Seit
dem Bestehen der Meerwasseraquaristik wird nach dem idealen Licht zur Haltung
von Niederen Tieren, neuerdings vorwiegend von Steinkorallen gesucht. Von
der alten, guten Leuchtstoffröhre über HQL und HQI wurde alles
versucht unseren Pfleglingen, ausser vielen anderen Parametern, wie Wasserqualität,
Schadstoffarmut, Spurenelementezufuhr usw., ein der Natur nachempfundenes
Aquarienleben zu ermöglichen. Für viele unserer Pfleglinge, die
meist aus lichtdurchfluteten Lebensräumen stammen, ist wie in der
Überschrift dieses Artikels bereits erwähnt - Licht ist
Leben – oder zumindest ein sehr großer Teil davon.
Ich
möchte hier einen kurzen Abriss der Beleuchtungsmöglichkeiten,
die ich in meiner 43-jährigen „ Meerwasser-Aquarianer-Laufbahn“ gesammelt
habe, geben.
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Hier
die Gesamtansicht links
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Hier die Gesamtansicht rechts
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Mein erstes
Meerwasseraquarium war in der damals üblichen, gegen den heutigen
Stand primitiven Technik, ausgerüstet. Dazu gehörte auch eine
zeitgemäße Aquarien-Beleuchtung, die aus handelsüblichen
Leuchtstoffröhren bestand.
Die
für diese Beleuchtung verwendeten Röhren wurden aus verschiedenen
Farbvarianten so zusammengestellt, dass ein nach dem vorhandenen Wissensstand
ein möglichst naturnahes Licht zum Einsatz kam. Es wurde die zu dieser
Zeit noch übliche Aquarien-Abdeckung mit Röhren dicht an dicht
bestückt. Es wurden Farben, wie Gro-Lux, Warmweiß, Tageslicht
und spezielle Röhren aus USA, die korkenzieherartig gedreht waren,
gemischt verwendet.
Mit
dieser Beleuchtung war die Haltung und Pflege verschiedener Niederer Tiere,
die man damals käuflich erwerben konnte, sogar über längere
Zeit möglich. Man konnte schöne Becken mit Lederkorallen, Anemonen,
Scheiben- und Krustenanemonen sowie Zylinderrosen bestaunen.Auch schon
damals war eine reiche Auswahl an Fischen vorhanden, für die dieses
Licht ausreichend war.
Als
nächste Beleuchtungsart wurden HQL-Lampen erprobt, die sich aber wegen
des meist stark betonten Rotanteils im Spektrum für die Meerwasser-Aquaristik
nicht durchsetzen konnten.
Der
folgende Schritt war ein riesiger Meilenstein in der Beleuchtung für
Meerwasser-Aquarien. Es wurden die ersten HQI – Brenner eingesetzt. Diese
Brenner waren farblich ausgelegt zur Beleuchtung von Werkshallen usw.
Die
Kelvinzahlen wurden mit ungefähr 5000 K angegeben. Im Laufe der Jahre
und wachsender Erfahrung der Hersteller, unter Mithilfe namhafter Aquarianer,
wurde der HQI-Brenner immer mehr optimiert, sodaß z.Zt. Brenner in
sehr vielen Kelvinzahlen und Farbspektren zur Verfügung stehen.
Heute
ist es möglich mit diesen Brennern viele der empfindlichsten Niederen
Tiere, nicht nur zu pflegen, nein sogar auch zu vermehren.
Fortsetzung
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(c)
Text und Fotos von Bernd Mohr, im Februar 2002 auf Korallenriff.de