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Erfahrungen mit der Triton-Methode: Die ersten drei Monate.


Hallo Meerwasserfreunde,

 

im Februar kündigten wir euch an, dass wir für euch die Triton-Methode testen werden. Die Einleitung hierzu habt Ihr vielleicht mit Interesse gelesen und seid nun auf den ersten Erfahrungsbericht gespannt. Heute ist es soweit. Seit wir mit der Triton-Methode begonnen haben (14.12.12) sind ziemlich genau drei Monate vergangen. Aber nun zum....

 

Setup des Test-Aquariums:

Unser Aquarium hat die Maße 160x70x70 cm. Über den Überlauf ist ein Technikbecken von 100x40x40 cm angeschlossen. Insgesamt befinden sich ca. 700 Liter Nettowasservolumen im Kreislauf. Für den Aufbau sind ca. 120 kg Lebendgestein verbaut. Im Technikbecken verrichtet ein älterer Aqua Medic Turboflotor 1000 Multi SL seine Arbeit, unterstützt wird der Schadstoffabbau durch ein Algenrefugium mit Chaetomorpha linum, zwei Caulerpa uns zwei Halimeda Arten. Des Weiteren befindet sich dort ein Aussenfilter mit Aktivkohle und Phosphatabsorber. Das Refugium wird nachts beleuchtet (insgesamt 30 Watt), um den pH-Wert zu stabilisieren. Wir beleuchten unser Aquarium mit einer Aqua Connect Riga mit 2x175 Watt HQI (13.000 Kelvin, 10 Std.) und 2x54 Watt T5 (Blaulicht, 11 Std.). Die Beleuchtung mag vielen auf den ersten Blick unterdimensioniert erscheinen, doch wir haben, wie ihr später selber sehen könnt, einen ausgeprägten Mischbesatz mit Zonen für SPS, LPS und Weichkorallen. Die Strömung von 14.700 l/h wird von vier Pumpen erzeugt. Das Technikbecken durchströmen ca. 2.000 l/h. Ach ja, noch ein Schnellfilter und Heizstab. Fertig!

 

Aufbau und Inbetriebnahme des Test-Beckens:

Zuerst wurden 36 kg Live Sand integriert und mit 70 Liter aus unserem alten 350er gewässert. Am nächsten Tag wurde das Wasser aus dem 350er in das neue Becken überführt. Mit steigendem Wasserstand zogen die Steine und Tiere in ihr neues Habitat. Der Steinaufbau wurde errichtet, der Wasserstand in den folgenden drei Tagen kompletiert. Die Korallen, die aufgrund ihrer geringen Größe gut ins alte Becken passten, sahen im neuen Becken leider etwas verloren aus. Obwohl wir uns die Einfahrphase gespart haben, stieg der Nitratwert nie über 5 mg/l und der Phosphatwert blieb, zumindest nach unserem Test, unterhalb der Nachweisgrenze von

 

Vor der Triton-Methode:

Das Wasser wurde mit Aqua Medic Salz angesetzt. Die Spurenelement- und Mineralstoffversorgung wurde über Produkte von Fauna Marin und Red Sea realisiert. Die ersten Cyano-Beläge ließen nicht lange auf sich warten und auch Fadenalgen folgten in der dritten Woche. Drei unserer Korallen degenerierten langsam aber sicher, die restlichen Korallen wuchsen leicht.

Nach zwei Monaten waren immer noch Cyanos und Fadenalgen vorhanden. Am Korallenwachstum hatte sich nichts geändert und auch die Sorgenkinder waren sich noch nicht einig, ob sie leben oder sterben wollten. Zu dieser Zeit wollten wir eigentlich mit Balling beginnen, doch bevor wir uns für eine der zahlreichen Varianten entscheiden konnten trat ein neuer Spieler aufs Feld: Die Triton-Methode. Wie wir bereits in der Einleitung (Februar) erwähnten, ist uns die Entscheidung für die Triton-Methode nicht leicht gefallen.

Bevor wir mit der Methode beginnen sollten, riet uns Herr Dashti (der Entwickler der Methode) aufgrund unserer Probleme (Cyanos und Fadenalgen) zu einer ausgedehnten Wasseranalyse für 22 Euro. Es stellte sich heraus, dass wir in der kurzen Zeit eine Ionenverschiebung erzeugt hatten. Der Kaliumgehalt war im Keller, dafür war Brom stark überkonzentriert (siehe Abb. Entwicklung der Wasserwerte). Als Lösung wurde ein umfangreicher Wasserwechsel empfohlen. Ja, ein Wasserwechsel :-) Insgesamt wurden über einen Zeitraum von 10 Tagen 420 Liter Wasser (mit Tropic Marin angesetzt) gewechselt. Die Nachuntersuchung (diesmal nur die Anionen für 12 Euro) blieb befundlos, wir konnten endlich beginnen. Das Becken war zu der Zeit drei Monate in Betrieb.

 

Drei Monate mit der Triton-Methode:

Die Triton-Methode beschränkt sich nicht nur auf die Zugabe von Spurenelementen und Mineralstoffen durch die drei Base Elementz. Auch die Filterung ist  vorgeschrieben. Empfohlen wird ein Algenrefugium, Eiweißabschäumer, Aktivkohle und Phosphatabsorber. Nun, unser ursprüngliches Setup musste nur noch mit einem geeigneten Phosphatabsorber (ROWA Phos, erst nach 1,5 Monaten Triton-Methode integriert) und Aktivkohle abgerundet werden.

 

Handling:

Wir besorgten uns aus Bequemlichkeit einen gebrauchten Aqua Medic Reef Doser Quadro. Warum Quadro? Nun, neben der Zugabe der drei Elementz muss auch ein bestimmtes Wasservolumen (ca. 72% des zugegebenen Gesamt-Volumens) pro Tag entnommen werden. Hierdurch wird zum einen eine Überdosierung der Elementz verhindert und zum anderen werden Schadstoffe etwas ausgedünnt (einem Mini-Wasserwechsel ähnlich). Ein geeigneter Rechner hierfür wird auf der Internetseite des Herstellers kostenlos zur Verfügung gestellt. Der Verbrauch und die Zugabe der Elementz werden, wie bei der Balling-Methode, anhand des KH-Wertes (genauer: Alkalinität) ermittelt und gesteuert. Auch bei der Triton-Methode wird versucht die Alkalinität konstant auf 8 zu halten. Sinkt der Wert wird mehr dosiert, steigt der Wert wird weniger dosiert.  Im Normalfall wird von jedem Base Elementz das gleiche Volumen dosiert.

 

Subjektive/ Objektive Eindrücke:

Zu Beginn der Triton-Methode kam es uns vor, als würde das Aquarium die Elementz geradezu trinken. Der Verbrauch in den ersten vier Wochen war deutlich höher (bis zu 160 ml/Elementz/Tag) als es nun nach drei Monaten der Fall ist (~100 ml/Elementz/Tag). Am Anfang war es schwer den KH-Wert stabil zu halten. Dies war zumindest teilweise durch uns verschuldet, da wir einige Tage lang nicht bemerkten, dass Pumpe 4 des Reef Dosers kein Wasser entnahm. Ein Fehler der durch unterschiedliche Umstände mehrfach auftrat. Gebraucht ist halt nicht immer gut :-(. Je länger wir die Methode betrieben und solange wir Pumpe 4 im Auge behielten, desto konstanter wurde der Verbrauch und somit auch die Einstellung des KH-Wertes.

Die Fadenalgen waren nach 1 Monat Triton-Methode zu 99,9% verschwunden. Die Cyanos begleiteten uns weiter, siedelten nach einem Monat jedoch nur noch auf dem Live Sand und im Technikbecken. Nach zwei Monaten mit der Triton-Methode wurden der Schnellfilter entfernt und weitere 5 kg Lebendgestein eingebracht. Die Strömung wurde leicht modifiziert und die T5-Röhren wurden gewechselt. Die Veränderungen wurden leider von den Cyanobakterien begrüsst, denn diese breiteten sich daraufhin wieder stärker aus.

Nach drei Monaten können wir sagen, dass die Tiere sich prächtig entwickeln, obwohl kein Wasserwechsel mehr durchgeführt und keine zusätzlichen Spurenelemente hinzugegeben wurden! Die drei degenerierten Korallen erholen sich langsam bis gut. Bis auf einen Kardinalbarsch strotzen alle Fische vor Gesundheit. Unser Meerohr (Haliotis tuberculata) wächst nun zum ersten Mal deutlich. Die Schnecken der Arten Stomatella varia  und Diodora sp. 01 vermehren sich recht gut. Ebenso sieht es mit den kleinen Schlangensternen (Ophiocoma pumila) aus. Diese hatten in unserem alten Becken nur nach Wasserwechseln abgelaicht. Glücklicherweise tun sie dies nun auch ohne Wasserwechsel. Die Algen im Refugium haben kaum etwas zu tun und wachsen nur sehr langsam. Wie sollte es anders sein, das Refugium ist voller Leben. Auffällig sind vor allem die vielen Filtrierer wie kleine Röhrenwürmer und Kronenkalkschwämme (Sycon sp.). 

 

Eindrücke Korallen speziell:

Die Koralle an der wir das Wachstum am deutlichsten protokollieren konnten ist eine Acropora valida (vermutlich). Diese Koralle befindet sich nun schon seit 6 Jahren in unserem Besitz. Nach dem sie im alten 350er zunächst aus einer kleinen Basalplatte entstanden ist und ein wenig Wachstum zeigte, setzte ihr eine lang anhaltende Fadenalgenplage schwer zu. Bis auf einen Fingernagel kleinen Rest wurde sie zurückgedrängt und blieb einige Jahre auch so. Kurz bevor der Stein mit ihr ins neue Becken umgezogen ist, zeigte sie erneut ein wenig Wachstum. Sie steht ca. 60 cm vom HQI-Brenner entfernt in 30 cm Wassertiefe. Die Caulastrea furcata hatte vor der Triton-Methode zwei Polypen, nun sind es vier geworden. Aber nun zu den Bildern:

 

 

Diese kleinen Xenien (Xenia umbellata) hielten sich am Anfang nur sehr schwer bei uns. Nach ein paar Monaten setzte minimales Wachstum ein. Nach drei Monaten mit der Triton-Methode sieht die Geschichte schon ganz anders aus. Neben dem Wachstum ist auch das Pumpen stärker geworden.

 

 

Die Pocillopora damicornis wächst gut. Sie bekommt Licht von beiden HQI-Brennern und steht in 20 cm Wassertiefe.

 

Auch LPS-Korallen profitieren von der Triton-Methode, wie ihr anhand unserer Acanthastrea sehen könnt. Die Acan rechts im Bild zählte zu unseren drei Sorgenkindern. Auf den ersten beiden Bildern sieht man die fortschreitende Degeneration. Heute steht die Koralle zwischen der Acropora valida und der Caulastrea furcata. Auf den Bildern weiter oben könnt ihr also ihre Genesung beobachten.

 

Zwei weitere Sorgenkinder waren eine krustig wachsende Montipora und eine Stylophora pistillata. Das Gewebe der Korallen ging zurück und gerade die Montipora verlor ihre schöne grüne Farbe und wurde nahezu grau. Dank Triton erholen sie sich nun wieder.

 

Weitere Impressionen aus unserem Aquarium vor und nach 3 Monaten Triton-Methode. Auch Weichkorallen lieben es!

 

Die Entwicklung der Wasserwerte:

Auf der Abbildung könnt ihr oben die Bestimmung der Kationen und Anionen vor dem letzten Wasserwechsel und die Anionen nach dem letzten Wasserwechsel sehen. Wir haben die Graphen und die Tabellen aus den PDF-Dateien entnommen, die uns Herr Dashti nach der HPLC-Analyse in seinem Labor per E-Mail zugesandt hat. Darunter befindet sich die Excel-Tabelle, in der wir die Entwicklung der Wasserwerte in den drei Monaten mit der Triton-Methode protokolliert haben. Am Anfang der Tabelle (grün unterlegt) befinden sich die von uns gemessenen Wasserwerte zu dem Zeitpunkt, als wir Wasser für die Bestimmung der Kationen und Anionen vor dem letzten Wasserwechsel entnommen haben. Dies sollte zum Abgleich der Genauigkeit unserer Tests dienen. Wie man sehen kann, ist der verwendete Calcium-Test recht genau, während der Magnesium-Test zu wenig Magnesium detektiert (siehe Abbildung Pfeil). Nitrat haben wir ebenfalls per HPLC-Analysieren lassen. Der Wert (0,06 mg/l) ist allerdings nicht in den Tabellen aufgeführt. Unser Nitrattest zeigte zum gleichen Zeitpunkt 0,1 mg/l Nitrat an. Dem Phosphat-Test vertrauen wir nicht 100%ig! Wie ihr in der Abbildung selber sehen könnt, wurden die Wasserwerte unter der Verwendung der Triton-Methode immer konstanter. Daher werden wir die wichtigsten Parameter zukünftig nur noch einmal im Monat messen.

Besonders erfreulich ist, dass der Nitrat-Wert mit 0,2-0,5 mg/l mehr als in Ordnung ist, obwohl wir unsere 19 Fische bis zu 5 Mal täglich füttern.

 

Monatliche Kosten:

Vorher:

Ausgehend von Wasserwechseln von insgesamt 20% des Nettowasservolumens im Monat und einem Salzpreis von 2,50 € pro kg:

700 l x 20 % = 140 l, 140 l x 34 g/l = 4.760 g bzw. 4,76 kg, 4,76 kg x 2,5 €/kg = 11,90 € im Monat 

Wir verwenden einen Ionentauscher. Dank dem harten Düsseldorfer Leitungswasser bekommen wir pro Regeneration 300 l reines Wasser. Eine Regeneration selbst durchgeführt kostet 2,70 € (und hält den Abfluss frei ;-)

2,70 € / 300 l = 0,009 €/l, 140 l x 0,009 €/l = 1,26€

Die monatlichen Kosten nur für die Wasserwechsel betragen also 11,9 € + 1,26 € = 13,16 €/Monat.

 

Weitere Kosten würden natürlich durch die Verwendung zusätzlicher Spurenelemente und Mineralstoffe entstehen.

 

Triton:

Jeder Liter der drei Elementz kostet 1,20 €. Wir haben von jedem Base Elementz direkt 20 l (= 20.000 ml) gekauft, macht insgesamt 72 € (20 l x 1,20 € = 24 €, 24 € x 3 Elementz = 72 €). Der momentane Verbrauch liegt bei 100 ml/Elementz/Tag:

20.000 ml / 100 ml/Tag = 200 Tag(e) reicht unser Vorrat von jedem Elementz.

Kosten pro Monat:

72 € (insgesamt) / 200 Tag(e) = 0,36 €/Tag

0,36 €/Tag x 30 Tag(e)/Monat = 10,80 €/Monat.

 

Mit steigendem Besatz und Wachstum der Korallen, wird der Verbrauch natürlich höher und die Geschichte teurer!!!

 

Fazit:

Vorteile: Die Handhabung der Methode ist, auch ohne große Vorkenntnisse in der Meerwasseraquaristik, leicht zu bewerkstelligen. Zur Zeit ist die Komplettversorgung des Aquariums günstiger als die Basisversorgung (Wasserwechsel) aus grauer Vorzeit. Die Dichte sowie Ca, Mg, NO3, PO4 und KH-Werte sind seit Wochen konstant und (nach unseren Tests bzw. nach Fehlerkorrektur der Messergebnisse) als optimal zu bezeichnen. Die Todeskandidaten erholen sich langsam. Die Fadenalgen sind restlos verschwunden. Allgemein ist der Pflegeaufwand minimal :-) und so bleibt viel mehr Zeit, um sich an seinem Aquarium zu erfreuen, als über lästige Wasserwechsel zu ärgern. Das Korallenwachstum ist O.K., wachsen würden die Tiere mit mehr Licht sicher besser. Naja, man muss halt Kompromisse eingehen.

Einen Nachteil gibt es: Wir können den Cyanos nicht wie gewohnt begegnen. Absaugen beim Wasserwechsel geht ja nicht mehr. Daher bleibt uns nur die Ursachenforschung und das Absaugen der Plage mit anschließender Filterung und Rückführung des Wassers ins Aquarium. 

Bis jetzt sind wir und unsere Schützlinge von der Triton-Methode begeistert und werden sie weiter verwenden. In drei Monaten melden wir uns wieder bei euch mit einem Update.

bis dahin,

Gruß,

 

Paula und Ben

 

P.S.: Wir wollen noch mal ausdrücklich darauf hinweisen, dass wir keine der anderen existierenden Methoden schlecht machen wollen!!! Es geht einzig und allein darum, diese noch relativ unbekannte Methode vorzustellen und zu testen, ob sie hält was sie verspricht!


Dieser Artikel ist am 17.03.2013 erschienen

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Kommentare

knuf
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Hallo zusammen,

leider muss ich euch noch etwas vertrösten. Meine Doktorarbeit hat in den letzten Wochen ein bisschen mehr Zeit in Anspruch genommen. Frühestens in zwei Wochen, spätestens aber in 4 Wochen gibt es den nächsten Bericht. Versprochen!

Es gibt vieles zu Berichten (meist positiv). Es gab kleinere Probleme (hier will ich noch klären, ob es an mir oder der Methode lag). Er wird also spannend werden.

@ Gerd: Nein habe ich nicht.

MfG

Ben
Beitrag vom 30.06.2013 - 12:14 

holle
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Gibts bald den nächsten Bericht? Bin gespannt wie sich das Becken entwickelt hat.

Gruss,

Holger
Beitrag vom 29.06.2013 - 10:49 

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Beitrag vom 28.06.2013 - 17:41 

knuf
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Ups,

sollte natürlich heissen:

Bei Schadstoffaufbau macht der Wasserwechsel unter Umständen Sinn, aber zur Ergänzung von verbrauchten Stoffen brauchst du ihn nicht mehr!

Gruß

Ben
Beitrag vom 06.05.2013 - 16:46 

knuf
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Hallo Bastian,


Also die 102 Elemente sind, mit den von uns Hobbyaquarianern gegebenen Mitteln, nicht alle nachweisbar. Aber das ist bei anderen Produkten, einschließlich Meersalz, ebenfalls so. Es sind aber, nach Herrn Dashti, alle Stoffe in den drei Mitteln enthalten, die auch im natürlichen Meerwasser vorhanden sind und/oder die dieses stabilisieren. Ein, meiner Meinung nach sehr gutes Meersalz (den Namen spare ich mir) wirbt damit, das es ca. 70 Stoffe beinhaltet.

Die 3 Elementz-Lösungen besitzen Marktreife und führen bei mir vor allem zu einem guten SPS-Wuchs. Trotzdem werden die Mittel weiter entwickelt, um die Haltung von besonders heiklen Korallen zu verbessern.

Das bei der Triton-Methode keine Wasserwechsel gemacht werden müssen, sorgt immer wieder für Besorgnis. Aber "nicht müssen" heisst nicht "nicht dürfen" oder "können". Zum Schadstoffaufbau macht der Wasserwechsel unter Umständen Sinn, aber zur Ergänzung von verbrauchten Stoffen brauchst du ihn nicht mehr!

Dazu ein paar Beispiele:

1.) Deine Wasseraufbereitung ist Top, die Technik ist perfekt auf dein Aquarium abgestimmt, du lässt die Finger aus dem Aquarium und du wohnst günstig gelegen, so dass aus der Umwelt keine/kaum Schadstoffe (z.B. Pollen) in dein Aquarium gelangen. Deinen Tiere wird es gut gehen und somit wird der Wasserwechsel unnötig.

2.) Die Wasseraufbereitung ist schlecht: Stoffe reichern sich an, die Korallen zeigen ein schlechtes Polypenbild = Wasserwechsel!

3.) Die Technik ist unterdimensioniert, Stoffe reichern sich an, die Korallen zeigen ein schlechtes Polypenbild = Wasserwechsel!

4.) Es ist Frühling, die Pflanzen machen liebe, vor deinem Fenster steht eine riesige Linde und der Park ist auch nicht fern, die Wasseroberfläsche ist voller Pollen, bei dir, befreundeten Aquarianern und auch bei einigen Händlern breiten sich Cyanobakterien aus, Stoffe reichern sich an, die Korallen zeigen ein schlechtes Polypenbild = Wasserwechsel!

Letzteres ist bei mir zur Zeit der Fall, betrifft aber nur meine Lieblinge, die Euphyllias, der Rest (SPS, LPS...) steht wie eine Eins. Aber dazu im 6 Monatsbericht (Mitte Juni) mehr.

Falls ein Wasserwechsel nötig wird, dann aber bitte nur mit sehr gutem Markensalz!

MfG

Ben
Beitrag vom 06.05.2013 - 14:48 

Hoktar
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Hallo Ben und Paula

Ich finde das Projekt sehr Spannen und habe gerade erst mal alles hier gelesen.

Habe dazu aber auch noch mal zwei Fragen.
Die 102 Elemente die in den 3 Mittelchen verteilt sind, sind das alle nachweißbaren/benötigten Stoffe die wir im Becken überwachen sollten. Wie viele sind den in den Verschiedenen Salzsorten angereichert? Weiß das jemand??

Und was mir persönlich noch sorgen macht sind irgendwelche Schadstoffe die sich im Becken ansammeln ohne dass wir da etwas gegen tun können wie z.B. Staubpartikel in der Luft die über die Wasseroberfläche oder den Abschäumer eingetragen werden, irgendwelche Rückstände an Hand/Arm/Werkzeugen oder was wir sonst noch in Kontakt mit dem Feuchten Nass kommt. die Paar Liter im Monat des miniWW werden das kaum regulieren können.

Ansonsten noch viel Erfolg und ich werde hier begeistern weiter lesen.

MfG Bastian
Beitrag vom 05.05.2013 - 20:39 

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Beitrag vom 14.04.2013 - 14:58 

Thomas Engels
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Hallo ,

und zur schnellwüchsigkeit von korallen :

das unterstützt doch nur die biologie und lässt das becken erst richtig laufen

das beschneiden muss zwar nicht unbedingt immer spass machen ,(so ist es im garten ja auch , oder man musss sich auf bonsai beschränken )
ist für die meisten doch eher ein luxus"problerm"

wem das zuviel ist , kann ja auf malawi umsteigen ,da braucht's nur steine und sand , und wasserwechselentusiasten kommen da auf jedenfall auf ihre kosten

gruss

Thomas
Beitrag vom 08.04.2013 - 21:51 

nanoriffe.de
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Hallo,

hier auch noch mal was zur Zerbrechlichkeit !
Der Ehsan gibt ja ab und an einigen Leuten auch mal einen Ableger seiner schönen Acros, da habe ich selber mal einen Abbrechen wollen, was aber garnicht so einfach war.
Ich würde jetzt nicht behaupten das die Korallen durch seine Methode spröde werden.

«Gerd, wie kommst DU denn darauf, hast Du da mal was Handfestes wieso das so sein soll durch die Methode ?

Lg Mark
Beitrag vom 08.04.2013 - 20:05 

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Beitrag vom 07.04.2013 - 16:12 

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Beitrag vom 07.04.2013 - 15:27 

diveomanic
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Hallo Gerd,

danke, für Deine wie immer Beleidigungen! Dazu sage ich einfach nichts mehr. Schade das diese Forum von solchen Leuten zum Gespött wird!
Ich habe keine Probleme meine Ableger loszuwerden??
Und weis nicht was Du mir erzählen möchtest über stabile Verhältnisse etc. und Co. Was ist schlimm daran, das mein Becken zufrieden läuft? Geht es nicht darum?

Wie gesagt, mein Becken funktioniert und das mit der heiß diskutierten Methode und das über 4 Jahre. Das ist das einzige was ich hier noch dem Forum beitragen möchte. Natürlich kann es in 5,6 oder 10 Jahren anders aussehen. Ich bin kein Hellseher.

Und ich freue mich auf Dein "letztes Wort", auf dieses ich nicht antworten werde.

Tschüß und Gruß
Beitrag vom 07.04.2013 - 15:24 

knuf
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Hallo Gerd,

durch mein Ungeschick kann ich zu deiner Aussage:

"Alles was schnell wächst ist zerbrechlich wie GLAS"

ein Interessantes Beispiel nennen!

Pocillopora damicornis zählt zu den schnell wachsenden Korallen und es gibt viele Berichte über ihre außerordentliche Fragilität.

Vor ein paar Tagen bin ich an besagte Koralle wirklich leicht gestoßen. Sie ist an einem unteren Ast gebrochen, der schon gewachsen war, bevor wir die Koralle bekommen haben. Sie stürzte in den Abgrund auf einen Stein. Kein weiterer Bruch. Ich habe sie mit Druck in den Korallenkleber getrieben. Kein weiterer Bruch an den Stellen, die bei mir mit Triton gewachsen sind! Das Skelett ist sehr fest trotz schnellem Wachstum.

Was sagst du dazu?

MfG

Ben

Beitrag vom 07.04.2013 - 14:44 

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Beitrag vom 07.04.2013 - 13:17 

diveomanic
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Hallo Zusammen,

dann sage ich auch noch mal etwas dazu, da ja immer das Thema des Zeitfaktors genannt wird. Meine Becken betreibe ich seit über 4 Jahren sehr erfolgreich mit der Triton Methode:

#tolles Wachstum (SPS & LPS)
#gute Farben
#leichte Handhabung & Kontrolle
#KEIN Wasserwechsel
#Stabile Verhältnisse
#weniger Technik
Eigentlich alles Faktoren die wir Aquarianer mögen.

Ich kann es nur jedem weiterempfehlen und eigentlich hat dies auch jeder, den ich kenne früher oder später gemacht. Auch mit Erfolg. Ich kenne Ehsan auch sehr lange, zu Zeiten noch vor seinem Laden etc...ich kenne viele Läden & Aquarianer in Deutschland und Ausland...und habe nur wenige getroffen mit solch einem Wissen über Tiere, Chemie & Biol./Chem-Zusammenhänge wie Ehsan.

Noch etwas am Rande: ich kann nur die Aussagen von Alge07, nannoriffe.de und vielen Anderen hier bestätigen und finde es echt toll wie Ben sich Mühe und Zeit nimmt, dieses Thema an INTERESSIERTE weiter zugeben (Danke)....und extrem schade, wie hier durch eine Person die ganze Diskussion teils "unterstes" Niveau erreicht hat und es Leute gibt die immer das letzte Wort haben wollen.

Der Weg kann nicht gelehrt, er kann lediglich durch Intuition verstanden werden.
Zen-Weisheit

Gruß
Beitrag vom 07.04.2013 - 09:42 

nanoriffe.de
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Hallo Leute,

nun möchte ich hier auch mal was zu schreiben.

Da ich quasi direkt beim Ehsan um die Ecke Wohne, bin ich da auch häufiger.
Ich kann nur zur Methode sagen das Sie wirklich Perfekt Funktioniert und die Erfolge damit in der Tat Bahnbrechend sind.
Solch ein Wachstum habe ich noch nie zuvor gesehen.
Ich habe Bilder gesehen wo das Showbecken eingerichtet wurde.
Es sind hier wirklich kleine normal Größe Ableger rein gekommen. Und diese sind dann in der Breite in nur knapp 2 Jahren auf 70 cm Gewachsen.
Gut, das sind zwar zum Teil auch Schnell wachsende SPS, aber hier reden wir von 5 cm im Jahr.

Ich konnte mich auch bereits mit mindestens 20 Personen Unterhalten, die Becken fahren die über 1000 Liter haben.
Gerade für diese Leute ist die methode eine wirkliche Kostenersparnis.
Bilder wurden mir auch gezeigt, und es sind Traum Becken. Und die Leute betreiben dieses Hobby bereits seit mehr als 20 Jahren, und die haben mir auch gesagt, das es Bahnbrechend sei.
Also kann da so viel ja nicht schlecht sein.

Natürlich wird auch hier durch das HPLC Labor und die Monatlichen Messungen viel an Fehlern erkannt, und man kann auch recht schnell handeln.

Ich denke man sollte da einfach mal abwarten, und eben die hier folgenden Erfahrungsberichte abwarten.
Wirklich was sagen kann man da eh erst in mindestens 2 Jahren, denn dann stehen einige der Becken dann seit 4 Jahren.
Ich habe hier Leute kennen gelernt, die eben seit knapp 2 Jahren die Methode erfolgreich Praktizieren.

Es bleibt Spannend......
Beitrag vom 05.04.2013 - 18:00 

alge07
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Ich habe kein Forum ????
Aber du wirst es schon BESSERWISSEN....
Beitrag vom 05.04.2013 - 15:36 

gelöscht
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Beitrag vom 05.04.2013 - 15:21 

alge07
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Doppelpost ? Bitte den kommentar von 15.00 Uhr löschen, danke .
Beitrag vom 05.04.2013 - 15:03 

alge07
Dabei seit:06.10.2009
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Hallo Gerd,
ich bin einer der ersten, der bei Superduberextraultraneu-Sachen sehr skeptisch ist und leider oft bestätigt wurde, wenn man z.B. LED sieht.

Hier sind aber nun wirklich alle deine Kritkpunkte behandelt worden. Sehr umfangreich und dadurch eigentlich schon für Neuleser nicht mehr nachvollziehbar.
Wobei einige deiner Fragen schon mit Google, Wiki, Fachbeiträgen hätten selbst erklärt werden können....

Warten wir doch einfach die nächsten Fotos und Daten ab....

Die Energie, die Ben allein für dich aufwendet, wäre für uns alle, die einfach nur den Fortgang lesen wollen, besser angelegt.
Wobei ich eine sinnvolle zielführende Diskussion immer begrüße.

Hallo Robert,
Vielleicht kann man ja zukünftig, wie in einigen Foren zwischen Bericht und Diskussion trennen ?
Beitrag vom 05.04.2013 - 15:01 

alge07
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Hallo Gerd,
ich bin einer der ersten, die bei Superduberextraultraneu-Sachen sehr skeptisch ist und leider oft bestätigt wurde, wenn man z.B. LED sieht.

Hier sind aber nun wirklich alle deine Kritkpunkte behandelt worden. Sehr umfangreich und dadurch eigentlich schon für Neuleser nicht mehr nachvollziehbar.
Wobei einige deiner Fragen schon mit Google, Wiki, Fachbeiträgen hätten selbst erklärt werden können....

Warten wir doch einfach die nächsten Fotos und Daten ab....

Die Energie, die Ben allein für dich aufwendet, wäre für uns alle, die einfach nur den Fortgang lesen wollen, besser angelegt.
Wobei ich eine sinnvolle zielführende Diskussion immer begrüße.

Hallo Robert,
Vielleicht kann man ja zukünftig, wie in einigen Foren zwischen Bericht und Diskussion trennen ?
Beitrag vom 05.04.2013 - 15:00 

Hook
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Hey Ben hey Paula,

danke für die Mühe. Diese Methode scheint ein weiterer Schritt in die richtige Richtung zu sein.
MMn ist es im Prinzip sogar wurst, wenn die Methode im Langzeitbetrieb (>3 Jahre) irgendwelche Probleme mit Ansammlungen von i-welchen Substanzen bekommt, wenn sie bis dahin mit hoher Wahrscheinlichkeit gute Resultate und gesunde Tiere erzielt.
Damit wäre vielen Anfängern in unserem Hobby schon geholfen.
Eine Neueinrichtung, bzw. grösserer Wechsel der Aufbauten/Sand etc. ist auch in anderen Systemen oft ein "Jungrunnen".
Ich persönlich kenne kaum Aquarianer, welche ihre Becken längere Zeit unverändert lassen, sei es eine Vergrösserung/Verkleinerung oder auch mal ein neuer Lebensraum.
Es muss nicht immer das Riffdach sein

Und den Mekkerern sei gesagt, auch einige Fehlversuche/ansätze hat es in den letzten Jahrzehnten in der Salzwasseraquaristik schon gegeben, und alle haben sie zum besseren Verständniss beigetragen. Vor 15 Jahren waren zb. noch HQL Leuchten der Standard oder sogar das Optimum.

Ich habe nun seit über 11 Jahren mehrere Meerwasserbecken, teilweise durch Verrohrungen miteinander verbunden, teilweise Becken mit nur geringem Inhalt (10-20 Liter ohne jegliche Technik, ausser einem Ausströmer, manchmal auch einer Minipumpe) für Kleinsttiere, welche ich beobachte und wieder einmal aus den Transportboxen der neuesten Lebendstein-Lieferung eines nahen Kölle-Zoos vor dem unmittelbaren Tod rette, und welche einfach zu unbekannt/gefährlich sind (zb auch mehrere Fangschrecken-Arten) um sie in meine grossen zu geben.

Alles in allem ist dies zwar keine Methode für meine Art der Aquaristik (Low-Bugdet-Technik, viel Wasservolumen durch Verrohrungen vieler verschiedener Lebensräume und mehrerer Refugien), da sich bei mir auch insgesamt viel zu viel in der Beckenzusammensetzung ändert, und da ich für meine kleine Becken für WW auch viel zu viel Wasser aus den grösseren Systemen entnehmen muss.

Ich werde deine und andere Erfahrungen trotzdem mit Neugier beobachten.

Danke nochmal! :=)

Beitrag vom 05.04.2013 - 14:54 

knuf
Dabei seit:29.09.2005
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Moin Gerd,

ich finde es nett von dir, dass du dir Sorgen um mich, mein Becken und meinen Geldbeutel machst.

Aber lass dir gesagt sein.
Ich habe mich vor der Entscheidung für die Triton-Methode zwei Monate lang mit der Thematik intensiv auseinander gesetzt. Meine Entscheidung habe ich nicht leichtfertig getroffen. Für mich ist die Triton-Methode die fehlerunanfälligste Methode von allen und hat eine Chance verdient sich zu beweisen. Die Balling-Methode hat diese Chance damals auch bekommen. Also ein bisschen mehr fairness, bitte!

Das Wachstum meiner Korallen und den damit resultierenden Verbrauch der Elementz kann ich doch nach wie vor steuern. Weniger stark beleuchten! Dies führt zudem zu weiterer Kostenersparnis (Strom). Um den Ablegerverkauf mach ich mir auch keine Sorgen. Ich wohne in Düsseldorf, NRW, hier gibt es viele Läden und Mithobbyisten.

Sauber arbeiten müssen wir Aquarianer doch immer um Probleme zu vermeiden. Egal nach welcher Methode wir arbeiten.

Tröpfchentests können deutlich reduziert werden! Ich habe drei Monate lang meine Wasserwerte wöchentlich kontrolliert. Kaum Schwanckungen! Also reicht es für mich nun einmal im Monat! Und nach der letzten Messung, Überraschung, alle Werte wie gehabt!

Bitte tue mir einen Gefallen. Verteufel die Methode nicht von Anfang an. Ich teste die Methode noch über einen längeren Zeitraum. Die Veränderungen werden immer noch protokolliert. Wenn der Super-Gau kommt, kannst du immer noch sagen: Ich habs dir ja gesagt! Wenn alles gut läuft, dann kann ich dir sagen: Ich habs dir ja gesagt!

MfG

Ben
Beitrag vom 05.04.2013 - 11:31 

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Beitrag vom 04.04.2013 - 19:08 

knuf
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Hi Thomas,

in meinem Beispiel zum HCO3- und Calzium-Verbrauch, wollte ich eigentlich nur darauf hinweisen, dass nicht alle Prozesse, in denen HCO3 und/oder Ca involviert sind, gekoppelt oder proportional zueinander ablaufen. Bei höheren Algen ist es zum Bspl. die Photosynthese.

Unausgeglichne Salze können zusätzlich die Alkalinität und den Calcium-Wert entgleisen lassen. Vermutlich haben die unausgeglichenen Salze auch einen höheren Einfluss darauf als die Algen. Gerade da nicht jeder ein Algenrefugium betreibt oder massig Algenwuchs in seinem Becken hat.

Bezüglich Stoff X hast du ebenfalls recht. Natürlich müssen stark verbrauchte Stoffe wie Calcium in den Elementz-Lösungen höher konzentriert vorliegen als dass in der Natur der Fall ist. Allerdings nicht in dem Maße, dass es toxisch auf unsere Insassen wirken würde.

Da jedes Aquarium anders ist, werden sich auf dauer unterschiedliche Konzentrationen der verbrauchten Stoffe in den Aquarien einpendeln. Ob nun z.B. der Ca-Wert bei 400 mg/l oder 440 mg/l liegt ist dabei nicht so wichtig. Beides sind geeignete Konzentration und führen zu einer guten Entwicklung unserer Tiere. So sollte es sich auch mit den anderen Stoffen verhalten.

MfG

Ben
Beitrag vom 04.04.2013 - 12:23 

Thomas Engels
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Möglicherweise habe ich mich da gerade etwas unglücklich ausgedrückt , was das beispiel mit dem stoff x angeht ,ich meinte das dessen menge bei der ZUGABE nicht die gewünschte höchstmenge im aquarien wasser überschreiten kann , wenn sich die menge durch entsprechende entnahmen stabilisieren soll.
Das dürfte bei der calciumversorgung nicht möglich sein.
Beitrag vom 04.04.2013 - 00:42 

Thomas Engels
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Hallo Ben ,

auch algen verbrauchen calcium , der hauptgrund weshalb es bei balling oft zu "entgleisungen" der alkalinitet und/oder des calciumswerte kommt ,dürfte bei der verwendung dementsprechend nicht ausgeglichner salze bei wasserwechseln liegen , was ja aber bei triton wegfällt.

Kleinere ungleichmässigkeiten lassen sich somit auch sicher mit den täglichen miniwasserwechseln beheben , dein beispiel mit dem stoff x greift aber nur solange , wie der stoff (zumindest nicht wesentlich) die in natürlichem meerwasser vorhandene menge überschreitet , was mit sicherheit auch bei triton der fall sein wird , was die calciumversorgung angeht.

Aber das lässt sich ja alles noch ganz gut messen.

Das filterbecken sieht fein aus , fast so wie meins , ich habe mir den aussenfilter noch gespart , und kohle und adorber in einem filtersocken am ablauf des as plaziert

gruss Thomas
Beitrag vom 04.04.2013 - 00:18 

knuf
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Hallo Gerd,

wenn du eine Frage hast, dann stell diese bitte ordentlich!

Im übrigen habe ich mit Stoff X mein eigenes theoretisches Beispiel geschaffen! Mein Beispiel ist unabhängig von Frantisek Floder´s Bericht zu sehen. Aber hierzu habe ich dir bereits was geschrieben.

Gruß,

Ben
Beitrag vom 02.04.2013 - 20:12 

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Beitrag vom 02.04.2013 - 17:32 

knuf
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Hallo Michael,

interessante Frage!

Die Dynamik von Carbonaten in Meerwasser lassen wir an dieser Stelle mal raus, hier würde ich mich eh auf etwas schwammigen Boden begeben. HCO3 wird nicht nur mit Calcium verbraucht (Korallen), sondern auch ohne (Algen). Daher denke ich, dass dein KH-Wert schneller als der Ca-Wert gesunken ist?

Wenn dies der Fall ist, dann würdest du durch eine gleichmässigen Zugabe von HCO3 und Calcium auf dauer den Calcium-Wert in die Höhe treiben. Bei der Triton-Methode wird so etwas, durch die Entnahme des Aquarienwassers, verhindert. Wie die Überdosierung und co verhindert wird, hatte ich in einem meiner Kommentare zum vorangegangenen Bericht erklärt. Wenn es dich interessiert, such nach dem Beispiel mit Stoff X!

Ich hoffe ich konnte dir helfen. Sonst frag mich ruhig nochmal.

MfG

Ben
Beitrag vom 02.04.2013 - 14:29 

michaelpoesl
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Hi Ben,

ich hätte eine Frage zu dem Calcium Verbrauch. Also ich habe bis jetzt Balling und auch einen Kalkreaktor betrieben. Aus der Balling Zeit weiß ich das der Calcium Verbrauch nicht immer direkt proportional zum Abfallen der Karbonathärte ist. Klar rein theoretisch müsste es so sein..In der Praxis schauts halt manchmal anders aus.. Wenn ich das ganze Boot nur mit der KH steuere werd ich doch früher oder später ins trudeln kommen, oder? Da fehlen halt die Langzeittests.. nach 3 Monaten wird man da noch nichts merken. Bin gespannt wie das Becken nach 1 oder 2 jahren läuft. Hoffe du berichtest weiter.. verfolge das ganze sehr gespannt weiter so Ben.
Beitrag vom 02.04.2013 - 07:43 

knuf
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Moin Gerd,

mit dem Profil war gar keine schlechte Idee.
Ist nun erstellt.

Viel Spass beim durchstöbern.

MfG

Ben
Beitrag vom 01.04.2013 - 13:14 

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Beitrag vom 01.04.2013 - 12:26 

Made_in_Essen
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Hallo,

vielen Dank für den interessanten Bericht. Ich verwende selbst die Triton Methode und kann diese Veränderungen auch in meinem Becken beobachten. Es funktioniert wirklich gut und erspart mir den wöchentlichen Wasserwechsel, außerdem kann meine Frau in meiner Abwesenheit sich unkompliziert um mein Becken kümmern.

Allerdings finde ich ziemlich störend, dass hier ständig offtopic diskutiert wird, dann schreibt Euch doch bitte untereinander, das vereinfacht auch das Lesen dieser Berichte.

Gruß

Tobias
Beitrag vom 31.03.2013 - 17:34 

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Beitrag vom 31.03.2013 - 17:19 

scubacube

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Mensch Gerd,

keine Ahnung warum Du mich so anfährst.

Ausfallende Kommentare wie Affe etc habe ich nicht geschrieben und werde dies auch in Zukunft nicht tun. Die Affen Kommentare die gegen Dich gerichtet waren fand ich genau so daneben wie manch andere Kommentare hier. Warum Du mich so anfährst ist mir daher ein Rätsel. Vielleicht liest Du noch mal alle meine Kommentare (leicht an meinem Avatar zu erkennen) und überdenkst Deine Meinung.

Also, schöne Ostern und freuen wir uns auf weitere Berichte von Ben.

LG, Sebastian
Beitrag vom 31.03.2013 - 15:08 

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Beitrag vom 31.03.2013 - 14:23 

robertbaur
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Hi Gerd,

jetzt bin auch ich verwundert, wieso muss man ein Profil anlegen? Das kann doch der machen der es machen will Das ist ja zum Glück keine Pflicht.

Nun wünschen wir allen Leserinnen und Lesern und dem ganzen Team ein frohes Ostern
Beitrag vom 31.03.2013 - 12:23 

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Beitrag vom 29.03.2013 - 17:44 

knuf
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ups.

MfG

Ben (und nicht Gerd)
Beitrag vom 27.03.2013 - 11:42 

knuf
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Hallo Gerd,

ich kenne beide Berichte gut, denn diese habe ich mir durchgelesen, als sich mein Aquarium noch in der Planung befand.

Die Balling Individual Plus Methode fand ich sehr Interessant und ich hätte mich für sie entschieden, wenn ich Triton nicht kennengelernt hätte.

Für die Triton-Methode habe ich mich entschieden, da sie mir eine mindestens gleichwertige Versorgung der Tiere gewährleistet, das bei einem deutlich geringeren Zeitaufwand und mit weniger Fehleranfälligkeit! Ob das so stimmt, teste ich gerade!

Zu dem Zitat,,Bitte dosieren sie auf ,,KEINEN FALL" über einen längeren Zeitraum immer die gleiche Menge aller drei Lösungen( Außer durch Messergebnisse ermittelt).

Du hast imer noch nicht verstanden dass die Triton-Methode nichts mit der Balling-Methode zu tun hat. Die Inhaltstoffe in den drei Elementz weichen deutlich von den Balling-Lösungen ab. Daher gelten die Regeln der Balling-Methode selbstverständlich nicht für die Triton-Methode!

Zu dem Bericht "Wasserwechsel und die Ergänzung von Elementen,,: Hier wird gezeigt was passiert, wenn man nur Wasserwechsel durchführt und keine zusätzlichen Spurenelemente dosiert. In diesem Bericht geht es also um das genaue Gegenteil. Die Triton-Methode ist eine Spurenelement und Mineralstoffversorgung. Sie kommt ohne Wasserwechsel aus!


MfG

Gerd
Beitrag vom 27.03.2013 - 11:40 

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Beitrag vom 26.03.2013 - 19:18 

alge07
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Hallo Ben,
vielen Dank für deine Berichte und toleranten Antworten.

Lass dich nicht stören und gib anderen, die lesen und verstehen wollen, weiterhin die Möglichkeit, einfach erstmal Informationen zu erhalten.

Bis jetzt ist alles für mich schlüssig, nachvollziehbar und belegt.
Ob man es dann nutzt, ist jedem freigestellt.

Es ist immer hilfreich, zu diskutieren.
Dann aber bitte zu Fakten und nicht immer wieder zu Befindlichkeiten und Wissenständen der eigenen Person.

Der Anbieter und der Nutzer neuer Konzepte wollen beide einen Vorteil.
Das nennt man Markt und der wird das auch regeln.

Wenn Ben nach 1, 2 Jahren berichtet, wird es erst richtig interessant
Beitrag vom 26.03.2013 - 11:07 

knuf
Dabei seit:29.09.2005
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Hallo Fari,

danke für die netten Worte.

Schön das sich deine Korallen ebenfalls prächtig entwickeln. Ein weiterer Beweis dafür, dass mit ein wenig Geschick auch andere Methoden gut funktionieren! Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg! Was machst du? Balling?

Du hast vollkommen Recht. Drei Monate reichen nicht aus um zu beurteilen, ob eine Methode auf Dauer effektiv ist und funktioniert. Ich habe auch von einem Projekt gelesen, in dem ein Aquarium drei Jahre ohne Wasserwechsel betrieben wurde und dass ohne Probleme. Nach den drei Jahren ist das System allerdings zusammengebrochen. Bei dem von mir angesprochenen Projekt gab es allerdings keinen Stoffaustausch wie bei der Triton-Methode (Zugabe und, dass ist das ist der Unterschied, Entnahme). Trotzdem bin ich deiner Meinung, dass eine Langzeitdokumentation mehr Aufschluss geben wird. Hierrüber hatte ich auch schon mit Robert gesprochen. Wenn es unsere Zeit zulässt und das Interesse daran weiter bestehen bleibt, dann werden wir das sicher für euch machen.

MfG

Ben
Beitrag vom 25.03.2013 - 00:43 

dj-fari
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Danke für die Ausführliche Bericht ,Große danke auch an alle die Kräftig kommentiert haben ,ich halte nach wie vor nichts von der " Triton Methode " ,Aber ich hätte gerne gewusst wie Triton Becken in 2-3-4-5......Jahren aussehen !!!!
Hobby Kostet nun mal Geld ,um für die Pflege unsere lebenden Tieren sollte man Schon etwas zeit investieren ,Meine korallen wachsen genau so gut ohne Triton Methode ,Wer sich dafür Entscheidet ....Viel Glück ,....1994/1996 Hat Universität Stuttgart auch Meerwasser Becken 3 Jahre ohne Wasser Wechsel betrieben ,.....
dennoch herzlichen dank für die interessante Bericht und eure Bemühungen .....DANKE
Beitrag vom 25.03.2013 - 00:00 

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Beitrag vom 24.03.2013 - 20:11 

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Beitrag vom 24.03.2013 - 19:14 

knuf
Dabei seit:29.09.2005
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Moin Gerd,

ich glaube ich muss hier mal was klarstellen.

Bis auf Robert kenne ich keinen von den hier teilnehmenden Diskussionspartner. Ich schicke neimanden vor, beeinflusse niemanden und habe auch keinen Einfluss auf das was hier geschrieben wird. Ausser natürlich auf das was ich selber schreibe.

Das die Diskussion hier teilweise recht schmutzig abläuft finde ich auch nicht besonders toll. Ich persönlich habe hier zumindest noch niemanden beleidigt und werde es auch in Zukunft nicht tun.

Ich habe mich für diese Methode entschieden. Ich teste sie und schaue ob sie funktioniert. Daran lasse ich jeden, den es Interessiert, teilhaben. Dabei ist mir wichtig, dass ich wahrheitsgemäß berichte! Das ist sehr viel Arbeit und alles freiwillig.

Und obwohl du kein Anrecht auf die Beantwortung deriner Fragen meinerseits hast, habe ich dir schon soviele Fragen beantwortet. Teils doppelt und dreifach. Und obwohl ich mir soviel Mühe mit dir gegeben habe, hast du es nicht verstanden. Also kann ich es dir vermutlich nicht verständlich erklären.


Und obwohl du kein Anrecht auf die Beantwortung deiner Fragen meinerseits hast, versuche ich es noch ein aller letztes Mal:

Es gibt keine Formel wie 700 liter = KH ?= Elementz ?7pro/tag!!!!!!!!!!!!!!!!!

Jedes Aquarium ist ANDERS. Daher macht so eine Formel keinen Sinn!!!

Damit du meine Antworten verstehen kannst, musst du dich von deinem Wissen, aus Büchern und anderen Diskussionen, etwas lösen.

Der Verbrauch in deinem Aquarium ist Individuell. Daher macht es Sinn den Verbrauch selber für dein Aquarium zu ermittlen.
Daher stellst du zu Beginn der Methode deinen KH-Wert auf 8 ein. Das kannst du z.B. mit NaHCO3 machen. Hierfür gibt es eine Formel: 3g NaHCO3 erhöhen den KH-Wert von 100 l um eins (z.B. von Kh = 7 auf KH = 8). Ist der KH-Wert = 8, dann kannst du mit der Dosierung der Elementz anfangen.

Starten solltest du mit 10 ml von jeder Lösung (Elementz 1, 2 und 3) pro 100 l Aquarienwasser. Du gibst im Triton-Rechner an, dass du von Elementz 2 = 10 ml dosierst.
Der Triton-Rechner übernimmt dann die Dosiermenge von 10 ml auch für die Elementz 1 und 3 (dadurch sparst du dir das getippe!) und berechnet dir zudem, wieviel Wasser du aus deinem Aquarium entnehmen musst

Am nächsten Tag misst du den KH-Wert erneut.

Nun gibt es drei Möglichkeiten:

1.) Ist der KH-Wert, z.B. von 8 auf 7, gesunken, dann steigerst du die Dosierung von 10 auf z.B. 11 ml/100 l/ Elementz am Tag.

2.) Ist der KH-Wert gleichgeblieben, dann änderst du nichts an der Dosierung!

3.) Ist der KH-Wert, z.B. von 8 auf 9, gestiegen, dann verminderst du die Dosierung von 10 auf z.B. 9 ml/100 l/ Elementz am Tag.

Wichtig: Nach der Dosierung, entnimmst du erst das Wasser. Danach kannst du das verdunstete Wasser entweder per Hand ersetzen oder, der Niveaumat regelt den das für dich automatisch. Wenn du diesen Punkt nicht verstehst, dann vertraue mir bitte. Es funktioniert, mein Ehrenwort.

Am nächsten Tag misst du den KH-Wert erneut und handelst so wie obern beschrieben!

Ich gebe zu, am Anfang ist das Einstellen etwas fummelig, aber wenn es einmal läuft, dann hast du sehr wenig Arbeit damit und musst nur noch ab und zu die Dichte und den KH-Wert messen.

MfG

Ben
Beitrag vom 24.03.2013 - 19:08 

scubacube

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@Ben
Mach bitte einfach weiter so und lass Dir die Berichterstattung bitte nicht vermiesen!

Ich und sicherlich auch viele andere freuen uns sehr über Deine Erfahrung und sind Dir absolut nicht böse wenn Du nicht alle Kommentare hier kommentierst...

LG, Sebastian
Beitrag vom 24.03.2013 - 18:35 

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Beitrag vom 24.03.2013 - 16:32 

robertbaur
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Moin zusammen

ich bin leider aktuell beruflich sehr eingespannt weshalb ich nicht ganz in dem Umfang teilnehmen würde wie erhofft. Allerdings würde mir auch der fachliche Background dazu etwas fehlen, denn nicht wir selber testen die Methode, sondern Paule und Ben. Und das tun sie in einer Art und Weise die mich an uns selber erinnert wenn wir etwas neues vorgestellt haben. Das ganze muss ja nicht jedem gefallen, wobei die Diskussionen ja oft auch erst das sog. Salz in der Suppe ausmachen.
Aber ich bin sicher und das merke ich auch in der Email Kommunikation, dass es genügend Aquarianer/innen gibt, die hier zuschauen und sich ebenfalls Ihre Gedanken machen.

Gerade der Aspekt zum Wasserwechsel st sicherlich der prägnanteste hierzu.

Ich bin gespannt wie es weiter geht, und hoffe auch nach wie vor gute Diskussionen dazu. Wünsch mir nur mehr "zurückhaltung" in der Formulierung von so mancher Seite. Sonst ist das doch eine wirklich gelungen Sache wo sich Ben und Paula richtig Mühe gemacht haben.

Schönen Sonntag zusammen
Robert



Beitrag vom 24.03.2013 - 10:01 

javar
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Mensch Gerd. Hast du langeweile oder ein Alkoholproblem? Mensch ich bin Handwerker und habe das System direkt verstanden. Du machst doch nichts anderes als Balling.Da gleichst du auch deinen KH an.Fällt der schüttest du mehr rein und steigt der dann schüttest du weniger rein. Und schreib mal vernünftig, das ergibt ja teilweise keinen Sinn was du da so hinschreibst. Gruß Roland
Beitrag vom 23.03.2013 - 10:21 

JanT1985
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Entschuldige Gerd,
das "Affe" war nicht persönlich an dich gerichtet, sondern das ein Affe es verstehen kann wenn man vernünftig liest.
Du hast 4 mal gefragt wo das mit dem KH steht und ich habe keine 5 Minuten gebraucht um es zu finden.

Es ist ja deine Meinung das diese Methode nicht funktionieren kann. Jeden darf in diesem Land seine Meinung äussern und das ist auch vollkommen okay.
Nur lass doch den Ben einfach darüber berichten wie sich sein Becken entwickelt. Er will doch hier keine aggressive Werbung dafür betreiben. Und wenn du spezielle Fragen hast, ruf doch einfach bei Triton an oder fahr vorbei.
Eshan nimmt sich für jeden persönlich die Zeit die benötigt wird um alle Fragen zu beantworten.

Gruß Jan
Beitrag vom 23.03.2013 - 10:16 

scubacube

Dabei seit:14.12.2012
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Hallo Ben,

vielen Dank für den erneuten Bericht!

Sollte der Preis wirklich so stark ansteigen, ist auch das schöne das man einfach sofort wieder auf Wasserwechsel und z.B. Balling umsteigen kann. Dosierpumpen und Algenrefugium sind ja auch da gut brauchbar.
Ist nur die Frage ob man auf dem Komfort, nicht Wasserwechseln zu müssen, wieder verzichten kann

Ich bin gespannt wie sich Dein Becken weiter entwickelt. Obwohl ich keine negativen Überraschungen erwarte. Bist ja nicht der erste der die Methode einsetzt. Interessant wird es vielleicht wirklich erst nach 2-3 Jahren. Obwohl, wenn man das Wasser jedes Jahr mal komplett testen lässt, wahrscheinlich auch das nicht zu Problemen führen wird.

Grüße,
Sebastian
Beitrag vom 23.03.2013 - 01:32 

gelöscht
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Beitrag vom 22.03.2013 - 20:32 

knuf
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Hallo Freunde,

bitte keine Beleidigungen!

MfG

Ben
Beitrag vom 22.03.2013 - 20:08 

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Beitrag vom 22.03.2013 - 19:51 

JanT1985
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Mensch Gerd,
das versteht selbst n Affe was Ben hier erklärt.
KH soll 8 sein. Punkt!
DAS ist seine Methode worauf dann der allgemeine Verbrauch basiert.

Hier stehts: Link

Kurz zusammengefasst: KH auf 8 einstellen, 100ml auf 100 Liter Aquariumwasser geben, messen ob KH sinkt oder steigt, ggf. Menge anpassen.

Natürlich wird Ehsan dir nicht haarklein erklären was es damit auf sich hat.
Die 3 Elementz sind halt in verschiedenen Flaschen weil sie untereinander miteinander reagieren.

LESEN Gerd, wie vorher schon andere geschrieben haben. Dann werden die meisten Fragen schon beantwortet.

Gruß Jan
Beitrag vom 22.03.2013 - 19:37 

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Beitrag vom 22.03.2013 - 15:59 

knuf
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Hi Gerd,

hast du ein Glück, dass mir das diskutieren hier soviel Spass bereitet.

Die Zugabemenge hängt vor allem von deinem Aquarium ab. Faktoren die daruaf einen Einfluß haben sind zum einen dein Nettowasservolumen und zum anderen dein Besatz (Korallen und deren Wachstumsrate). Die Zugabemenge ermittelst du selbststänig anhand deines KH-Wertes und nicht über den Triton-Rechner!!! Ich schreibe nun das dritte MAL:

"Auch bei der Triton-Methode wird versucht die Alkalinität (KH!!!!!!) konstant auf 8 zu halten. Sinkt der Wert wird mehr dosiert, steigt der Wert wird weniger dosiert."

So funktioniert es! Ganz einfach!

Mit dem Triton-Rechner wird unter anderem die Entnahmemenge berechnet. Das kann man aber auch ohne machen, du erinnerst dich an die 72%?
Des Weiteren ist der Triton-Rechner für die Individual-Betreung eines Aquariums wichtig.

Beispiel: Nach einem Jahr fällt Gerd Mustermann auf, dass seine Korallen nicht mehr so schnell wachsen wie am Anfang. Wenn ihn das stört, dann kann er z.B. eine HPLC-Analyse bei Triton oder Peter machen lassen. Bei der HPLC-Analyse kommt raus, dass seine Tiere übermässig viel Strontium verbrauchen. Dann kann Herr Mustermann zusätzliches Strontium bei Triton kaufen und in das System einbinden. Die Zugabemenge der Elementz 1 und 3 verändert sich daraufhin. Das berechnet ebenfalls der Triton-Rechner für ihn.

In der Regel reicht aber die Basis-Pflege mit den drei Base Elementz und Herr Mustermann braucht nichts zusätzlich kaufen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Bei mir ist die Salinität seit Wochen konstant, Punkt. Wenn ich jetzt die Spindel ins Aquarium setzte, garantiere ich dir, dass ich eine Dichte von 1,023 g/l messen werde.

Das mit dem Niveomat ist mir schon klar. Könnte man auch in das System einbinden. Will ich aber zur Zeit nicht.

Dosierungsintervalle sind frei wählbar! Falls du dich jemals für die Triton-Methode entscheiden solltest, bin ich mir 100% sicher, dass Herr Dashti dir bei der Integration des Systems in dein Aquarium behilflich ist.

Zu den angeblich steigenden Kosten, die Preissteigerung ist erstmal nur ein Gerücht! Ob da was dran ist, bleibt abzuwarten. Wenn es teurer wird, werde ich das hier berichten.

Gruß

Ben
Beitrag vom 22.03.2013 - 15:00 

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Beitrag vom 22.03.2013 - 13:38 

knuf
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Hallo Freunde,

@ lemmi: Von einer Preissteigerung habe ich bisher noch nichts gehört. Ich werde Herrn Dashti nach seinem Urlaub persönlich darauf ansprechen und dann berichten! Ich halte so einen enormen Steigerung des Preises aber für unwahrscheinlich. Woher hast du die Information?

@ Gerd: Also der Text in der Einleitung, wo es um die Wachstumssteigerung der Korallen geht, wurde von der Internetseite von Triton entnommen und nicht von mir verfasst. Allerdings ist es wahr. Vergleiche bitte nochmal die Bilder meiner Acropora valida. Zwischen den Aufnahmen sind immer drei Monate vergangen.

Selbstverständlich führt starkes Wachstum zu einem höheren Verbrauch und damit steigen auch die Kosten (habe ich fairerweise im Abschnitt Kosten erwähnt). Aber wo ist das nicht so? Den erhöhten Verbrauch kannst du anhand des KH-Wertes beobachten. Steht im Abschnitt Handling:

"Auch bei der Triton-Methode wird versucht die Alkalinität (KH) konstant auf 8 zu halten. Sinkt der Wert wird mehr dosiert, steigt der Wert wird weniger dosiert."

Hierdurch ist der Stoffaustausch höher und die Werte können in geeigneten Parametern gehalten werden! UND DAFÜR MUSST DU NUR NOCH DEN KH TESTEN. Siehe Abbildung "Entwicklung der Wasserwerte". Meine Werte sind seit Wochen konstant!!!

Wie ich in der Diskussion zur Einleitung schon geschrieben habe, ist das System sicher vor Überdosierungen. Erinnerst du dich an mein Beispiel mit Stoff X (Stoff X kann alles sein, z.B. Na, Mg, K .....)? Wenn nicht bitte nochmal lesen! Falls dieses Beispiel zu kompliziert war/ist, dann schencke mir bitte dein Vertrauen. Chemie war ein wesentlicher Bestandteil meiner Ausbildung!

Da in den Elementz alles drin ist, was im Meer nachweisbar ist und keinen schädlichen Einfluss hat, ist selbstverständlich auch NaCl drin. Wie du wieder in der Abbildung "Entwicklung der Wasserwerte" sehen kannst, ist auch meine Salinität seit Wochen konstant!

Das verdunstete Wasser (5 l) fülle ich selber nach. Da hat der Reef Doser mal Pause, ausserdem fehlt dafür der 5te Kanal.

MfG

Ben
Beitrag vom 22.03.2013 - 11:30 

lemmi
Dabei seit:08.11.2007
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Hallo Ben,
meines Wissens nach wird sich der Liter des Mittels erheblich verteuern.

So 1,90 ¤/l steht da im Raum und ich glaube nicht, das da schon das Ende der Fahnenstange erreicht ist.
Beitrag vom 22.03.2013 - 09:48 

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Beitrag vom 22.03.2013 - 09:01 

Salty
Dabei seit:08.01.2009
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Hallo Gerd,

sorry das ich mich nochmal einmischen muss, aber mal 1 Frage und eine Bitte an Dich:

Frage:
Hast Du dich wirklich mal mit der Triton-Methode befasst? Hast Du Dir es durchgelsen? Verstanden?

Ich finde es wirklich erstaunlich mit welcher Gelassenheit und Audauer Dir Ben immer wieder alles erklärt, was Du aber eigentlich auch bereits wissen müsstest, wenn Du Dich damit was Du schlecht redest befasst hättest!

Bitte:
Wenn es für Dich doch sowas "gefährlich", "Geldmacherei", etc. ist haben wir glaube ich alle DEINE Argumentation verstanden und ich persönlich bitte Dich, belasse es bei Deinem persönlichen Verfahren und werde glücklich damit!

René
Beitrag vom 22.03.2013 - 07:49 

knuf
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Hallo Gerd mein Sorgenkind,

hättest du denn Bericht etwas ausführlicher gelesen, dann hättest du dir die Entnahmemenge selber errechnen können.

Ich gebe täglich 100 ml von jedem Base Elementz ins Aquarium. Es sind insgesamt 3 Base Elementz, also gebe ich insgesamt 300 ml täglich ins Becken. Die tägliche Entnahme ist ungefähr 72% davon, also 216 ml. Natürlich könnte ich das auch einmal in der Woche (1512 ml = 1,5 l), oder einmal im Monat (6480 ml = 6,5 l) machen.
Da ich einen Reef Doser Quatro habe, läuft das bei mir allerdings automatisch und wird ohne Aufwand täglich für mich erledigt!

Ich besitze auch ein Exemplar von Armin Glasers Buch. Seite 170 habe ich gerade noch einmal gelesen. Das Beispiel das dort mit Nitrat und Kalium angesprochen wird ist rein theoretisch, denn ansonsten würde trotz Wasserwechsel der Nitratwert immer weiter steigen und Kalium sinken. Nur halt langsamer als ohne Wasserwechsel!

Die Bakterien in deinem Aquarium veratmen Nitrat zu Molekularem Stickstoff und dieser wiederrum entweicht aus deinem Aquarium als Gas! Das Nitrat was bei mir nicht von den Bakterien abgebaut wird, wird von meinen Algen im Refugium aufgenommen und in Biomasse überführt. So kann ich das gebundene Nitrat und teilweise auch Phosphat mit den Algen entfernen! Zur zusätzlichen Phosphatentfernung verwendet man Absorber! Aktuelle Werte in meinem Becken Nitrat 0,2-0,5 mg/l und Phosphat nicht nachweisbar!!! Und das nach drei Monaten ohne Wasserwechsel.

Kalium gebe ich mit den Elementz täglich hinzu! Genauso wie 101 weitere Stoffe. Im Prinzip ist in den Elementz alles drin was auch im natürlichen Meerwasser enthalten ist, also nicht nur MG, CA und NaHCO3 wie bei dem klassischen Balling!!! Daher können diese Stoffe auch nicht aufgebraucht werden!!!!!

MfG

Ben


Beitrag vom 21.03.2013 - 19:41 

gelöscht
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Beitrag vom 21.03.2013 - 17:22 

Aquatom
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Hallo Ben, vielen Dank für deinen interessanten Bericht, da steckt eine Menge Arbeit drin.
Bedauerlich finde ich in der Diskussion die nicht konstruktive Kritik, die wahrscheinlich etliche User abschreckt, auch mal etwas zu schreiben, wovon letztendlich der eine oder andere profitieren könnte.
Ich denke es ist ein Weg von vielen, aber jeder soll und muss selbst entscheiden wie er sein Aquarium betreibt.
Respekt für alle die etwas Neues probieren, nur so wird sich unser schönes Hobby weiterentwickeln.

Vor 25 Jahren hat mir auch jeder gesagt dass wir nie Acroporas im Aquarium halten werden....

Salzige Grüße aus München
Thomas
Beitrag vom 19.03.2013 - 19:59 

PulpRider

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Hallo Gerd,

"Was RulpRider so sagt,,hab mal 6 monate nicht gemessen" ist erstaunlich.Aber daran sollte sich niemand halten an so einen Irrsinn."

Habe ich auch nichts von gesagt, oder? Jeder wie es ihm passt. Und bei mir tut es das.

Ich finde es irrsinnig ständig irgendwelche Mittelchen zu kaufen, mit der dazugehörigen Technik zu dosieren und das alles nur, um meinen Korallen irgendwelche Bonbon-Farben zu entlocken, die man in der Natur selbst selten so findet.

Ich fahre mein System sehr minimalistisch und bin damit, wie anscheinend auch die betroffenen Tiere, sehr zufrieden damit.

Verbessern kann man immer, aber das heißt nicht, dass meine Methode bei anderen zutrifft. Trotzdem sind Erfahrungsberichte sehr wertvoll. Es kann sich an einer Situation ja auch mal etwas ändern, so dass man UMDENKEN muss/sollte.

Deswegen "diskutiere" ich hier auch gar nicht mit, da es manchen Aquarianern anscheinend schwerfällt zu akzeptieren, dass es viele Wege gibt. Das Ergebnis solcher Diskussionen sieht man ja auch im ersten Teil dieses Berichtes. Es geht nicht mehr um das Produkt, sondern um Meinungsbeeinflussung, die wie in vielen Foren oftmals unter der Gürtellinie landen.

Das ist mir einfach zu anstrengend. Mein Leben besteht aus mehr, als nur dem Aquarium.

Ben und Paula: viel Glück mit Eurem Test und dem Becken. Ich werde den Bericht ab jetzt still mitverfolgen.

Gruss,
Marcus
Beitrag vom 19.03.2013 - 08:18 

robertbaur
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Hi Ben,

ich möchte mich bei Dir und Paula ganz herzlich bedanken. Nicht nur dass du die Zeit und Mühe auf dich nimmst nun ein ganzes Jahr darüber zu schreiben wie sich alles entwickelt, nein du stehts zudem für jede Frage sehr gerne zur Verfügung.

Daher meinen dicken Dank, genau solche Leute braucht das Hobby immer wieder )

lg
Robert
Beitrag vom 18.03.2013 - 17:41 

Aquarius-Plan
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und gerade schreibe ich noch von gewisse "Spannungen" zwischen den Usern...^^

Ich mag Korallenriff.de, weil ich hier stets Niveau erwarten kann^^

Im Normalfall...

Gruß

Nico
Beitrag vom 18.03.2013 - 16:58 

alfredgruber
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Oh Sorry,
ich hab natürlich nicht den Ben gemeint, der sich diese Mühe gemacht hat, (Danke auch von meiner Seite,) sondern den Gerd!!!!!!
Beitrag vom 18.03.2013 - 15:43 

alfredgruber
Dabei seit:18.02.2010
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Lieber Ben,
ich weiss nicht, warum Du so auf der Balling Methode beharrst und die Triton in Zweifel ziehst. Ich habe bei Dir den Eindruck, dass Du das Ganze schlecht reden willst, ohne auch nur die geringste Ahnung von der Triton Methode zu haben. Das lese ich jedenfalls aus Deinen Kommentaren raus.
Mein Gott, bleib halt doch bei Balling! Es ist und doch allen egal, aber mach bitte nicht etwas schlecht, was Du selber noch nicht ausprobiert hast.
Ausserdem ist es geschäftsschädigend, was Du von Dir gibst. Da hat jemand jede Menge Zeit, Herzblut und Geld in eine Entwicklung investiert!!
Kapiert? Ich hoffe es.

Alfred
Beitrag vom 18.03.2013 - 15:17 

knuf
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Hallo,

vielen Dank für die lieben und motivierenden Worte.

@ Volker: Ich wünsche dir viel Erfolg mit Balling. Ich hoffe dein Becken entwickelt sich prächtig!

@ MR-Y: Also die Nr. des Spendenkontos lautet ...
Nein mal im Ernst, ich habe Jahre lang von den Berichten auf Korallenriff.de profitiert und dies ist meine Chance etwas zurück zugeben.

MfG

Ben

Beitrag vom 18.03.2013 - 08:59 

MR-Y
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hallo leute ich finde es echt gut das es leute gibt die diese test machen ich hätte auch nix dagegen mal 5 euro für sollche test zu spenden wir haben ja alle was davon und vieleicht würden es auch mehr leute testen sowas kostet ja auch euros und 5euro sin biller als ein ganzes becken dafür umzubauen.
mach weiter so toller test

mfg
Beitrag vom 18.03.2013 - 07:57 

Slider20
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Hallo Paula, Hallo Ben,
danke für diesen schönen Bericht, danke das ihr die Zeit dafür investiert habt, freut mich das diese Methode ein Meerwasserbecken zu betreiben bei euch anscheinend gut funktioniert.
Ich wünsche euch das es weiterhin so gut funktioniert wie bisher.
Persönlich werde ich diese Methode auch testen & bin gespannt wie es sich entwickelt.
Freu mich weiter auf eure Berichte.
Bis dahin.

Beste Grüße
Sven
Beitrag vom 17.03.2013 - 22:11 

TV.Ruby
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Hallo Ben,

vielen Dank für den interessanten Bericht und Eure Mühe die Ihr mit der Testphase und der Dokumentation für uns auf Euch genommen habt. Ich freue mich schon auf das Update in 3 Monaten und auf weitere Bilder Eures schönen Beckens.Ich selbst habe vor 2 Wochen mit Balling angefangen und kämpfe auch noch mit der richtigen Dosierung. Die richtige Nettomenge errechnen ist gar nicht so einfach, haha bei einem Deltabecken. Aller Anfang ist schwer.
Ich bin einem Test der Tritonmethode auch nicht abgeneigt. Aber alles der Reihe nach.

Gruß,

Volker
Beitrag vom 17.03.2013 - 19:52 

Aquarius-Plan
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Hi,

dass mit den Xenia und der Aktivkohle find ich stark, sind die nicht empfindlich was diese Art der Filterung betrifft? Auf jeden fall super Sache.

Ich bin zwar neu hier und keiner kennt mich, aber ich finde es ensteht schnell mal eine gewisse unbehagliche Spannung zwischen den Usern.

Ich will jetzt auch nicht alte Leiern und Weissheiten gluckscheissen, aber ist doch klar, dass jedes System seine eigenen Regeln braucht.
JEDES System hat EIGENE Gesezte.

Also anstatt immer dagegen zu wittern, kann man doch lieber offen für andere Systeme sein.

Ich finde es persönlich sehr unproffesionell und traurig über jemanden gleich "herzufallen" , nur weil dieser eine neue Sache vorstellt.

Respekt, so etwas auszutesten, geld zu investieren und das ganze sehr schön und verständlich kostenfrei zu verfügung zu stellen.

Nico
Beitrag vom 17.03.2013 - 19:16 

gelöscht
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Beitrag vom 17.03.2013 - 16:30 

knuf
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Hallo Gerd,

es geht mir in dieser Bericht-Reihe nicht darum, Werbung zu machen oder euch alle davon zu überzeugen dass ihr unbedingt Triton machen müsst, weil alles andere doof ist. Ich bekomme auch kein Geld dafür!

ES GIBT VIELE METHODEN DIE ZUM ZIEL FÜHREN!

Für welche Methode man sich im Endeffekt entscheidet, bleibt jedem selber überlassen.

Du hast deine Methode für dich gefunden und wenn du damit zufrieden bist, dann bleibe bitte auch dabei!

In dieser Bericht-Reihe geht es um die Vorstellung einer noch relativ unbekannten Methode und wie sie bei mir funktioniert. Das hat PulpRider auch noch mal deutlich gemacht! Ob sich danach jemand für oder gegen die Triton-Methode entscheidet ist mir egal! Mir macht es Spass darüber zu berichten und mit euch darüber zu diskutieren!

Und nochmal zur Erklärung. Triton ist nicht Balling!!!! Gibst du bei der Balling-Methode auch 102 Stoffe hinzu und sparst dir den Wasserwechsel?
Ist die Filterung Bestandteil der Balling-Methode?

MfG

Ben

Beitrag vom 17.03.2013 - 15:00 

Salty
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Hallo Gerd,

ich habe die vorherige Diskussion auch mit viel Kopfschütteln verfolgt und bei solchen Äußerungen:
"Das was du an ELEMENTZ für teures Geld kaufst,kannst du bei Balling billig kaufen." ist mir klar das Du Dich absolut nicht mit der Triton Methode befasst hast. Oder sie immer noch nicht verstanden hast.

René
Beitrag vom 17.03.2013 - 14:34 

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Beitrag vom 17.03.2013 - 14:15 

knuf
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Beitrag vom 17.03.2013 - 13:08 

PulpRider

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Moin moin,

Ben Du böser Bube

"Ob Ca am Limit ist? Egal, allen Tieren geht es gut und das sagt mehr als jeder Test."

Empfehlung ist Empfehlung. Da muss man sich dran halten! Die, die ich damals bekam, lautete 420. Und nun?

Zu diesem Thema sei gesagt, dass es derart viele Empfehlungen zu den einzelnen Werten gibt, dass es eigentlich totaler Blödsinn ist.
Nennen wir es Richtwerte, die keinen konstanten Wert haben können, da jedes Becken anders läuft.

Ich habe meine Werte seit 6? Monaten nicht mehr gemessen und gehe meist nach Augenmaß. Da alles wächst, manches mehr anderes weniger, sollte dies für mein Becken passen.

Wer immer alles natürlich, was immer das heißt, haben will, sollte ans Meer ziehen und einen direkten Zufluss haben.

Ben, mach weiter so. Dies soll ein Erfahrungsbericht sein, wie es sich zumindest bei Dir entwickelt. Bei mir wäre es vielleicht ganz anders, und ich muss es ja auch nicht benutzen.

Kaufst Du Dir ein rotes Auto, mach ich es bestimmt noch lange nicht

Gruss,
Marcus
Beitrag vom 17.03.2013 - 12:56 

Salty
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Hallo Gerd

Sorry aber was hat dein Kommentar zu dem Bericht von Ben zu tun? Es geht hier weder um Balling noch um die einfache Dosierung zum Erhalt von Calcium und Magnesiumwerten.
Ich habe das Gefühl, dass Du nicht wirklich verstanden hast worum es bei diesem Bericht geht bzw was es mit der Triton-Methode auf sich hat.
Wenn Du mit Balling glücklich bist dann belasse es doch einfach dabei und schau Dir den Bericht an.
Hoffentlich hatte es Hans-Werner damals nicht auch so schwer…

Warum muss immer alles schwarz oder weiß sein? Es gibt so viele Varianten die funktionieren.

Viele Grüße
René
Beitrag vom 17.03.2013 - 12:40 

knuf
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Hallo Gerd,

2004 habe ich mein erstes Meerwasseraquarium aufgebaut. Schon damals haben mich die Fische mehr interessiert als die Korallen. Aber um den Fischen ein natürliches Umfeld zu schaffen, wollte ich auch immer Korallen halten.

In meinem ersten Becken (240er) habe ich dann auch irgendwann angefangen Steinkorallen zu halten. Dies geht auch ohne Balling, Triton, Refugium oder Technikbecken. Damals habe ich zunächst mit Kalkwasser und später mit einem Kalkreaktor gearbeitet. Ein paar Spurenelemente einer Niederändischen Firma dazu dosiert, regelmässige Wasserwechsel durchgeführt und schon wuchs eine Seriatopora in windeseile auf die Größe eines Handballs heran.

Natürlich habe ich von der Baling-Methode auch schon früher gehört. Ich bin ja regelmässiger Leser von Korallenriff.de. Während des Studiums habe ich aber nicht immer die Zeit und Kohle gehabt, um ein aufwendiges Becken zu betreiben. Und da mir die Fische ja eh am liebsten sind, mussten es dann Weichkorallen tun und für die wäre Balling wie Perlen vor die Säue.

Nun endlich im Job angekommen, sieht die Geschichte anders aus. Ich fand Balling Interessant aber Triton fand ich Interessanter und von meinem biologischen Standpunkt aus Clever gelöst. Überschaubare Technik, viel Natur (Algenrefugium) und wenig Arbeit (Finger aus dem Becken).

Aktivkohle habe ich auch früher schon im Dauereinsatz benutzt, wenn auch immer nur eine geringe Menge Kohle! Hätte ich mich für Balling entschieden, hätte ich es auch weiter so gemacht.

Zu Magnesium: Schau bitte nochmal in die Tabellen. Als mein Test 1200 mg/l Mg gemessen hat, zeigte die HPLC 1423 mg/l (zu hoch). Das wären bei gemessenen 1100 g/l = 1300 mg/l (Perfekt).

pH: Immer leicht über 8.

Ob Ca am Limit ist? Egal, allen Tieren geht es gut und das sagt mehr als jeder Test.

MfG

Ben

Beitrag vom 17.03.2013 - 12:12 

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Beitrag vom 17.03.2013 - 10:19 

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