ein Ende der Wildtier-/Exotenhaltung in menschlicher Obhut fordern. Selbst die Zoologischen Gärten geraten zunehmend unter Druck, wie die Diskussionen um das „Säugetiergutachten“ zeigen.

Leider werden bei den politischen Gesprächen zwischen den Parteien die anerkannten Tierschutzorganisationen und Vertreter von Tierhaltern und Züchtern nicht nur außen vorgelassen, sondern diese verlaufen fast im Geheimen. Die derzeit einzige Tierhalterorganisation mit einem funktionierenden Netzwerk politischer Kontakte ist der BNA, der sich als Fachverband für Wildtierhaltung und Tierschutz etabliert hat. Nur dank der langjährigen Aufklärungsarbeit  des BNA haben (Wild)Tierhalter derzeit in Berlin und den Ländern eine ernst zu nehmende Stimme, die sich für die Interessen der Tierhalter, aber auch für eine pragmatische Verbesserung des Tierschutzes einsetzt.

Aus Sicht des BNA löst ein Haltungsverbot bzw. eine strenge Reglementierung keine Probleme in der Tierhaltung, sondern treibt ernsthafte Halter und Züchter in die Illegalität und macht zudem den Vollzug des Tierschutzes fast unmöglich. Die von Seiten der Tierschutzverbände aufgestellte – sehr durchschaubare – Forderung nach einen Wildtierhaltungsverbot ignoriert zudem die teilweise eklatanten und zahlenmäßig häufigeren Verstöße gegen geltende Tierschutzbestimmungen im Bereich der domestizierten Arten, beispielsweise der Hunde-, Katzen- und Pferdehaltung. Eine ernst gemeinte Verbesserung des Tierschutzes kann sich nicht an einzelnen Arten, sondern nur an konkreten Problemen orientieren.

Daher sind pauschale Verbote nicht sinnvoll, sondern es werden vielmehr handhabbare und transparente Lösungen für die Heimtierhaltung benötigt. Allerdings dürfen offenkundige Missstände auch nicht verschwiegen werden, sondern gerade Tierhalter und Fachverbände sind gefragt, sich aus Eigeninteresse für den Tierschutz einzusetzen.

Der BNA sieht vor allem in den folgenden Punkten Handlungsbedarf:

  • Verbesserung der Sachkunde: Insbesondere die Fachverbände sollten zukünftigen Tierhaltern die Möglichkeit bieten, sich die für Tierhaltung notwenigen Kenntnisse unbürokratisch anzueignen.
  • Tierschutzgerechte Haltungssysteme: Auch im Heimtierbereich müssen Haltungssysteme dem aktuellen Stand der Wissenschaft entsprechen und tierschutzwidriges Zubehör darf nicht weiter angeboten werden.
  • Großhandel: Einführung eines (freiwilligen) Qualitätsmanagements unter Tierschutzaspekten für Importeure und Großhändler.
  • Zoofachhandel: Bundesweit einheitliche Regelungen für die Tierhaltung im Zoofachhandel, die Qualifikation der Beschäftigten und den Vollzug.
  • Verbesserung des Vollzugs: Der Vollzug muss besser unterrichtet und ausgestattet werden, um den vielfältigen Aufgaben im Tierschutz auch gerecht werden zu können.

In der derzeitigen Situation verfügt nur der BNA über die Kontakte, an den Gesprächen teilzunehmen. Bei den Tierbörsen wurden immer wieder unsere BNA-Aufrufe, die Leitlinien zur Ausrichtung von Tierbörsen umzusetzen ignoriert und die Politik hat jetzt gehandelt. 

Unterstützen Sie die Tierhaltung, unterstützen Sie den BNA – für eine auch in Zukunft vielfältige Heimtierhaltung in Deutschland.


Dieser Artikel ist am 22.11.2013 erschienen

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Kommentare

robertbaur
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Hallo zusammen

der Vorschlag einer Online Petition zur Unterstützung der Sache wurde an Joachim Großkopf übermittelt, der sie wieder herum dem VDA zugeschickt hat. Das sollte wenn dann von oben herab kommen und gesteuert werden.

Viele Grüße und Dank an alle die das Formular in ihrem Laden auslegen.
Beitrag vom 30.12.2013 - 09:28 

robertbaur
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Hallo Christian

leider nein.
Ich weiß auch nicht ob wir das könnten, denn das wäre sicherlich einer gute Lösung und würde viele Stimmen erbringen.

Gruß Robert

Beitrag vom 21.12.2013 - 08:19 

wechti
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Hallo Robert,

die haben wir erhalten und liegt auch bereits aus.

Ich meinte eine Internet Petition die man Online ausfüllen kann. So können sich auch unsere Kunden aus dem Onlineshop eintragen.

Gruß
Christian
Beitrag vom 19.12.2013 - 15:50 

robertbaur
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Hallo Christian

in der Tat gibt es eine solche Liste. Die kam heute von Joachim Großkopf hier an und wurde an alle Händler sofort per Email verschickt. Darin ist eine Liste in der sich die Kunden eintragen können. Diese Liste soll dann bis 31.01 zur DGHT in Mannheim geschickt werden. An sich müsste die Email über info@mewastore.de auch an Dich geschickt worden sein. Schau mal bitte.

Ansonsten kann ich Sie Dir nochmal zukommen lassen.

Gruß Robert
Beitrag vom 19.12.2013 - 15:03 

wechti
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Hallo Robert,

gibt es im Internet irgendwo eine bereits laufende Petition, auf die wir unsere Kunden hinweisen können? Ich habe jedenfalls keine gefunden.
Unabhängig zur Unterschriftensammlung in unserem Laden könnten so zusätzliche Stimmen generiert werden.

Gruß
Christian wecht
Beitrag vom 19.12.2013 - 13:59 

Salty
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Hallo Robert,

VIELEN DANK!
Ich denke ich spreche hier für viele.

Eine schöne Weihnachtszeit.

VG René
Beitrag vom 19.12.2013 - 08:18 

robertbaur
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Hallo EXSENIOR

was zu weit geht, geht einfach zu weit. Hiermit habe ich den Account vorübergehend gesperrt. Ich möchte mich nicht noch über Weihnachten über solche Kommentare ärgern müssen. Sollten die ruhigen Tage zu einem Überdenken benutzt werden, kannst Du dich gerne bei mir melden. Email Adresse sollte ja bekannt sein.

Gruß Robert
Beitrag vom 18.12.2013 - 19:48 

gelöscht
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Beitrag vom 18.12.2013 - 14:37 

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Beitrag vom 18.12.2013 - 13:20 

Salty
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Hallo Gerd,

sorry aber was Du hier immer (leider) wieder zum Besten gibst, ist wirklich 1. total am Thema vorbei und 2. unter aller Kanone (Skinhead).
Tu uns doch bitte ein für alle Mal den Gefallen: Erspare uns Deine schriftlichen "Ergüsse" und melde Dich ab!

@robert: Kann man sowas nicht einfach unterbinden? So langsam hat das schon was mit Spam zu tun.

Viele Grüße
Beitrag vom 18.12.2013 - 13:11 

gelöscht
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Beitrag vom 18.12.2013 - 12:55 

robertbaur
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Es hat sich da auch was getan, siehe Link von JBL:

Link
Beitrag vom 18.12.2013 - 08:51 

robertbaur
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Hallo zusammen Der Link zum VDA klappt leider nicht,. Hier erfährt man mehr über Stefan K Hetz. VDA Präsident. Link
Beitrag vom 01.12.2013 - 16:01 

gelöscht
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Beitrag vom 01.12.2013 - 15:39 

skhetz
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Hallo, diesen Text hatte ich gestern abend auf der facebvook-Seite des VDA veröffentlicht.

Warum gerade jetzt eine gute (und auch höchste) Zeit ist, zur reagieren!

Die SPD befragt momentan ihre Basis, um die Zustimmung zur Koalition mit der CDU/CSU zu bekommen. Landesverbände und Bundestagsabgeordnete sind jetzt besonders offen für Gespräche mit der Bevölkerung, wie wir schon gemerkt haben. Gebt Eurem Unmut eine Stimme, indem Ihr Eure Bundestagsabgeordneten mit der entsprechenden Passage aus dem Koalitionsvertrag (ihr findet ihn auf dieser Seite unter files, die wichtigen Stellen sind gelb markiert) konfrontiert. Hier ist nochmal der Text:

"Wir verbessern den Wildtierschutz und gehen gegen Wilderei sowie den illegalen Wildtierhandel und deren Produkte vor; Handel mit und private Haltung von exotischen und Wildtieren wird bundeseinheitlich geregelt. Importe von
Wildfängen in die EU sollen grundsätzlich verboten und gewerbliche Tierbörsen für
exotische Tiere untersagt werden."

Mit dem Koalitionsvertrag hat sich auch die CDU/CSU diesen Schuh angezogen und wird nach Bestätigung durch die SPD Basis den eingeschlagenen Weg gehen müssen. Also sprecht auch die CDU/CSU an. Nehmt Kontakt zu den Abgeordneten auf. Das geht über den link: (Link. oder Link). Wenn Ihr einen Termin bekommt, macht zum Beispiel folgendes:

- Protestiert gegen diesen Passus des Koalitionsvertrags
- Macht klar, dass eine schärfere Regelung und ein Börsenverbot noch weiter zu einer Verlagerung des Handels in die Grauzonen im Internet führen wird.
- Macht klar, dass die meisten der gehandelten wild gefangenen Fische eine Chance für lokale Fischer darstellen, ohne Umweltzerstörung (Brandrodung, Goldwaschen) ihren Unterhalt zu verdienen
- Weist die Politiker darauf hin (vor allem die SPD), dass die Vivaristik als Hobby der arbeitenden Bevölkerung eine lange Tradition hat.
- Weist vor allem die SPD darauf hin, dass es sogar einen sogenannten "Arbeiterneon" gibt, den Tanichthys albonubes oder Kardinalfisch
- Bringt (gilt für alle) Bilder Eurer Aquarien mit, zeigt diese auch und zeigt auch, dass die Beschäftigung mit der Natur in Aquarien und Terrarien ein tolles Hobby ist.
- Wenn Ihr Nachzuchten habt, zeigt Bilder von diesen.
- Sagt, das Ihr Börsen abhaltet, die unter der BörsenORDNUNG des VDA steht, die strenger ist als die Börsenrichtlinien des BMELV
- Sagt, dass ihr dort auch Eure Nachzuchten anbietet.
- Zeigt euren Sachkundenachweis vor, sagt, dass Ihr Euch FREIWILLIG einer Sachkundeprüfung (nach §2 TierSchG) unterzogen habt, die der VDA schon seit langem anbietet.
- fragt, warum die SPD (und die Grünen) die Publikation von Pro Wildlife (Link) kritiklos und ungeprüft für Ihre Anträge im Bundestag in diesem Sommer verwendet haben
- Sagt, dass es keine wiss. überprüfbaren Fakten gibt, dass die von Pro Wildlife genannten Exportverluste von 70% stimmen.
- weist dabei ruhig auf den aktuellen Test der Stiftung Warentest hin, bei der Pro Wildlife nicht besonders transparent abschnitt
- fragt nach, ob die Bundestagsabgeordneten selbst Tiere haben
- fragt nach, auf welcher wissenschaftlichen Grundlage die Anträge der SPD vom Sommer und der Passus im Koalitionsvertrag festgelegt wurden.
- Teilt diese Nachricht.
- Bringt Eure eigenen Ideen mit ein.
- Werdet jetzt aktiv - wenn nicht wir hier, wer dann?
beste Grüße - ich zähle auf Euch!
Stefan
Beitrag vom 01.12.2013 - 12:26 

robertbaur
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Hallo zusammen

So richtig konkret hat sich noch nichts getan.

Aus dem Verlauf der Wortwechsel zwischen BNA und Politik kommen aber zwei wichtige Passagen vor, die Euch sicherlich interessieren dürften:

1. Ein guter Tipp ist, die SPD-Bundestagsabgeordneten direkt anzusprechen. Durch den anstehenden Mitgliederentscheid sind diese sehr sensibel und fast zu 100% gesprächsbereit. Einfach die Bundestagsabgeordneten ansprechen. Die Liste gibt’s hier:
Link


2. ist die Aussage wie folgt...

Wir haben in Bezug auf den Wildtierimport sehr bewusst von einem "grundsätzlichen" Verbot geschrieben, da wir selbstverständlich wissen, dass gerade im Sinne des Tierschutzes und des Arterhalts auch Ausnahmen möglich sein müssen. Ein Koalitionsvertrag legt Grundsätze fest, aber entscheidend wird die konkrete Umsetzung in der Legislaturperiode.

Beitrag vom 01.12.2013 - 11:30 

robertbaur
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Hi Volker

kein Akt

Ja ist richtig der Text kommt von Ihnen. Auch stehe ich in einer Emailliste im Verteiler wo über Änderungen informiert wird. Sollte sich was tun, dann kommt hier natürlich die Meldung.
Also keine Sorge

Beitrag vom 30.11.2013 - 11:17 

TV.Ruby
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Entschuldigung Robert, dachte der BNA hätte diesen Text verfasst.

Gruß und schönes Wochenende,

Volker
Beitrag vom 30.11.2013 - 10:48 

robertbaur
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Hallo Volker

ich weißt derzeit auch nicht mehr wie andere. Im Hintergrund findet von manchen Stellen ein Konsenz mit der Politik statt, aber es gibt noch keine verwertbaren Infos die ich bringen könnte
Beitrag vom 30.11.2013 - 07:48 

TV.Ruby
Dabei seit:01.04.2008
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Hallo,
jetzt ist der Koalitionsvertag draußen und was liest man nun vom Initiator der Seite........?

Was steht denn nun konkret drin ?

Gruß,

Volker
Beitrag vom 29.11.2013 - 21:54 

radolf1969
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Hallo zusammen,
2 Anmerkungen zu Thema Nachzuchten. Ich kenne einige Aquarianer, die sich bei Nachzuchten versucht haben, dieses aber wieder aufgegeben haben, weil sie keinen wirtschaftlichen Abgabepreis erzielen konnten. Obwohl diese Fische in den Fachgeschäften für den doppelten Preis verkauft werden.
Für einen der häufigsten Fische Ocellaris Black, habe ich jetzt fast ein dreiviertel Jahr warten muessen, bis ich eine Nachzucht im Internet kaufen konnte. Der Händler meines Vertrauens hat bis heute noch keine Nachzucht.
Ralph
Beitrag vom 29.11.2013 - 19:02 

robertbaur
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Hallo Kai

das ist ein Zitat einer Intenetseite , ist aber auch genauso im Text benannt, woher es stammt im O`ton.

Das kann man glauben, muss man aber nicht.
Sinularia sind, wie wir erfahrene Aquarianer sicherlich alle wissen, einfach zu haltende Korallen die heute eher in der Vielzahl von SPS und Co verdrängt wurden.

Ich finde den Satz so auch nicht schlimm, wenn auch man es hätte anderes formulieren hätte können

Gruß Robert






Beitrag vom 27.11.2013 - 19:55 

Kai
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Hallo Claude,...

das mit der "speziellen" Sinularia steht im Meerwasserlexikon klick mal auf den Link

Das ich die Aussage ebenfalls für fragwürdig halte ist wohl trotz Verwendung des Wortes offensichtlich nicht ganz deutlich geworden.

Grüßle Kai
Beitrag vom 27.11.2013 - 19:16 

GK
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@Thomas: Ja, da stimme ich Dir zu. Gebe aber zu bedenken, dass unser Hobby von der Vielfalt lebt. Ein begrenztes Angebot würde sicherlich Konsequenzen für den Handel haben.

Gruß, Gaby
Beitrag vom 27.11.2013 - 15:55 

Claude
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Hallo Kai

Wieso sollte die Sinularia ausgestorben sein ? Wer erzählt denn so einen Mist ??

Laut persönlicher Aussage von Politikern die in entsprechendem Gremium sitzen wurde seitens des BNA auf Anfrage hin nur ein P11 Ordner zugesendet! Ich hoffe das da in der Zwischenzeit mehr passiert ist denn so braucht man die Sache erst gar nicht anfangen

Gruss
Claude
Beitrag vom 27.11.2013 - 15:40 

Thomas Engels
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@GK

Bei der berechnung von prozentanteilen kommt es auch drauf an , ob man artenspezifisch oder stückzahlen rechnet.
Von 1400 gehandelten arten machen wenige (beliebte)arten grosse gehandelte stückzahlen aus.
Rechnet man mögliche nachzuchten pro tier, anstelle von pro art,ist/könnte der anteil bereits wesentlich höher(sein).
Solange aber züchter gegen wildfänge konkurrieren,wird sich da nicht viel tun.
Zudem sind viele arten noch gar nicht nachgezüchtet, ganz einfach weil es noch keiner versucht hat ...

mfg
thomas
Beitrag vom 27.11.2013 - 15:38 

Kai
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Hallo

Ich finde die Bestrebungen des BNA löblich m.e. sollte man sich insbes. für einen schonenderen Fang und Import stark machen.

Da gibt es leider noch ein paar schwarze Schaafe!
Man sollte sein Geschäft insbesondere nicht auf dem Misserfolg anderer aufbauen!

Ein Dokument welches eine gewisse Grundkenntniss beweist währe hier anzuraten, ähnlich wie ein Angelschein.

An sich finde ich kann sich die Meerwasseraquaristik immer mehr in eine positivere Richtung entwickeln das potenzial ist bereits da! Aber auch hier gibt es noch viel Aufklährungsbedarf.


Ich sehe unser Hobby mehr als Backup für Mutter Natur. BSP ist Diese Sinularia Link in der Natur offensichtlich schon ausgestorben und wenn hier Ableger existieren, was definitiv der fall ist stünde z.B. einer Neubesiedlung nichts im Wege.


Einige Forschungseinrichtungen betreiben hier sogar "professionelle" Riffaquaristik aus obigem Grund. Und schließlich gelang der Durchbruch bei der Steinkorallenhaltung zuerst im "Hobby" hier hat man schließlich auch die Vorteile der breiten Masse.

Es gibt sogar schon Forschungsprojekte bei denen geziehlt einzelne Aquarianer miteinbezogen werden.

Grüßle Kai
Beitrag vom 27.11.2013 - 15:16 

GK
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Danke für den link. Sehr interessant!

Obwohl ich das so verstehe, dass jeder kleinste Zuchterfolg hinzugezählt wird. Wenn 41 davon tatsächlich in handelsrelevanter Stückzahl gezüchtet werden können, dann ergebe das bei 1471 Arten, die gehandelt werden, eine Quote von knapp 3 %!

Im Text ist außerdem zu lesen: Despite these advancements, over 1,800 traded fish species have never been cultured...

In meinen Augen heißt das, unser Hobby müßte sich seeehr beschränken, wenn wir nur auf Nachzuchten zurückgreifen wollen.
Beitrag vom 27.11.2013 - 12:00 

Peter
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Im Lexikon sind 146 Fische markiert die sich Nachziehen lassen. 41 davon in handelsrelevanter Stückzahl. Letzteres ist natürlich relativ.

Gruß

Peter
Beitrag vom 27.11.2013 - 10:30 

knuf
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In der Tat scheinen mehr als 100 Fisch-Arten bisher nachgezogen worden zu sein. Hier ist eine Übersicht

Link

Wenn aber niemand Wildfänge in die Finger bekommen hätte, dann hätte niemand Erfahrungen sammeln können, welche für eine erfolgreiche Zucht nötig sind. Bis wir uns von Wildfängen vollständig lösen können bzw. wollen, wird wohl noch etwas Zeit verstreichen.
Beitrag vom 27.11.2013 - 10:02 

GK
Dabei seit:09.01.2012
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Bin neugierig, welche das wären. Selbst die KORALLE (#76) war nicht annähernd so optimistisch...
Beitrag vom 27.11.2013 - 06:29 

Thomas Engels
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Ich bin mir sicher , das es heute schon möglich ist , weit über 100 arten nachzuziehen , viele davon zahlenmässig so bedeutend , das sich das auch prozentweise schon blicken lassen kann(bzw.könnte)
Der springende punkt bei sehr vielen arten ist doch nicht , das es nicht geht , sondern das es sich nicht LOHNT
Und solange es wildfänge gibt , wird es sich niemals wirklich lohnen, warum sollte man sich denn da anstrengen ...

Früher oder später wird es mehr und mehr einschränkungen geben , was naturentnahmen betrifft ,und dann wird man staunen ,wie schnell es erfolge zum thema nachzuchten geben wird...

mfg
thomas
Beitrag vom 26.11.2013 - 22:13 

sauron82

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Hi,

Dr. Hetz (VDA Präsident) ist mittlerweile dran und wird Gespräche mit Frau Vogt SPD und Frau Reiche CDU führen. Es wird von Seiten der Parteien auch schon wieder revidiert...
Beitrag vom 26.11.2013 - 21:51 

szlamenka
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. Importe von Wildfängen in die
5105 EU sollen grundsätzlich verboten und gewerbliche Tierbörsen für exotische Tiere un-
5106 tersagt werden. Die Koalition sorgt gemeinsam mit anderen Staaten für einen besse-
5107 ren Vogelschutz entlang der Zugrouten.
Gegen Letzteres habe ich nichts einzuwenden-im Gegenteil soll doch jedes SPD Mitglied die Sicherung der Zugvögel, anstatt Biotope mit Skifahren zu zerstören,während der Winterferien übernehmen.
Ein EU Importverbot für Wildtiere halte ich für nicht durchsetzbar, Dejong hat gerade eine hochmoderne Anlage in Betrieb genommen, wohl kaum um Goldfische zu züchten. Da ein Haltungsverbot nicht vorgesehen ist können wir der Sache entspannt entgegensehen.
Viele Grüße
Alexander Szlamenka

Beitrag vom 26.11.2013 - 17:53 

gelöscht
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Beitrag vom 26.11.2013 - 16:27 

robertbaur
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Hallo GK

ach ich denke, wenn alle den Preis anheben wird das schon nicht so herbe werden. Das ist eine Sache der Gewöhnung.
Der Umkehrschluss wäre ja dann wenn es nur noch Nachzuchten gibt das es zum sterben des Hobby führen würde. Ich denke da gar nicht so sehr an die großen Gewerblichen der Branche, ich denke dabei nun eher an den Hobbiisten und diejenigen die im Herkunftsland arbeiten (Fischer) Ich meine es gibt ja nicht nur Schatten, gerade was die Nachzuchten an Korallen angeht, und bei Fischen ist es halt immer noch so ,das ein wenig geht, aber eben nicht genug.





Beitrag vom 26.11.2013 - 15:36 

GK
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@Martin206: Ich stimme Dir in Deiner Aussage voll und ganz zu.

Die Organisation zu erwähnen, war vielleicht etwas unglücklich (weil MAC keine Relevanz mehr hat und irgendwie suggeriert, dass es da immer noch Kontrollmechanismen gäbe) - meine Glückwunsch trotzdem für die damals erworbenen Tiere. Nicht viele haben damals einen höheren Preis bezahlen wollen. Komisch, bei technischen Dingen scheint Geld kaum eine Rolle zu spielen...
Beitrag vom 26.11.2013 - 10:38 

Martin206

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Hallo,

noch ein kleiner Nachtrag:
"Ohne Wildfänge gäbe es keine Meeresaquaristik."

Und genau dem widerspreche ich: Es gäbe SICHER Meeresaquaristik, sie wäre lediglich ärmer bei der Auswahl der zu haltenden Arten! Und schon sind wir wieder bei persönlichen Interessen, die den "Interessen" der Natur entgegenstehen...
Beitrag vom 26.11.2013 - 10:19 

Martin206

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Hallo,

das MAC nicht mehr existiert, ist mir klar!
"@ Martin206: MAC existiert nicht mehr. Das Zertifikat ist nutzlos."
Meine beiden Kandidaten stammen noch aus Zeiten, in denen MAC noch aktuell war!
Beitrag vom 26.11.2013 - 10:15 

Madrepora
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@Martin: Du hast in deinem Kommentar einige Punkte speziell aufgegriffen, die ich meinem vorangegangenen Kommentar erwähnt habe. Dass ich mich dadurch angesprochen bzw. angegriffen fühle ist doch nachvollziehbar. Es ist schwierig in solchen Foren seine Meinung in ausdifferenzierter Form darzulegen.Wenn ich das versuchen würde, säße ich morgen noch vor dem Computer. Aber darum geht es auch gar nicht. Ich bin durchaus bereit mich einzuschränken und wenn die Möglichkeit bestehen würde dieses Hobby ausschlißlich mit Nachzuchten in jeglichen Bereichen zu bestreiten würde ich mich außerordentlich freuen. Aber das ist -wenn überhaupt- Zukunftsmusik. Der momentane Stand sieht so aus, wie es CS beschrieben hat. Zucht funktioniert nunmal nicht, indem man sich abends mal für eine Stunde hinsetzt und ein wenig rumwerkelt. Ich habe einige Jahre Seenadeln gezüchtet und ich konnte das nur erfolgreich umsetzen, weil ich es in meine Arbeit integrieren konnte und immer vor Ort war. Es gab keine Wochenenden mehr, keinen Urlaub. Ansonsten würde ich allein beim Thema regelmäßige Fütterung und Futterzucht nicht hinterherkommen. Und was die weltweiten Schäden angeht: natürlich kann nicht alles wieder aufgearbeitet werden. Aber die Zerstörung von Riffen etc. würde ich auch nicht nur auf die Aquaristik schieben. Jeder, der ein Auto fährt sollte sich fragen was das zur Ozeanversauerung und damit zur Zerstörung der Meere beiträgt. Oder sich fragen wie bedeutend es ist, wenn ein Öltanker, der uns unser Öl anliefern sollte, umkippt. Und was den Import von Nachzuchten aus den USA angeht: erstens wäre ich mir nicht unbedingt sicher, dass die Tiere wirklich gezüchtet sind. Zweitens: Herr Paula sprach sogar davon, dass der Import von Nachzuchten erst nochmal besprochen werden müssen. Ein weiteres Problem in der Zucht: Ohne "frisches" Blut wird auch die beste Zucht irgendwann nicht mehr gut sein und den Tieren mehr schaden als helfen. Aber versteh mich nicht falsch: ich bin natürlich dafür, dass wir so viel wie möglich nachziehen und möglichst versuchen Nachzuchten zu kaufen und auf Arten verzichten, die bedroht sind oder denen wir so oder so nicht gerecht werden. Ich würde mir nur eine bessere Diskussionsgrundlage mit den Politikern wünschen. Die Einbeziehung von Fachleuten und Aquarianern. Momentan sieht es aus, als wenn sie sich nur von Extrempositionen beraten lassen.
@boops: Ich stimme dir vollkommen zu! Die Umsetzung von solchen Regelungen würde kompliziert werden. Aber das Thema ist nunmal auch kompliziert.
Beitrag vom 26.11.2013 - 08:53 

GK
Dabei seit:09.01.2012
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CS hat es auf den Punkt gebracht. Noch nicht einmal 1 Prozent aller Riff-Fische können überhaupt nachgezüchtet werden. Ohne Wildfänge gäbe es keine Meeresaquaristik.

@ Martin206: MAC existiert nicht mehr. Das Zertifikat ist nutzlos.
Beitrag vom 26.11.2013 - 08:18 

Martin206

Dabei seit:28.09.2008
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Hallo,

erst mal folgendes @Madrepora: Ich habe DICH in keinster Weise gemeint. Meine Aussage war ein generelles Statement zum Thema! Interessant, dass du dich dermaßen angegriffen fühlst Und zu den "Wissenschaftlichen Erkenntnissen" von uns Aquarianeren: Ich glaube nicht, dass diese die durch das Hobby (weltweit) verursachten Schäden wieder aufwiegen!

Zu meinem Besatz:
Einsiedler: Keine
Seesterne: Nur die aus dem LS
LS: Kalkmörtel, der ein paar Monate im Meer gelegen hat ("Nachzucht LS"
Fische:
A. percula NZ
G. loreto DNZ
C. argi (immerhin MAC Cert.)
E. lineatus (ebenfalls MAC Cert.)
Das wars...
Sollten die beiden Letztgenannten irgendwann das zeitliche segnen, werde ich sie nicht nachkaufen!
Garnelen: P. elegans DNZ
Korallen: ALLE DNZ

Seeigel und div. Einsiedler gibt es bereits als NZ in den USA. Immerhin. Und irgendwan werden andere Arten folgen. Wie gesagt: Ich hätte kein Problem mit einem generellen Einfuhrverbot für Wildfänge. Für eine halbwegs umweltgerechte Erhaltung des Hobbys wäre ich zumindest dafür, einige Arten von Importlisten zu verbannen!!

Beitrag vom 26.11.2013 - 07:50 

boops
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Hallo Madrepora, ich denke tatsächlich auch, dass ein generelles Importverbot über das Ziel schießt und wahrscheinlich eher den illegalen Handel verstärkt. Die Frage ist nur wie stärkere Regelung und Einschränkungen aussehen könnten, wie ist so was umzusetzen, wer soll das entscheiden etc. Schön wäre, wenn dadurch ein Anreiz für mehr Nachzucht entsteht. Sowohl kommerziell als auch privat. Ich meine z. B. jeden Abend laichen die Sechststreifenlippfische in meinem Becken ab. Es muss doch eine Möglichkeit geben, die Eier einzusammeln und Larven aufzuziehen… ziemlich frustrierend. Da kann man nur neidisch auf die Süßwasseraquarianer blicken.

Ich denke aber auch, dass der Einfluß auf die Umwelt durch den Fichfang für die Meerwasseraquaristik global betrachtet und vor allem im Vergleich mit der industriellen Speisefisch-Fischerei eher bedeutungslos ist. Die Frage ist, was es bedeutet für die örtliche Fischpopulation und für das Korallenriff dort. Als Kunde kann ich mich nur auf die Aussagen meines Händlers verlassen, dass die Fische korrekt und ohne den Einsatz von Gift gefangen werden.

Zum Schluß, zurück zum Thema Arbeitsplätze: Ich bin selber in einer sehr konjunkturabhängigen Branche tätig und weiss genau, wie ist den Arbeitsplatz zu verlieren. Was ich gelernt habe, jeder ist für sich verantwortlich und muss wissen, was er/sie tut.
Beitrag vom 26.11.2013 - 07:32 

gelöscht
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Beitrag vom 25.11.2013 - 19:48 

Madrepora
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Und nur nebenbei: dort, wo ich auf Nachzuchten zurückgreifen kann tue ich das auch! Und ich brauche auch keine bunten, möglichst vielfältigen Becken. Und eines sollte man nie vergessen: die Erkenntnisse, die viele, viele Aquarianer durch das Hobby Aquaristik erhalten und verbreitet haben tragen extrem zum Umwelt- und Naturschutz bei!
Beitrag vom 25.11.2013 - 19:20 

Madrepora
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@Martin206: vielleicht solltest du meinen Beitrag mal genau lesen bevor du so rumpolterst! Ich habe geschrieben, dass ich durchaus für stärkere Regelungen und ein eingeschränktes Importverbot bin, aber nicht für ein generelles, weil das ALLES umfassen würde. Ich bin Meeresbiologin und du kannst mir glauben: ich gebe eine Menge auf Umweltschutz und vor allem Meeresschutz! Aber dieses Hobby lässt sich, wie GK schon geschrieben hat, komplett ohne Importe nicht bestreiten. Was "können" wir denn? Anemonenfische, Kaudernis, vielleicht Fridmanis, bestimmte Seepferdchen. So, was hast du denn so in deinem Becken? Ausschließlich Nachzuchten? Und deine Einsiedler, Garnelen, Seesterne - alles Nachzuchten? Ja? Ach und hast du Lebendgestein im Becken? Hmm, ist das nicht auch ne Art von Umweltzerstörung, die den Tieren ihre Lebensgrundlage nimmt? Solche Sprüche find ich unmöglich. Als wenn wir hier Leute sind, die hier auf Teufel komm raus und auf Kosten der Tiere unser Vergnügung durchsetzen wollen. So ein Blödsinn! Und an diesem Thema hängt so unglaublich mehr als nur das, was gerade offensichtlich ist. Denk vielleicht das nächste Mal erstmal nach bevor du mich hier so verurteilst!
Beitrag vom 25.11.2013 - 19:16 

TV.Ruby
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@GK: Warum glaubst Du ? Oder weisst Du ?

Gruß Volker
Beitrag vom 25.11.2013 - 19:12 

GK
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Wenn es so einfach wäre wie im Süßwasserbereich. Na klar sind Nachzuchten das beste. Gänzlich auf Wildfänge zu verzichten, geht in der Meeresaquaristik aber nicht. Was bei Korallen ganz gut zu klappen scheint, funktioniert bei Rifffischen einfach nicht.

Übrigens, warum werden wohl immer noch Clownfische als Wildfänge angeboten, obwohl man sie inzwischen gut nachzüchten kann?
Beitrag vom 25.11.2013 - 12:19 

grundel

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Nachzuchten Rules
Beitrag vom 25.11.2013 - 11:46 

TV.Ruby
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Hallo,
Ich liebe mein Hobby, muss aber Martin206 recht geben.
Mit Nachzuchten kann ich gut leben und die Wiltiere erst recht.
Mal schauen, was die Politik wirklich auf die Beine stellt, aber für Arbeitsplätze und mein Vergnügen ( mehr ist es ja nicht) die Natur zu schädigen , ist nicht in meinem Sinne als Aquarianer.

Gruss,
Volker
Beitrag vom 25.11.2013 - 11:08 

Martin206

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Hallo,

ich finde, ein generelles Importverbot von allen WILDFÄNGEN ist ein guter Anfang, dieses Hobby Umweltverträglicher zu machen. Immerhin halten wir in unseren Aquarien Tiere, die zuvor "frei" im Meer herumgeschwommen sind! Und jetzt kommt mir nicht mit "kein Fressdruck" und "Artgerechter" Haltung - ersteres nennt sich Natur, letzteres ist ein Märchen! Und nur weil Amis und andere sich nicht um Natur scheren, sollten wir es genauso halten? Unglaublich, dass man sowas überhaupt nur in Betracht ziehen kann. Wo wäre denn das Problem, wenn wir alle nur noch Nachzuchten kaufen können? Das einzige Problem ist, dass wir uns in unserer "gestalterischen Freiheit" einschränken müssen. Aber auf Kosten der Natur kann man schließlich alles rechtfertigen. Echt ätzend!!
Beitrag vom 25.11.2013 - 08:58 

Madrepora
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@boops: also ich finde das Arbeitsplätze auch ein Argument unter weiteren ist - frag doch mal die, die ihren verlieren könnten.Familie zu Hause, Kinder, meinst du, die finden das so lustig? Außerdem "auf Kosten von Lebewesen" finde ich reichlich negativ. Damit sagst du, dass wir den Lebewesen mit unserem Hobby hauptsächlich schaden. Und wenn es darum geht: wir alle tun tagtäglich etwas, dass der Umwelt und den Lebewesen um uns herum schadet. Egal ob durch Autofahren, neue tolle Energien wie Windkrafträder, die schön an der Küste im Meer gebaut werden, oder auch nur wenn man mal wieder schön Fisch essen geht und und und. Also von daher.Ich finde man muss alles besser differenzieren und vor allem nicht verallgemeinern. Eine stärke Regelung bzw. vielleicht sogar ein Importverbot für bestimmte Arten und vor allem eine bessere Aufklärung und Sachkundenachweise wären nicht verkehrt, aber sich als Politiker hinzustellen und ein grundsätzliches Verbot zu fordern ist doch etwas übertrieben und zeugt nicht von sehr viel Weitsicht und Verstand. Das wirft alle Aquarianer, Händler etc. in einen Topf und sagt: oh ihr seid so böse und ihr allein seit dafür verantwortlich, dass Arten aussterben. Lächerlich.
Beitrag vom 24.11.2013 - 19:47 

gelöscht
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Beitrag vom 24.11.2013 - 18:55 

Maternus
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Hallo Gerd

Hier ist der Blog von Preis Aquaristik. Link

Gruß Harald
Beitrag vom 24.11.2013 - 17:18 

gelöscht
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Beitrag vom 24.11.2013 - 16:20 

robertbaur
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...ja in der Tat, gerade die zwei genannten Joachim Großkopf und Claude Schuhmacher sind bei dem Thema besonders stark aktiv, aber auch noch Preis Aquaristik, die z.B. diesen Artikel hier initiiert haben.


Beitrag vom 24.11.2013 - 14:42 

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Beitrag vom 24.11.2013 - 11:26 

boops
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Ob ein Importverbot richtig ist oder nicht,keine Ahnung. Aber das Argument mit verlorenen Arbeitsplätzen ist echt schlecht, wenn sogar völlig irrelevant. Es kann ja nicht sein das unsere Lebensgrundlage auf Kosten der Umwelt und anderer Mitgeschöpfen geht... vielleicht gibt es doch einen Grund, warum Händler und Industrie in diesem Fall den Mund halten.
Beitrag vom 24.11.2013 - 10:08 

GK
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Auch auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen. Sollte ein Verbot tatsächlich kommen, dann gingen hunderte, vielleicht tausende Arbeitsplätze unter. Genau das will die Regierung nicht. Auch nicht die große Koalition. Außerdem ist da immer noch die EU.

Wieso machen wir Hobbyaquarianer uns eigentlichen so nen Kopp? Die Händler, die ich kenne, sind da wesentlich gelassener. Man sollte ja vermuten, dass z.b. Kölle-Zoo einen Riesenaufstand anzetteln müßte, um seine Geschäftgrundlage zu schützen. Gehört habe ich bisher noch nüscht.

Was mich eher rasend macht, sind skrupellose Händler, die z.B. durch Schmuggel die ganze Branche/Szene in Verruf bringen. Kein Wunder, dass die so genannten Tierschützer auf die Barrikaden gehen. Hier nochmal, was im Sommer diesen Jahres passiert ist: (Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe)

- Reger Schmuggel von geschützten Korallen gestoppt -

Zwei Männer aus Karlsruhe und Norddeutschland stehen in dem Verdacht, seit Mai 2011 mindestens 1.400 streng geschützte Steinkorallen illegal nach Deutschland eingeführt und weiterverkauft zu haben. Freiburger Zollfahnder durchsuchten vorgestern im Auftrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe die Wohn- und Geschäftsräume der beiden Beschuldigten sowie einer Spedition in Frankfurt und stellten zahlreiche Beweismittel sicher. Unterstützt wurden sie bei ihren Ermittlungen von den örtlichen Naturschutzbehörden sowie den Spezialisten des Naturkundemuseums Karlsruhe und des Tierparks Hagenbeck in Hamburg.

Die beiden Männer bezogen neben legal eingeführten etliche einfuhrverbotene Korallen aus Indonesien. Ein dort ansässiger Deutscher wählte in ihrem Auftrag Steinkorallen bei indonesischen Händlern aus. Diese erstellten in Absprache mit den Beschuldigten Dokumente mit falschen Artbezeichnungen, um die deutschen Zollbehörden über die tatsächliche Korallenart zu täuschen und somit eine Einfuhr zu ermöglichen.

Die Auswertung der Beweismittel zum gesamten Schmuggelumfang dauert an. Die Fahnder müssen aufklären, welche der insgesamt importierten Steinkorallen besonders geschützt sind und welche nicht. Für bandenmäßigen Schmuggel besonders geschützter Steinkorallen aus Indonesien sieht das Gesetz Freiheitsstrafen zwischen 6 Monaten und 10 Jahren vor.

Hintergrundinfo:
Steinkorallen unterliegen den Bestimmungen des Washingtoner Artenschutzübereinkommens, da sie Hauptbestandteil der für das Ökosystem Meer äußerst wichtigen Korallenriffe sind. Der Handel mit ihnen ist zwar möglich, wird aber streng überwacht. Die Europäische Union (EU) hat bestimmte Steinkorallenarten aus Indonesien jedoch zusätzlich als besonders schützenswert eingestuft, weshalb ihre Einfuhr in die EU ausnahmslos verboten ist. Zu diesen gehören die in Rede stehenden Steinkorallen.
Beitrag vom 23.11.2013 - 14:24 

Madrepora
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@ MRadeka: Sehe ich auch so. Völlig unverständlich wo die sich mittlerweile überall durchzusetzen scheinen. Mir kommt es so vor als knickt die CDU ständig ein.
Beitrag vom 23.11.2013 - 13:45 

Madrepora
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In dem VDA Interview sagt Herr Paula "Der Import von Wildfängen soll generell verboten werden und gewerbliche Tierbörsen werden wir schließen. Ich habe dafür viel Zuspruch von Hobby-Aquaristikern und –Terrarianern erhalten" - ich frage mich wer das bitte gewesen sein soll? Welcher Aquarianer sagt denn zu einem GENERELLEN Verbot "oh ja bitte"? Und das Beste war der Satz "Bei importierten Nachzuchten muss man noch einmal genau hinschauen." Wo genau liegt denn die Problematik bei Nachzuchten? So langsam verstehe ich nichts mehr. Erst geht es um Wildtiere, jetzt schon um nachgezogene Tiere. In jedem Interview und in allen möglichen Mails habe ich das Gefühl die feinen Herren und Damen speisen uns einfach nur ab. Ingesamt frage ich mich: wenn die Verbände etc. diese Meinungen vertreten und auf unserer Seite stehen: warum gibt es dann keine Unterschriftenlisten etc.?
Beitrag vom 23.11.2013 - 13:42 

robertbaur
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Und der VDA steht auch im Konsenz..

Link
Beitrag vom 23.11.2013 - 08:23 

robertbaur
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Hier noch mal was vom ZZF...


Ergebnis der Koalitionsverhandlungen im Bereich Umwelt und Landwirtschaft gefährdet Artenschutz

Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe Deutschlands e.V. (ZZF) kritisiert Thematisierung eines grundsätzlichen Importverbots von Wildfängen in der Koalitionsverhandlungsgruppe Umwelt und Landwirtschaft: Verbot würde Umwelt- und Artenschutz behindern

Link: Link
Beitrag vom 23.11.2013 - 08:19 

MRadeka
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Dabei sollte man mal daran denken, dass diese Partei gerade mal 25% der Bevölkerung seit der letzen Wahl vertritt!!
Beitrag vom 22.11.2013 - 23:50 

Madrepora
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Falls es von Interesse ist: das hier hat mir "mein" SPD-Abgeordneter vor einigen Wochen auf meine Mail geschickt:

"Der von Ihnen angesprochene Antrag soll den Tier- und Artenschutz stärken. Entgegen Ihrer Befürchtung sind das für uns keine leeren Floskeln. Wir begrüßen dabei ausdrücklich das Engagement zahlreicher Tierzüchter und -kenner, die sich für den Artenschutz und den Schutz wildlebender Tiere einsetzen.

Im Zentrum unserer gemeinsamen Forderungen steht der Schutz der Arten und ein Verbot von Naturentnahmen. Daher will die SPD den Import von Wildfängen nach Europa und Deutschland einschränken, die gefährlich oder Überträger von gefährlichen Krankheitserregern sind. Der Import von Naturentnahmen bzw. im Herkunftsland geschützten Wildfängen muss für den kommerziellen Lebendtierhandel in die Europäische Union verboten werden. Auch müssen endlich falsch deklarierte Wildfänge kritisch geprüft und strenger kontrolliert werden. Wir wollen den Handel mit und die Haltung von Tieren, insbesondere auch von Wildtieren und exotischen Tieren bundeseinheitlich regeln. Die Arten in den Herkunftsländern müssen stärker geschützt werden.

Denn wie Sie richtig feststellen, beginnt der Artenschutz beim Erhalt des Lebensraumes bedrohter Arten. Selbstverständlich ist es auch für die SPD vorderstes Anliegen die Räume zu schützen, sei es im Zuge des Klimawandel, Rodungen, Vermüllung, Verschmutzung usw.

Selbstverständlich müssen Lebensräume erhalten und Tiere geschützt werden. Dies allein ist jedoch kein Argument, den Lebendtierhandel nach Deutschland und Europa nicht weiterführend in Frage zu stellen. Beispielsweise verschweigen inzwischen immer mehr Feldforscher bei Neuentdeckungen in ihren wissenschaftlichen Publikationen den Fundort, um ein gezieltes Absammeln für den Heimtierhandel zu verhindern. Da bedroht ja nicht automatisch geschützt heißt, ist der internationale Handel selbst mit vielen akut vom Aussterben bedrohten Arten noch immer erlaubt und wird in keinster Weise international reglementiert. So sind z. B. der Türkise Zwerggecko (Lygodactylus williamsi) aus Tansania als "Critically Endangered", die grüne Baumschleiche aus Honduras (Abronia graminea) sowie die Hornagame (Ceratophora stoddartii) aus Sri Lanka als „Endangered“ eingestuft - und trotzdem oder gerade deswegen blüht der Handel mit diesen Arten.

Der Hintergrund ist klar: Jährlich werden zwischen 440.000 und 840.000 lebende Reptilien sowie bis zu 380.000 Süßwasserfische nach Deutschland eingeführt. Trotz des Washingtoner Artenschutzübereinkommens CITES machen gefährdete Wildfänge immer noch einen großen Anteil der Importe nach Deutschland aus. Besonders bedenklich sind Importe von Arten, die im Herkunftsland bereits nationalen Schutzbestimmungen unterliegen, jedoch nicht international geschützt sind. Fast die Hälfte der Reptilien- und Amphibienarten aus Indonesien, die für den internationalen Heimtiermarkt exportiert werden, dürfen eigentlich nach den nationalen Bestimmungen nicht gefangen und dann ausgeführt werden. Deswegen brauchen wir europaweit Regelungen, die stärker Arten- und Tierschutzaspekte berücksichtigen.

Die allergrößte Anzahl von Tierhaltern wäre von unseren Forderungen in keinster Weise betroffen. Es geht in unserem Antrag nicht um Arten, die schon lange regelmäßig gezüchtet werden, so dass keine Naturentnahmen mehr nötig sind. Auch die allermeisten Hobby-Aquarianer wie Sie oder Terrarianer würden von einer entsprechenden Regelung nicht betroffen. Es geht stattdessen um Arten, die aufgrund ihrer besonderen biologischen Bedürfnisse kaum oder nur mit äußerst hohem Aufwand von Privatleuten zu halten sind (z. B. Affen, Laufvögel, großwüchsige Warane, giftige Schlangen), die bedroht, jedoch nicht internationale geschützt sind (z. B. neu entdeckte Arten, Arten mit kleinem Verbreitungsgebiet oder unsicherer Taxonomie) oder die ein erhebliches Risiko für die heimische Artenvielfalt darstellen.

Der Tier- und Artenschutz steht im Zentrum unserer Bemühungen. Es geht nicht darum, alles zu verbieten. Im Gegenteil, eine ganze Reihe von exotischen Arten wird hier regelmäßig und in großen Zahlen gezüchtet, so dass die hiesige Nachfrage vollkommen gedeckt wird. Gerade diese Arten sind es auch, die in Privathand gut zu pflegen sind und die auch von künftigen Haltungseinschränkungen nicht betroffen wären. Es geht stattdessen um Arten, deren Haltung in Privathand nur mit äußerst großem Aufwand adäquat und dauerhaft zu leisten ist. Es geht darum, die Wildwüchse im Wildtierhandel einzudämmen, wie sie seit zwei Jahrzehnten zu beobachten sind und mit deren Folgen Tierheime und spezielle Auffangstationen zu kämpfen haben. Diese kommen an den Rand ihrer Aufnahmekapazitäten und ihrer finanziellen Möglichkeiten. In vielen Bundesländern gibt es überhaupt keine geeigneten Auffangstationen für Reptilien und andere Exoten. Gerade deshalb sind auch bei diesem Thema auf die Aufklärungsarbeit, das Engagement und den engen Kontakt mit Fachexperten und Tierzüchter angewiesen.

Auch bei den anderen von Ihnen beschriebenen Problemen in der Hunde- oder Heimtierhaltung gebe ich Ihnen vollkommen Recht. Insbesondere in der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung sind die Probleme und Missstände unerträglich. Doch kämpfen wir mit allen konkreten Forderungen und Verbesserungsvorschlägen zugleich gegen die CDU/CSU und FDP, die den Schutz der Tiere allzu oft hinter Einzelinteressen stellen. Wie Sie richtig konstatieren: Da ist die Agrarlobby nicht weit."
Beitrag vom 22.11.2013 - 22:11 

Madrepora
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Mich wundert aber auch, dass die Firmen noch nichts weiter gemacht haben. Bei Zajac lag mal eine Broschüre bei, aber die war auch nicht direkt von der Firma. Ansonsten habe ich auch noch nichts gesehen oder gehört. Ich werde noch mit ein paar befreundeten Händlern und Aquarien sprechen und anfragen wie sie die Lage so einschätzen und ob sie vorhaben in irgendeiner Weise zu reagieren. Davon wären z.B. ja auch Schauaquarien betroffen. Und ansonsten könnte man doch wirklich mal eine Unterschriftenliste hier veröffentlichen!? Klar, vielleicht der Tropfen auf dem heißen Stein aber doch besser als nichts...Lieber jetzt versuchen auf irgendeine Weise Druck auszuüben als wenn es zu spät ist. Das sehe ich auch so.
Beitrag vom 22.11.2013 - 22:06 

Madrepora
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Das Schlimme ist, dass das Ganze doch wirklich nichts bringt. Wenn sie die Arten schützen wollen dann sollen sie die Habitate schützen. Selbst wenn Deutschland die Importe stoppt - der Rest der Welt macht doch weiter mit dem Abfischen. In den USA würde sowas nie durchkommen und wie viele Fische werden dort denn "verbraucht"? Dass mehr auf die Vermittlung des Sachverstandes gebaut werden sollte sehe ich auch so. Zu viele Tiere sterben immernoch, weil die Leute keine Ahnung von ihrer Haltung haben. Das Problem an diesem Antrag ist für mich wirklich das Wörtchen "grundsätzlich". Wie kann man solch undifferenzierten Müll fordern? Ich kann mir nicht vorstellen, dass die irgendwen mit Sachverstand gefragt haben. Und die Ozeane schützen wir damit bestimmt nicht. Da gibt es ganz andere Probleme (Ozeanversauerung, umkippende Öltanker usw.) Wenn sie sich melden kann ich die Antwort gerne hier einstellen.
Beitrag vom 22.11.2013 - 22:01 

gregorluenen2009
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hallo, sehe das schon recht konkret alles gefährdet. bin seit 1984 meerwasser-aquarianer, und 1987 durften auf einmal keine kaiser(auch zwerge), chelmons, falterfische eingeführt werden. 10 jahre später-1997 durften dann wieder imperator und co importiert werden. ich glaube wenn ein jetziges import-verbot kommt is die sache hier vorbei. oder glaubt ihr das bei den bidingungen von heute und zukunft, die ozeane besser werden und mehr hergeben und die politik sagt okay es geht weiter.
Beitrag vom 22.11.2013 - 20:54 

GK
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Dieser Artikel ist darauf angelegt, die Pferde scheu zu machen. Ich wünschte mir ein Statement von Firmen wie Kölle-Zoo, ARKA usw. Die Zeitschrift KORALLE ist auch seltsam defensiv, obwohl die Problematik seit Jahren bekannt ist. Irgendjemand plant da wohl ein großes Ding. Wahrscheinlich der WWF. Hat ja einiges wieder gutzumachen
Beitrag vom 22.11.2013 - 20:52 

stefank

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Da muss ich dir rech geben. Deshalb wundert es mich, das von solchen Firmen noch garnichts dazu kam. Entweder haben die das Ohne es groß publik zu machen oder sie sind sich so sicher, das es nicht durchkommen wird.
Ich denke auch eigendlich, dass es in dieser weise scheitern wird. Aber die befürchtung im hintergrund ist trotzdem da.
Beitrag vom 22.11.2013 - 20:38 

GK
Dabei seit:09.01.2012
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Jetz ma Klartext. Sollte ein Verbot tatsächlich kommen, dann gingen Kölle-Zoo, Zoo-Zajac und wie sie nicht alle heißen Pleite (Firmen wie ARKA würde genauso drunter leiden). Hunderte, vielleicht tausende Arbeitsplätze wären gefährdet. Genau das will die Regierung nicht. Auch nicht die große Koalition. Und dann ist da immer noch die EU.
Beitrag vom 22.11.2013 - 20:29 

stefank

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Lieber jetzt reagiern auch wenn es nur "panikmache" is als zu spät zu reagiern und die Konsequenzen tragen zu müssen.

Ich weiß ja nicht wies euch geht... aber ich trau denen da oben mitlerweile ALLES zu!!

Was man aber wirklich leider nicht weiß... wie ernst es ist. Wir hatten ja schon oft den fall das es hieß "so wird es gemacht" und dann kam es gaaanz anders. Und wie genau die Informationsweitergabe ist weiß ich auch nicht.

@Madrepora
Bitte UNBEDINGT die antwort mitteilen
Beitrag vom 22.11.2013 - 20:19 

Madrepora
Dabei seit:09.12.2010
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Ich habe den beiden im Bericht erwähnten Damen auch eine nette Mail geschrieben und unter anderem darum gebeten, ob solch undifferenzierte Aussagen wie "grundsätzlich" einmal erläutert werden könnten. Mal schauen was so kommt.
@GK: ich würde mir wünschen, dass es so wäre. Aber wirklich sicher bin ich mir da nicht.
Beitrag vom 22.11.2013 - 20:11 

GK
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Reine Panikmache. Wer ist überhaupt der BNA? Nie davon gehört. Sieht mir eher aus wie ein Profilierungsversuch.

Ein Verbot wäre wahrscheinlich auch nicht mit EU-Recht vereinbar.

Bericht ignorieren
Beitrag vom 22.11.2013 - 20:02 

stefank

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Am besten bräuchte man eine Organisation, die sich mit soetwas auskennt. Ich wüsste jetzt nur ne online unterschriftensammlung oder auf Messen und in Zoofachgeschäften. Aber wie man am meisten leute erreichen kann.... da kenn ich mich nicht aus.
Beitrag vom 22.11.2013 - 19:27 

Madrepora
Dabei seit:09.12.2010
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stefank: GENAU das habe ich mich auch gerade gefragt...Ich weiß noch, wie viel Stress es gab, als eine Pferdesteuer eingeführt werden sollte. Es lagen ÜBERALL Listen aus, die Leute haben sich engagiert und organisiert. Ende vom Lied: bis heute ist nichts passiert. Keine Steuer. Und ich glaube auch nicht, dass die noch kommen wird. Eine bessere Organisation, mehr Aktivismus des Einzelnen wäre sicherlich wünschenswert. Aber wie erreichen?? Ideen?
Beitrag vom 22.11.2013 - 19:21 

stefank

Dabei seit:13.12.2007
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Und mal eine Frage dazu... warum gibd es noch keine Unterschriftensammlung, die in sämtlichen Foren verbreitet wird??
Sonst werden doch auch überall sofort unterschriften gesammelt??

Oder habe nur ich noch nichts davon mitbekommen?
Beitrag vom 22.11.2013 - 19:00 

stefank

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Ich hoffe mal wirklich, das sich DAS niemals durchsetzt.
Ich halte viel davon den Import unter härtere Vorschriften zu legen. Aber doch bitte so, dass es höhere Überlebensquoten gibt und die ankommenden Tiere in einem besseren zustand sind.
Dafür zahl ich auch gerne mehr!!!

Und ein "haltungsverbot"???? ja... und die Tiere die wir haben werden wider ausgewildert? oder landen in irgendeiner Verbrennungsanstalt?
Oder soll es dann irgendwelche überteuerten sondergenehmigungen geben??

Und was is mit den Menschen, deren jetzige Lebensgrundlage auf den Importen beruht?
Ach.... die können doch auch weiter vom Fischfang leben. Dynamitfischen war doch effektiv

Irgendwie beginnt hier der Tierschutz an der Falschen ecke!! Wäre nicht mehr Platz für hühner nen besserer Anfang???
Beitrag vom 22.11.2013 - 18:52 

grundel

Dabei seit:21.09.2008
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Wenn dann sollte es Weltweit gemacht werden und nicht nur wieder in Deutschland immer sollen wir der Vorreiter warum nicht mal ein Anders Land und das Ende vom Lied ist das wir die Einzigen bleiben

Beitrag vom 22.11.2013 - 17:37 

hypocampo
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Ahh.. nach Austria müsste dies ja gehen... habs Überlesen...
Beitrag vom 22.11.2013 - 17:32 

hypocampo
Dabei seit:14.07.2008
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Hai Alfred

Hast Du so viel Geld um die Tiere in der Schweiz bezahlen zu können? Und wie bekommst Du diese dann legal in Dein Becken?

Gruss
Dani
Beitrag vom 22.11.2013 - 17:31 

alfredgruber
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Nachtrag,
dann müssen wir unsere Tierchen halt in der Schweiz kaufen, denn die scheinen nicht solche Bürokratenesel zu sein.

Alfred gruber
Beitrag vom 22.11.2013 - 13:32 

alfredgruber
Dabei seit:18.02.2010
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Guten Tag,
na toll, hat denn Eure SPD keine anderen Probleme? Gut, bin ich wieder nach Österreich gezogen. Da müsst Ihr halt schnell handeln und Eure Tiere in Österreich kaufen. War schon mal so mit den Kaiserfischverbot. Da hat der Schwarzhandel dann geblüht. Hat man daraus nichts gelern? Scheinbar nicht! Ihr Deutschen müsst Euch mit den Bestellungen in Österreich aber beeilen, denn so wie ich die Politiker hier einschätze, werden sie auf den Plan gerufen und ruck zuck machen sie es nach. Es schwappt ja alles hier rüber, nur mit einer gewissen Verzögerung. SPD und SPÖ sind ja gut verlinkt. Brüssel lässt grüßen.

Gruß
Alfred Gruber
Beitrag vom 22.11.2013 - 13:29 

Claude
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Hallo

Ich finde die Zusammenfassung hier sehr interessant, Da es hier durchaus noch ganz andere Personen schaffen sich mit den verantwortlichen Personen zu unterhalten Was hat denn der BNA bisher getan? Nach Aussagen verantwortlicher Personen wurde hier lediglich ein P11 Ordner zugesendet.

Gruss Claude Schuhmacher

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Beitrag vom 22.11.2013 - 12:15 

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