.Licht ist Leben
Aquarienbeleuchtung im Wandel der Zeiten
von Bernd Mohr, Rüsselsheim
(erschienen in der Ausgabe 01/2002 im "Der Meerwasseraquarianer")
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Seit dem Bestehen der Meerwasseraquaristik wird nach dem idealen Licht zur Haltung von Niederen Tieren, neuerdings vorwiegend von Steinkorallen gesucht. Von der alten, guten Leuchtstoffröhre über HQL und HQI wurde alles versucht unseren Pfleglingen, ausser vielen anderen Parametern, wie Wasserqualität, Schadstoffarmut, Spurenelementezufuhr usw., ein der Natur nachempfundenes Aquarienleben zu ermöglichen. Für viele unserer Pfleglinge, die meist aus lichtdurchfluteten Lebensräumen stammen, ist wie in der Überschrift dieses Artikels bereits erwähnt  - Licht ist Leben – oder zumindest ein sehr großer Teil davon.
Ich möchte hier einen kurzen Abriss der Beleuchtungsmöglichkeiten, die ich in meiner 43-jährigen „ Meerwasser-Aquarianer-Laufbahn“ gesammelt habe, geben.
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Hier die Gesamtansicht links
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. Hier die Gesamtansicht rechts
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Mein erstes Meerwasseraquarium war in der damals üblichen, gegen den heutigen Stand primitiven Technik, ausgerüstet. Dazu gehörte auch eine zeitgemäße Aquarien-Beleuchtung, die aus handelsüblichen Leuchtstoffröhren bestand.
Die für diese Beleuchtung verwendeten Röhren wurden aus verschiedenen Farbvarianten so zusammengestellt, dass ein nach dem vorhandenen Wissensstand ein möglichst naturnahes Licht zum Einsatz kam. Es wurde die zu dieser Zeit noch übliche Aquarien-Abdeckung mit Röhren dicht an dicht bestückt. Es wurden Farben, wie Gro-Lux, Warmweiß, Tageslicht und spezielle Röhren aus USA, die korkenzieherartig gedreht waren, gemischt verwendet.

Mit dieser Beleuchtung war die Haltung und Pflege verschiedener Niederer Tiere, die man damals käuflich erwerben konnte, sogar über längere Zeit möglich. Man konnte schöne Becken mit Lederkorallen, Anemonen, Scheiben- und Krustenanemonen sowie Zylinderrosen bestaunen.Auch schon damals war eine reiche Auswahl an Fischen vorhanden, für die dieses Licht ausreichend war.

Als nächste Beleuchtungsart wurden HQL-Lampen erprobt, die sich aber wegen des meist stark betonten Rotanteils im Spektrum für die Meerwasser-Aquaristik nicht durchsetzen konnten.

Der folgende Schritt war ein riesiger Meilenstein in der Beleuchtung für Meerwasser-Aquarien. Es wurden die ersten HQI – Brenner eingesetzt. Diese Brenner waren farblich ausgelegt zur Beleuchtung von Werkshallen usw.
Die Kelvinzahlen wurden mit ungefähr 5000 K angegeben. Im Laufe der Jahre und wachsender Erfahrung der Hersteller, unter Mithilfe namhafter Aquarianer, wurde der HQI-Brenner immer mehr optimiert, sodaß z.Zt. Brenner in sehr vielen Kelvinzahlen und Farbspektren zur Verfügung stehen.
Heute ist es möglich mit diesen Brennern viele der empfindlichsten Niederen Tiere, nicht nur zu pflegen, nein sogar auch zu vermehren.

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(c) Text und Fotos von Bernd Mohr, im Februar 2002 auf Korallenriff.de