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Gegen Algen und Cyanobakterien mit natürlichen Mitteln


Immer wieder werden Meerwasseraquarianer von unliebsamen Algen- und Cyanoplagen heimgesucht. Die Folge davon, eine Menge Ärger, Arbeit, eventuell Tierverluste, in manchen Fällen verleideter Spass am Hobby. Es wird dann verzweifelt nach Ursachen und Bekämpfungsmethoden gesucht und es gibt dann auch allerlei Empfehlungen, die teils in unterschiedliche, teils sogar in gegensätzliche Richtung gehen.

Die paar Wasserwerte die wir heute messen können geben allenfalls einen groben Anhaltspunkt, ob grundsätzlich was schief läuft, durch möglicherweise zu hohe Nährstoffbelastung (No3/PO4), oder CO2 Eintrag aufgrund zu hohen Besatzes, oder einen falsch eingestellten Kalkreaktor.



Jedoch wenn dort alles in Ordnung scheint, dann geht das Grübeln los. Dann wird empfohlen diverse Werte zu senken, andere zu erhöhen, die Strömung zu verbessern oder zu vermindern. Auffällig dabei ist dass solche Tipps bei einem helfen mögen, bei einem anderen jedoch nicht. Das bedeutet, eine Reproduzierbarkeit ist meist nicht gegeben und die Bekämpfungsversuche gleichen einem fischen im Trüben ;-)

Mir scheint dabei, es kommt weniger auf die Art der Massnahme an, als vielmehr darauf, dass überhaupt deutliche Veränderungen durchgeführt werden und dass der Aquarianer durch Beharrlichkeit und gute Beobachtungsgabe bei der Bekämpfung mit hilft. Vorrausgesetzt , die Wasserwerte sind grundsätzlich OK. Wichtig ist aus meiner Sicht, frühzeitig zu agieren, damit der übrige Besatz an Korallen noch vital ist und nicht durch ein nachlassendes Wachstum von Stein- und Weichkorallen, die Bedingungen für die Algen bzw. Bakterien noch weiter begünstigt werden. Bei den Untersuchungen von Dr. Loch in maledivischen Riffen, nachdem Korallenbleaching, hat sich vielfach gezeigt dass die Zahl der herbivoren Tiere, die grosse Menge des freigelegten Substrates nicht algenfrei halten konnten. Es kommt also immer sehr stark auch darauf an, dass das Milieu intakt ist und eine grosse Zahl vitaler Korallen in Konkurrenz zu Algen und Bakterienorganismen steht.

Ich selbst bin in meiner langjährigen Erfahrung auch des öfteren von den unterschiedlichsten Algenproblemen heimgesucht worden. Dabei ist mir besonders bei Cyanobakterien aufgefallen, dass diese häufig im Frühjahr, zeitgleich bei vielen Aquarianern auftauchen, ähnlich einer Grippewelle. Eine Erklärung dafür habe ich nicht, aber man sollte in der Zeit vielleicht besonders wachsam sein. Wenn die Populationsdichte einen bestimmten Punkt überschreitet verändert sich dadurch augenscheinlich das Milieu in einer Weise zugunsten der Algen oder Bakterien, dass es ohne chemische Keule, oder massive Eingriffe und Massnahmen am Wasser, keinen Weg aus der Krise gibt.

Nachdem ich vor zwei Jahren einen Versuch gestartet habe ein total veralgtes Becken wieder zum Riffbecken aufleben zu lassen, ist mir klar geworden dass die beste Bekämpfung eine natürliche, und die allerbeste Bekämpfung die Vermeidung ist J

Im konkreten Fall hat das für mich bedeutet, eine konsequente Besetzung aller bekannte ökologischer Nischen mit einer ausreichenden Zahl, an mehr oder weniger von Algen- und Bakterienaufwuchs lebenden Individuen.

Wenn ich mir bei Aquarienvorstellungen oft den Besatz ansehe, wundere ich mich wie wenig dabei dem Aspekt Algenvermeidung Rechnung getragen wird, durch Besetzung unterschiedlicher Nischen mit einer ausreichenden Zahl von herbivoren Tieren.

Den einen oder anderen Doktor, oder auch mal ein Seeigel, oder ein paar Einsiedler aber dann ist meist schon Ende. Wenn man dagegen im Riff sieht wieviele Riffdach- und andere Seeigel, Seesterne, Seegurken, Schnecken, Einsiedler, Krabben etc. etc. auf einem Quadratmeter unterwegs sind dann scheint mir der Besatz mit solchen Tieren in einem durchschnittlichen Riffbecken deutlich zu gering. Versuche im Riff haben gezeigt, dass der Bereich aus dem man die wichtigsten herbivoren Tiere entfernt schnell grün wird und veralgt.

Man sieht aus diesen Naturbeobachtungen auch, dass dort wo die Wasserbedingungen für Korallen gut sind durchaus auch Algen und Cyanos sehr gut gedeihen. Eine erfolgreiche Bekämpfungsstrategie kann deshalb meines Erachtens nur teilweise über eine Veränderung der Umgebungsbedingungen, in der Hauptsache jedoch über einen ausreichenden und permanenten Frassdruck, durch unterschiedliche Tiere erfolgen.

Unterschiedlich aus dem Grund, weil dadurch unterschiedliche Algenorganismen bzw. Bakterien, in unterschiedlichen Wachstumsstadien vertilgt, bzw. unterdrückt werden.

Selbst Cyanos im Anfangsstadium werden nach meiner Beobachtung an einer Wachstumsexplosion gehindert, wenn erste kleine Stellen immer wieder befressen oder gestört werden. Dabei kann ein ans Hauptbecken angeschlossenes Algenrefugium zusätzlich gute Dienste leisten, indem es bestimmte Stoffe aus dem Wasser entnimmt, deren Bedeutung wir heute möglicherweise noch nicht kennen. Ich kann beobachten, dass ein grosser, total veralgter Stein, besetzt mit div. Rotalgen, selbst Fadenlagen und Cyanos in lustiger Mischung, den ich vom Refugium ins Riffbecken bringe, von den unterschiedlichen Tieren nach spätestens 2 Tagen völlig blank gefressen ist!  Und das obwohl alle Tiere gut im Futter stehen. Das bedeutet für mich, wenn ein Bewuchs aufkommt und es sind ausreichend herbivore Tiere vorhanden, dann wird eine massenhafte Ausbreitung sicher nieder gehalten. Immer vorrausgesetzt natürlich das Wasser ist nicht überdüngt.

Ich für meinen Teil habe mit der oben geschilderten Strategie sehr gute Erfolge, sowohl in Bekämpfung als auch in der dauerhaften Verhinderung erzielt. Es gibt übers Jahr zwar immer mal wieder kleinere Stellen wo die eine oder andere Alge auftaucht, oder ein lokal begrenzter Stein mit etwas Cyanobelag, aber das Problem bleibt immer eng begrenzt und ist meist nach einger Zeit von selbst wieder verschwunden. Algen- und Cyanoprobleme gehören für mich, seitdem ich mit dieser Methode der grösstmöglichen Naturnähe arbeite der Vergangenheit an, obwohl die Vorraussetzungen in diesem Fall alles andere als günstig waren.

 

Beispielhaft möchte ich hier meinen Besatz an Tieren nennen, die sich mehr oder weniger von Algen ernähren (Becken ca. 500L 130x60x60)

Möglicherweise bekommt man nicht alle diese Tiere immer beim Händler, aber ich habe mir diese gezielt nacheinander gekauft so wie ich sie bekommen konnte. Bei den genannten Tieren geht es in erster Linie nicht um Fische, sondern um solche Nützlinge (in Bezug auf Algen), die gemeinhin übersehen werden. Wenn das Becken ausreichend Raum bietet ist ein Besatz mit ein oder 2 Hawai Doktoren und einem Borstenzähner aus der Gruppe Ctenochaetus empfehlenswert. Gegen Kugelalgen kann man ein Fuchsgesicht zum Einsatz bringen. Diese Optionen beschränken sich aber nur auf ausreichend grosse Becken, wohingegen die nachfolgend genannten Tiere auch in kleiner Becken sinnvoll zum Einsatz kommen können.

6 kurzstachlige Seeigel, und einen Sanddollar

5 Seesterne (Linkia, Protoreaster, Archaster etc.)

2 Schlangensterne, dazu hunderte kleiner Schlangensterne im Riffgestein

1 schwarze Seegurke

Hunderte von kleinen Schnecken aus 3 oder 4 Arten (selbsvermehrend)

1 Abalone

Ca. 20 kleine Einsiedler aus 2 unterschiedlichen Arten

3 Paar Putzergarnelen

1 Percnon Krabbe und einige Korallenkrabben, in den SPS

 

Im folgenden finden Sie einige Bilder der typischen Algenfresser die Michael im Artikel beschreibt.


Zu beachten ist dass ich in den ersten Monaten nach dem ich das Problembecken rekultiviert habe noch viel mehr Seeigel drin hatte, einen Teil davon habe ich, nachdem die Sache unter Kontrolle war wieder abgegeben. Details dieser Geschichte und zu den Beckenparametern kann man auch unter www.kalkalgen.de nachlesen. Die Seite ist zwar derzeit nicht ganz aktuell, aber schildert im wesentlichen meine Vorgehensweise.

Das dort gezeigte Becken ist jetzt wieder ein vollständig mit SPS durchwachsenes Steinkorallenriff, mit gutem Korallen- Wachstum und Farben. Trotzdem finden alle diese Tiere dauerhaft und ausreichend Nahrung, wie ich an Vitalität, Bewegungsdrang und teilweise der Vermehrungsfreude der Tiere erkennen kann. Bedingt sicher auch durch ausreichende Fütterung des guten Fischbesatzes und durch gelegentliche Zufütterung.

Algen lieber im separaten Becken statt im Riff. Das Becken hat aus der vorgenannten Überlegung heraus seit über einem Jahr zusätzlich ein Algenrefugium mit 100L netto angeschlossen. Hier pflege ich unterschiedliche Rot- und Grünalgen, sowie einige kleine Tiere wie Garnelen, 1 Paar Seenadel etc.. Ein solches Refugium, welches ich einfach durch ein vergrössertes Technikbecken realisiert habe, kann ich nur jedem empfehlen, erstens um darin besondere Tiere zu halten die im Riffbecken untergehen würden, aber auch wegen der Vielfalt an Algen die sich bei guten Wasserbedingungen und Spuriversorgung dort entwickeln und die dafür sorgen dass es den Algen im Riffbecken nicht zu wohl wird J

So das wars, vielleicht liefert das hier geschriebend aus meiner persönlichen Erfahrungen den einen oder anderen Denkanstoss für einen "Algengeplagten", der nicht so richtig weis was er tun soll und der der „Chemischen Keule„ skeptisch gegenüber steht, wie ich.

Mein Fazit: ein natürliches Korallenriff hat in Bezug auf herbivore Tiere und Aufwuchsfresser mehr ökologische Nischen als gemeinhin in Riffbecken besetzt werden. Aus der möglichst guten Nachbildung natürlicher und  intakter Lebensräume ergibt sich mE der grösste Schutz vor einer Algen oder Cyanoplage.

Nachfolgend noch ein kleiner "bewegter" Ausschnitt aus meinem Aquarium:

In diesem Sinne wünsche ich allzeit gutes Gelingen und bei Algen-Problemen nicht verzagen :-)

Michael Megerle 

PS: Gerne gebe ich einen Ansatz unterschiedliche Schnecken oder ein paar Algen für den Start eines Algenrefugium ab, allerdings nur bei Selbstabholung. Bei Interesse einfach ne Mail an mich, zu finden unter Kalkalgen.de



Dieser Artikel ist am 25.02.2011 erschienen

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Kommentare

EffEll
Dabei seit:04.08.2010
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Korallenriff:3
Lexikon:0

Ein wirklich sehr interessanter Artikel.
Auch ich habe seit Monaten mit einer Algenplage zu kämpfen. Immer wenn ich denke, es sei überstanden, wendet sich innerhalb weniger Tage das Blatt.
War ich in der Einlaufphase nahezu verschont geblieben, so kam es nach einem dreiviertel Jahr um so dicker.
Die Wasserwerte waren immer bestens. Nitrat, Phosphat und Ammoniun immer an der Nachweisgrenze.

Aufgrund der kleinen Abmessungen meines Beckens, bin ich jedoch, was den Besatz angeht, stark eingeschränkt. 50er Würfel Brutto 125l + 40l Technikbecken.
Ein Algenrefugium im TB schlug durch die Beleuchtung mit nur 8W T5 fehl. Mehr Leistung ist durch die beengten Platzverhältnisse leider kaum möglich.


2 Putzergarnelen, 5 Einsiedler, eine Algenkrabbe und 5 Turbos scheinen leider nicht ausreichend.
Allerdings bin ich ein wenig verunsichert, welch andere Herbivore möglich wären, da mir Seeigel, Seesterne und algenfressende Fische durchweg zu gross für mein Miniriff erscheinen.

Der Ansatz in diesem Beitrag klingt für mich mehr als nachvollziehbar, da Änderungen an den Wasserparametern, Austausch der Leuchtmittel, zeitweises einstellen der Abschäumung, Kohlefilterung, Algenbesatz(Caulerpa), zusätzliche Strömungspumpe, kürzere/längere WW Intervall... Über 5 Monate keine wirkliche Besserung erbracht hatte.
Meine SPS, LPS wuchsen über den gesamten Zeitraum immer gut und auch die Färbung war in Ordnung. Nur bei dem Ausbruch der Plage hatte ich einige Tiere verloren.
Für Tipps bei der Besatzänderung/Ergänzung meines kleinen Beckens, wäre ich sehr dankbar.

Viele Grüsse, Florian
Beitrag vom 12.08.2011 - 02:58 

hoffi36
Dabei seit:25.10.2010
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Hallo zusammen,

dieser Artikel bestätigt wieder genau das was auch meine Erfahrung ist. Ab und an habe ich auch ein paar Cyano`s in meinem Becken, aber meistens nur da wo sich Detritus ansammelt. Ich gehe jetzt ab und an mit einer starken Strömungpumpe durch die Dekoration und simuliere damit einen kräftigen Sturm. Die Korallen nehmen dies auch nicht übel. Und seitdem ist dort mit den Cyano`s Schluss. Die meisten sind auf der Suche nach einer schnellen Lösung. Die gibt es meiner Erfahrung nach in der Meerwasseraquaristik nicht. Das macht es ja so interessant. Dann wird natürlich Chemie ins Becken gekippt und fertig. Natürlich denken die meisten nicht daran, dass man das Symptom bekämpft hat und nicht die Ursachen und das möglicherweise eine Nische frei wird, da man ja das Problem nicht gelöst hat.

Schönes WE wünscht
Hoffi 36
Beitrag vom 13.03.2011 - 03:27 

jensen
Dabei seit:08.03.2008
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Lexikon:1

Moin,Also auch ich kann Michael nur Recht geben. Eigentlich beruht es auf einem ganz einfachen Grundsatz; nicht die Symptome bekämpfen sondern die Ursache; und das auf biologische Weise. Das beste Beispiel bietet uns der eigentliche Lebensraum, also das Meer, insofern sollte es ein Streben sein dieses Nachzubauen, wenn man ein intaktes Biosystem erreichen will. Damit ist eine bunte Vielfalt und Anzahl von "Nutztieren" Pflicht.
Bei jedem Becken Anfahren bisher war eine Auswahl an "CleaningCrew" das erste auf dem tierischen Einkaufzettel. Und so gab es auch nie "dramatische Probleme".
Nachvollziehen kann ich, dass diese natürlich ein Nutzvolumen im Becken blocken. Also wenn man ein relativ kleines Becken fährt, bleibt nach der Cleaning Crew nicht mehr sonderlich viel Spielraum für andere Tier mit dem besagtem "Showeffekt". Aber das ist nun mal so, man kann es auch anders rum sehen, ohne Cleaningrew ist das Risiko der Tierverluste wesentlich höher da die Balance schneller gestört werden kann. Und ist es nicht eigentlich die beste Rechtfertigung für das neue größer Becken

Meine Standard Einkaufszettel für CleaningProfs:
1 Einsiedler und 1 Turbosnail pro 10 L Bruttovolumen,
1 Amblygobius phalaena pro 100 l gerne auch ein Paar ab 200 l,
Acreichthys tomentosus gegen Glasrosen,
Tripneustes gratilla gegen ungewollte Algenplagen
und eine Babylonia Schnecke für den Bodengrund
dazu auch gerne Blenni, kleine Grundeln, Schlangenseestern und auch Putzergarnelen sind gute "Klimahelfer" im Becken, wenn zum Beispiel ein Tier unentdeckt im Becken verendet ist.

Also achtet man darauf was die Natur uns vor macht, müssen wir es nur noch nachmachen!
Uns allen weiterhin viel Spaß am salzigen Hobby!
Beitrag vom 09.03.2011 - 01:50 

mmegerle
Dabei seit:10.02.2009
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Lexikon:1

Hi Leuts!
ich möchte mich nochmal zu Wort melden - weil ich etwas ergänzen möchte. Viele Händler beklagen sich dass sich das von mir beschriebene "Kleinzeug" schlecht verkaufen lässt. Ich bin der Ansicht dass sich alles verkaufen lässt wenn dem Kunden, in dem Fall dem Riffaquarianer, der Nutzen plausibel machen kann.

ME hätte der Handel langfristig mehr davon wenn er Neueinsteiger oder Aquarianer mit Problembecken in die von mir dargestellte Richtung beraten würde. Vermutlich würde dann manch einer das Hobby nicht resigniert wieder aufgeben.

Was mir noch einfallen ist und was auch in kleinen Becken eine sehr gute (schwimmende) Ergänzung der "Cleaning Crew" darstellt sind kleinbleibende Grundeln und kleinbleibende Blenniden, von denen es das eine oder andere hin und wieder im Handel gibt (einfach im Meerwasserlexikon über Details informieren).

Erfolgsentscheidend scheint mir unbedingt, die Sichtweise zu ändern, vom Seewasserbecken als schmückendem Möbelstück, hin zum Beobachtungs- und Studienobjekt eines hochinteressanten Naturbiotopes. Wenn man diesen Ansatz verfolgt dann werden auch Beckenbewohner interessant und gekauft die "NUR" eine biologische Funktion, nicht aber einen nennenswerten Showeffekt haben .

Gleichwohl sind solche Tiere, für den Naturfreund mit Blick fürs Detail, oft genau so interessant zu beobachten wie jeder augenfälligere Beckenbewohner!

Viel Spass weiterhin mit unserem tollen und manches mal herausfordernden Hobby.

Michael
Beitrag vom 07.03.2011 - 18:51 

Schmich
Dabei seit:27.01.2006
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Hallo Robert,

das mag wahrscheinlich daran liegen das Michael, für mich, mit seinem Artikel vollkommend Recht hat.
Allzuoft läst man sich von den farbenprächtigsten Korallen und schönsten Fischen verleiten. Schnecken und Einsiedler werden schnell als störend empfunden da sie häufig direkt über die Korallen krabbeln und auch mal einen Stein bei der Futtersuche verschieben.
Aber der Artikel ist super, hält er doch gerade Newbies wie mir, vor Augen wie wichtig gerade diese, wenn auch nicht immer schönsten Tiere für unser Aquarium sind.
Das werde ich aufjedenfall bei der nun anstehenden Neueinrichtung beachten.
Beitrag vom 02.03.2011 - 17:13 

robertbaur
Dabei seit:24.08.2004
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Hallo zusammen

Warum auch immer das Video weg war, es ist jetzt wieder da.
Wasm ich ein wenig wundert ist der geringe Tenor zur Sache. Bei den diversen Mittelchen für Algenplagen findet irgendwie deutlich mehr Diskussion für das Für und Wider statt. Ich meine es ist ja einerseits gut, wenn es ankommt oder viel besser noch umgesetzt wird

Gruß Robert

Beitrag vom 02.03.2011 - 10:09 

wiesel
Dabei seit:06.07.2008
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entspricht auch meinen Erfahrungen
Beitrag vom 26.02.2011 - 21:49 

robertbaur
Dabei seit:24.08.2004
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Korallenriff:887
Lexikon:106

Hallo zusammen

ich finde den Artikel sehr gut, einerseits weil er wirklich gut geschrieben ist, und viele Tiere nennt die man nutzen kann, aber vielmehr weil er eben nicht nur ein Mittelchen nennt mit dem man ein Problem löst sondern die Natur als Vorbild aufzeigt. Gratulation an Michael für die Mühe sein Wissen an andere weiter zu geben.
Das kann man nur dick loben.

Viele Grüße und Weekend
Robert

Beitrag vom 26.02.2011 - 08:08 

Zauberapfel
Dabei seit:15.11.2009
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Moinsen zusammen,

ich kann mich dem Artikel nur erfahrungsgemäß anschliessen. Geduld und ausgewogenheit sollten sowieso Standard in jedem Becken sein. Ich betreibe auch ein Refugium (Drahtalge/Caulerpa). Durch den LiveSand den ich im Refugium eingebracht habe, hat sich dort eine kleine eigene Flora & Fauna Welt entwickelt. Algen im Riff sind dagegen Fehlanzeige.
Und ich habe somit für die Doktoren auch immer frische Algen parat die gern genommen werden.

Der Artikel ist wirklich gut geschrieben, denn er zeigt auf, dass die Natur mit ihrer Vielfalt im Prinzip alles gut im Griff hat und dort wo Monokulturen herrschen, es auch häufiger zu Problemen kommt. Und wieso sollte es im heimischen Miniriff anders sein. Wir können die Natur nicht ersetzen, aber sollten sie doch bestmöglich kopieren. Und das wird dann auch mit Erfolg gekrönt. Und Geduld ist das Schlüsselwort. Aber das ist ja nichts neues, auch wenn es manchmal echt schwer fällt...

Schönes Wochenende wünscht
Zauberapfel
Beitrag vom 25.02.2011 - 11:58 

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