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Der MeerwasserAQUARIANER 01-2013 erscheint


Im neuen MeerwasserAQUARIANER 1-2013 lesen Sie:


Leserbriefe, wissenschaftliche Kurzberichte, Tierbeschreibungen und Pflegeerfahrungen im Lexikon.

Joachim Großkopf stellt in seiner Rubrik wieder Besonderheiten aus aller Welt vor.

Eine Riesenanemone und ihre Untermieter: Was sich von der Überschrift aus betrachtet im ersten Moment anhört, wie „. . . wieder einer dieser unzähligen Reiseberichte“, ist in Wirklichkeit eine aufschlussreiche Naturbeobachtung, die unsere Autorin Dr. Maren Gaulke auf der philippinischen Insel Panay an einer Stichodactyla gigantea vorgenommen hatte. Welche Wirbellosengemeinschaften bewohnen in der Natur solch eine Anemone? Die einzelnen Arten wie Porzellankrebse, Hohlkreuzgarnelen (Thor amboinensis), Knallkrebse (Alpheus spp.) und Partnergarnelen aus der Gattung Periclimenes wurden eingehend studiert, ihre Verhaltensweisen dokumentiert und um viele wissenschaftliche und aquaristische Hintergrundinformationen ergänzt. Ein spannendes Leseerlebnis für den interessierten Aquarianer.

 

Scolymia australis – oder „Orchideen aus Down Under“: Die momentane Modewelle in der Steinkorallenhaltung ist sehr stark von großpolypigen Steinkorallen (LPS) geprägt. Acanthastreas in verschiedenen Regenbogenfarben sowie auch Scolymiaaustralis in grellen, fast neongleichen Farben werden von vielen spezialisierten Fachhändlern angeboten. Besonders die Gattung Scolymia ist ohne Wenn und Aber ein Highlight für Liebhaber großpolypiger Steinkorallen. Sven Kolschefsky, unser Autor für großpolypige „Edelsteine“ beschreibt, wie man sie im Aquarium pflegt, damit sie ihre volle Schönheit behalten.

 

Tagebuch über die „Einbürgerung“ von Traumkaisern: Das Einsetzen neuer Fische in eine etablierte Aquariengemeinschaft ist nicht immer einfach. Auch Kaiserfische machen hier keine Ausnahme. Achim Desch hat sich den Luxus erlaubt, zwei Traumkaiser (Pomacanthus navarchus) zu erstehen. Wie werden diese nun am besten eingewöhnt? Darüber hat er für uns Tagebuch geführt und zeigt, wie vorzugehen ist.

 

Paralemnalia sp. – eine Weichkoralle mit Potenzial: Hinsichtlich ihrer Robustheit, aber auch ihrer Wichtigkeit zur Stabilisierung eines Aquariensystems betrachtet Rüdiger Latka die Weichkorallen als echte Partner für den Riffaquarianer. Ihnen kann man guten Gewissens die Rolle zugestehen, die die Wasserpflanzen (nicht Sumpfpflanzen) in der Süßwasseraquaristik übernehmen: die Wasserreinigung. Der Autor stellt die im Handel selten anzutreffende Paralemnalia sp. vor und zeigt anschaulich wie und warum sie in verschiedenen Becken ihre Gestalt verändert und was bei ihrer Pflege zu beachten ist.

 

Algen und Korallenriffsande - Aspekte ihrer Bedeutung für das Wachstum der Steinkorallen und des Riffkörpers: Die niederen Algen gehören zu den wichtigsten Primärproduzenten in den tropischen Korallenriffen. Diese ein- und mehrzelligen Mikroalgen, die sich für das menschliche Auge kaum sichtbar in großen Mengen im und auf dem sandigen Meeresboden, auf allen Oberflächen des Riffs und sogar im Gewebe bzw. im Skelett vieler Wirbelloser entwickeln, sind für das Korallenriffwachstum und für den Erhalt seines Ökosystems entscheidend. Karen und Dr. Wolfgang Loch informieren über ihre Untersuchungen in den Malediven und führen uns wieder einmal vor Augen, wie wichtig der Bodengrund (auch im Aquarium) ist.

 

Die große Sternkoralle Moseleya latistellata: Zu den farblichen „Extremisten“ zählt die große Sternkoralle Moseleya latistellata zwar nicht, aber dennoch war unser Autor Paul-Gerhard Rohleder seit Längerem auf der Suche nach dieser LPS Steinkoralle aus der Familie Faviidae. Wie sie im Aquarium zu pflegen ist und wie sie sich vermehrt, beschreibt er in seinem informativen Artikel.

 

Auch ein Paletten-Doktorfisch ist giftig! André Luty berichtet über einen Unfall mit diesem schönen Doktorfisch, der in vielen Hobbyaquarien gepflegt wird. Wie sollte man sich verhalten, wenn man einmal gestochen wird? Aufklärungen aus der Praxis.

 

Abenteuer Borstenwurmjagd: Der enorme Artenreichtum innerhalb der Klasse der Borstenwürmer kommt in der großen Zahl von Familien zum Ausdruck. Für uns Meerwasseraquarianer ist es aber nur wichtig zu wissen, dass sich diese in zwei Gruppen einteilen lassen: die sesshaften Sedentaria (z. B. Röhrenwürmer), die in Wohnröhren leben und die Errantia, die frei beweglichen Borstenwürmer. Letzte können uns manchmal das Leben schwer machen besonders, wenn sie sehr groß sind. Ina Fischer berichtet von ihrem Erlebnis mit solch einem „Monster“.

 

Kritische Betrachtungen zu Entwicklungen in der Meeresaquaristik: Dietmar Böhm ist seit über 50 Jahren Aquarianer und mehr als 30 davon im Meerwasserbereich tätig. Mit Fug und Recht zählt er sich mit zu den ersten „Hobby-Meeresaquarianern“ überhaupt. Nun meldet er sich aber mit einem etwas kritischeren Beitrag zu Wort. Warum? Weil er erst seit relativ kurzer Zeit einen Internetanschluss hat. „Die Erfahrungen, die ich dort machte, waren teilweise sehr negativ und haben schlussendlich dazu geführt, mich über den heutigen Stand in der Meeresaquaristik zu äußern“.

 

Die Zukunft der Aquaristik: Der Chefredakteur des MA beobachtet die Szene natürlich genau und so entgehen ihm die Klagelaute der Aquarienindustrie nicht, die langsam aber sicher feststellt, dass die Aquaristik insgesamt auf dem absteigenden Ast ist. Die Anbiederung in sozialen Netzwerken, bei Youtube oder hektisch organisierte Heimtier-Kongresse sind die letzten Rettungsanker. Dennoch bringen Maßnahmen wie Kundengewinnung vergessener Zielgruppen oder neue Vertriebswege nicht den entscheidenden Erfolg. Woran liegt das? Rüdiger Latka liefert einen Erklärungsversuch, warum sich heutzutage so wenig junge Menschen für die Aquaristik begeistern.

Dies und vieles mehr im neuen MeerwasserAquarianer, der ab dem 27. Dez. 2012 im Handel ist.

Übrigens: Die Redaktion des MA sucht immer Erfahrungsberichte von Meerwasseraquarianern zur Veröffentlichung im „MeerwasserAquarianer“. Sie trauen sich nicht, weil Sie mit dem Schreiben keine Erfahrung haben? Macht nichts. Wir machen das für Sie.

Kontaktieren Sie uns: meeraqua@t-online.de


Ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch wünschen

Dipl.-Biol. Hannes Kirchhauser, André Luty und Rüdiger Latka

 


Dieser Artikel ist am 22.12.2012 erschienen

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