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ML/Gravel & Substrate Cleaner - Bodengrund reinigen war gestern


Liebe Leserinnen und Leser,

Manuela und ich machen nun seit etwa 1995 Meerwasseraquaristik und haben in den vielen Jahren mittlerweile das eine oder andere Becken gehabt und damit unsere Erfahrungen gesammelt. Begonnen hat alles Anfang der 90er als ein Freund von uns zwei Lippfische loswerden wollte und sie mir nebst Aquarium, Steinen und Salzwasser geschenkt hatte. In diesen nun doch schon 25 Jahren hat sich im Bereich Meerwasseraquaristik des Wissens über Tiere, Korallen, die Technik aber auch das Wissen um chemische Vorgänge verändert. Immer denkt man, jetzt kommt nichts mehr, dann weit gefehlt.

Wir sind meiner Ansicht nach im Jahr 2010 auf so einem hohen Stand des machbaren, zumindest im Vergleich zu früher, es ist teilweise eine echte Freude. Man muss hierzu einfach mal Aquarien in den 90er anschauen und heute. Viele Weich- und Lederkorallen sind SPS Korallen in den buntesten Farben gewichen, ja mittlerweile gibt es sogar erste Erfolg im Bezug auf Filtriererhaltung. Darüber hinaus gibt es natürlich auch in den ganzen Jahren immer bessere Erfolg durch Nachzuchten, etwas woran früher, nehmen wir mal den Anemonenfisch außen vor, auch kaum jemand geglaubt hat.

Vor allem macht sich das bei der Technik bemerkbar, wie besseres Licht, (wer hätte damals an LED gedacht?) deutlich bessere und stärkere Strömung in den Aquarien, aber auch die Abschäumer sind heute meist alle tadellos und machen was sie können. Darüber hinaus dürfen wir die Bemühungen der Hersteller nicht vergessen, neben besseren Produkten auch stromsparendere anzubieten. Das ist ja heute auch nicht ganz zu verachten.

Lange Rede kurzer Sinn :-) Es hat sich wahrlich viel getan und es wird sich immer wieder Neues tun.

Vor nicht allzulanger Zeit hat eine hier noch nicht so bekannte Firma von sich reden gemacht.

Mikrobelift -  Eine Firma aus den USA  die sich vor allem auf Bakterienprodukte spezialisiert hat. Sudad Ghadaban,  bekannt durch etliche Veröffentlichungen in Fachmagazinen und Internet zum Thema DSB (Deep Sand Bed) hat hier die ersten Langzeiterfahrungen publiziert. Das Interesse der Menschen ist schon da. Der Artikel hier im Korallenriff ist schon deutlich über 12.000 mal gelesen worden.

Wir haben uns mittlerweile auch ein wenig mit der Sache beschäftigt womit wir wieder bei den Entwicklungen und Veränderung über die vielen Jahre wären. Denn Bakterienprodukte sind nicht neu. Ich möchte das mal aus meiner Erinnerung heraus ein wenig Revue passieren lassen.

Bereits in 1993 hatte ich in einem Fachgeschäft in Kassel meine erste Ampulle von Prodibio in der Hand. Sie galt damals ganz einfach der Wasserreinigung. Und wie das halt so ist, man hat es benutzt.

In den Jahren war es dann das Biosonal das von sich reden machte, der eine oder andere wendete es sicherlich auch erfolgreich an. Alle diese Produkte waren, ich schreib das mal so salopp, der Zeit an sich weit voraus, etwas was sich aber erst viel später so richtig in der Masse der Aquarianer herumsprach. Nämlich als dann die Wokda Methode (von Dipl. Biologe Jörg Kokott und Michael Mrutzek) in aller Munde war, zeigt sich auch bei den Anwendern so langsam das Verständnis für Bakterien im Aquarium.

Natürlich war das noch ein weiter Weg. Denn nicht jeder war mit Wodka zufrieden, einfach weil man auch hier etwas Verständnis für die Sache entwickeln musste.  Um es kurz noch für die Neueren zu erklären.

Durch die Zugabe von Ethanol (Kohlenstoff) bekommen die Bakterien im Becken Nahrung, sie fangen an sich zu vermehren und damit dann Nitrat und Phosphat zu verarbeiten. Ich kann an dieser Stelle nicht detaillierter darauf eingehen, einfach weil schon so vieles veröffentlicht ist. Einfach mal googlen, bzw. wir haben hier auch etliche Aritkel zu diesem Thema.  Diese Vermehrung birgt aber auch gewisse Riskien, da man vorher nicht so genau weiß welche Bakterien sich dabei vermehren, und noch mind. genau wichtig, wie stark sie sich vermehren.

Das interessante daran ist, dass doch immer wieder gerade die Bakterien eine so große Rolle zu spielen scheinen. Sie sind ein wichtiger Bestandteil bei den Vorgängen im Aquarium, und zwar nicht nur im Boden sondern auch auf sämtlichen Oberflächen.

Sudad beschreibt in seinem nachfolgenden Artikel die Wirkung gerade auf den im Boden angelagerten Mulm und  die auch gebildeten Phosphatdepots, die bei einem höheren Bodengrund ja durchaus normal sind. Natürlich gibt es Aquarianer die kaum oder gar keinen Bodengrund haben, es gibt welche die ihn regemlässig reinigen, ja sogar abkochen. Das wäre mir allerdings zu viel Arbeit :-)

Auch wir haben damals den alten Bodengrund gegen Live Sand getauscht, einfach weil es viel schöner war und ist. Das würde ich heute im übrigen immer wieder tun. Der feine Sand ist einfach schöner und sieht deutlich besser aus als die damals verwendeten Korngrössen. Und wer von uns einmal ein Becken das Jahre steht, geleert hat, der weiß was für Dreck im Boden steckt.

So sah das im übrigen bei uns aus, als der alte Bodengrund abgesaugt und der neue eingebracht wurde.





Natürlich entspricht es den Tatsachen dass durch den dichten Boden wie Live Sand zunächst deutlich weniger Dreck im Boden angelagert wird als bei gröberen Kies/Gestein. Aber auch hier kommt irgendwann der Dreck, Mulm, Kot und co hinein.  Hier gehen wieder manche her, und entfernen den Sand und bringen neuen ein. Das mag klappen, muss es aber nicht. Zuviel des Guten ist auch nicht gut, und kann durchaus ein Problem mit sich bringen. Es ist halt jedes mal ein Eingriff in die Beckenbiologie. Wer so etwas macht, der sollte niemals den kompletten Bodengrund auf einmal entfernen, sondern das Ganze auf zwei oder gar drei Male aufteilen. Einfach um sicher zu gehen. Denn man entfernt damit ein Stück der eingefahrenen Biolgie.

Es gibt aber mittlerweile auch andere Wege wie einfach nur den Bodengrund zu entfernen, oder mit einer Mulmglocke dem ganzen Dreck alle paar Wochen her zu werden. Der positive Nebeneffekt sind zudem Phosphatabbau ein schöneres Aussehen des Bodengrundes und ................  Aber lassen Sie sich einfach überraschen. Den das beschreibt uns jetzt nachfolgend der Sudad mit seinen eigene Worten. Ich möchte mich jetzt schon für seine Ausführungen ganz herzlich bedanken.

 

Produktvorstellung und Langzeittest
Microbe-Lift Gravel & Substrat Cleaner     

von Sudad Ghadaban

      
Fast jeder Aquarianer kennt das Problem, dass sich nach einiger Zeit Detritus, Pflanzen- und Futterreste am Boden und in der Dekoration ansammeln und zu einem Mulmproblem werden können, wenn man diese nicht von Zeit zu Zeit immer mal wieder manuell beseitigt. Gerade im Süßwasseraquarium mit seinen vielen Pflanzenresten und seiner moderateren Strömung, aber auch in Riffaquarien mit gröberem Korallensand bzw. Korallenbruch wird dieser Mulm meist mit einer Mulmglocke mühsam abgesaugt und mehr oder weniger erfolgreich entfernt. Selbst bei moderneren Riffaquarien, die meist mit feinem Korallensand betrieben werden können sich hinter der Dekoration bzw. an strömungsarmen Stellen Mulmdepots entwickeln. Entfernt man diesen Mulm bzw. Sedimente nicht, so können sich mit der Zeit giftige Faulgase im Bodengrund entwickeln bzw. schwer entfernbare Phosphatdepots entstehen, die wiederum zu Krankheiten und Algenplagen führen können. Auf dem Lebendgestein können solche Sedimente die Nitrifikation und den erfolgreichen Gasaustausch ebenfalls bis zu einem gewissen Grad behindern.


 

 

 

Genau diesem Problem hat sich der Hersteller Microbe-Lift mit seinem neuen biologischen Langzeitpflegeprodukt Gravel & Substrat Cleaner gewidmet. Die Idee ist einfach und genial zu gleich. Man gibt dem Aquariensystem einfach spezielle Mikroorganismen und Enzyme hinzu, welche den Abbau dieser Mulmschicht bzw. Sedimente beschleunigen und in lösliche Bestandteile zerlegen, die dann wiederum leichter von dem Aquarienfilter bzw. Abschäumer erfasst werden können oder aber auch von anderen Mikroorganismen in löslichere Verbindungen abgebaut werden können.
Dabei verwendet der o.g. Hersteller eine Mischung eines speziellen aus Mangrovenzonen stammenden Schlicks mit den darin enthaltenen Bakterien und versetzt diesen noch mit weiteren Komponenten, welche die Abbauleistung dieser Mikroorganismen sowohl im Boden als auch auf der Dekoration erhöhen.
Dieser spezielle Schlick ist auch reich an Cellulose und Eisenverbindungen und wirkt auf diese Weise noch als biologischer Phosphatentferner. Was will man also mehr.

Um herauszufinden, ob dieses Produkt auch das hält, was es verspricht, unterzog ich es vor einiger Zeit einem mehrmonatigen Test in meinen eigenen Aquarien:

“Das DSB-System“ (Tiefsandbettsystem) meines Riffaquariums war nämlich nach 7 Jahren trotz regelmäßiger Pflege an manchen schwer zugänglichen Stellen mit Mulm versehen und insgesamt sah es nicht mehr ganz so strahlend wie am Anfang aus. Auch hatte sich der PO4-Wert von 0,024 mg/l über die Jahre allmählich auf 0,1-0,2 mg/l erhöht.
Mein kleineres Süßwasseraquarium war ebenfalls etwas Mulm belastet und so dosierte ich den ML Gravel & Substrat Cleaner nach Dosieranleitung.

Riffaquarianern sei an dieser Stelle aber gesagt, das die Dosierangaben des Herstellers, die ja für Süß- und Seewasser gelten, meiner Meinung nach nicht 1:1 auf die moderne Riffaquaristik übertragbar sind, da man in einem heutigen Korallenbecken mit SPS-Korallen selten Mulmschichten von mehr als ¼ Zoll vorfindet. Daher dosierte ich dort vorsichtshalber nur die Hälfte der angegebenen Minimaldosierung.

Unmittelbar nach der Zugabe verfärbte sich das Wasser bernsteinfarben bis braun.
Diese Trübung hielt je nach Filtersystem (z.B. Abschäumer  etc.) und Belastung 1-3 Tage an. Anschließend wurde das Wasser kristallklar - fast wie über Aktivkohle gefiltert. Das Riffaquarium war dabei schneller wieder klar – bereits am nächsten Tag. Das Süßwasseraquarium brauchte dazu etwas länger – ca. 3 Tage.

Da ich immer mal wieder den Gravel & Substrat Cleaner dosierte, bemerkte ich, dass je öfter man ihn dosierte, die Trübungen in immer kürzerer Zeit verschwanden als bei den ersten Dosierungen.

Eine Messung des Phosphatwertes - sowohl mit dem ROWA/Mercktest als auch mit dem Test von Gilbers-Umwelttechnik – zeigte einen Rückgang des PO4-Wertes um 0,05-0,1 mg/l nach jeder Dosierung. Ein schöner Nebeneffekt, der aber auch immer im Hinterkopf bleiben sollte, um bei nährstoffarmen Aquarien nicht zuviel auf einmal zu dosieren.

Der Bodengrund wird natürlich nicht direkt nach der ersten Dosierung strahlend sauber, aber nach und nach konnte ich feststellen, dass nach ca. 2-3 Monaten immer weniger Mulm in den beiden Aquarien zu finden waren. Auch in der Dekoration.

Der Sand in meinem DSB-Systems erstrahlte ebenfalls mehr und mehr und im Süßwasserbecken sah der Bodengrund wie frisch eingebracht aus. Alle Achtung! Das hätte ich nicht so deutlich erwartet. Auch eventuelle Faulstellen unter lebenden Steinen oder Problemzonen innerhalb eines DSB-Systems werden nach und nach geklärt.
Damit werden durch den ML Gravel & Substrat Cleaner auch DSB-Systeme bzw. Aquariensysteme mit höherer Bodengrundschicht gerade in Kombination mit dem reinen Bakterienprodukt Special Blend aus gleichem Hause wesentlich sicherer in der Handhabung und auch wartungsärmer.
Gerade bei DSB-Systemen ist die Mulmglocke ja eher kontraproduktiv und daher ist dieses Produkt für alle DSB- oder Jaubert-Fans ein wahrer Segen.

Vor allem, wenn man regelmäßig immer mal wieder ein bisschen den Gravel & Substrat Cleaner dosiert, ist das Ergebnis am deutlichsten sichtbar. Ich empfehle gerade bei Riffaquarien lieber mal öfters geringere anstatt seltenere hohe Dosiergaben. Das bekommt den Korallen auch besser und der Bodengrund wird dadurch immer einer regelmäßigen Pflege unterzogen. Gerade LPS-Korallen, die aus sediment- und nährstoffreicheren Habitaten stammen, kommen mit einer zu hohen Einmaldosierung dieses Produktes nicht so gut zurecht, da der PO4-Wert für diese Korallen wahrscheinlich zu schnell gesenkt wird.
SPS-Korallen zeigten keine negativen Veränderungen nach einer Dosierung und blühten am Tag nach der Dosierung reglerecht auf.
 
Eine weitere positive Eigenschaft ist, dass durch die im Gravel & Substrat Cleaner enthaltenen Mikroorganismen und Enzyme sich Phosphatdepots aufschließen lassen und damit über Abschäumer und konventionellem Phosphatadsorber überhaupt erst entfernen lassen. So wird auch altes Lebendgestein wieder bis zu einem gewissen Grad saniert.

Für mich ist der ML Gravel & Substrat Cleaner ein weiteres sehr empfehlenswertes Produkt dieses Herstellers, welches sich gezielt der Reinigung des Bodengrundes und der Dekoration auf rein biologische Weise widmet und dabei hervorragend mit den anderen Bakterienprodukten von Microbe-Lift harmonisiert. Bei regelmäßiger Anwendung kann man damit auch noch seinen PO4-Wert dauerhaft niedrig halten.

copyright Sudad Ghadaban 2010


Dieser Artikel ist am 27.10.2010 erschienen

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Kommentare

robertbaur
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Hi Stefan

ja mach mal, das ist gut Ich bin gespannt drauf.
Beitrag vom 28.02.2011 - 07:40 

stefank

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Mein Becken sieht zur zeit nicht wirklich schön aus. Der Bodengrund ist ziemlich verdreckt und selbst die Steine sehen dreckig aus. Mal schaun, was das zeug alles so zu bieten hat (hardcoretest XD) werd natürlich berichten
Aber eins muss ich sagen, von der Theorie her hat mich der Artikel sehr beeindruckt. Jetz bin ich mal gespannt, wies in der Praxis aussieht
Beitrag vom 27.02.2011 - 20:29 

Sudad
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@Domel

Das ist richtig. Bei manchen Phosphatabsorbern gab es bei gleichzeitigem Einsatz Probleme, dass das vom klassischen Absorber gebundene PO4 wieder durch den Gravel & Substrat Cleaner gelöst wurde. Bei RowaPhos passierte das aber nicht. Da gabe es keine Probleme. Wichtig ist auch, dass man ihn dezent einsetzt, um eine zu schnelle PO4-Reduktion zu vermeiden.

Wenn man sich nicht sicher ist, den klassischen Absorber ca. 2-3 Tage nach Einsatz des Gravel & Substrat Cleaners erst wieder einsetzen bzw. wenn das Wasser wieder klar ist.

In Riffaquarien dabei immer den PO4-Wert im Auge behalten.

LG
Sudad
Beitrag vom 10.12.2010 - 16:06 

Sudad
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@Artur

Es wurden hauptsächlich die Mikroorganismen des Mangrovenschlamms selektiert und auf anderen Kulturmedien weitervermehrt, um einen unnötigen Abbau des Schlamms zu vermeiden. Die anderen Inhaltsstoffe des Mangrovenschlammes wurden mit Hilfe eines speziellen Verfahrens analysiert und aus anderen Naturprodukten "eins zu eins" nachgebaut. Eine kleine Restmenge wird schonend aus Mangrovengebieten der USA (Florida) gewonnen und hinzugegeben. Nach ähnlichen Verfahren werden auch Substrate wie MiracleMud und MineralMud hergestellt. Nur lässt sich der flüssige Gravel & Substrat Cleaner besser dosieren und enthält noch mehr Enzyme und Bakterien. Das ganze Verfahren ist natürlich Firmengeheimniss. Der Einfachheit halber, kann man eben sagen, dass da Mangrovenschlamm drin ist, mit all seinen Mikroorganismen. Aber es fährt da jetzt nicht etwa ein Riesen-Bagger von Microbe-Lift in die Florida Everglades und baut das Zeugs wie Braunkohle ab. Das dürfte glaube ich jedem klar sein.

LG
Sudad
Beitrag vom 10.12.2010 - 16:01 

domel
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Hallo
Ich möchte dieses Produkt auch einsetzen und habe ein Frage dazu, die im bericht nicht zum Ausdruck kommt.
Darf gleichzeitig Phosphatadsorber eingesetzt werden oder muss der Filter für die dauer der Behandlung ca. 24 bis 48 Std ausgeschalten werden?

In diversen Foren wird empfohlen, den Phosphatadsorber für die dauer der Behandlung auszuschalten, da sonst das darin gebunde Phosphat wieder frei gesetzt werden kann.

Gruss

Nik
Beitrag vom 09.12.2010 - 12:39 

Artur
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Hallo,

das Produkt an sich, hört sich sehr vielversprechend an und ich teste es ebenfalls im Moment.
Da wir ja inzwischen wissen, dass die Mangrovenwälder zu 80% vernichtet wurden, brennt mir eine Frage unter den Nägeln:

Wie und wo wird dieser Mangrovenschlick gewonnen?
Gibt es Informationen dazu?

Gruß,
Artur
Beitrag vom 06.12.2010 - 22:28 

SteffenBremen
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Abschäumer darf die ganze zeit laufen? Habe mir das Zeug al gekauft und teste es nun
Beitrag vom 06.11.2010 - 18:48 

Beeker
Dabei seit:24.12.2007
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Was den Bodendgrund betrifft habe ähnliche Erfahrungen mit Rowa Crystal gemacht. Zum PO4 Abbau kann ich leider nichts sagen, da Salifert hier nn zeigt. Extra Bakterien habe ich nicht zugegeben.
Beitrag vom 02.11.2010 - 12:00 

alfredgruber
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an robertbaur,
tut mir leid, wenn ich dich mit meinem komentar verletzt habe. ich bin halt etwas ungeduldig. trotz allem bin froh, dass es so erfahrungsbericht, wie deinem gibt. weiter so. lass dich von so kommentaren nicht irritieren.

liebe grüße

alfred

ps. habe seit gestern das mittel eingesetzt. mals sehen.
Beitrag vom 31.10.2010 - 17:40 

SteffenBremen
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Gibt es Testproben oder Ergebnisse über effektivität von Usern (die es nur kaufen)
Beitrag vom 30.10.2010 - 22:21 

robertbaur
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Hallo Alfredgruber,

na ja der eine schreibt halt einen Roman, der andere nicht. Das überhaupt jemand etwas für dritte schreibt ist doch wunderbar weshalb ich die Kritik der Länge hierbei nun nicht so ganz nachvollziehen kann.

gruß Robert
Beitrag vom 30.10.2010 - 08:28 

alfredgruber
Dabei seit:18.02.2010
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Mein Gott, ist dieser Artikel lang. Warum kann man sich nicht auf das Wesentliche konzenzrieren. Sehr mühssam! Ich will einfach in kürzesster zeit meine informationen haben. es ist wie bei den gebrauchsanweisungen. kann man sich denn nicht auf das wswntliche konzentrieren. scheinbar nicht, denn dann dann müsste man sich ja auf das wesente konzentrieren. gute besserung
Beitrag vom 28.10.2010 - 22:50 

Sudad
Dabei seit:24.01.2009
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@ThomasT

Hallo Thomas,

auf www.reefcare.de gibt es ein Microbe-Lift Fachhändlerverzeichnis. (siehe Link)

Sollte kein Händler in Deiner Nähe zu finden sein, kannst Du es zur Not auch bei mir (reefcare.de) bestellen.

Liebe Grüße
Sudad


Beitrag vom 21.10.2010 - 15:18 

ThomasT
Dabei seit:30.12.2009
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Klingt sehr vielversprechend. Habe gerade erst mein Filterbecken komplett neu aufgesetzt und dabei eine grosse Schicht Mulm entfernt. Siehe da - Po4 ist doch gleich gesunken. Nachdem ich gerne gemischten Bodengrund (wegen Grundeln und Pistolenkrebsen) einsetze und dabei sich eine Mulmanhäufung in der Dekoration nie ganz ausschliessen lässt (und ich was Absaugen betrifft auch faul und bequem bin), würde ich das gerne mal testen. Gibt es Bezugsquellen? Mein Riffbecken läuft jetzt mittlerweile 7 Jahre und die Depots machen mir doch ein wenig zu schaffen. Ohne Phosphatadsorber geht es mittlerweile gar nicht mehr den Po4 unten zu halten. Gruss Thomas
Beitrag vom 21.10.2010 - 13:05 

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