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Ein Großhändler von Format - Zu Besuch bei De Jong Marinelife, Holland


"No knowledge, no survival" (Arie De Jong)

 

Christiane Schmidt im Gespräch mit Arie De Jong, Spijk, 10. August 2011 

 

 

De Jong Marinelife war mein letzter Klient, den ich für das Marine Aquarium Council (MAC)betreute. Er war, soweit ich weiß, auch der letzte, der zertifiziert wurde. Mittlerweile existiert MAC nur noch auf dem Papier. Es erstaunt mich zu sehen, wie die Überreste einer Organisation benutzt werden, um daraus Kapital zu schlagen. MACs Einfluss scheint heute größer als früher zu sein. Totgeglaubte leben länger, lautet ein Sprichwort. Warum das so ist, möchte ich gerne von Arie De Jong, dem Inhaber der Firma De Jong Marinelife, erfahren. Seine MAC-Zertifizierung läuft im nächsten Jahr (2012) aus.

 

Als US-Organisation hatte MAC von Anfang an einen schweren Stand in Europa. Dies zu ändern, war damals meine Aufgabe. So kam ich in Kontakt mit Großhändlern in Deutschland, Frankreich, Italien und Holland. Ich weiß, dass Arie De Jong eine Zertifizierung anstrebte, weil immer mehr Kunden danach fragten. Durch den Druck öffentlicher Aquarien und großer NGOs, die Mitte 2000 Aufklärungskampagnen starteten - wir erinnern uns an die Kontroverse zu Disneys Findet Nemo, oder an die Giftfischerei -, wurde langsam die Luft für Importeure knapp. Das Thema der Nachhaltigkeit machte die Runde und nahm durchaus bedrohliche Ausmaße für den Meerwasserhandel an.

 

Arie De Jong war einer der ersten, die der Gründung einer neuen Organisation aufgeschlossen gegenüberstanden. Als klar wurde, dass MAC seine Aktivitäten mehr und mehr runterfahren würde, begannen wir uns als Sustainable Aquarium Industry Association (SAIA)zu konstituieren. Arie stellte seinen Messestand auf der INTERZOO 2008 zur Verfügung, um erste Kontakte mit der Aquarienindustrie zu ermöglichen. Kurz vor der Gründungsversammlung teilte uns Arie De Jong mit, dass er seine Aktivitäten bei SAIA ruhen lassen wollte, weil er sich “nicht 100% sicher” sei und “mit OFI3 und MAC darüber diskutieren” wolle. Uns blieb nichts anderes übrig, als seine Entscheidung zu akzeptieren. Wir fragten uns allerdings, was der Grund für diese Meinungsänderung war.  

 

Der Auslöser, ins holländische Gelderland zu fahren, um mit Arie De Jong zu reden, war ein Foto, das auf der diesjährigen Schweizer Uhrenmesse gemacht wurde. Der Uhrenhersteller BREITLING hatte ein gigantisches Aquarium zu Dekorationszwecken aufgebaut, indem tausende gelbe Doktoren schwammen. Diese stylische Aktion war durchaus etwas fürs Auge. Aber von artgerechter Haltung konnte hier keine Rede sein. Ich wollte wissen, was sich Arie dabei dachte. 

 

Schmidt: Wie kam es zur Zusammenarbeit mit der Firma BREITLING?

 

De Jong: Jemand vom Ozeanographischen Museum Monaco fragte mich, ob ich Fische liefern könne. 

 

Schmidt: Nicht sehr artgerecht, wenn ich mir die Bilder anschaue. Darf ich wissen, wie hoch die Sterberate während der Show war?

 

De Jong: Die lag aufs Ganze gesehen bei circa 1% (Import, Versand, Ausstellung - Anm. der Autorin). Zur Haltung möchte ich noch folgendes anmerken: Gelbe Doktoren sind Freischwimmer und benötigen eigentlich keine Dekoration im Becken. Zumindest nicht für die Dauer einer einwöchigen Ausstellung. Fische, die ich aus Asien oder dem pazifischen Raum importiere, sehen sich mitunter größeren Strapazen ausgesetzt. Um Missverständnisse vorzubeugen, diese Ausstellung ist von Profis organisiert und durchgeführt worden. Es galten höchste Anforderungen hinsichtlich Wasserqualität und Pflege. Gefüttert wurde mit Nori Algen.

 

Schmidt: Du nimmst, wenn ich Dich recht verstehe, die Fische wieder in Deine Obhut. Fische mieten, ist das ein neuer Trend?

 

De Jong: Nein, auf keinen Fall. BREITLING ist diesbezüglich mein einziger Kunde. Ich habe zugestimmt, weil wir den höchsten Ansprüchen gerecht werden würden.

 

Was BREITLING mit seinem Auftritt beabsichtigt, ist übrigens im Internet  nachzulesen. Die Luxus-Uhrenmarke möchte sich von gewöhnlichen Präsentationen auf Messen abheben. Überdimensionale LCD-Bildschirme hat doch inzwischen jeder! Ein so genanntes Lebend-Display ist eine nette Marketingidee, wenn auch von zweifelhafter Moral. Darf man Lebewesen zu Dekorationszwecken verwenden? Mittlerweile sieht man sie in Arztpraxen, in der Hotellobby, auf Flughäfen usw. Diese Art der Haltung lehnen die meisten Hobbyaquarianer ab, weil hierbei nicht das Tier im Vordergrund steht. Den Rundumservice übernehmen spezielle Firmen - vom Aufbau der Anlage bis hin zur täglichen Routine, wie das Füttern oder das Reinigen der Filteranlagen. Am meisten wundert mich, dass ein weltberühmtes Aquarium, welches sich der Aufklärung und der Forschung verschrieben hat, in dieser Sache vermittelt haben soll. Ich bemühte mich um Aufklärung bei den Verantwortlichen in Monaco. Leider ohne Erfolg.

 

   

 

Schmidt: Weil wir gerade beim Thema sind. Wie ethisch ist der Handel mit marinen Organismen?

 

De Jong: Keine leicht zu beantwortende Frage. Meiner Meinung gehören Transshipping und Onlinegeschäfte nicht dazu, aber diesem Trend ist schwer beizukommen. Der Kunde diktiert, wo es in Bezug auf Preis und Qualität langgeht.

 

Schmidt: Machst Du nicht auch Transshipping und belieferst Onlinehändler?!

 

De Jong: Ja, aber nur in sehr geringem Umfang. Hauptsächlich tue ich es, um mich am Markt zu behaupten. Meine Einnahmequellen sehen anders aus.

 

Schmidt: Du arbeitest, wie ich weiß, viel mit öffentlichen Aquarien zusammen. Kannst Du mir einen detaillierteren Einblick geben?

 

De Jong: De Jong Marinelife besitzt eine Hälterungsanlage, die für große Tiere wie Haie, Rochen oder Zackenbarsche geeignet ist. Diese speziellen Becken sind kreisförmig und erlauben einen Wasseraustausch, der immens ist - für die Befindlichkeit von Haifischen außerordentlich wichtig. Circa 1 Million Liter Wasser zirkulieren tagtäglich in unseren Systemen. Aber wir hältern nicht nur, wir haben auch die Möglichkeit, Tiere artgerecht zu transportieren. Gerade eben ist einer unser Spezialtransporter nach Georgien unterwegs. Ganze zwei Wochen dauert die Reise. Mit an Bord sind zwei meiner besten Mitarbeiter, die unentwegt die Wasserwerte im Auge haben. Transporte dieser Art können nur ganz wenige Firmen machen. Wie so etwas geht, kannst du auf meiner Webseite anschauen4.

 

 

 

Schmidt: Gibst Du den verantwortlichen Kuratoren auch Tipps, was den Besatz angeht?

 

De Jong: Ja, manchmal. Für gewöhnlich lassen die sich nicht gerne reinreden.

 

Schmidt: Aber wenn dann z.B. doch mal ein Fisch größer wird als gedacht und nicht mehr ins Aquarium passt?

 

De Jong: Auch da kann ich helfen. Ich hab so eine Art Tauschbörse und nehme Tiere in Pflege, bis ein neues Zuhause gefunden ist.

 

Ich erzähle Arie, dass mich vor ein paar Wochen eine Anfrage von einem Aquarianer erreichte. Eine zu groß gewordene Muräne dezimierte seinen wertvollen Fischbestand. Ob ich nicht wüsste, wohin das Tier gegeben werden könnte...

 

De Jong: Ja, so etwas geschieht manchmal.

 

Schmidt: Was ist mit den Händlern, die bereitwillig alles verkaufen, was von der Kundschaft gewünscht wird?

 

De Jong: Dazu kann ich nichts sagen. Ich verkaufe nicht an Privatpersonen. Wie auch immer, ich bin überzeugt, dass die meisten Einzelhändler verantwortungsbewusste Menschen sind und ihren Kunden umfassend beraten.

 

Schmidt: Wie hat alles bei De Jong Marinelife angefangen?

 

De Jong: Meine Eltern hatte 1958 einem kleinen Laden mit Namen SCALARE eröffnet. Sie waren die ersten in Holland, die marine Organismen anboten. Als Heranwachsender konnte ich mich der faszinierenden Aquarienwelt nicht entziehen und habe das Geschäft von der Pike auf gelernt. Anfang der 80er Jahre änderten sich sowohl Name als auch Aktivitäten. Wir wechselten außerdem den Standort, um zu expandieren. Dadurch ist eine Anlage entstanden, die in Europa ihresgleichen sucht. De Jong Marinelife operiert weltweit und ist u.a. Geschäftspartner vieler Großaquarien und Zoologischer Gärten.

 

   

 

Schmidt: Was macht Euch so erfolgreich?

 

De Jong: In diesem Metier braucht es vor allem viel Erfahrung. Heutzutage traut sich jeder zu, einen Meerwasserhandel zu eröffnen. Viele Einzelhändler halten ein, zwei Jahre durch und verschwinden dann wieder von der Bildfläche. Den Preis dafür bezahlen in erster Linie die Tiere. Seit der Liberalisierung des holländischen Marktes vor ungefähr 15 Jahren sind spezielle Vorkenntnisse nicht mehr erforderlich. Meine Firma hingegen hat von Anfang an auf Know-how gesetzt.

 

Schmidt: Was sind Deine Verkaufsschlager? Kannst Du mir eine Top-5 der meistverkauften Fische nennen?

 

De Jong: Ocellaris, alle Amphiprionarten, Chromis viridis, Gramma loretto, Pterosynchiropus splendidus, Pseudochromis haben in ihrer Beliebtheit auch nach Jahren nichts eingebüßt.

 

Schmidt: Wie hoch ist der züchterische Anteil?

 

De Jong:  Schätzungsweise 50%. Bei Korallen inzwischen sogar gut 90%

 

   

 

Schmidt: Das ist, was Fische betrifft, mehr als ich erwartet hätte. Woher kommen sie?

 

De Jong: Mehrheitlich aus Indonesien. Aber auch in Israel und den USA wird viel gezüchtet.

 

Schmidt: Kaufst Du auch bei europäischen Züchtern?

 

De Jong: Eher selten. Ich bin der Auffassung, dass in den Herkunftsländer gezüchtet werden sollte...

 

Schmidt: Unterstützt Du spezielle Projekte?

 

De Jong: Ich unterstütze meine Geschäftspartner, indem ich große Mengen in Auftrag gebe. Manchmal bezahle ich im Voraus, damit erforderliche Investitionen gemacht werden können. Umgekehrt  erwarte ich kurze Transportzeiten, was sich später an der Qualität leicht ablesen lässt. Von so genannten Projekten - wenn du finanzielle Beteiligungen vor Ort meinst – lasse ich die Finger. Die haben sich bei mir nie wirklich bezahlt gemacht.

 

Ja, mit Projekten in Ländern wie Indonesien oder den Philippinen ist das so eine Sache. Es braucht an erster Stelle verlässliche Partner vor Ort. Die zu finden, kann sich als äußerst schwierig erweisen. Da kann es schon mal passieren, von heut auf morgen mit abgeschnittenen Hosen dazustehen. Um erfolgreich zu sein, braucht es eine Menge Geduld und Spucke (wenn Sie verstehen, was ich meine). Das gilt für private Unternehmungen wie für gemeinnützige Organisationen.

 

Schmidt: Du bist Mitglied bei OFI, einer Organisation, die vornehmlich im Süßwasserbereich tätig ist. Warum dort und nicht bei SAIA?

 

De Jong: Ganz einfach, weil sich OFI gegen Handelsbeschränkungen stark macht. Das unterscheidet sie erheblich von anderen Organisationen. Um ehrlich zu sein, ich glaube nicht wirklich an die Nützlichkeit von NGOs oder dergleichen. Zertifizierungen wie die von MAC hatten keinerlei Einfluss auf die Qualität. Es gab nur viel Getöse und eine große Verunsicherung bei der Kundschaft5.Was wir brauchen, sind gute Lieferanten, die eng mit Fischer zusammenarbeiten.

 

Schmidt: MAC ist seit 2009 inaktiv. Weshalb verabschiedest Du Dich nicht von Deinem Zertifikat?

 

De Jong: Weil ich dafür viel Geld bezahlt habe?! Nein, im Ernst, ich bin eigentlich  von der Idee einer third-party-certification (Zerifizierung durch Dritte - Anm. der Autorin) begeistert. Mit einem MAC-Logo bist du auch heute noch gut angesehen.

 

Schmidt: Das ist es?

 

De Jong: Das ist vor allem ein heikles Thema. Seit Jahren gibt es Versuche, den Meerwasserhandel in Misskredit zu bringen. Obwohl die Speisefischindustrie einen wesentlich größeren Einfluss auf die Umwelt hat, kritisiert man uns immer wieder, wenn es um Fragen der Nachhaltigkeit oder des Tierschutzes geht. Ich verstehe, dass ethische Aspekte eine immer größere Rolle spielen, aber in Bezug auf die Meeresaquaristik sollte man die Kirche im Dorf lassen.

 

Schmidt: Wie soll es Deiner Meinung nach laufen?

 

De Jong: Ich bin überzeugt, dass Sachverstand der Schlüssel zur Nachhaltigkeit ist. No knowledge, no survival. Der Markt reguliert sich von selbst. Es ist Aufgabe der Politik, die Rahmenbedingungen für einen Wildtierhandel zu schaffen. Eine sinnvolle Regulierung würde allen gerecht. Vor allem jenen, die glauben, eine schnelle Mark auf Kosten von Lebewesen machen zu können.

 

Obwohl (oder gerade weil) Arie De Jong schon seit Ewigkeiten im Geschäft ist, sind seine Aussagen für jemanden, der Handel und Hobbys gut zu kennen glaubt, überraschend. Ich schätze Menschen, die die Fähigkeit, über den eigenen Tellerrand zu blicken, nicht verlernt haben. Was uns verbindet, ist die Liebe zum Meer. Wie Verbundenheit und Interesse  belohnt werden kann, zeigt die Geschichte der Entdeckung einer neuen Fischart durch Arie De Jong. Bei Importen aus der Karibik tauchten Exemplare auf, die niemand einordnen konnte. Wissenschaftliche Studien bestätigten diesen Anfangsverdacht, und seit einer Veröffentlichung im Jahre 2010 trägt ein kleiner Feenbarsch. De Jongs Namen6.

 

Schmidt: Arie, ich danke Dir für dieses interessante und offene Gespräch.

 

 

 

Gramma dejongi (© Dietmar Schauer)

 

Erläuterungen

  

Marine Aquarium Council (MAC) - ehemalige Organisation aus den USA, die sich der Transformierung des Meerwasserhandels (Transformation of  the Marine Aquarium Trade) verschrieben hatte

 

Sustainable Aquarium Industry Association (SAIA) - Europäischen Organisationfür all jene, "die sich einen nachhaltigen und ethisch vertretbaren Handel mit Meeresorganismen wünschen."

 

Ornamental Fish International (OFI) - Internationale Handelsorganisation für Süß und Meerwasserhändler

 

4 www.dejongmarinelife.nl 

 

Zum besseren Verständnis: MAC-Zertifikate sind Ökolabel, die zum Ziel haben, die Nachhaltigkeit zu fördern. Der Wunsch, dass sich dadurch auch qualitativ etwas ändert würde, blieb leider unerfüllt. Fische aus zertifizierten Fanggebieten sind nicht nur genauso anfällig wie giftgefangene Fische, sondern auch teurer in der Anschaffung

 

Gramma dejongi, a New Basselt (Perciformes: Grammatidae) from Cuba, a Sympatric Sibling Species of G. Ioreto by Benjamin C. Victor and John E. Randall

 


 


Gramma dejongi (© Dietmar Schauer)

 

 

 

 

 


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03.02.2012



Kommentare

Dietmar Schauer
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HI Robert,

prima, Danke !



lg,
Dietmar
Beitrag vom 23.02.2012 - 17:59 

robertbaur
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Hallo Dietmar

so jetzt habe ichs (habe aber die C drinn gelassen trotz des Cs im Foto....
Also echt Sachen gibts... Das ärgert mich echt, entweder hat man ein Foto gemacht oder nicht. Ich finde das großen Mist wenn einer andere Fotos als seine ausgibt, ist aber noch nicht mal so selten. Das betrifft nicht nur Fotos sondern auch Text.

An sich hätte man ja merken müssen das es Deine sind, aber ich habe sie in der Tat nicht groß geklickt. Nur kam mir das zweite eh schon bekannt vor, das hattest du ja ins Lexikon geladen.


Na ja ich hoffe ist nicht so wild

lg
Robert

Beitrag vom 23.02.2012 - 16:43 

Dietmar Schauer
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HI Robert,

vergrößere mal die Dejongifotos. Auf beiden steht recht groß - Dietmar Schauer. Die zusätzlichen falschen ©-Angaben wirken ein wenig verwirrend.

Ein anderer Niederländer wollte schon mal ähnliche Fotos an eine Zeitung verkaufen. Das gab leider auch nichts, weil der Autor meine © übersehen hatte.


LG,Dietmar
Beitrag vom 23.02.2012 - 11:20 

robertbaur
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Hi Didi

Christiane ist gerade im Ausland, hat mir aber folgendes zukommen lassen.

Das mit dem Photo ist seltsam, hab beide auf Anfrage von Arie (der sie beide auch auf seiner Webseite hat) bekommen. Ich weiß jetzt nicht so recht, was ich da machen soll (© ändern)?

Auf alle Fälle ist dies nicht mit Absicht geschehen, und falls eine ©-Verletzung vorliegen sollte, bitte ich das zu entschuldigen.

Liebe Grüße, Christiane

Zitat Ende

Ich ändere jetzt mal das Copyright auf dich ab
Ich hoffe das betrifft nur das letzte Foto?

auch ich möchte mich dafür entschuldigen, das ist nicht unsere Art Bilder zu entfremden oder ohne Erlaubnis zu nutzen, wobei ja das bild auch von Dir zur Verfügung gestellt worden war.

lg
Robert

Beitrag vom 23.02.2012 - 09:55 

robertbaur
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Hallo Dietmar

ist mir eben auch aufgefallen, das selbe Bild ist im Lexikon und trägt dein (Copy) denke das kann sicher Christiane aufklären. Ist bestimmt nur ein versehen.

lg
Robert


Beitrag vom 22.02.2012 - 12:20 

Dietmar Schauer
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Interessanter Arikel !

Offenes Gespräch/Interview mit kreativen Antworten !


Interessante copyright-Angaben unter den Gramma dejongi-Fotos. Könnte ja ein versehen sein.


Gruß,

DS
Beitrag vom 22.02.2012 - 11:43 

Stefan
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Hallo,

naja... da kann jeder einkaufen der will, egal ob händler oder privat!

hier macht man sich meiner meinung nach auch keine gedanken was man anbietet, hauptsache es lässt sich verkaufen... hier sind 100+ achilles in einem becken keine seltenheit...

wenn de jong wirklich vor ort züchten lässt, dann ist das die einzig wirklich richtige richtung. so lange wir alles bestellen was die aus dem wasser holen können werden die fischer das auch machen...
die machen sich keine gedanken um morgen!

dabei hilft es auch nicht wenn hier in deutschland solche berichte erscheinen... bei den ammis kommt da ein vielfaches an meeresgetier auf den markt.

je seltener und schwerer zu halten um so interessanter!

selbst eine regulierung vor ort würde nicht funktionieren da hier jeder bestechlich ist!

man braucht sich doch nur mal anschauen was alles illegal nach franfurt aus indonesien kommt...

das gewisse tiere nicht in die eu eingführt werden dürfen stört die meisten transshiper oder händler einen feuchten d....

ist ein paar euro billiger als in australien und es lässt sich geld damit verdienen, also rein damit.

natürlich streiten das alle ab, aber wieso stehen denn immer noch gesperrte tiere auf den stocklisten zum bestellen? wäre doch ein einfaches diese aus der excel datei zu nehmen, oder? ist überigens auf den stocklisten des interviewpartners auch nicht anders!

ich will ja hier keinen entmutigen, aber jeder der sich das mal in indonesien angeschaut hat und einen einblick in den hintergrund des handels in deutschland hat wird wissen das hier jede mühe vergebens ist.

gruß stefan
Beitrag vom 09.02.2012 - 16:46 

CS
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zu Thomas Engels:

Es stimmt, wissenschaftliche Zahlen gehen (nach wie vor) von bis zu 99 % Wildfängen bei Fischen aus. Die aktuellsten stammen aus dem Jahr 2010 vom Centre for Applied Marines Scienes der Bangor Universität, Wales.

Danke für diesen wichtigen Hinweis,

Christiane Schmidt
Beitrag vom 08.02.2012 - 20:57 

CS
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zu GK:

Alles nur Vermutungen... Ich danke Ihnen aber trotzdem für die moralische Unterstützung!

Christiane Schmidt
Beitrag vom 08.02.2012 - 20:51 

CS
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Vielen Dank für die Blumen, lieber Robert!

Christiane
Beitrag vom 08.02.2012 - 20:50 

GK
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"Warum will übrigens keine fachazeitschrift den artikel drucken?" (Thomas Engels)

Gute Frage.

Ich habe Frau Schmidt angeschrieben, weil auch ich ein paar Fragen hatte... Sie hat mir geantwortet, dass weder Koralle, noch Meerwasseraquarianer oder DATZ mit diesem Artikel einverstanden waren. Auf näheres ist sie nicht eingegangen.

Ich vermute, Frau Schmidt wird einfach nicht beachtet, weil sie für eine Organisation tätig ist, die viele aus den unterschiedlichsten Gründen ablehen. Stichwort: FishSelektor; Liste der Ungeeigneten und Ökologische bedenklichen Arten ...

Wie gesagt, nur eine Vermutung.

Liebe Grüße,

GK

Beitrag vom 08.02.2012 - 13:41 

robertbaur
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Hallo Thomas

na ja soweit ich weiß, lässt De Jong private erst gar nicht rein.
Ich selber war noch nie da, aber habe das schon durchweg gehört. Ich werde es hoffentlich auch mal schaffen dort redaktionell tätig zu werden. Ist bestimmt ganz interessant, was da schwimmt.

Gruß Robert
Beitrag vom 08.02.2012 - 08:07 

Thomas Engels
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Hallo ,

interessanter artikel , die behauptung , das 50 % der meistverkauften fische nachzuchten seien , halte ich aber allerdings nur deswegen für keine "glatte" lüge, weil "schätzungsweise" davorsteht ... das kann man sogar relativ einfach überprüfen , da in den stocklisten die herkunft angegeben ist :

Link

ansonsten finde ich schon , das dejong sich etwas dafür interessieren sollte , an wen sie verkaufen (gleich ob privatperson-oder unternehmen , so gross ist der unterschied da nicht unbedingt),vor einiger zeit gab es da ein sehr konkretes beispiel von einem reinem transportverkauf von der firma aus holland nach norwegen , welches mit riesen tierverlusten verlief , was allerdings auch gott sei dank dann den unternehmer nach nur drei touren bankrott liefen liess

Warum will übrigens keine fachazeitschrift den artikel drucken ?

Gruss

Thomas
Beitrag vom 07.02.2012 - 22:28 

robertbaur
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Hallo Christiane

doch auch mir hat das gut gefallen. Und vielen Dank für das tolle Interview mit Arie und die Arbeit die Du Dir damit gemacht hast.

Gruß Robert.
Beitrag vom 03.02.2012 - 11:52 

GK
Dabei seit:09.01.2012
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Super Artikel!

Ich hab auch schon den ersten und zweiten Teil gelesen.

Bin gespannt, wie es weitergeht!

Liebe Grüße,

GK
Beitrag vom 03.02.2012 - 09:58 

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